Brüssel (B) (Galerie)

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    • Brüssel (B) (Galerie)

      Brüssel im Sommer


      Die Fotos hab ich vor einen paar Monaten schon ins DAF gestellt, aber hier sind sie nochmal. Das Laden dauert zwar etwas, aber ich hoffe es lohnt sich.






      Die Innenstadt vom Mont des Arts aus gesehen, neben dem Rathausturm sieht man die Basilique Nationale du Sacre Coeur, dazu später mehr



      Grand' Place/Grote Markt











































      Rue des Bouchers



      Galeries St. Hubert









      Saint Michel Kathedrale











      Place Royale







      Kapelle im Palais de Charles de Lorraine



      Kennt jeder:







      Palais Royal



      Palais de la Nation (belgisches Parlament)



      Place des Martyrs



      Theatre Royal de la Monnaie



      Galerie Bortier



      Botanique/Kruidtuin





      Börse







      Times Square Flair am Place de Brouckere



      Chinesicher Pavillon und Japanischer Turm, stammen beide von der Weltausstellung 1900 in Paris









      Sainte Catherine



      Sainte Marie





      St Jean







      Statuen auf den Musees Royaux des Beaux-Arts de Belgique



      Palais de Justice...nicht gerade schön aber atemberaubend













      Petit Sablon







      Grand Sablon







      Basilique Nationale du Sacre Coeur 1905 wurde mit dem Bau begonnen, 1920 zwang dann Geldmange zum vorläufigen Ende der Arbeiten, 1951 erfolgte die Weihe 1969 war die Kirche fertig gestellt. 90m hoch, 167m lang und 108m breit.

















    • wunderschöne bilder, vielen dank!
      ich hatte sie auch noch nicht gesehen.
      viele der architektur ist ganz nach meinem geschmack: nämlich üppig, prächtig und geschichtsschwer.
      sehr, sehr schön...
      meine mich aber auch zu erinnern, dass es in brüssel noch baulich ganz üble ecken gibt...
      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.
    • Vielen lieben Dank für diese ausgezeichneten Fotos und dann auch noch von Bruxelles!!

      So sieht man die Stadt allerdings auch nur durchs Objektiv. Brüssel war die erste Stadt und da hat Antiquitus recht, in der mir drastisch auffiel, wie die Moderne die Städte entstellt. Und das sieht man insofern relativ deutlich, als dass Brüssel schon mehrere Jahrhunderte sehr wichtig und politisch bedeutend war und immer noch ist. Soll heißen, dass es immer großer und repräsenativer Gebäude bedurfte, bis heute und das sieht man überall. Ein riesiges und in der Tat imposantes Gerichtsgebäude hier und ein riesiger gläserner Klotz ohne Bezug und Anspruch dort usw. Dennoch eine absolut sehenswerte Stadt, vor allem: la grande place, einfach traumhaft schön...
    • "Antiquitus" wrote:

      wunderschöne bilder, vielen dank!
      ich hatte sie auch noch nicht gesehen.
      viele der architektur ist ganz nach meinem geschmack: nämlich üppig, prächtig und geschichtsschwer.
      sehr, sehr schön...
      meine mich aber auch zu erinnern, dass es in brüssel noch baulich ganz üble ecken gibt...


      Ja, gerade auf dem Weg in die Stadt (von der Autobahn) sieht man einige recht hässliche Bauten. Der Brouckereplatz mit seinen Bauten ist auch recht übel.

      Die Gegenden um den Grand Place und zwischen Place Royal und Justizpalast sind aber wunderschön.
    • Brüssel im Juni 2006

      Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, meine Fotos von einem Besuch in Brüssel im Juni 2006 hochzuladen. Leider habe ich die ganzen Detailinfos nicht mehr so präsent, aber versucht, anhand des Stadtplans meinen Rundgang nachzuvollziehen. Dabei verwende ich immer die französischen Namen, da ich des Niederländischen nicht mächtig bin... :?

      Ganz allgemein zeichnet sich Brüssel durch starke Kontraste aus - einerseits hat die Stadt die letzten Kriege unbeschadet überstanden, andererseits scheint niemand großen Wert auf historische Architektur zu legen (außer vielleicht an der Grande Place). Durch die EU-Bürokraten scheint auch eine große Nachfrage nach Wohn- und vor allem Büroraum zu existieren, die durch rücksichtslose Abrisse und teilweise wirklich gruselige Neubauten gedeckt wird. An einigen Stellen mit großzügigen Boulevards fühlt man sich fast wie in Paris, an anderer Stelle ist ein Verfall unübersehbar, den man im Herzen Westeuropas nicht erwarten würde...

