Nienburg/Weser

Im neuen Jahr bittet der Vorstand euch, frühzeitig nach neuen Bauprojektplänen in eurer Stadt Ausschau zu halten. Wo lässt sich durch traditionelle Architektur oder Rekonstruktionen euer Stadtbild verbessern? Teilt uns eure Ideen mit! Je eher wir mit Ideen an die Öffentlichkeit gehen, umso höher sind unsere Chancen, dass die Ideen von den Verantwortlichen ernstgenommen werden!
  • Lange Straße 34 - Eines der ältesten Bürgerhäuser der Stadt durch Abbruch vernichtet


    Ich bin zutiefst schockiert.


    Zufällig bin ich im Internet auf Fotos der Stadt Nienburg/Weser gestoßen, die von einer Webcam stammen. Eines der Bilder zeigt eine Baulücke an der Langen Straße: http://www.nienburg-online.de/webcam/nodate/kamera2.jpg


    Neugierig wie ich bin, wollte ich nachsehen, welches Gebäude hier zuvor gestanden hatte. Entsetzt musste ich feststellen, dass eines der ältesten Häuser der Stadt verschwunden ist, nämlich Lange Straße 34! Die verputzte Giebelfassade stammte laut Dehio von 1549. Das Haus selbst war wohl aus Fachwerk. Die Utlucht im Stil der Weserrenaissance soll gegen Ende des 16. Jh. entstanden sein (Haus ganz rechts im Bild):


    http://www.mittelweser-tourism…ihnachsmarkt-Nienburg.JPG


    Kennt sich jemand in Nienburg aus? Wer weiß Näheres über das Schicksal dieses Hauses?


    Es stand offenbar längere Zeit leer und war zuletzt in einem schlechten Zustand:


    https://www.dieharke.de/Artikel/Fotos/Vorschau/6634/


    Laut Dehio wurde es 1982/83 saniert.


    Hier noch ein Bild dieses stadtbildprägenden Hauses:


    Nienburg 12 | Flickr - Photo Sharing!

  • Ich habe auch das Internet durchkämmt und keine Informationen dazu gefunden - sehr seltsam. Man kann und mag sich selbst in unserer Zeit nicht vorstellen, dass so ein Gebäude einfach abgerissen wird und dann auch noch ohne größere Aufmerksamkeit.

    Die Welt muss romantisiert werden! - Novalis

  • Im Mai/Juni 2011 habe ich dieses Haus noch fotografiert. Es war damals leer.
    Nach meiner Einschätzung war dieses Haus das architekturgeschichtlich wichtigste steinerne Bürgerhaus der Stadt. Sehr schade! Unfassbar.


  • Hier finden sich Aufnahmen aus dem Bildindex:


    Wohnhaus Lange Straße 34; Architektur, Giebelhaus
    1576/1600, Restaurierung: 1982-1983
    Detail: Auslucht, zweigeschossig, Sandstein, reliefiert, Straßenfassade
    Detail: Portal, rundbogig, Sandstein, Straßenfassade


    1953:
    http://www.bildindex.de/bilder/mi12933f06a.jpg


    1958:
    http://www.bildindex.de/bilder/mi07641a04a.jpg
    http://www.bildindex.de/bilder/mi07641a02a.jpg
    http://www.bildindex.de/bilder/mi07641a03a.jpg


    1985:
    http://www.bildindex.de/bilder/mi07641a05a.jpg


    Der Abriss ist skandalös - das muss doch irgendwo Berichterstattung/Widerhall, Widerstand des Denkmalschutzes gefunden haben? huh:)
    Es ist doch nicht etwa der Erker einfach vernichtet worden?

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Mich wundert auch, dass man im Internet über diese wahrlich skandalösen Vorgänge überhaupt nichts finden kann. Auch auf der Internetseite der "Harke", so heißt die lokale Tageszeitung, ebenfalls Fehlanzeige!


