Breite Straße, Neuer Markt & Yorckstraße

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    • Seit langer Zeit war ich nun erstmalig wieder auf dem "Schulhof", der einst Plantage hieß und ein schöner städtischer Platz war. Und auch nicht so intensiv versiegelt war wie heute!


      Die Begrenzungen an der asphaltierten Laufbahn sehe ich als sehr gefährlich an. Nicht etwa, weil hier augenscheinlich auch mal gesoffen wird. Laufwettbewerbe können manchmal unglücklich ausgehen, wenn man mal aus der Kurve fliegt oder abgedrängt wird. Auch sonst: einfallsloser Beton




      Die eingezäunte Grünanlage. Hoffentlich dürfen die Schüler dort auch spielen. Aber sonst kann man sicher auch grillen.







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      Meine Video-Sammlung: https://www.youtube.com/user/MrPotsdamfan/videos
    • So sieht es aus, wenn Unversöhnliches zusammen gezwungen wird: Schulsportplatz und Stadtplatz zur Kontenplation...
      In heutiger Zeit muss alles einen fiskalischen Nutzen haben. Kontemplation (wie auch Schönheit) wird von Entscheidern ganz schlecht fiskalisch bewertet.
      Luftpost
      Wenn Bilder nur in absoluter Verfügungsgewalt des Forums geduldet werden, gibt's halt keine Bilder mehr. Natürlich auch keine alten Bilder ...
    • Welche Alternative gibt es denn für die Dortuschule? Man kann natürlich auch sämtliche Schulen aus der Innenstadt in die Aussenbezirke verbannen. Das würde allerdings zur Verödung der Innenstädte beitragen, die für Familien schlicht nicht mehr attraktiv wären. Manche Kompromisse müssen halt geschlossen werden, und ganz ehrlich, ich finde die Plantage nicht so schlecht. Potsdam ist keine Puppenstube, sondern eine lebendige Stadt...
    • Das ist doch ein konstruierter Widerspruch. Die Bedürfnisse der Dortuschule und eine angemessene Gestaltung der - vorherst halben - Grünfläche hätten sich nicht ausgeschlossen. Die Wege als Andreaskreuz, zusätzlich ein Rundweg mit Laufstrecke und in einem Virtel hätte man auch den Spielplatz unetrbringen können. Sogar die Wiederaufstellung des Denkmals Friedrich II. hätte den Bedürfnissen der Schule nicht widersprochen, wie es auch das Glockenspiel nicht tut.

      Aber es ging darum mit den Argumenten der Schule eine historische Gestaltung zu verhindern. Herausgekommen ist Allerweltsmoderne, die besser ist als der Vorzustand aber schlechter als jede individuelle Platzanlage. Und das wird nächstes Jahr, wenn die Rechnerhalle abgerissen ist und der nächste Abschnitt realisiert wird, nicht besser.
      „Wer sich der Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana (1863-1952), US-amerikanischer Philosoph spanischer Herkunft
    • Natürlich geht es (fast) immer besser. Unter den gegebenen Umständen finde ich das Ergebnis durchaus vorzeigbar. Und wie Du selbst, @Konstantindegeer, glaube ich schon einmal geschrieben hast: eine solche Grünflächengestaltung kann nach 15, 20 Jahren auch schon überholt oder völlig neu gemacht werden.
      Das Denkmal hat unter der jetzigen Stadtregierung sowieso null Chance auf Wiederaufstellung... Und diejenigen, die die jetzige Platzgestaltung als furchtbar empfinden, wären mit keinem Kompromiss zufrieden, weil sie den wilhelminischen Schmuckplatz 1:1 zurückhaben wollen. Da sollen dann die sporttreibenden Schüler (und auch die spielenden Kinder) schauen wo sie bleiben...