      Aus der Wikipedia stammt folgender Text zur Nachkriegsentwicklung von Brüssel:

      "Urbanistisch erweist sich diese Periode für Brüssel als eher problematisch: Ein Gesetz von 1953, das den Gemeinden die Ankaufs- und Demolierungskosten von Sanierungsgebieten (minus dem geschätzten Bodenwert) staatlich vergütet, wirkt sich in der belgischen Hauptstadt fatal aus: Die Gemeinde wird quasi zum Abrissspekulanten, der, ähnlich privaten Bauherren, an einer maximalen Verwertung des Baugrundes und damit an Hochhausbebauung interessiert ist. Darüber hinaus bewirken Modernitätseuphorie und der Wunsch nach einer "autogerechten Stadt" Veränderungen des Stadtbildes, die zuweilen als "Brüsselisierung" charakterisiert werden. Marcel Smets vermerkt, dass Brüssel in den 1960er Jahren "durch die Immobilienspekulation mehr devastiert wurde als durch die Bomben des Zweiten Weltkriegs". Auch die drohende Verslummung relativ zentraler und kulturell wertvoller Stadtviertel durch Ansiedlung armer und kulturell schwer integrierbarer Zuwandererschichten wird zum Charakteristikum des modernen Brüssel." (abrufbar unter http://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCssel\r
      de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCssel)

      Interessant auch die sprachliche und kulturelle Entwicklung Brüssels - ursprünglich eine fast vollständig flämische Stadt, setzte sich aufgrund der rechtlichen Stellung des Französischen als einziger Amtssprache das Französische auf breiter Basis durch (Sprache der Verwaltung und des Großbürgertums) und konnte im Gegensatz zu anderen Großstädten in Flamen diesen Status auch halten. Heute liegt Brüssel wie eine französischsprachige Insel in einem niederländischsprachigen Umland (vielleicht vergleichbar mit früheren deutschen Sprachinseln wie Brünn oder Metz - Waterloo ist übrigens dem flämischen Namen zum Trotz ebenfalls noch französischsprachig).

      Ich beginne meine Tour in Tervuren (noch flämisch) im Südwesten von Brüssel, einem gepflegten Vorort mit einem großen Park mitsamt Schloß und Museum zur belgischen Kolonialgeschichte (der ja speziell in der ersten Phase nicht gerade wenige Menschen zum Opfer gefallen sind, Stichwort Kongogräuel).



      Von hier aus kann man dann mit der Straßenbahn auf sehr schöner Strecke nach Brüssel fahren, wo es dann mit der U-Bahn weiter ins Zentrum geht. Irgendwelche Hinweis- oder Informationsschilder suchte ich in Tervuren übrigens vergebens, auch Fahrpläne scheinen geheimgehalten zu werden...

      Ausgestiegen bin ich dann am sehr schönen Parc de Bruxelles, der direkt am königlichen Palast liegt. Von dort aus erstmal den Berg hinunter Richtung Zentrum.





      Dort kommt als erstes die Kathedrale St. Michel:





      Der zugehörige Platz gibt schon einen guten Eindruck davon, daß in Brüssel recht großzügig abgerissen und neu gebaut wird, hier immerhin noch in halbwegs gutem Erhaltungszustand...





      Weiter geht es Richtung Zentrum, vorbei an neuzeitlichen Gassen, recht eigenwilligen Fassadenkonstruktionen und schließlich durch eine sehr großzügige Passage, deren Namen mir entfallen ist...









      Hier ist dann auch schon die überaus prächtige Grande Place mit einem Rathaus, das wohl als Inspiration für Wien oder München diente... übrigens sind einige der Prachtbauten Rekonstruktionen aus früheren Jahrhunderten, nach der Zerstörung im Jahr 1695. Die restlichen Gebäude wurden bei dieser Gelegenheit stilistisch vereinheitlicht.











      Weiter nach Westen, durch Straßen mit viel Flair...



      Von hier aus geht es dann weiter zum großzügigen Boulevard Anspach im Osten des Zentrums. Dort befindet sich unter anderem die Börse, umgeben von einer eigenartigen Mischung aus prächtigen Gebäuden, Verfall und Abriß...





      Weiter im Norden des Zentrums beginnt dann eine weitere, etwas ärmlichere Fußgängerzone, die ebenfalls wieder eine Mischung aus älterer Bausubstanz und Nachkriegsbebauung aus den 50er bis 70er Jahren darstellt, bis dann der große Boulevard du Jardin Botanique den Übergang zu aktuellster Hochhausarchitektur der Jetztzeit markiert.







