Potsdam - Breite Straße, Neuer Markt, Yorckstraße

  • ^ Ich habe gerade mal geschaut, wer diese Annette Paul ist, die sich da so fordernd als Sprecherin der "Kreativen" hervortut.


    Das ist die Schöpferin des überflüssigen "Ceci n' est pas un château"-Spruches am Stadtschloss. Ansonsten ein paar Performances und Installationen. Ob für solcherlei Arbeit so dringend Räumlichkeiten in dem Kreativzentrum benötigt werden, sei zumindest hinterfragt.


    https://annettepaul.jimdofree.com/k%C3%BCnstlerin/werke/

    Anette Paul hatte einen Gastbeitrag am 07.05. in der PNN zum Staudenhof Block,und der sagte alles über sie aus ,wo sie politisch einzuordnen ist.

    Sie gehört dem linken Netzwerk "Potsdam Stadt für alle"an. Alles klar!

    Daß sich der Bauherr eines "Kunst- und Kreativzentrums" das Projekt, das sich ja mit auf deutlich über 20 erhöhten Mieten auf dem Löwenanteil der Fläche refinanzieren soll, nicht durch die Ausbildung eines linken Kulturzentrums kaputtmachen lassen will ist nun wirklich nachvollziehbar.

    Ja,Potsdam und Bauherr müssen aufpassen das sich das neue Kreativquartier nicht zu einem linken Kulturzentrum entwickelt. Das kann am Ende nicht Sinn und Zweck der Sache für das neue Kreativzentrum und für die Stadt sein.

  • An diesem Konzept sieht man,das diese 50 professionellen Künstler auch wirklich interessiert am neuen Kreativquartier sind.So muss es auch sein-sich mit Ideen und Konzepte als zukünftige Nutzer/Mieter mit einzubringen.Und nicht wie diese Sorte (linker) "Künstler" aus dem RZ die weiterhin stur am RZ kleben und ständig nur Forderungen stellen Kritisieren,Unruhe provozieren und das GK Projekt torpedieren.Für solche sogenannten Künstler (sehr linkspolitisch motiviert) ist aus meiner Sicht kein Platz im neuen Quartier!

    Zumal es von den etwa 50 professionellen Künstlern auch schon ein Konzept gibt.

  • Quelle: https://www.facebook.com/PotsdammitGarnisonkirche/

    Wer zwischen Steinen baut, sollte nicht (mit) Glashäuser(n) (ent)werfen...

  • Man hat gerade diese Woche in der Nachbarstadt Berlin gesehen was passiert wenn man Linken ein Haus oder Gebäude überlässt. Da führen schon einfachste, notwendige Kontrollen in dem Haus (Brandschutzbegehungen) zu Auseinandersetzungen zwichen Polizei und Linken (Linksextremisten). Selbst Schulen, Kindergärten und das Rathaus Friedrichshain Kreuzberg musste geschlossen werden. Und es gibt noch weitere Beispiele wie die "Rote Flora" in Hamburg oder Leipzig Connewitz.


    https://www.sueddeutsche.de/me…sbesetzer-senat-1.5324925

    (Quelle: Süddeutsche Zeitung, 17.06.2021)


    Aber das gehört nicht hierher, es geht ja immer noch um das Kreativquartier!

  • Die Arbeiten an der Plantage gehen sehr schnell voran, der hier zu sehende schwarze Boden (Asphalt?) ist noch nicht die endgültige Oberfläche. Die wird wahrscheinlich sandfarben, wie beim ersten Teilabschnitt. Hinten rechts sieht man Metallstangen, die bis zum Rechenzentrum reichen, die sind wahrscheinlich für die Ballfangnetze:



    Diese Straße wird sehr schon mit kleinen Steinen gepflastert:


    Alle Bilder sind von mir und dürfen verwendet werden.

