Ferdinandplatz

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    • Obsolet wrote:

      Dadurch, dass durch den Bau eine zentral gelegene Parkfläche verschwindet, könnte die entstehende Parkplatznot zu Verkehrsproblemen führen, da der Verkehr in der Innenstadt sowieso schon total überlastet ist, da viele auf der Suche nach einem freien Parkplatz wild im Kreis fahren. Ein architektonisches Desaster ist das Projekt schon, ein Infrastrukturelles könnte es also noch werden.
      Dresden ist doch wie kaum eine Stadt dieser Größe mit Tiefgaragen unterkellert. Da hab ich bisher immer einen Parkplatz gefunden.
    • Diese Beispiele kann ich alle zu meiner Liste von Dingen hinzufügen, die noch schlimmer hätten sein können. :D Mal davon abgesehen, dass es sich dabei nicht um Rathäuser oder überhaupt Gebäude entsprechender Größe handelt, außer dem Monstrum in London, von dem ich heute Nacht sicher schlecht träumen werde. Man muss halt auch im Hinterkopf behalten, dass die Stadt in erster Linie billige Nutzfläche haben will und kein neues repräsentatives Rathaus.
    • "Ein Gremium aus Gutachtern, Eigentümern, Stadträten und Fachämtern bestimmte den Entwurf des Büros BARCODE Architects als geeignetsten. Er soll Grundlage des zukünftigen Bebauungsplans sein."
      Quelle: dresden.de/de/rathaus/aktuelle…lungen/2017/07/pm_045.php

      Wenn der Entwurf Grundlage für den zukünftigen Bebauungsplan sein soll, heißt das m.M. nicht, daß die Gebäude gebaut werden, die oben auf den Bildern zu sehen sind.
    • Alle Entwürfe im Überblick. Man sieht dort auch eine weitere Visualisierung vom entstehenden Platz.

      Tja was soll man da noch sagen.

      Zitat zum Siegerentwurf: "In Anlehnung an bestehende Planungen und Wettbewerbe und dem Vorhaben des neuen „Technischen Rathauses“ soll das Gebiet identitätsstiftend, einladend und impulsgebend für zukünftige Entwicklungen sein und als Verwaltungszentrum der Stadt dienen."

      Nur, falls jemandem das Offensichtliche noch nicht aufgefallen ist. ablachen:)

      Auch gut: "Der Entwurf zeichnet sich durch das zeitgenössische Ensemble von einladenden Kubaturen aus, die einen neuen intimen und speziell geformten Ferdinandplatz im Herzen des Gebiets bilden."

      The post was edited 1 time, last by Fasolt ().

    • Ja aber keine Dächer. Sieht nach schrägem Stahlbeton aus.
      Und an die Karstadt-Erweiterung sollte ein Flachdach.
      Bei Kulka gefällt mir die Lage der Objekte auch nicht so ganz. Der Platz fällt kleiner aus, dafür eine größere Lücke an der St. Petersburger.

      Ein Mix aus beiden Entwürfen wäre optimal.
      Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

      Da das Einbinden externer Bilder nicht mehr im Forum gestattet ist, leidet etwas die Quaität meiner Bilder. Sorry :(
    • Ich bin ehrlich gesagt froh, wenn der olle Parkplatz da verschwindet. Da bildet sich jeden Samstag ein Rückstau bis zur Reitbahnstraße, weil alle wie die Bekloppen in die Innenstadt rammeln und gleich hinterm Karstadt parken wollen. Und an dem Parkplatz ist die Logistik mit der Bezahlung offenbar eine Katastrophe. Als Fußgänger ist es dann ein großer "Spaß", sich an der Ampel im Zuge der Prager Straße zwischen den Autos durchzuquetschen, um über die Straße zu kommen. Und schön ist der Parkplatz ja auch mal nicht...

