Zunehmende Verschandelung der Kulturlandschaft durch Windräder

  • Och, selbst unsere schwedische Klimagretel äußerte sich positiv zu Kernkraftwerken.....kam bei ihren Gläubigern allerdings nicht so gut. :biggrin:


    Diese ganzen Windkraftwerke sind in meinen Augen nur Geldschneiderei wo eine Lobby dahintersteckt. Für ein einzelnes Häuserl mag so eine Windanlage ja effektiv sein, gesetzt den Fall man gewöhnt sich an flackernde Lampen. Volkswirtschaftlich gesehen machen diese Dinger wirklich nur Sinn in sehr windigen Gebieten wie die Nordsee.

  • Meine bescheidene Meinung hierzu: Lieber wird die Ansicht/der Anblick einer "romantischen" Landschaft getrübt, als die Lebensgrundlage aller Lebewesen nachhaltig, unumkehrbar und für einen langen Zeitraum zerstört. Will sagen: Lieber haben wir weltweit millionen Windräder, als dass die Menschheit ausstirbt. Hm, eigentlich eine einfache Rechnung. Oder ich verstehe Grundsätzliches nicht, wie mir gleich vorgeworfen werden wird.


    #Lobbyismus #diedaoben #gretel #greta #klimahysterie #duhastdochkeineahnung #diewollenunsdasganzegeldausdertascheziehen #atomkraftistdielösung #informierdicherstmaliminternet #aberdieganzenvögel #derwaldwirdabgeholzt


    Und so weiter und so fort... Immer dieselben unsinnigen Argumente. Ermüdend...

  • Ohne Windräder stirbt die Menschheit aus?
    Ich bat doch in meinem letzten Beitrag darum, die billige Polemik zu unterlassen.


    Für Grimmiger noch ein Paradoxon zum Mitnehmen: Durch die Energiewende steigt der CO2-Ausstoß Deutschlands. Warum? Weil wir durch den Atomausstieg verstärkt auf fossile Energieträger angewiesen sind, die den Bedarf ausgleichen den Wind und Sonne nicht bereitstellen können - aus den ebenfalls bereits genannten physikalischen Gründen, die man manchen (..) gekürzt Franka Leuten offenbar in Endlosschleife vortragen kann, ohne dass sie bereit sind es zur Kenntnis zu nehmen.

  • Vielen Dank für die hervorragende Nachhilfe in Sachen Atomausstieg und Energiewende. Das war mir überhaupt nicht klar! Ich als grünbeseelter Geograph muss mich dahingehend wohl doch noch mehr schulen.
    Herzlichen Glückwunsch auch, dass das Problem der fehlenden geeigneten Speicher erkannt wurde. Das geballte hier vorhandene Wissen sollte genutzt werden, um damit praktikable Lösungen für die erkannte Problematik zu finden. Bei so viel Expertenwissen muss doch bei dieser Diskussion etwas Verwertbares herauskommen! Die Scheißkonzerne, die Anlagen für die Nutzung volatiler Energien aufstellen, interessiert das ja alles nicht. Milliarden bekommen die und kümmern sich nicht um Pumpspeicherkraftwerke, Flüssigsalzwärmespeicher, Ausbau des Stromnetzes und Schaffung großer Energietrassen, Flüssigluftspeicher, E-Autos als mobile Speicher und so weiter. Dann lasst doch eure Ideen hier mal sprudeln, Experten sind hier ja reichlich vorhanden.

  • Warum so gereizt, Grimmiger? Vielleicht, weil auch dir klar ist, dass das alles sehr widersprüchlich ist und für die offenen Fragen bezüglich Versorgungssicherheit und Energiebedarf bislang niemand eine durchschlagende Antwort hat? Wir steigen einfach überall aus, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Und kein anderes Land dieser Welt folgt uns dabei. Das sollte zu denken geben.


    PS: Der Anteil der Erneuerbaren am Primärenergieverbrauch Deutschlands beträgt derzeit ca. 14%, Windkraft hat hierbei einen Anteil von 2,8%(!).
    Die energiebedingten CO2-Emmissionen haben derweil zugenommen. Keine Polemik, Fakten.

  • Warum so gereizt? Ich mag es nicht, wenn man mich ohne Vorkenntnisse versucht durch pseudo-beleidigende Begriffe wie "grünbeseelt" zu diffamieren oder mich als ahnungslos dastehen zu lassen.


    Im Übrigen: spannende und abenteuerliche Zahlen, woher stammen die denn so?