      Dies ist die Oper - dreht man sich um (nicht mal 100 m Entfernung), sieht man dieses gigantische monströse Gebäude, das wie ein Klotz in die ansonsten weitgehend vorhandene gewachsene Struktur gesetzt wurde.







      Dies müßte der Martelaarsplein sein, der sich teilweise in Renovierung befindet... ebenfalls noch im Zentrum. In der Mitte ein Kriegerdenkmal, ansonsten teilweise schöne und teilweise verfallene Gebäude.





      Jetzt wieder weiter nach Norden, zu den aktuellsten Hochhauskreationen :lachen: ... vorbei an einem wilden Sammelsurium an verschiedenen Architekturstilen und Erhaltungszuständen.







      Hier kommen jetzt schon die Hochhäuser, die sich entlang des Boulevard du Jardin Botanique eben bis zu diesem botanischen Garten entlang einer vielbefahrenen Straße ziehen.









      Dieses städtebauliche Kleinod aus der frühen Nachkriegszeit (geschätzt 60er Jahre) wird gerade renoviert:



      Der Boulevard mitsamt dem komplett umbauten botanischen Garten:





      Nördlich des botanischen Gartens - müßte Saint Lucas sein. An sich wurde diese Straße bislang von Neubauten verschont, dafür sind einige Gebäude eingestürzt oder wurde abgerissen.



      Von hier aus dann wieder zurück zum Parc de Bruxelles über die Koningstraat. Hier wurden zur Innenstadt hin alle alten Gebäude abgerissen und durch gigantische Neubauten (ich würde auf 60er oder 70er Jahre tippen) ersetzt, nebst einer riesigen betonierten Fläche (immerhin mit schönem Blick hinunter aus Zentrum).











      Hier die betonierte Freifläche, daneben auf beiden Seiten Verwaltungsgebäude:



      Hier sieht man ganz gut, wie die alten Strukturen buchstäblich durch Neubauten in die Zange genommen werden:



      Weiter nun zum königlichen Schloß:



      Und der daneben gelegene Mont des Arts (Kunstberg, mit Museen und einem sehr schönen Platz):





      In Richtung des Justizpalasts dann die übliche Mischung aus toll und gruselig:







      Und hier noch ein moderner Anbau an den riesigen Justizpalast:



      Weitere Fotos folgen, muß ich aber erst noch sichten.
    • Brüssel liegt zwischen Hui und Pfui, nicht zu fassen dass dort historische Architektur vergammelt und abgerissen wird um durch Bauten im "Internationalen Stil" ersetzt zu werden. Mir kommt es so vor als seien die Gebäude der fünfziger bis siebziger Jahre in Brüssel noch hässlicher als in Deutschland, wie vergammelt die außerdem nach den paar Jahrzehnten schon aussehen. Unglaublich! Trotz allem hat die Stadt immer noch viel herausragendes zu bieten, wie zum Beispiel dem Grande Place. Möglicherweise sind die Belgier durch geringere Kriegsschäden einfach zu verwöhnt durch historische Bauwerke, so dass sie es nicht weiter kümmert wenn großzügig abgerissen wird.
      Wenn du ein Haus baust, denke an die Stadt (Luigi Snozzi)
    • In Brüssel war ich auch disen März. War nur immer zu faul die Bilder hochzuladen...Kann ja noch ein Paar Ergänzungen nachreichen, wenn du willst.
      Ja, Brüssel ist schon was sehr besonderes, eben dieses unmittelbare nebeinander von alt und neu oder frisch und vergammelt...Ich finde auch, es hat teilw. auch sowas zw. nord- und südeuropäisch - außer, dass man Cappuccino mit Sahne serviert bekommt und auch noch einen blöden Spruch kassiert, wenn man den zurückgehen lässt... :zwinkern:

      Irgendwelche Hinweis- oder Informationsschilder suchte ich in Tervuren übrigens vergebens, auch Fahrpläne scheinen geheimgehalten zu werden...

      Das stimmt! Und wenn, dann sind sie recht unübersichtlich. Wir wollten nach Laeken zum Schloss/Park und sind nach x-fachem Umsteigen am Schluss an der Endstation neben einem Friedhof angekommen... :?
    • @ silesianospostato:

      Ich bin nun wirklich beileibe kein Brüssel-Apologet (hab in der Stadt schließlich anderthalb Jahre gelebt), aber du hast dir hier ja wirklich die mit Abstand häßlichsten Ecken rausgesucht.
      Sobald man die unmittelbare Innenstadt oberhalb der Grand place verläßt, findet man wunderschöne und oft sogar ziemlich geschlossene Viertel des Mittelalters und der Renaissance mit kleinen winkeligen, verwunschenen Plätzen und Gässchen, die inzwischen sogar einigermaßen renoviert sind und um die jede deutsche Großstadt Brüssel nur beneiden kann. Z.B. den Grand sablon zwischen der hochgotischen Zavelkerk und der ebenfalls gotischen Marienkirche, das westlich der Börse gelegene Viertel um die (nach einem Brand im 19. Jahrhundert rekonstruierte gotische) Katharinenkirche mit seinen großbürgerlichen Renaissance- und Barockhäusern oder das komplett erhaltene spätmittelalterliche "Armeleuteviertel" der Marolles im Schatten des Justizpalastes.