  • DAS (s. oben) ist nicht mehr unsere Plantage. Man kann sich freuen über Baufortschritte u.ä., aber was hier mit einer - ehemals - sehr schönen Kulturlandschaft in Potsdam getan wird, ist wieder mal eine Katastrophe.

    Versiegelte Flächen...usw. usf.


    Quelle: unbekannt, vor 1945

  • Es ist wirklich peinlich, wie wenig geschichtsbewusst und banal die Plantage gestaltet wurde. Einen großen Fehler sehe ich vor allem darin, die Mauer aus der DDR mit den dahinter stehenden Bäumen zu erhalten. Dadurch kann sich die neu gewonnene Großzügigkeit der Plantage gar nicht erst entfalten. Eine Rekonstruktion der ehemaligen Gartenanlage wäre natürlich der Hammer gewesen. Aber vielleicht ist in ein paar Jahren, wenn die Garnisonkirche wieder steht und das Rechenzentrum abgerissen ist, mehr möglich.

  • Nichts gegen Spiel und Sportplätze ,aber ich finde, diese modernen Spiel und Sportanlagen nehmen zu viel Raum der einstigen Plantage ein.Der Charakter als Parkanlage geht der Plantage dadurch verloren.

  • DAS (s. oben) ist nicht mehr unsere Plantage. Man kann sich freuen über Baufortschritte u.ä., aber was hier mit einer - ehemals - sehr schönen Kulturlandschaft in Potsdam getan wird, ist wieder mal eine Katastrophe.

    Versiegelte Flächen...usw. usf.


    Quelle: unbekannt, vor 1945

    Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn die versiegelten Flächen der neuen Plantage beklagt werden - und dann dieses Foto als Illustration hinzugezogen wird. Gewalzte Sandflächen sind, was die Dichtigkeit angeht, nicht gerade das Ideal... Obwohl sicherlich besser als Asphalt.

    Der ursprüngliche Zustand - das sollte man nicht vergessen - ist schon seit vielen Jahren verloren. Im Vergleich zum unmittelbar vorhergehenden Zustand hat sich, was die Versiegelung und die Nutzung angeht, nicht viel verändert. Die Mauer, die nun die Plantage zweiteilt, begrenzte sie vorher auf die halbe Fläche. Es ist durch die Neugestaltung nichts verlorengegangen, was nicht vorher schon verloren war, und doch einiges gewonnen worden. Ich passiere die Plantage wöchentlich mindestens einmal und freue mich sehr über die sichtbare Verbesserung!

  • Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn die versiegelten Flächen der neuen Plantage beklagt werden - und dann dieses Foto als Illustration hinzugezogen wird. Gewalzte Sandflächen sind, was die Dichtigkeit angeht, nicht gerade das Ideal... Obwohl sicherlich besser als Asphalt.

    Der ursprüngliche Zustand - das sollte man nicht vergessen - ist schon seit vielen Jahren verloren. Im Vergleich zum unmittelbar vorhergehenden Zustand hat sich, was die Versiegelung und die Nutzung angeht, nicht viel verändert. Die Mauer, die nun die Plantage zweiteilt, begrenzte sie vorher auf die halbe Fläche. Es ist durch die Neugestaltung nichts verlorengegangen, was nicht vorher schon verloren war, und doch einiges gewonnen worden. Ich passiere die Plantage wöchentlich mindestens einmal und freue mich sehr über die sichtbare Verbesserung!

    UrPotsdamer,da haben Sie natürlich recht, im Gegensatz zum Zustand vor der Umgestaltung der Plantage ist es jetzt eine sichtbare Verbesserung. Aber die Plantage hat jetzt auch eben nicht mehr die Qualität verglichen mit der Zeit bis 45.Die Plantage ist jetzt eine Anlage gut für Kinder und Schüler eben ein moderner Spiel und Sportpark aber Park und Gartenkünstlerisch wie einst Joseph Lenne sie gestaltete jetzt weit davon entfernt.

  • Das liegt aber schlicht daran, daß die Plantage heute Grünfläche, Spielplatz und Schulsportfläche zugleich sein soll. Dann kommen bei einem Wettbewerb eben solche Zwitter heraus.

