Berlin-Friedrichshain

  • Um mal die fallweise sinnvolle Untergliederung des Baugeschehens nach Bezirken/Ortsteilen fortzuführen, zwei frische Projekte aus Friedrichshain:


    1. Kondor Wessels schafft ca. 150x neuen Wohnraum in zumindest leidlicher Qualität.


    Kondor Wessels Berlin: MY Berlin
    MyBerlin | Startseite
    ...was immer MY bedeuten soll.


    Zukünftiger Standort: Gegenüber dem Vivantes-Klinikum am Volkspark Fr'hain, direkt neben der alten Brauerei Patzenhofer bzw. Friedrichshöhe.
    http://binged.it/M5qrk4
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    2. Die Gleichfeld-Gruppe betreibt eine schöne Brachenbebauung für 240 neue Wohneinheiten.


    Gleichfeld baut 240 Wohnungen in Berlin-Friedrichshain
    LAUTIZIA / Armeria
    LAUTIZIA - Wohnen im Garten der Möglichkeiten


    Zukünftiger Standort: Dicht am Osthafen in einer Seitenstraße der Stralauer Allee, zum Stralauer Kiez (Rudolfkiez?) gehörend.
    http://binged.it/NJ30qD
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    3. Eine Ansicht des sommerlichen Boxhagener Platzes von heute.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Die neue Mercedes-Vertriebszentrale neben der O2-Arena wächst in die Höhe.



    Irgendein-unbekannter-Frauenname-Straße/Mühlenstraße, unweit der Oberbaumbrücke.


    Ein wenig Hintergrund aus dem letzten Jahr:
    Über Mediaspree dreht sich der Mercedes-Stern – Grundstein für neue Deutschlandzentrale für Mercedes-Benz Vertrieb in Berlin
    Mercedes-Zentrale: Ein Stern für Friedrichshain | Berlin - Berliner Zeitung


    Mercedes-Benz hat ein Faible für Hochbauten in Friedrichshain - die Mercedes-Bank an der Otto-Braun-Straße/Mollstraße.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Meiner Meinung nach eine deutliche Aufwertung dieser Ecke.
    Besonders schön ist die Gliederung der Ecke mit Turmabschluss.
    Hoffentlich wird die Fassade nicht mit einer dicken Dämmschicht überzogen, das könnte das Sanierungsergebnis wieder schmälern.

  • Zwischen Bänsch-, Pettenkofer- und Dolziger Straße entsteht ein ansehnliches neues Ensemble - das Bänsch-Quintett:


    Bänsch-Quintett

    Die Welt muss romantisiert werden! - Novalis

  • Im Geviert Revaler Straße, Döringstraße, Simplonstraße und Helmerdingstraße entsteht - nachdem in der Nahumgebung in jüngster Zeit viele hässliche Häuser gebaut wurden und werden - seit längerem das sehenswerte Projekt 'Revaler Spitze'. Architekt der meisten Häuser ist Stephan Höhne.


    http://www.revaler-spitze.de/


    Bilder aus dem April dieses Jahres.








    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Das Schmucktor am Eingang zur Knorrpromenade wurde saniert und rekonstruiert.




    Eckhaus Knorrpromenade und Wühlischstraße welches im letzten Jahr saniert wurde:



    Eigene Fotos vom 15.02.2014


    Die Initative KiezGestalten e.V. http://www.knorrpromenade.de/
    setzt sich ebenfalls für den Wiederaufbau des nördlichen Schmucktores zur Krossener Straße ein.
    Dieses wurde durch einen Bombentreffer zerstört.
    Ich finde ein unterstützenswertes Anliegen!

  • Danke für den Bericht, 7up.
    Eine schöne und zugleich für Friedrichshain recht ungewöhnlich erscheinende Sache; umso erfreulicher ist es m. E.
    Hoffentlich wird nicht gleich alles verunstaltet, möchte man hoffen.


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    Neue Eckbebauungen in Friedrichshain


    1. Das Projekt 'Dolziger Bogen' am östlichen Rande des Samariterviertels.

    Bildquelle: CARISMA Wohnbauten GmbH/fabriK°B
    http://www.dolziger-bogen.de


    Es geht aber auch deutlich besser, z. B. wie nachfolgend.


