Termin bitte vormerken: Am 9. November findet unser großes Initiativentreffen in Frankfurt am Main statt- Jeder ist willkommen.

Meldungen aus Tschechien und der Slowakei

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Meldungen aus Tschechien und der Slowakei

      Burg Krasna Horka in Flammen

      Wie unser Fernsehen eben zeigte, steht die ostslowakische Burg Krasna Horka unweit von Rosenau derzeit lichterloh in Flammen. Es handelt(e) sich um eine der malerischsten Burgen des Landes, das eher von Ruinen geprägt ist.
      Angeblich soll das Abbrennen von Gras dran schuld sein. Tatsächlich liegt die Burg auf einem Grasberg. Nur: wer ist so verrückt, um diese Jahreszeit Gras anzuzünden?

      slovakia.travel/data/Resources…rasna_horka_hrad1_jpg.jpg

      Historische Burg in der Slowakei: Feuer zerstört Krasna Horka | RP ONLINE

      Hier ist das Schadensausmaß weit fortgeschrittener:
      Hrad Krsna Hrka zdevastoval vek poiar - Pravda.sk
      Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
      14. Buch 9. Kapitel
      Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

      The post was edited 1 time, last by ursus carpaticus ().

    • Alle Dachstühle wurden vernichtet:

      Zbohom Krásna Hôrka!! :( :(
      - YouTube


      Aus den Flüchen in den Kommentaren dürfte hervorgehen, dass Angehörige des Romavolkes (Kinder) der Herbeiführung der Feuersbrunst bezichtigt werden.
      Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
      14. Buch 9. Kapitel
      Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

      The post was edited 1 time, last by ursus carpaticus ().

    • Tatsächlich: "Schockierend Ursache für Brand auf KH: Romakinder zündeten Gras an."
      Šokujúci dôvod požiaru na hrade Krásna Hôrka: Rómske deti vypaľovali trávu! – galéria | Topky.sk - Bleskovky

      Wird diese Volksgruppe noch beliebter machen, als es derzeit ohnehin der Fall ist.

      In der Galerie (Bild 4) sieht man deutlich die Entstehung. Allerdings muss die Feuerwehr auch geschlafen haben, aber das sagt sich alles sehr leicht. Wahrscheinlich ging es danach ganz schnell.

      Die Exponate dürften immerhin evakuiert worden sein.
      Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
      14. Buch 9. Kapitel
      Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.
    • Wie alt waren denn die Dachstühle? Auf Wikipedia ist zu lesen:
      Im Jahr 1817 brannte die Burg nach einem Blitzschlag nieder, wurde aber schnell wiederaufgebaut. Allerdings handelte es sich nur um notwendige Wiederaufbauarbeiten und bis in die 1960er Jahren blieb eine komplette Instandsetzung aus (...) in den Jahren 1903 bis 1905 wurde das Anwesen renoviert

      Wenn die Burg 1817 schon einmal niederbrannte, dann werden die Dachstühle ja kaum aus dem Mittelalter stammen, oder?
    • Exilwiener wrote:

      Die nach dem Architekten Jurkowitsch benannten Bauden. Auch genannt Mamenka und Libusin. Die eine ist eine Speisebaude. Die andere ist ein Baudenhotel.





      Und schon wieder ein schlimmes Feuer - die historische Beskiden-Baude Libušín in Pustevny ist zu Wochenbeginn weitgehend abgebrannt. sad:)

      Deutschsprachige Berichte:
      Historische Beskiden-Baude Libušín abgebrannt - Radio Prag
      Historische Beskiden-Baude Libušín abgebrannt - Hallo Tschechische Republik

      Tschechische Berichte mit Schadensbildern:
      ceskatelevize.cz/ct24/regiony/…osky-libusina-pamatkarum/
      valassky.denik.cz/pozary/predb…tr-libusina-20140306.html
      roznovsky-prostor.cz/roznov-li…a-pustevnach-v-plamenech/

      Immerhin soll das Gebäude wiedererrichtet werden...
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Diese Rekonstruktion dürfte im Forum noch nicht Erwähnung gefunden haben, oder gar doch?
      Der baufällige Kaiser-Franz-Josef-Turm am höchsten Punkt des Erzgebirges (Klínovec, deutsch Keilberg) ist als Keilbergturm im Jahr 2013 rekonstruiert worden. Weniger schön ist dagegen der unmittelbar anschließende Fernsehturm.

