Dresden - Ferdinandplatz

  • ...,da war ja wirklich nichts mehr wiederaufbaufähig...

    Alles, was im Erdreich verbaut war, war doch noch da! Wenn die alten Straßenverläufe genutzt worden wären, hätte man das nicht auch noch abreißen und neue Leitungen legen müssen. War es nicht Nadler, der gesagt hat: "40 % der Bauwerte befinden sich im Untergrund."


    Ob da wirklich nichts zu retten gewesen war?

  • Ja Reik, zu retten wären da nur die Kellerräume gewesen,aber oberirdisch nichts .Wir wissen es doch,das in der DDR beim Wiederaufbau nicht auf die Grundstücksparzellen Rücksicht genommen wurde.Im Westen Deutschlands war es in vielen Städten anders.ZB Nürnberg oder Würzburg,.... wenn auch die Gebäude moderner gebaut wurden.Aber die Parzellierung und Kleinteiligkeit ist wieder in großen Teilen dort da.Wenn man DD wie Nürnberg aufgebaut hätte,wäre nicht diese Jahrzehntelang Leere und Blockstrucktur in der Innenstadt gewesen.

  • Man könnte so viele wunderschöne Plätze und Strassen bauen.....und die hätte Dresden auch bitter nötig, da fast die ganze Innenstadt noch immer ohne jegliche urbane Struktur bzw. schlicht verschwunden ist.......und was bauen die für einen abgrundtief abartigen Schrott? Kann nicht wahr sein. Ich sollte aufhören mich aufzuregen, es bringt nichts.


    Fun fact: Obwohl Dresden für seine wunderschöne Architektur berühmt ist in der Welt (allerdings durch die vor 1945), scheint es gleichzeitig die Stadt mit den katastrophalsten und unfähigsten Architekten, und dem inkompetetentesten Stadtplanungsamt zu sein.

    Dresden baut wirkich, gemessen an heutigen echten modernen Standards , die mit Abstand miserabelste Architektur weltweit.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).