      Im übrigen ist es ja wohl offensichtlich, dass die Bauzäune ein Provisorium sind und wegkommen, sobald der Rasen angewachsen und strapazierfähig ist. Dass die Kinder (wenn sie beim Laufen nicht in die gefährlichen Betonbänke krachen) auf dem Rasen spielen können, darum muss sich niemand Sorgen machen.
    • Ja, das sind beliebte Scheinargumente der Rekogegner. Diese gehen aber meist so: "das ganze Geld, das da für [Reko-Projekt hier einsetzen] ausgegeben wird, sollte man lieber für neue Schulen [Kitas, Sportplätze etc] ausgeben." Es sind Scheinargumente, weil das Geld, das für Rekos ausgegeben wird, gar nicht ohne weiteres umgewidmet werden könnte.
      In diesem Fall handelt es sich nicht um ein Scheinargument, da der Bedarf an Sportstätten für die Dortuschule tatsächlich besteht und keine Alternativen existieren. Wenn @Herr Herrmann eine bessere Idee hat, wo die Schüler hin sollen (gesetzt den Fall, er kennt sich überhaupt in Potsdam aus), dann her damit. Ansonsten handelt es sich um billige Polemik.
      Im übrigen bin ich weder Rekogegner noch Linker noch Kleinbürger...
    • UrPotsdamer wrote:

      Ja, das sind beliebte Scheinargumente der Rekogegner. Diese gehen aber meist so: "das ganze Geld, das da für [Reko-Projekt hier einsetzen] ausgegeben wird, sollte man lieber für neue Schulen [Kitas, Sportplätze etc] ausgeben." Es sind Scheinargumente, weil das Geld, das für Rekos ausgegeben wird, gar nicht ohne weiteres umgewidmet werden könnte.
      In diesem Fall handelt es sich nicht um ein Scheinargument, da der Bedarf an Sportstätten für die Dortuschule tatsächlich besteht und keine Alternativen existieren. Wenn @Herr Herrmann eine bessere Idee hat, wo die Schüler hin sollen (gesetzt den Fall, er kennt sich überhaupt in Potsdam aus), dann her damit. Ansonsten handelt es sich um billige Polemik.
      Im übrigen bin ich weder Rekogegner noch Linker noch Kleinbürger...
      Der Bedarf besteht genau nicht. Denn es existieren in weniger als 1km Entfernung genügend andere Schulsportmöglichkeiten. Voltairschule mit Sportplatz und Turnhalle 300m, Sportplatz im Lustgarten 800m.
      Demnach handelt es sich um nichts anderes, als ein Reko- verhinderndes Scheinargument.
      Als UrPotsdamer sind Dir sicherlich diese anderen Schulsportmöglichkeiten bekannt. Daher ist das leider von Dir billige Polemik. Auch wenn ich Deine anderen Beiträge sehr schätze...
      Luftpost
      Wenn Bilder nur in absoluter Verfügungsgewalt des Forums geduldet werden, gibt's halt keine Bilder mehr. Natürlich auch keine alten Bilder ...
    • Die Sportanlagen der Voltaire-Gesamtschule gehören dieser Schule und stehen deren Schülern zur Verfügung. Da Grund- und Gesamtschule weitgehend gleiche Unterrichtszeiten haben, ist es nicht möglich, die Kinder der Dortuschule einfach die Sportfelder der Voltaireschule mitbenutzen zu lassen. Zudem gibt es Vorschriften, die regeln, wie viele Quadratmeter pro Schulkind als Pausenhoffläche zur Verfügung stehen müssen. Es ist schlicht nicht möglich, die Flächen der einen Schule für die andere Schule mitzuberechnen.

      Die Sportanlagen im Lustgarten liegen jenseits der Breiten Straße, einer der meistbefahrenen Straßen der Potsdamer Innenstadt. Zum Sportunterricht mit sechs- bis zwölfjährigen Kindern dorthin zu pilgern, erscheint mir aufgrund des Zeitaufwandes und der Gefährdung durch Autoverkehr nicht die allerklügste Idee zu sein (um mich mal vorsichtig auszudrücken).

      Ist diese Polemik immer noch billig, @Luftpost ?