    Ich habe mittlerweile mit dem Stadtarchiv in Nienburg Kontakt aufgenommen und die Archivarin - sie ist Kunsthistorikerin - hat mir den Abbruch bestätigt. Das Bauamt, bzw. die zuständige Denkmalbehörde hat bisher leider nicht geantwortet. Damit rechne ich auch nicht, denn sonst müsste sie ihr völliges Versagen womöglich eingestehen.


    Die Stadt Nienburg, die sich ja gerne mit dem Etikett schmückt, eine "Stadt der Weserrenaissance " zu sein (die Straße der Weserrenaissance führt durch sie hindurch), hat meines Erachtens vollkommen versagt. Sie hätte alles tun müssen, um dieses für Stadtgeschichte so bedeutende Bauwerk zu retten.


    Die wertvolle Utlucht konnte laut Aussagen der Archivarin Frau Berger immerhin "gerettet" werden. Sie wurde demontiert und soll beim geplanten Neubau Verwendung finden. Wie dieser Neubau aussehen soll, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Wahrscheinlich kommt da wieder einer dieser üblichen 08/15-Flachdach-Kästen heraus, dem dann der Standerker "vorgeklebt" wird. Das ganze wird dann - wie andernorts auch - von der lokalen Presse und von den Verantwortlichen sicherlich hochgejubelt werden, mit sprachlichen Verrenkungen wie "Moderne küsst Weserrenaissance - Neubau an der Langen Straße zeigt gelungene Synthese von Alt und Neu" oder so ähnlich.


    Dass die Auslucht gerettet wurde, ist für mich kein Trost, denn das wertvolle Gebäude (wer weiß, welche Schätze sich bei einer genaueren Untersuchung womöglich noch im Inneren gefunden hätten!) ist für immer verloren. Es hob sich durch sein äußeres Erscheinungsbild deutlich von der übrigen Bebauung des Ortes ab. Nienburg war bekanntlich eine reine Fachwerkstadt und auch das Rathaus ist eigentlich ein Fachwerkbau, der später mit einer massiven Fassade im Stil der Weserrenaissance versehen wurde. Das Rathaus wurde dann zum Vorbild für das 1549 bezeichnete Haus in der Langen Straße, das um 1600 mit einem ähnlichen Standerker verziert wurde. Dessen Brüstungsreliefs zeigten Darstellungen der Tugenden Mäßigkeit, Glaube, Barmherzigkeit, Hoffnung und Gerechtigkeit. "In diesem Fall", so schreibt Gabriele Brasse in ihrem Kunstführer zur Straße der Weserrenaissance, "wurde durch das Anbringen einer steinernen Auslucht und die komplette Verputzung des Fachwerkes die sehr realistische Illusion eines massiven Steinbaues geschaffen." Es handelte sich im Übrigen um einen sehr umfangreichen Baukomplex mit zahlreichen Nebengebäuden, die sich rückseitig an das Haus anschlossen. Die Nebengebäude bildeten zwei Seitenflügel, die einen malerischen Innenhof einfassten, der in Nienburg wohl einzigartig gewesen sein dürfte. Dieser Innenhof ist in dem Buch Weserrenaissance in Nienburg auf Seite 60 abgebildet. Der Autor, Frank Thomas Gatter schreibt: "Der Innenhof des Hauses, das ein respektheischendes Portal besitzt, hat übrigens einschließlich des umgrenzenden Baubestandes, der Scheunen und Stallgebäude, rund 400 Jahre nahezu unverändert überdauert."


    Nun ist dies alles vernichtet! Es ist ein Jammer! Nie hätte ich gedacht, dass es heutzutage möglich ist, dass ein derart bedeutender Bau der Spitzhacke zum Opfer fällt. Immerhin hatte das Haus einen Eintrag im "Dehio", dem "Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler" und es war durch etliche Publikationen zur Weserrenaissance (so wird es u.a. in dem Standardwerk von H. Kreft und J. Soenke aufgeführt) recht bekannt und es durfte auch in kaum einem Buch über Nienburg fehlen. Wie man jedoch sieht, hat dem Haus letztendlich weder sein relativer Bekanntheitsgrad, noch der Umstand genützt, dass es bereits viele Jahre unter Denkmalschutz stand.