      Dazu kommt dann noch der gigantische Ring aus Vierteln des 19. Jahrhunderts um die Innenstadt herum, angefangen mit den klassizistischen Straßenzügen in St. Josse bis hin zu den an Jugendstil geradezu überbordenen Vierteln St. Gilles, Ixelles, Etterbeek, Schaarbeek und dem Quartier Leopold.

      Allerdings hast du die Situation in Brüssel in deinen einleitenden Beitrag ansonsten recht gut beschrieben. In jedem dieser Viertel findet man aufgrund der von dir geschilderten Umstände Licht und Schatten eng beieinander. Da hast du dann am Anfang einer Gasse ein schickes Ausgehviertel für die Yuppies der Stadt und am Ende der Gasse stehst du zwischen Häuserruinen und es fängt ein Slum an. Insgesamt sind vor allem die Viertel des 19. Jahrunderts, von einigen Ausnahmen abgesehen, in einem erbärmlichen Zustand und wirklich oft echte Slums - siehe Molenbeek, Anderlecht und Teile von Etterbeek, St. Josse und St. Gilles. In der Avenue du Stalingrad, die von der Innenstadt nach St. Gilles führt, sieht's z.B. wirklich aus wie in Stalingrad 1943....
    • Ich glaube schon, daß meine Bildauswahl für die Innenstadt repräsentativ ist, zumal ich ja auch die schönen Seiten wie Mont des Arts, Grande Place usw. ausführlich gezeigt habe. Daß es schöne Vororte geben mag, bestreite ich auch nicht - was ich von der S-Bahn aus bei der Fahrt Richtung Atomium/Messegelände sah, erinnerte aber eher an weniger gepflegte Viertel nordenglischer Industriestädte...
    • Daß es schöne Vororte geben mag, bestreite ich auch nicht - was ich von der S-Bahn aus bei der Fahrt Richtung Atomium/Messegelände sah, erinnerte aber eher an weniger gepflegte Viertel nordenglischer Industriestädte...


      Nee, die meine ich nicht; das sind die Vororte aus dem frühen 20. Jahrhundert, der sogenannte "Zweite Ring", z.B. Woluwe St. Lambert, Woluwe St. Pierre, Uccle, Laeken, Drogenbos (heißt wirklich so :gg: ) oder Ouderghem ... wobei du durch den Norwesten gekommen sein müsstest und der ist in Brüssel tatsächlich - wie der ganze Westen der Stadt - eher ärmlich (die guten Viertel liegen in Brüssel im Osten).

      Ich meine die innerhalb der Altstadt etwas abgelegeneren Viertel und den sogenannten "Ersten Ring" des 19. Jahrhunderts. Deine Fotos sind für den zentralen und den nordöstlichen Teil der Altstadt ohne Frage absolut repräsentativ. Diese Teile machen etwa 40 - 50% des Brüsseler Altstadtareals aus und in ihnen befindet sich in der Tat das Geschäftszentrum Brüssels. Just diese Teile sind aber auch die am stärksten durch Neubauten "zerstörten" Teile der Innenstadt.
      Im Süden (Marolles, Grand sablon) und Westen (St. Catherine) des Altstadtgebiets befinden sich dagegen Viertel mit fast geschlossener Bebauung des 15. bis 18. Jahrhunderts.
    • Hier mal einige Beispiele:

      In den Marolles:

      http://www.ebru.be/Streets/StrKandelaars.html\r
      www.ebru.be/Streets/StrKandelaars.html
      http://www.ebru.be/Streets/StrZwaard.html\r
      www.ebru.be/Streets/StrZwaard.html


      Viertel um St. Catherine:

      http://www.ebru.be/Streets/StrStKatStr.html\r
      www.ebru.be/Streets/StrStKatStr.html

      Von Viertel um St. Catherine zur Grand Place:

      http://www.ebru.be/Streets/StrBoter.html\r
      www.ebru.be/Streets/StrBoter.html

      Grand Sablon:

      http://www.trecento.com/lfriedl/photos/show_pic.cgi?id=63\r
      www.trecento.com/lfriedl/photos/ ... .cgi?id=63
    • Für winterliche Gemüter ein paar sommerfrische Eindrücke aus der belgischen Hauptstadt. Ich muss sagen, die Stadt ist schöner als gedacht, die Architektur ohnehin grandios. Los geht's:


      Palais Royal



      Der Platz davor



      Park Albertine






      Der Brüsseler Kunstberg, der Place Royal, wird von zahlreichen Palästen und Museen eingebettet.