    Die hier im Forum häufig angeführte "Recherche", also simple Informationsbeschaffung über googlen, führt direkt zu seriösen Daten (natürlich muss man hierfür Institutionen wie das Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme oder das Umweltbundesamt als seriös anerkennen. Ich würde beide als solches ansehen).


    https://www.umweltbundesamt.de…gien-in-zahlen#textpart-1


    https://www.google.com/url?sa=…CvMjb&cshid=1570446606509

  • @Grimmiger, nee nee das ist "Lügenpresse". Stattdessen wird Breitbartnews verlinkt und Junge Freiheit zitiert. Dass ist dann keine Lügenpresse. Verkehrte Welt...
    Luftpost

    Ich wurde angewiesen meine Signatur zu ändern.

    Seis drum.

  • Wer sich das PDF des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie herunterlädt und konsequent weiterliest, der wird feststellen, dass die Grafik zur BruttoSTROMERZEUGUNG einen Anteil der erneuerbaren Energien hierbei von 33,3% im Jahr 2017 ausweist. Windenergie davon wiederum 16,3%. Naja, was soll man denn da noch sagen...

  • Gesamtenergieverbrauch stagniert in Deutschland, trotz 3 Millionen Einwohner mehr als 2010, v.a. Anteil an CO2-intensiver Stromerzeugung (Steinkohle, Braunkohle) an der gesamten Energieerzeugung sinkt signifikant:(Quelle: Fraunhofer-Institut, https://www.energy-charts.de/e…s&period=monthly&year=all)


    Ich bin selbst ein großer Kritiker mancher Stilblüten der Energiewende, wie die zu hohen Subventionen in manchen Bereichen und die Fehlanreize, die selbige ausgelöst haben (z.B. Thema nachträgliche Fassadendämmung). Ich kann auch verstehen, dass es Standorte für Windkraftwerke gibt, die ungeeignet und/oder als landschaftszerstörend gesehen werden, ABER: An der grundsätzlichen Richtung gibt es meiner Meinung nach wenig zu kritisieren. Man kann sich darüber unterhalten, ob der Atomausstieg nicht ein bisschen schnell geschossen war und ob man die bestehenden Kraftwerke nicht noch 5 oder 10 Jahre länger laufen lässt und sicherlich gibt es beim Thema Grundlast noch eine Menge zu lösen (es läuft aber auch ganz viel sehr interessante Forschung in diesem Bereich, vieles erscheint im wesentlichen marktreif bzw. steht kurz davor).


    Insofern ist diese allumfassende Polemik beim Thema hier leider typisch und wenig hilfreich. Mich wundert einfach, wo diese allgemeine Verzagtkeit herkommt. Auf der einen Seite dem Kaiserreich nachweinen, auf der anderen Seite diese extrem konservative Haltung in Bezug auf Innovationen, da passt irgendetwas nicht zusammen für mich. Es gibt für mich keinen Grund, warum die Energiewende grundsätzlich nicht klappen sollte. Momentan scheitert es nicht an der Nichtmachbarkeit, sondern vielmehr am Kleinklein und halbherzigen Lösungen, die allesamt eher politischer Natur sind.

  • Die Energiewende ist sinnvoll und auf lange Frist "alternativlos". Ich kritisiere das Überstürzte, das im Ergebnis zu gigantischen Mehrkosten, wirtschaftlichen Schäden und landschaftlichen Verunstaltungen führt, aber kaum zu CO2-Einsparungen führt. Selbst windarme Regionen mit Windrädern zu verunstalten und folgenschwere Eingriffe in die Natur vorzunehmen, halt ich für wenig sinnvoll. Maßhalten!
    Ähnlich ist es mit den E-Autos. Langfristig macht es Sinn, Alternativen zum Verbrennungsmotor zu erforschen, welcher in den letzten Jahren selbst viel, viel effizienter wurde. E-Auto für alle funktioniert nicht, da zu wenig Strom und Ressourcen für Batterien. Technikoffenheit!
    Beim Autoverkehr stellt für mich das Problem dar, daß immer mehr übergroße Autos gefahren werden, die keiner Funktion dienen (SUV). Hinzu kommt, daß die Bahn über Jahre kaputtgespart und der ÖPNV immer weiter verteuert wurde. Hier sehe ich seit Kurzem tatsächlich Aussichten und Verbesserung.

  • Da bin ich vollkommen bei Dir, Eduard. Das, was schief läuft, muss kritisiert werden können. Nur bekommt das hier immer ganz schnell so einen Rundumschlagcharakter und man findet in trüben Gewässern wieder, v.a. wenn dann von irgendwelchen Lobbies die Rede ist, die böse Windenergieanlagen herstellen. Wenn die Lobby der Windenergieproduzenten so stark ist, wieso gehen sie dann gerade reihenweise pleite, weil die notwendige Infrastruktur nicht bereitgestellt wird? Von da aus ist es meist kein sehr weiter Schritt zu irgendwelchen VTs in Bezug auf Klimawandel, inkl. des verschmitzten "cui bono" und dem ganzen Mist.