  • @"Ravensberger"
    Du kennst Dich offenbar gut aus mit dem Gebäude. Vielleicht wäre es Dir möglich, die Stadtverordnetenfraktionen des Ortes (eventuell auch die Presse) anzuschreiben und auf den Missstand hinzuweisen? Zwar ist das Gebäude nun abgerissen, aber man könnte zumindest versuchen zu erreichen, dass eine weitgehende äußerliche Wiederherstellung (wenn nicht gar Rekonstruktion) erfolgt. Der von Dir angedachte Flachdach-Kasten wäre nun wahrlich eine der übelsten Lösungen für diese Örtlichkeit.

  • (... ) Der von Dir angedachte Flachdach-Kasten wäre nun wahrlich eine der übelsten Lösungen für diese Örtlichkeit.

    Dazu wird es jedoch bestimmt nicht kommen. In dieser Datei , fand ich folgende Aussage:


    Quote

    Um das historische Stadtbild und den einzigartigen Charakter der Innenstadt behutsam weiterzuentwickeln, beschloss der Rat der Stadt Nienburg bereits im Januar 1978 den Erlass einer Gestaltungssatzung für einen Großteil der Altstadt. In der Satzung werden Bauvorschriften z.B. für Gebäudeaußenflächen, Geschosshöhen, Dächer und Werbeanlagen geregelt. Damit wird gewährleistet, dass das Erscheinungsbild der historischen Altstadt auch in den kommenden Jahrzehnten gewahrt bleibt.

    Wieso gilt diese Satzung nur für einen Großteil der Altstadt und nicht für die komplette Altstadt? huh:)
    Und wieso reisst man original historische Häuser ab, um dann für den einzigartigen Charakter der Innenstadt angemessen neu zu bauen?

  • Da stellt sich natürlich die Frage, warum man im Rahmen der Altstadtsanierung nicht auch das Haus in der Langen Straße berücksichtigt hat. Es befand sich ja schon seit Längerem in keinem guten Zustand mehr und die 1982/83 durchgeführte Sanierung, von der im Dehio und im Bildindex die Rede ist, bezog sich, wie ich herausgefunden habe, lediglich auf die Auslucht.


    Es wäre gar nicht so schwer gewesen, das Haus zu erhalten. Am wichtigsten wäre eine neue Dachdeckung gewesen. Dann hätte man erst einmal Zeit genug gehabt, Konzepte zur Rettung zu entwickeln. Das hat sich andernorts bewährt und längst verloren gegangene Bauten konnten so gerettet werden. Viele Bauten in der DDR (siehe z.B. Bauten in Halle) waren oft in einem schlechteren Zustand und konnten dennoch wiederhergestellt werden. Hier wurde einfach viel zu schnell Tabula rasa gemacht. Ich könnte kotzen!!! :kotz:

  • Ich habe nun weitere Informationen über das Gebäude erhalten.


    Demnach stand es knapp 12 Jahre leer. Der vorherige Eigentümer hatte Insolvenz angemeldet und so wurde das Grundstück 2010 versteigert. Die neuen Besitzer beantragten 2011 mit Vorlage einer wirtschaftlichen Unzumutbarkeitsberechnung
    den Abbruch der Gebäude. Diese Genehmigung wurde mit Auflagen erteilt. So wird z.B. der
    Sandsteinerker zurzeit aufgearbeitet und danach wieder in den Neubau integriert. Einzelne
    Obernkirchener Sandsteine wurden während des Abbruchs gerettet und werden dem Museum
    Nienburg befristet zur Auswertung und Dokumentation überlassen.


