Berlin-Friedrichshain

  • 1906 Aufnahmen der damals hellen Fassade der Gemeindeschule in der Hausburgstraße 20




    Detail des Haupteingangs



    Noch eine detailreiche Fassade, Andreasgymnasium Koppenstraße 76



    ein Nebeneingang

  • Eine schreckliche Webseite, komplett überdesigned und benutzerunfreundlich. Da konnte sich ein Graphikdesigner mal "kreativ" austoben...

    Da die nötigen Informationen so nicht erkennbar sind: Wann soll denn der Baustart dieses Areals sein? Und mit welcher Bauzeit wird gerechnet?

  • Dafür ein hervorragender Städtebau- und Architekturentwurf für diese Gegend direkt neben den Bahngleisen und einer Art Lagerhalle. (siehe Streetview)

    Vor allem verglichen mit dem grottig banalen WeWork-Neubau ein paar Meter weiter (neben dem früheren Narva-Turm).


    Der Rudolfkiez braucht auch dringend mehr Urbanität, der ist weit unter seinem Potenzial im Vergleich mit den umliegenden Vierteln, zumal angesichts seiner super zentralen Lage zwischen Ostkreuz, Spree und Warschauer Straße.

  • Das sieht aber fein aus und zeigt exemplarisch den Wandel im Städtebau in die richtige Richtung, was man schön an den von Snork eingestellten Bilder aus der Europacity sehen kann. So wie das hier sieht der Städtebau der 2020er Jahre aus, so wie die Europacity sah derjenige der 2010er aus.


    Leider sitzen wir nun mit den veralteten Masterplänen noch aus den 2000er Jahren zu am Hauptbahnhof, angesichts des Planungsvorlaufs werden dort eben gerade Entwürfe aus der ersten Hälfte der 2010er Jahre realisiert. So etwas wie das oben zeigt für mich, wohin es gehen könnte mit einem neuen urbanen Städtebau, auch aus Hamburg und Köln gibt es zur Zeit solche und ähnliche Entwürfe.

  • Das Wohnhochhaus an der 'EastSideGallery' mit seinem neuen Nachbarn.



    Als Augentrost der großartige Spreespeicher vom Osthafen an der Stralauer Allee.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Alles wirklich wunderschön, auch moderne Bauten. Zum Gleichgewicht sollen auch einige abgestuckten Fassaden wiederhergestellt werden. Dann erst wird Friedrichshain erstklassig und eine gelungene Misschung von Alt und Neu (wie auch die Friedrichstadt in Dresden).

  • Friedrichshain war nie wirklich "erstklassig", über das mittlere Bürgertum kam man kaum hinaus. Aber davon mal abgesehen, hat man in den letzten 30 Jahren schon einiges geleistet.


    Corinthstraße


    Neue Bahnhofstraße


    Simon-Dach-Straße


    Krossener Straße


    Seumestraße


    Das soll als Beispiel aus Friedrichshain an dieser Stelle genug sein. ImÜbrigen kann man sehr gut erkennen, dass die Straßen alle begrünt sind. Und das waren sie schon, als ich noch ganz klein war und wir unsere Verwandten im Ostsektor besuchen durften, die in diesem Viertel östlich der Warschauer Straße wohnten.

  • Bei meinem letzten Berlinbesuch sind mir die fertiggestellten Bauten am Siegfried-Hirschmann-Park insgesamt sehr positiv aufgefallen. Vor Ort sieht das Ganze noch besser aus, als es auf den Fotos rüberkommt. Wirklich hochwertig und besser als 90% von allem, was aktuell neu gebaut wird. Ich habe mich jedenfalls bei Vorbeilaufen redlich darüber gefreut, Neubauten solcher Form betrachten zu können.

    Mantikor hatte hier einen ausführlichen Beitrag (Mai 2022) mit vielen schönen Fotos eingestellt.

    Snork hatte hier im Strang auch einen super Beitrag (Januar 2019) mit Fotos und Links geteilt.

    Meine Fotos sind nicht sonderlich gut, denn sie sind auf die Schnelle, im Vorbeigehen zur S-Bahn entstanden. Ich traue mich dennoch sie hier mal hochzuladen, als Ergänzung zu den beiden Beiträgen von Mantikor und Snork.


    Eingang von der Boxhagener Straße aus:



    Im inneren Bereich, der Parkanlage:






    Alle Bilder von mir.