    Man landet ja in jeder dieser Diskussionen ganz schnell an dem Punkt, wo irgendwelche finsteren Mächte hinter Entwicklungen, die einem persönlich aus welchen Gründen auch immer nicht passen, vermutet werden, allein schon, wie sich an Greta abgearbeitet wurde und wird, hat etwas Tragikomisches. Auch das mit den Lobbies (Gretas Hintermänner, Solar- und Windlobby) bekommt vor dem Hintergrund der Macht der Gegenlobby (Ölindustrie, Kriege mit Millionen von Toten inkl. all der Segnungen der "regime change" Politik im Namen des Öls etc.) immer etwas absolut Lächerliches. Nicht missverstehen: Auch FFF kann und muss kritisiert werden dürfen, aber doch bitte inhaltlich und nicht auf dieser ekligen persönliche Ebene, kleines Mädchen, Gretchen, hihi, etc.


    Also: Konstruktive Diskussionen über die Probleme bei der Energiewende oder mit E-Mobilität: sofort, da kann jeder was lernen. Aber wenn eine "Diskussion" über vermeintliche oder tatsächliche Übertreibungen der FFF mit dem Namen "Gretalein" beginnen soll, bin ich schon raus.

  • Meine bescheidene Meinung hierzu: Lieber wird die Ansicht/der Anblick einer "romantischen" Landschaft getrübt, als die Lebensgrundlage aller Lebewesen nachhaltig, unumkehrbar und für einen langen Zeitraum zerstört. Will sagen: Lieber haben wir weltweit millionen Windräder, als dass die Menschheit ausstirbt.

    Das Problem ist die wachstumsbedingte Produktion um der Produktion willen. Die Energieverschwendung kann nur durch völliges Umdenken beseitigt werden. Die Aktivisten sägen leider noch nicht an diesem Stuhl.

  • Ähnlich ist es mit den E-Autos. Langfristig macht es Sinn, Alternativen zum Verbrennungsmotor zu erforschen, welcher in den letzten Jahren selbst viel, viel effizienter wurde. E-Auto für alle funktioniert nicht, da zu wenig Strom und Ressourcen für Batterien. Technikoffenheit!
    Beim Autoverkehr stellt für mich das Problem dar, daß immer mehr übergroße Autos gefahren werden, die keiner Funktion dienen (SUV). Hinzu kommt, daß die Bahn über Jahre kaputtgespart und der ÖPNV immer weiter verteuert wurde. Hier sehe ich seit Kurzem tatsächlich Aussichten und Verbesserung.

    Volle Zustimmung bei den SUV. Alternativen zum Verbrennungsmotor müssen eine viel größere Reichweite garantieren, die Speicher müssen schneller aufladbar bzw. wechselbar sein und man muss volle Speicher einlagern und zum Auto transportieren können. Dies liegt noch in weiter Ferne. Im Kurzstreckenverkehr waren E-fahrzeuge schon vor Jahrzehnten beliebt, z.B. bei der Post. Man hat sie wieder abgeschafft und fängt nun neu an.

  • Momentan scheitert es nicht an der Nichtmachbarkeit, sondern vielmehr am Kleinklein und halbherzigen Lösungen, die allesamt eher politischer Natur sind.

    Bei völlig fehlendem technischen Sachverstand bei der Mehrheit der Politiker ist das kein Wunder.

  • So sehr ich Deine Beiträge im allgemeinen Schätze, @Onkel Henry, mit dem Video, das Du gepostet hast, hast Du Deinem Anliegen einen Bärendienst erwiesen. Die Hälfte der Beiträge waren keine Unfälle (kontrollierte Sprengung, Stresstest). Und was Unfälle in einem Wirbelsturm in Kansas für eine Aussagekraft bezüglich deutscher Windkraftanlagen haben sollen, ist mir ebenso schleierhaft. Das italienische Windrad, das abgebrannt ist, hat ebenfalls nicht in breiter Zone Trümmer gestreut. Unfälle passieren - das ist nichts neues. Ich habe aus dem Video den Schluss gezogen, dass Windkraftanlagen ziemlich sicher sind und dass bei den Abstandszonen, die hierfür in Deutschland gelten, das Risiko von Personen- und Sachschäden minimal ist.
    Damit will ich mich keineswegs in der Diskussion positionieren. Ich glaube, dass beide Seiten gute Argumente haben. So ein Filmchen ist aber ein denkbar schlechtes Argument und stärkt nicht gerade das Vertrauen in Dein Fachwissen.
    Generell halte ich YouTube-Videos und obskure Internetquellen für nicht vertrauenswürdig, und wer solche Quellen zitiert, wirkt von vornherein unglaubwürdig auf mich...