      Der Keilbergturm auf der höchsten Erhebung des Mittelgebirges hat vor zwei Jahren den baufälligen Kaiser-Franz-Josef-Turm ersetzt
      Bozi Dar. Einer der wohl bekanntesten Aussichtstürme des Erzgebirges ist der Kaiser-Franz-Josef-Turm auf dem Keilberg gewesen. Nach seiner Neuerrichtung vor zwei Jahren weist das Gebäude, das nun den Namen Keilbergturm trägt, eine Rarität auf, die im Erzgebirge nur noch beim König-Albert-Turm im Spiegelwald bei Grünhain-Beierfeld zu finden ist: Es gibt eine Kasse, die ständig besetzt ist. Wer sich mit der Kassiererin unterhalten möchte, muss jedoch der tschechischen Sprache mächtig sein.
      Mehr über den Turm erfährt der wissensdurstige Wanderer in Bozi Dar, zu Deutsch Gottesgab, der höchstgelegenen Stadt Mitteleuropas. Dort befindet sich ein Infozentrum, dessen Mitarbeiter bereitwillig Auskunft erteilen. AliceFelcanova ermittelte die Besucherzahlen seit der Eröffnung am 28. Oktober 2013. So bestiegen im vergangenen Jahr insgesamt 42.057 Gäste den Keilbergturm. In den ersten drei Monaten 2015 waren es bisher 5516 Besucher.[...]
      Höchster Gipfel wieder mit guter Sicht - Freie Presse

      2012 vor Abbruch des baufälligen Aussichtsturms:

      Bildquelle: Wikimedia, Urheber 'Devilsanddust', CC BY-SA 3.0

      Die Rekonstruktion im Jahr 2015:

      Bildquelle: Wikimedia, Urheber 'ch ivk', CC BY-SA 3.0
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Das Geburtshaus von Ferdinand Porsche in Maffersdorf wird abgerissen und wieder neu aufgebaut.

      “Es handelt sich um keine Rettung, sondern um eine Vernichtung. Das ist wirklich eine Katastrophe, dass wir dieses historische Haus verlieren”, empört sich der Präsident des Porsche Clasic Clubs in der Tschechischen Republik Milan Bumba. Der gleichen Meinung ist auch der Reichenberger Petr Freiwillig vom Amt für Denkmalschutz: “Die ursprüngliche historische Bedeutung ist verloren gegangen. Aus meiner Sicht wird es eher nur ein Denkmal”. Der Sprecher des Autogiganten Vítězslav Kodym erklärte dazu: “Mit den Jahren war das Haus mehrmals umgebaut worden und von der ursprünglichen Architektur war kaum noch etwas vorhanden. Jetzt soll das Haus so gebaut werden, wie es am Ende des 19. Jahrhundert gewesen ist”.

      Das Geburtshaus von Ferdinand Porsche wurde abgerissen
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

      The post was edited 1 time, last by Löbenichter ().

    • Eine der ältesten Holzkirchen Tschechiens (erbaut 1563), die Fronleichnamskirche in Trinec-Guty (Mährisch-Schlesien), ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt.

      „Die Kirche war dadurch einzigartig, dass sie hier in den Beskiden die älteste ihrer Art war. Einzigartig war auch das Interieur, also die Wandmalereien und Gemälde. Einige waren Originalstücke aus der Renaissance.“

      Insgesamt dürfte der Wiederaufbau des ehemaligen Touristenmagneten rund 20 Millionen Kronen (765.000 Euro) kosten. Glücklicherweise war der Bau versichert, die Stadt Třinec will aber gemeinsam mit dem Kulturministerium einen Fonds gründen zur Finanzierung eines möglichen Neubaus.

      Übrig geblieben ist von dem Ensemble nur ein großes Kruzifix. Für den Pfarrer der Gemeinde, Kazimierz Płachta, ist das ein starkes Symbol:

      „Es ist ein Zeichen der Hoffnung inmitten unseres Schmerzes. Wir blicken auf das Kreuz mit so viel Hoffnung und Glauben, wie auf die Wiederauferstehung Jesu nach seinem Tod. Wir hoffen, dass unsere Gemeinde einmal wieder an diesem Ort zusammenkommen wird.“

      Nur ein Kruzifix steht noch: älteste Holzkirche der Beskiden niedergebrannt




      Bildquelle: Wikimedia Commons, Urheber "Hons084", CC-BY-SA 4.0
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Die ersten Beiträge in diesem Strang widmeten sich dem Brand der Burg Krásna Hôrka am 10. März 2012. Hier nun die Fortsetzung der Geschichte:

      Die Burg Krásna Hôrka liegt in der südlichen Slowakei, unweit von Rosenau (Rožňava). Durch Kokeln im Gras unterhalb der Burg entstand ein Feuer, das sich offenbar über Pflanzenbewuchs an der Burgmauer bis zu den Dachschindeln durchfressen konnte. Hier soll es auch Versäumnisse der Burgverwaltung hinsichtlich des Brandschutzes gegeben haben. Zerstört wurden die Dächer, der Glockenturm mit drei Glocken, die Ausstellung im oberen Teil der Burg. Zudem brach die Decke im Kongregationssaal ein. Etwa 90 Prozent der gesamten Ausstattung der Burg konnten gerettet werden. Der entstandene Sachschaden wurde mit 8 Millionen Euro beziffert. Die Burg ist seit dem Brand geschlossen. Lediglich ein außerhalb der Burg gelegenes Mausoleum der Andrássy konnte weiterhin besichtigt werden.