      Eglise Saint-Jacques-sur-Coudenberg



      Großartig: Die Brüsseler Sichtachsen.



      Neue Fortbewegungsmittel für Lauffaule










      Townhouses I



      Gebäudekomplex aus den 1930er-Jahren



      Am Rande der Altstadt: Chapelle de la Madeleine







      Townhouses II







      Galeries Royales Saint-Hubert











      Rue des Bouchers (Fressgasse)



      Der Grand Place/Grote Markt ist unbestritten einer der schönsten Plätze weltweit. Warum das so ist, seht ihr auf den folgenden Bildern.

      Die Häuserzeile von links nach rechts: Au Roi d’Espagne, La Brouette, Le Sac, La Louve, La Cornett und Le Renard



      Nobler Bäcker: Maison du Roi/Broodhuis



      Daneben die Zunft- bzw. Gildehäuser



      Barocker "Neubau" (Name entfallen)



      Detailaufnahme La Brouette


      Weiteres Detail, ich glaube, La Chaloupe d’Or



      Ein wenig irritierend fand ich die Flugzeuge, die beinahe im Minutentakt von Zaventem aus startend lautstark über die Innenstadt flogen.



      Hôtel de Ville/Stadhuis







      Nüchtern hingegen die Rückseite des Hôtel de Ville



      Rückblick auf den Grand Place



      Szene am Manneken Pies



      Kathedrale St. Michael









      Bloß gut, dass es auch woanders hässliche Staffelgeschosse gibt...






      Draußen im Stadtteil Laeken befindet sich das Gelände der Expo-Weltausstellung

      Beeindruckend: Der Jahrhundertfestpalast, später Hauptpavillion der Expo 1935.



      Nicht minder beeindruckend: Das Atomium





      Zum Schluss noch ein paar Luftbilder, die ich oben vom Atomium aus schoss:












    • Re: Brüssel

      Danke. Brüssel ist ne schöne Stadt, besonders die ganzen Plätze mit Brunnen und Denkmälern und diese Ober-/Unterstadtsituation. Und die ganze hist. Bausubstanz natürlich. Allerdings auch irgendwie langweilig, wie ich fand. Kann aber auch an meiner Begleitung gelegen haben..Aber wie lange sanieren die denn noch den Justizpalast :schockiert:? Darf ich noch mit ein Paar Nachtaufnahmen dienen?
    • Re: Brüssel

      "Brüssel" mag zwar zum Hasswort für viele Menschen geworden sein, die Stadt dahinter sieht trotz aller Verluste dennoch sehr gut aus. Der Grand-Place/Grote Markt ist übrigens eines der besten Wiederaufbauprojekte überhaupt. Der Platz wurde im Sommer 1695 von französischen Truppen unter Marschall Villeroy fast völlig zerstört. Lediglich die Mauern und Türme des Rathauses und des Broodhuis standen noch aufrecht, alles andere war weg. Trotzdem wirkt der Platz heute ja eher gotisch und renaissancehaft als barock. Möglicherweise liegt hier ein frühes Beispiel einer Art Quasi-Rekonstruktion (vgl. Dom zu Speyer) vor, die einen verlorenen Zustand wiederherstellen sollte. Vielleicht hat aber auch der Historismus im 19. Jahrhundert die Bürgerhäuser so stark stilistisch bereinigt und übersteigert, dass sie heute auch einen starken Renaissancecharakter tragen - ein solcher Barockstil erscheint mir jedenfalls ungewöhnlich.
      "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
      Arthur Schopenhauer
    • Re: Brüssel

      Grote Markt ist für mich der schönste Stadtplatz der Welt. Man muß es vor Ort gesehen haben - das Ensemble lässt sich nicht auf Fotos festhalten.

      Brüssel ist unwahrscheinlich zwiegespalten. Neben den hier gezeigten Eindrücken gibt es auch Innenstadtbereiche, die einen atmosphärisch in vergammelte Moloche der dritten Welt oder in die 70er-Jahre-Ruhrgebietswiederaufbauphase versetzen.
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!