Eine Idealstadt I – erster Anlauf

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    • aber vielleicht könnte man die Laterne darauf doch noch etwas größer gestalten, so wirkt sie doch sehr klein.

      Wird gemacht. Ist mir inzwischen auch aufgefallen :biggrin:


      Sehr schöner Entwurf übrigens, den kann ich in nächster Zeit so umsetzen werde. Ich hab den Turm zwar etwas gekürzt seitdem, aber das betrifft nur den quadratischen Unterbau, also kein Hindernis für die Umsetzung.


      @Kaoru: Auch ein sehr schöner Bau :applaus: Ich würde aber die Zierstreben etwas dicker machen, sonst wirken sie sehr aufgemalt und damit gründerzeitlich. Dass Zeno das Gasthaus zum Riesen erwähnt hat, ist übrigens sehr gut, weil es genau den Fachwerkstil vertritt, der für die Altstadt bestimmend sein soll (natürlich nicht immer so dermaßen reich verziert wie dort). Die kurzen Winkelhölzer an den Erkern sind hingegen eher norddeutsch und daher im Kontext als historistisch zu werten.

      Um es auf den Punkt zu bringen:
      Um aus deinem Gebäude ein "originales" Fachwerkhaus (also alle auhentischen regionalen Fachwerkstile vor der Gründerzeit) zu machen, müsste man noch einiges verändern.
      Allerdings würde es sich auch gut als historistisches Fachwerkhaus machen; in dem Fall könnte man es so lassen wie es ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mündener ()

    • @Mündener: Scheinbar fällt es mir echt schwer, mich von Historismus zu lösen :biggrin: dabei habe ich kaum ein Bild von historistischem Fachwerk vor Augen (höchstens das eines Ziererkers/Giebels oder Türmchens mit gefaketem Fachwerk von Villen)
      Wir können uns ja drauf einigen, dass das Haus im Kern meinetwegen aus dem 16. Jahrhundert stammt und kurz vor der Jahrhundertwende grundsaniert und dabei stark überformt wurde? (Gerade bei den zwei Erkern mit dem Kupferdach wird das Zierfachwerk im zweiten Stock schon fast expressionistisch, als ich etwas mit Formen und Linien herumexperimentiere, gefiel mir aber das Muster am besten, aber sofort kam mir aber auch die Assoziation, dass wenn die Bremer Böttcherstraße in Fachwerk ausgeführt wäre, sie so aussehen würde. Aber naja egal, ich finde, Expressionismus und Altstadt beißt sich nicht, sondern kann sich auch gut ergänzen.)
      "Schönheit wird die Welt retten" - Dostojewski

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaoru ()

    • Nachdem hier mal wieder für ein knappes Vierteljahr nichts passiert ist, bin ich am überlegen, ob man nicht mal zu einer Radikallösung greifen sollte.

      Mein Vorschlag lautet daher:


      Neuanfang unter Beibehaltung sämtlicher bis jetzt erstellter Gebäude.


      Nun, wie das?


      Wir haben beim bisherigen Projekt einige große Fehler gemacht, und zwar ganz am Anfang.


      1. Wir haben bis auf einen Teil des Grundrisses nicht Grundsätzliches festgelegt. Das fing schon damit an, dass nicht klar war, ob wir nun einen Dom, ein Schloss, vielleicht auch beides, und vieles derartiges wollten.


      2. Ein Problem waren auch die Baustile. Denn gesagt wurde nur, was vorkommen soll, und nicht etwa wie und wo. So hätte man, beim allem Aufwand, den das bedeutet hätte, für jedes Grundstück Baustil, Gebäudehöhe und Baumaterialien festlegen müssen, um unnatürliche Konzentrationen von Baustilen zu vermeiden, oder um für passende Gebäudedichten zu sorgen ( wie es etwa am Rand der bisherigen Altstadt nicht der Fall war).


      Frage 1: Wer wäre bei einem Neuanfang noch dabei?


      Frage 2: Gibt es Gegenvorschläge zu meiner vorgeschlagenen Lösung?


      Frage 3: Wie sollen wir einen Stadtgrundriss entwickeln? Mit meiner alten Liste ? Oder anhand einer neuen Wunschliste, die nun zu erstellen wäre?




      Sollte niemand die Fragen beantworten, können wir das Projekt als beendet sehen.







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    • Grundsätzlich wäre ich dabei, ja auch wenn diese Radikallösung erstmal ein Schock wäre, den ich verdauen muss.
      Nur muss ich gleichzeitig auch sagen, dass mir momentan einfach total die Zeit dafür fehlt, sorry.
      Allerdings war mir von Anfang an klar, und ich habe das auch so gedacht, dass das ein Projekt ist was sich über Jahre hinziehen kann.
      Dass es dann extrem produktive Phasen und eher katanische Phasen gibt sollte auf der Hand liegen denke ich.
      "Schönheit wird die Welt retten" - Dostojewski
    • Das Problem war ja auch nicht die wechselnde Produktivität, sondern vielmehr, dass wir extrem unorganisiert vorgegangen sind. Und ich denke, die daraus entstandenen Fehler lassen sich im bisherigen Modell nicht mehr wirklich ausbügeln.

      Abgesehen davon habe ich gerade, kurz vorm Abitur, auch nicht wirklich Zeit, ich wollt nur derartige Dinge schon geklärt haben, bevor die Zeit nach dem Abitur (d. h. die produktive Zeit) wieder beginnt :biggrin:
    • Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.

      Ja, das mit der Unorganisiertheit mag stimmen, vielleicht fehlen mir die Kompetenzen, diese an "Fehlern im aktuellen Modell" ausmachen zu können, aber zumindest ahne ich es. Naja es ist ein Versuch, und Fehler passieren, und daraus muss man lernen. Ich denke, da wir jetzt ein bisschen mehr Erfahrung haben, könnte eine Stadt 2.0 besser funktionieren, und ja, ich würde für deine Liste plädieren.
      Jetzt müssten sich nur noch die anderen (halb)festen Projektteilnehmer und vielleicht auch Neueinsteiger (bitte gerne, mehr und neue Leute sind immer herzlich willkommen!) mitentscheiden, wie weiter vorgegangen wird.
      "Schönheit wird die Welt retten" - Dostojewski
    • Da man den Strangtitel ja im Zweifel immer noch ändern kann, wäre ich dafür, in einem neuen Strang, der meinetwegen vorerst auch wieder "Eine Idealstadt" heißt, weiterzuarbeiten, und diesen Strang mit einem Zusatz zu versehen (z. B. erster Anlauf, erster Versuch; allerdings sollte er hier bleiben und nicht in den Keller wandern, sonst sind sämtliche Verweise auf alles Bisherige für Nicht-Mitglieder des Forums nicht nachvollziehbar)


      Also dann: Auf ein Neues!

      Alles Weitere dann im neuen Strang...