Potsdam - Breite Straße, Neuer Markt, Yorckstraße

  • ^Man könnte den Platz ja in Anna-Flügge-Platz umbenennen. Und darauf ein Anna Zielenziger-Denkmal errichten. Das könnte von Daniel Libeskind entworfen werden.

  • Gähn. Der x-te Versuch linker Kreise, die hässliche Kiste zu erhalten. "Architects for Future" sehen sich selber als verlängerten Arm von Greta Thunberg und Luisa aus Blankenese, wenn die Stadt klug ist verzichtet sie auf "Beratung" aus diesen Kreisen.

    „Die Freiheitsliebe ist bei den Deutschen nicht entwickelt“ (Madame de Stael)

  • Der Plantagenabschnitt ist so gut wie fertig:



    Hier noch ein weiteres Bild von letzter Woche:


    Die Bilder sind von mir und dürfen verwendet werden.

  • Der Abschnitt wurde teilweise eröffnet:




    Beim Rechenzentrum siehts noch ziemlich provisorisch aus, wahrscheinlich wird da noch was nach dessen Abriss gemacht.



    Rückseite der Schaufassade des langen Stalls:


    Die Bilder sind von mir und dürfen verwendet werden.

  • Beim Rechenzentrum siehts noch ziemlich provisorisch aus, wahrscheinlich wird da noch was nach dessen Abriss gemacht.

    Laut gültigem Bebauungsplan und laut Siegerentwurf gibt es offiziell noch einen 3. Bauabschnitt.

    Wenn es jemand kann, dann ist es keine Kunst. Und wenn es jemand nicht kann, dann ist es erst recht keine Kunst!

  • Müsste ja jetzt langsam mal mit dem 1.Bauabschnitt des Kreativzentrums losgehen.?? Weiß jemand näheres?

  • Herr Herrmann ich stehe in Kontakt mit dem Projektentwickler. Aktuell ist noch keine Baugenehmigung erteilt, er rechnet aber noch in diesem Monat damit. Da hinter den Kulissen schon alle sonstigen Vorbereitungen getroffen wurden plant er den Baubeginn für Mitte Oktober.

    Wenn es jemand kann, dann ist es keine Kunst. Und wenn es jemand nicht kann, dann ist es erst recht keine Kunst!

  • Christopher Weiß muß ja auch mit dem Bau beginnen, da er bis zum 31.12.2023 die 6.000 qm Mietfläche für die "Kreativen" im Neuen Langen Stall errichtet haben muß. Da der Bau mit einer Pfahlgründung beginnt ist der Zeitplan knapp.

    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • In einem aktuellen Artikel der PNN, der sich vornehmlich mit der Beschwerde des s.g. "Lernort Garnisonkirche", ansässig im Rechenzentrum, über die Unterschutzstellung des Glockenspiels an Plantage beschäftigt, sind Äußerungen des brandenburgischen Landeskonservators Thomas Drachenberg zu lesen, die darauf schließen lassen, dass man im Landesdenkmalamt keines Wegs so abgeneigt ist das Rechenzentrum unter Schutz zu stellen, wie wir ursprünglich vermutet haben.


    Ich bin sprachlos. 🤮

    https://m.pnn.de/potsdam/umstr…A%2F%2Flm.facebook.com%2F

    Wenn es jemand kann, dann ist es keine Kunst. Und wenn es jemand nicht kann, dann ist es erst recht keine Kunst!

  • Zitat:

    Quote

    Die Behauptung, die Errichtung des Glockenspiels sei beispielhaft für breit in der Gesellschaft verwurzelte Bestrebungen in Westdeutschland vor der Wende, Wiederaufbauprojekte in der DDR anzustoßen, sei falsch: „Es war von Anfang an ein Projekt rechter und rechtskonservativer Kreise“, sagt Oswalt.

    „Es gibt hier eine Verzahnung von rechtsextremen mit konservativen Strukturen und Ansichten auf dem politischen Feld der Erinnerungskultur“, so der Soziologe und Rechtsextremismusexperte Matthias Quent. In der Denkmalbegründung kommen die Begriffe Neue Rechte, Revisionismus oder Rechtsextremismus jedoch gar nicht vor.

    Man könnte den hier angesprochenen konzeptionellen Mangel doch aufgreifen und in dem neuen Turm der Garnisonkirche eine kritische Dauerausstellung zu "Rechtsextremismus" und "Rechtskonservatismus" installieren. Und in das Rechenzentrum könnte ein Museum und Forschungszentrum, das die positiven, bereichernden Aspekte der DDR herausarbeitet.

    In der Garnisonkirche könnte dann Oswalt Kurator werden, im Rechenzentrum Quent Museumsdirektor. Nach zwei Jahren rotiert die Stelle jeweils. Oswalt geht ins Rechenzentrum, Quent in den Garnisonskirchenturm. Nach zwei Jahren geht es mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen jeweils wieder zurück. So wären auch konzeptionelle Vielfalt und Pluralität der Meinungen gewährleistet.

  • Zitat:

    Und in das Rechenzentrum könnte ein Museum und Forschungszentrum, das die positiven, bereichernden Aspekte der DDR herausarbeitet.