    Scheinbar hat man sich in Nienburg nicht wirklich für die Erhaltung dieses wichtigen Gebäudes eingesetzt und mit dem neuen Eigentümer nach einer Lösung gesucht. Schade!
    Der Neubau ist leider völlig misslungen. Zwar wird der alte Giebelumriss wiederholt. Jedoch ist die Fenstereinteilung eine völlig andere, der Eingang liegt rechts vom Erker und ein riesiges Schaufenster, das bis zum Boden reicht, reißt das Erdgeschoss völlig auf. Die Fenster im ersten Obergeschoss und im Giebelfeld sind hochrechteckig, sprossenlos und im unteren Teil mit Gittern versehen (in der Art eines französischen Balkons).

  • Mit dem Abbruch von Lange Straße 34 setzt sich im Übrigen eine Reihe von stadtplanerischen Fehlentwicklungen fort, die in den vergangenen Jahren in der Nienburger Altstadt erfolgten. So wurde der Schloßplatz nicht etwa architektonisch aufgewertet, sondern mit einem überaus hässlichen Glas-Stahl-Klotz zugebaut, der heute den Media-Markt und ein Parkhaus beinhaltet:


    http://www.klaevers.com/global…altsbilder/nienburg_1.jpg


    Der Bau entstand 2003-2004:


    KTC Ingenieurgemeinschaft


    Der Platz, an dessen Rand sich als letzter Rest des Schlosses heute noch der Stockturm befindet, hätte eine ansprechendere Gestaltung verdient.


    Stockturm:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Stockturm_%28Nienburg/Weser%29


    2007 erfolgte dann der Abbruch des Hotels Kanzler an der Langen Straße:


    Mitte Januar schon erste Abrissarbeiten beim "Kanzler“ ?? | Lokalnachrichten | DIE HARKE am Sonntag


    Es handelte sich nicht um irgendeinen x-beliebigen Fachwerkbau, sondern um einen alten Burgmannshof.


    Zitat aus der Harke (so heißt die Nienburger Tageszeitung) vom 24.12.2006:


    Derzeit werden noch denkmalpflegerische Aspekte hinsichtlich der neuen
    Fassade geprüft. „Grundsätzlich besteht ein Ensembleschutz für die
    Fassaden in dem Bereich der Langen Straße, doch unter bestimmten
    Voraussetzungen - und die dürften dort vorliegen - kann man aus diesem
    Schutz entlassen werden“, erläutert Volker Dubberke, Leiter des
    Fachbereichs Stadtentwicklung im Nienburger Rathaus auf Nachfrage.
    Die Stadt Nienburg als untere Denkmalschutzbehörde und das Institut für
    Denkmalpflege in Hannover prüfen dies derzeit. Es sei die Frage, ob man
    unter heutigen Gesichtspunkten noch den Ensembleschutz wie „eine
    Käseglocke“ über diesen Bereich stülpen könne. Das Gebäude selbst stehe
    ohnehin nicht unter Denkmalschutz, denn von der wirklich alten
    Bausubstanz sei kaum noch etwas vorhanden, so Dubberke.


    Wenn man sich die Aussagen des Herrn Dubberke einmal auf der Zunge zergehen lässt, weiß man, woher der Wind derzeit in Nienburg weht. Kein Wunder, dass auch das Wiesensche Haus ohne viel Federlesens abgebrochen wurde. Beim Abbruch stellte sich übrigens heraus, dass es sich bei dem einstigen Hotel im Kern wohl um das älteste Haus der Stadt gehandelt haben dürfte!


    Der Neubau für H & M, der an der Stelle des Hotels entstand, ist so schlecht nicht und fügt sich auch recht gut in das Straßenbild ein, doch dass dafür wieder einmal stadtgeschtichtlich bedeutender Bau fallen musste, ist schon sehr traurig. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies nicht das letzte historische Gebäude sein war, dass in den nächsten Jahren an der Langen Straße verschwinden wird!