    2. Das Projekt 'Thaerstraße 37' am westlichen Rande des Samariterviertels.

    Bildquelle: KW-Development GmbH/Fuchshuber Architekten
    http://www.thaer37.de

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Beim Wohnhaus Rigaer Straße 19 deutet alles auf eine bevorstehende Sanierung hin.
    Teilweise sind die Fenster schon ausgebaut.
    Hoffentlich wird die ehemals prächtige Fassade sorgsam aufgearbeitet und die fehlenden Balkone stilgerecht ergänzt.



    Eigenes Foto vom 04.05.2014

  • Ich finde Bänsch-Quintett, Revaler Spitze und auch die folgenen Projekte sehr gut. Was mir wirklich auffällt schon seit Jahren, ist dass es in Berlin zum Teil richtig gute moderne Architektur gibt. Kein Mensch könnte behaupten, dies hier wäre "historisierend", nur weil man sich von New Orleans oder London inspieren lässt.


    Ich bin ja eher in der Dresden-Sektion als hier, was mir auffällt ist dass in Dresden die angeblich "moderne" Architektur nur übelste Scheusslichkeiten sind, und in Berlin eben ganz anders. Wie kommt das? Kann mir das nicht erklären.


    Man muss ganz klar sagen, dass in Berlin nach 1945 eine Menge richtig guter Sachen gebaut wurden, vor allem aber in den letzten Jahren.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • Beim Wohnhaus Rigaer Straße 19 deutet alles auf eine bevorstehende Sanierung hin.
    Teilweise sind die Fenster schon ausgebaut. Hoffentlich wird die ehemals prächtige Fassade sorgsam aufgearbeitet und die fehlenden Balkone stilgerecht ergänzt.


    Ja, und hoffentlich kleben sie die Fassade nicht mit Styropor-Platten zu.

  • Ich finde Bänsch-Quintett, Revaler Spitze und auch die folgenen Projekte sehr gut. Was mir wirklich auffällt schon seit Jahren, ist dass es in Berlin zum Teil richtig gute moderne Architektur gibt. Kein Mensch könnte behaupten, dies hier wäre "historisierend", nur weil man sich von New Orleans oder London inspieren lässt.


    Ich bin ja eher in der Dresden-Sektion als hier, was mir auffällt ist dass in Dresden die angeblich "moderne" Architektur nur übelste Scheusslichkeiten sind, und in Berlin eben ganz anders. Wie kommt das? Kann mir das nicht erklären.


    Man muss ganz klar sagen, dass in Berlin nach 1945 eine Menge richtig guter Sachen gebaut wurden, vor allem aber in den letzten Jahren.


    In Berlin gibt es ein breites Angebot an "innovativen" Architekten und Architekten für klassische Architektur. Dieses Architektenangebot fehlt leider nicht nur in Dresden, sondern auch in Frankfurt/M., Hamburg und München.

  • Stimmt nicht ganz. In Hamburg wirken immerhin Axel Siemonsen, Matthias Ocker und Friedtjof M. Herzog, deren Bauten doch einiges zum Flair gewisser äußerst attraktiver Hamburger Quartiere beigetragen haben (siehe die Architektenliste auf der Homepage von S.D.).


    Interessant - Siemonsen und Herzog waren mir bisher unbekannt. Wo genau findet man auf der S.D. Homepage diese Architektenliste? - konnte sie nicht finden.


    Moderationshinweis (Palantir): Beitrag zum Auffinden mit Link versehen.

  • Zunächst sollte bei aller Freude über die in Aussicht stehende Sanierung von Rigaer Straße 19 berücksichtigt werden, welch gewaltige, fast nur aus Fenstern bestehende Würfelburgen im Zuge des Projekts entstehen: http://www.sanus-ag.de/aktuelle_projekte_4_detail.html


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    Dann einige Bilder vom Friedrichshainer Spreeufer (Mühlenstraße):


    Die Mercedes-Vertriebszentrale links der O2-Arena (die betreffenden Quoten-Straßennamen sind zu mühevoll).



    Rechts der O2-Arena der aus drei Gebäuden bestehende sog. Hotel + und Office Campus


    Die ganze Chose von Ost nach West aus Kreuzberger Perspektive betrachtet:




    Links am Ufer der neu enstehende Appartmentturm mit dem Projektnamen 'Living Levels'


    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Ein reinstes Desaster das ganze Areal dort in meinen Augen. Das Projekt Max und Moritz hat immerhin noch etwas architektonischen Anspruch, nur dieses Projekt wurde als einziges kritisiert von der Senatsverwaltung.