    Ernsthaft? Nicht nur, dass diese "Architekten für die Zukunft" der Meinung sind, ein neues Gebäude müsse sich dem Bestand hinsichtlich Brandschutz und Abstandsflächen unterordnen - wohlwissend dabei die temporäre Duldung des kastrierten Rechenzentrums ausblenden - - - - jetzt soll ich hier auch noch Ironie erkennen, die nicht als solche gekennzeichnet ist? :dichter:

  • Viel interessanter als dieser Kindergarten ist die Frage, wann endlich die Bauzäune abgebaut werden. Der neue Teil der Plantage ist ja nun fertig. Die Zäune machen irgendwie keinen Sinn mehr...

  • Solange die Bäume und Büsche noch nicht angewachsen sind, bleiben die Zäune stehen. Denn wenn einer davon im ersten halben Jahr eingeht, möchte die ausführende Gärtnerei die Gewissheit haben, dass es ihre Schuld war und nicht die der freundlichen Nutzer. Der Zaun hat also sehr wohl noch Sinn.

  • In einem aktuellen Artikel der PNN, der sich vornehmlich mit der Beschwerde des s.g. "Lernort Garnisonkirche", ansässig im Rechenzentrum, über die Unterschutzstellung des Glockenspiels an Plantage beschäftigt, sind Äußerungen des brandenburgischen Landeskonservators Thomas Drachenberg zu lesen, die darauf schließen lassen, dass man im Landesdenkmalamt keines Wegs so abgeneigt ist das Rechenzentrum unter Schutz zu stellen, wie wir ursprünglich vermutet haben.

    Da muss der Investor des Neuen Kreativquartiers dann erst einmal die Reaktion des Landesdenkmalamtes zum RZ abwarten.Wenn das RZ tatsächlich für Denkmalwürdig eingestuft und erklärt wird (wäre ein Desaster für die dortige weitere Entwicklung) dann ist der Neubau überflüssig,zumal die Merheit der derzeitigen Mieter des RZ für die ja der Neubau eigentlich errichtet wird,demonstrativ überhaupt nicht ausziehen wollen(siehe Demo vom 15.09."Für ein Potsdam mit RZ").Vielleicht ist es schon so ein unschönes Anzeichen das der Baubeginn des neuen Quartiers sich verzögert.Aber ich hoffe natürlich,das es letzendlich alles so läuft wie bisher geplant.

  • Vielleicht wär's sogar eine Variante, das RZ bliebe noch einige Jahre unsaniert wie es ist. Und dann findet sich nochmal eine deutlich überzeugendere Lösung, die ganzheitlich ist. Mit kompletter Neubebauung.


    So wie ich bei den aktuellen Verhältnissen auch froh bin, dass das Berliner Marx-Engels-Forum erstmal nur Grünfläche bleibt.

  • erbse Glaubst du ernsthaft, dass, wenn das Rechenzentrum unter Schutz gestellt wird, es noch ewigkeiten unsaniert rumsteht? Nein! Man wird alles daran setzt den Kasten wieder in Stand zu setzen, nachzunutzen und dann sind die gestalterischen Möglichkeiten passè. Siehe Studentenwohnheim Breite Straße oder Bildungsforum am Platz der Einheit.

    Mit der Äußerung von Herrn Drachenberg erleben wir ein neues Kapitel im Denkmalschutz, wo es nicht mehr auf historische Authentizität (was das im Gall RZ auch immer gewesen sein mag) ankommt, sondern allein um einen städtebaulichen Status Quo eines Solitär, dessen Ursprungsgestallt bereits erheblich überformt wurde.


    Herr Herrmann Christopher Weiß vom Kreativquartier, auch wenn ich ihn eigentlich sehr schätze, ist bei der Veranstaltung aus der die PNN zitiert auch nicht gerade als Freund der Potsdamer Mitte aufgetreten. Seine völlig überzogene Kritik am Alten Markt ist mir sehr sauer aufgestoßen.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass er ein weiteres Kreativhaus neben seinem Quartier dulden wird, zumal in seinem Vertrag das Wort "Ersatz-Neubau" drin steht.

    Ursprünglich ist der Mann jedoch Architekt und die haben in der Regel immer ein Herz für große graue Kisten. Er betone ja auch "es komme auf die Nutzung an". Ich höre daraus, dass er einer anderweitig Nachnutzung des Rechenzentrums eher positiv gegenüber steht.

    Wenn es jemand kann, dann ist es keine Kunst. Und wenn es jemand nicht kann, dann ist es erst recht keine Kunst!

  • Anderweitige Nachnutzung des Rechenzentrums???

    Komplett entkernen und im Inneren das Kirchenschiff errichten - wenn das Bauwerk fertig ist, werden die Außenmauern entfernt und alles wäre schön - WENN da die Größenverhältnisse passend gestaltet werden könnten.

    In Bayern sollen ja viele "Austragshäuser" auf diese Art entstanden sein. Innerhalb einer Scheune wird der Alterssitz des Bauern errichtet, wenn er den Hof an seinen Nachfolger übergeben hat.

  • Weiss jemand von Euch ob der Plattenbau Ecke Breite Strasse Ecke Kiezstrasse nun Abgerissen wird?


    Dies sind Visualisierungen von anfang 2020:

    neubau-als-blickfang-lpkl3.jpg

    Kuehn und Weigel Architekten


    Und hier ein Bild von unify aus diesen Strang:

    38562-20210603-174417-5-autoscaled-jpg