    H & M-Neubau:


    http://www.bauking.de/pages/95…0/referenz_nienburg_1.jpg

  • Ravensberger: wirklich traurig was dort geschieht. Leider sind die von dir gezeigten Zustände in Nienburg bekanntermaßen keine Ausnahme, sondern die Regel in Deutschland. Wenn der sogenannte "Denkmalschutz" sich nicht endlich von der unsinnigen Doktrin der Charta von Venedig löst, wird es weiterhin zu solchen unnötigen Aushöhlungen des Denkmalbestandes und zur schleichenden weiteren Verschlechterung des Stadtbildes fast aller unserer Städte kommen. Dass der von dir gezeigte H & M-Neubau ausnahmsweise zu den besseren Neubauten gehört, ist nur ein schwacher Trost.

  • Ein echtes Drama für die mit kulturellen Highlights ohnehin nicht gerade gesegnete Stadt. Sie liegt inmitten des an landschaftlicher und kultureller Ödnis kaum zu überbietenden niedersächsischen Tieflandgürtels, der sich unglaublich monoton etwa von der A1 im Westen bis Richtung westliches Sachsen-Anhalt zieht. Kaum interessante Städte, die Dörfer kaputtsaniert und rotverklinkert, die Landschaft platt und öde.


    Nach Norden und Süden wird es bald deutlich besser, aber Nienburg ist -trotz fraglos vorhandener Einzeldenkmale- für mich so etwas wie das Epizentrum dieser niedersächsischen Nichtigkeit und Unterlegenheit gegenüber Süddeutschland, aber auch schon gegenüber den wenig südlich gelegenen Städten des Weserberglands oder den sich nördlich anschließenden Küstengebieten in fast allen Aspekten (Lebensqualität, Wetter, Städte, Kultur, Lebensart). Das wenige Regionaltypisch-eigene (etwa die niederdeutsche Sprache, tlw. die ansehnliche Bauernhausarchitektur) wurden mit großer Energie und entsprechendem Erfolg zerstört. Jetzt bleibt nur noch der Spargel. Und das sage ich als durchaus leidenschaftlicher Norddeutscher.


    Nicht ganz fair, aber glaubt mir - leider wahr!

  • Thema ist zwar schon etwas älter, will aber trotzdem mal was dazu sagen.


    Ich als Nienburger kann sagen, dass der Abriss des Hauses hier eigentlich so gut wie jedem herzlich egal war. Ich selber bekam den Abriss erst mit, als das Haus fast verschwunden war. Ist eigentlich sehr schade. War beim Hotel Kanzler und anderen alten Gebäuden genauso.


    Hier in Nienburg gibt es zudem das Problem, dass die Innenstadt "ausstirbt". Ist so gut wie nie was los. Und anstatt die Stadt attraktiver zu machen und altes, historisches aufzuwerten entfernt man es lieber und ersetzt es durch "zeitgenößische" Architektur.


    Das aussterben der Innenstadt wird sich leider mit dem Bau des neuen E-Centers im Nordertor fortsetzen.

  • Genau diesen Eindruck hatte ich leider auch, nachdem ich mit den dortigen Behörden und Einrichtungen (Untere Denkmalbehörde, Museum, Stadtarchiv) Kontakt aufgenommen hatte. Niemand schien wirklich betroffen, angeblich hätte man nichts machen können. Selbst die Leiterin des Stadtarchivs, von Hause aus Kunsthistorikerin, schien der Verlust des Hauses einigermaßen gleichgültig zu sein. Den Wert des Gebäudes hat man dort bis heute nicht erkannt.

  • Der Neubau soll in einem Jahr fertiggestellt werden. Ein Bauschild wurde aufgestellt, auf dem auch ein Entwurf des Nachfolgebaus zu sehen ist, der meines Erachtens völlig misslungen ist: Das EG ist durch ein riesiges Schaufenster völlig aufgerissen, die Anordnung der Fenster im Giebel ist unmöglich. Der Erker wurde zugunsten eines neuen Eingangs nach links verschoben. Er wirkt, als wäre er der Fassade einfach "vorgeklebt" worden. Einfach nur schlecht!!!