      Was die Bebauung angeht - natürlich wird das so preisgünstig wie möglich bebaut. Dazu ist die öffentliche Hand gezwungen. (Vergaberecht) Wenn die Stadt andererseits sagen würde, ist uns egal, wir hauen mal richtig Geld raus, gäbe es jede Menge Leute, die sich über Verschwendung aufregten. Nicht ganz zu unrecht, wenn man bedenkt, dass die Kosten für die Sanierung des Neuen Rathauses noch nicht feststehen und es nebenbei noch -zig Gebäude und Bauwerke im Bestand gibt, die zu sanieren sind. Ziel des Neubaues ist es, so viel Bürofläche wie möglich bei möglichst geringen Kosten zu schaffen. Dabei wird keine gute Architektur rauskommen, egal wer das plant.
    • Ich hoffe vor allem für die Mitarbeiter, dass es kein Glaspalast wird. Trotz aller Klimatechnik wird es hinter Glasfassaden schön warm, vor allem im Sommer. Gegen einen Stahlbetonskelettbau ist ja erstmal technisch nichts einzuwenden, aber dann bitte mit massiven Fassadenbauteilen und unter Berücksichtigung der lokalen Klimadaten - die Dresdner Altstadt wird ja im Sommer extrem warm. Es ist keine sinnvolle Lösung, alles zu klimatisieren, was bekanntlich auch Gesundheitsgefahren birgt, hier muss baulich vorgesorgt werden. Stichwort sommerlicher Wärmeschutz.
    • Ich wär ja für ne Kombi aus Reimann (der Bereich am Karstadt) und Barcode (Plätze und Baukörper östlich).


      Der Reimann-Entwurf für einen Viktoriagarten. - Fotos der Präsentation im WTC.

      Mäcklers Burgwall ist gruselig. Kulka ein grauer Albtraum.

      Der Glaskasten muss einer Alternative mit mehr Stein/Beton weichen. Das Ding ist einfach nur "unlogisch". Mehr Höhen würden differenzieren - alles die selbe Gebäudehöhe - wie lahm ist das denn?!


      Barcode-Entwurf - Fotos der Präsentation im WTC.

      Ebenso das leidige Thema "Dach" - das Staffelgeschoss von Barcode am Karstadt ist schon spannend und attraktiv, aber für die Länge an Gebäude schon wieder zu undifferenziert und eintönig.

      Und bei den 2 Teilplätzen wünsch ich mir mehr, als nen Hochbeet und nen roten gebogenen Stahlkörper. Wenigstens einer der Plätze sollte einen Pavillon bekommen. Das wär weingstens ein reizvoller Anziehungspunkt.

      Ansonsten kann man wohl davon ausgehen, dass es DD am Ende wieder verhaut. :whistling:
    • Der Baubürgermeister stellt klar, dass der Entwurf für den Ferdinandplatz nur aus städtebaulicher Sicht zu betrachten ist.
      Über Art und Gestaltung von Fassaden ist noch nichts entschieden.
      Wenn der Entwurf angenommen wird, wird als nächstes ein Bebauungsplan ausgearbeitet und parallel die Fassaden entwickelt.

      dnn.de/Dresden/Lokales/Die-Gebaeude-sind-nur-Platzhalter
      Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

      Da das Einbinden externer Bilder nicht mehr im Forum gestattet ist, leidet etwas die Quaität meiner Bilder. Sorry :(
    • OH, der sagt noch viel mehr. Indirekt regt er sogar so nen Glaskasten an:

      Wichtig ist nach meiner Auffassung, dass die Architektur widerspiegelt, was der Bürger im 21. Jahrhundert von seiner Verwaltung erwartet. Das ist nicht mehr die abgeschottete Burg, in die er Einlass begehrt.
      Bürgerfreundliche, transparente Verwaltung müsse sich auch in der Architektur abbilden.

      Das ist auf so vielen Ebenen zum ganz genau aufpassen. Weder ist die Verwaltung so, wie er sich hier dazu äußert, noch müsse diese "Kontakarikatur" sich in der Architektur widerspiegeln.

      Es ist einfach nur ein groteskes Schauspiel. drink:)