      Die Burg stammte zwar ursprünglich aus dem Mittelalter, war aber seit dem späten 16. Jahrhundert im Besitz der Andrássy und wurde von einem Zweig dieses Geschlechts bewohnt, umgebaut und instand gehalten. Das Schlossmuseum gehört zum Verbund des Slowakischen Nationalmuseums. Bis zum Ende des Jahres 2012 wurde ein Notdach errichtet. Im Frühjahr 2013 begann dann der eigentliche Wiederaufbau. Nach Angaben des slowakischen Kulturministeriums hat das Projekt Priorität.

      Unter dem folgenden Link findet ihr Aufnahmen aus dem Innern der Burg. Sie entstanden bei einem "Kontrollbesuch im Juli 2018". In dem großen Foto vom Burghof bitte an der rechten Seite (aber noch auf dem Foto) klicken, um zum nächsten Bild zu gelangen usw. Es sind insgesamt 13 Bilder. Auf Bild 8 seht ihr die Kulturministerin Ľubica Laššáková. Sie ist auch auf den folgenden Bildern zu erkennen.

      Hier noch eine weitere Bilderstrecke von 2018. Wieder in dem großen Foto an der rechten Seite klicken, um zum nächsten Bild zu gelangen. Insgesamt 18 Bilder.

      Nach Angaben vom 8. März 2019 wurden bis dahin 5,2 Millionen Euro aus der Versicherungsleistung sowie 97.000 Euro aus Spendengeldern in den Wiederaufbau investiert. Man möchte aber nun nicht nur die unmittelbaren Brandschäden beseitigen, sondern nimmt eine "komplexe Rekonstruktion" in Angriff. Dafür sind die Planungen nun abgeschlossen. Insgesamt rechnet man mit Kosten in Höhe von 35 Millionen Euro (Stand Juli 2019). Unklar ist, ob das nur die für den Staatshaushalt vorgesehenen Ausgaben sind oder ob die bereits verbauten Versicherungsleistungen einbezogen sind. Die unteren und mittleren Bereiche der Burg sollen 2021 wieder für Besucher zugänglich sein, der schwerer geschädigte obere Teil der Burg erst später, vielleicht 2023.

      Hier noch ein aktuellerer Bericht vom 9. Mai 2019. Bis Ende 2021 soll die Infrastruktur des Burggeländes und seiner Umgebung sowie das Besucherzentrum fertig sein. Bis Ende 2022 soll die Rekonstruktion der unteren und mittleren Burg abgeschlossen sein. 2023 soll dann auch die obere Burg fertig werden. Diese präzisierenden Angaben machte Kulturministerin Ľubica Laššáková. Die Burg soll wieder so aussehen wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts (also nach der letzten umfassenden Restaurierung von 1903 bis 1905). Bei den Arbeiten sollen traditionelle Verfahren und Materialien genutzt werden, die sich über Jahrhunderte bewährt haben. Die Dächer sind inzwischen fertig.

      Es geht bei der komplexen Rekonstruktion unter anderem um die Beseitigung von Eingriffen aus den Jahren 1956 bis 1989, die die Authentizität des Baudenkmals beeinträchtigten, aber auch um Verbesserungen bei Brandschutz, Besucherservice und Barrierefreiheit.

      In den ersten Jahren nach dem Brand gab es Unstimmigkeiten zwischen dem leitenden Architekten und dem Nationalmuseum. Der Architekt wurde im Oktober 2017 entlassen. In Bratislava wurde eine neue Projektgruppe direkt am Museum angesiedelt, die Unterstützung von der Baufakultät der Slowakischen Technischen Universität erhält. Offenbar kümmert sich auch die seit März 2018 amtierende Kulturministerin Laššáková mehr um das Projekt als ihre Vorgänger. Wie es aussieht, hat sie den Wiederaufbau zur Chefsache gemacht.

      Die Quelle der Bilder oben und der neueren Informationen ist die Presseagentur der Slowakischen Republik (TASR). Abschließend noch einige Fotos vom äußerlich sichtbaren Baufortschritt:


      Burg Krásna Hôrka am 30. April 2012 (Foto: Korona b, CC-BY-SA-3.0)

      Burg Krásna Hôrka am 19. Oktober 2013 (Foto: Jozef Kotulič, CC-BY-SA-3.0)

      Burg Krásna Hôrka am 12. Juni 2015 (Foto: Jan Starec, CC-BY-SA-3.0)

      Burg Krásna Hôrka am 12. Juni 2015, dahinter die Höhen des Slowakischen Erzgebirges (Foto: Jan Starec, CC-BY-SA-3.0)

      Burg Krásna Hôrka am 27. Juli 2018 (Foto: Palickap, CC-BY-SA-4.0)

      Und so sah die Burg vor dem Brand aus:

      Burg Krásna Hôrka im Juli 2007 (Foto: Bubamara, CC-BY-SA-3.0)

      Zum Schluss noch das oben erwähnte Andrássy-Mausoleum, das in einem Park steht und besichtigt werden kann. Es wurde 1903-1904 von Münchner (!) Jugendstilmeistern errichtet.

      Krásnohorské Podhradie, Andrássy-Mausoleum (Foto: Jozef Kotulič, 19. Oktober 2013, CC-BY-SA-3.0)

      The post was edited 1 time, last by Rastrelli ().