    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • Bilder von heute, die wunderschönen Ballauffangnetze sind angebracht worden, nicht zu verwechseln mit dem ästhetisch höherstehenden Bauzaun ;):



    Jetzt mal Spaß beiseite, hätte man die Netze weg gelassen, hätte man wirklich einen guten Kompromiss aus Sportfläche und Stadtpark bekommen. So jedoch wirkt das einfach nur provinziell. Bei dem modernen Lustgarten ist die Synthese aus Park und Sportflächen in meinen Augen besser gelungen (Zumindest im hinteren Abschnitt).

    Die Fotos sind von mir und dürfen verwendet werden.

  • Ich kann nur hoffen,das nicht noch an Stelle des RZ ein Volley oder Fussballplatz entsteht. Dann kann man die Plantage wirklich umbenennen, in "Spiel und Sportpark"von Potsdam.

  • Hier ein aktuelles Foto vom Rechenzentrum, dessen Tage ja nun gezählt sind.


    Die Westseite des Rechenzentrums an der Dortustraße, am rechten Bildrand der Turm der Garnisonkirche

    (Foto: Deirfttog, 19. Februar 2021, CC-BY-SA-4.0)


    Die Mosaiken von Fritz Eisel an den Erdgeschosswänden können durch eine Neuaufstellung an einem anderen Ort nur gewinnen. Für die Fassade des 1969-1971 errichteten Bürogebäudes ist ein äußerst sparsamer Einsatz gestalterischer Mittel kennzeichnend. Das Ergebnis bleibt in seiner Qualität hinter dem Durchschnitt der DDR-Architektur jener Zeit zurück. Aus ästhetischen und städtebaulichen Gründen ist ein Abriss dieses Gebäudes in - hoffentlich! - circa zwei Jahren nur zu begrüßen.


    Eigentlich erstaunlich, dass an diesem doch recht prominenten Standort im Zentrum einer "sozialistischen Bezirksstadt" ein so schlechtes Gebäude errichtet wurde. Das Minihochhaus "Haus des Reisens" an der Friedrich-Ebert-Straße war allerdings noch schlimmer.

  • Wenn man sich das Gesamtkunstwerk "Sozialismus" anschaut, dann ist die Einfachheit zum Zwecke schneller Erfolge bereits Programm.

    Das Brechen mit alten Zöpfen des "Monarchismus" durch eine an die Maschinenstürmerei zu Beginn der sogenannten industriellen Revolution erinnernde Abbruch- und Neubau-"Kultur" hatte genauso Methode wie die Umgestaltung zu "lebensfrohen sozialistischen Städten".

  • Das Rechenzentrum sah ja auch ganz anders aus, bevor der Sanierungsträger schonmal die Lisenen abgenommen hat.


    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • Damit ist der Beweis offiziell erbracht, man kann auch moderne Architektur entstellen:schockiert: Hätte nicht gedacht, dass der Kasten mal irgendeine Qualität hatte. Hatte die ARAG diesen Bau dann so dermaßen zugrunde gerichtet?

  • Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN), hat sich am 29.07.2021 in einem Artikel mit dem "ungeliebten" Glockenspiel befasst, was auf der Plantage steht. Das Landesdenkmalamt Potsdam hat nämlich das Glockenspiel unter Denkmalschutz gestellt.


    https://www.pnn.de/potsdam/etw…z-gestellt-/27467762.html


    Laut Begründung des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (BLDAM) handelt es sich um ein Denkmal der jüngeren Zeitgeschichte. Mit der Eintragung in die Denkmalliste ist der Eigentümer des Glockenspiels, die Stadt Potsdam, verpflichtet, den Erhalt des Objekts sicherzustellen.


    Die Prüfung ob es sich hier um ein Denkmal handelt, wurde auf Antrag eines Dritten gestellt. Der Name ist nicht bekannt.