Zunehmende Verschandelung der Kulturlandschaft durch Windräder

  • Zum Welterbe Insel Reichenau und den Windrädern auf der Schweizer Seite:https://www.untersee-nachricht…e-und-gegenwind-00166162/


    Vom Verband «Freie Landschaft Thurgau» wird zusätzlich erwähnt, dass WEA in Salen-Reutenen das UNESCO-Weltkulturerbe Reichenau gefährden. Mit Analysen und Vergleichen zu ähnlichen Fällen in Deutschland hat der Kanton abgewogen, ob die Wahrzeichen der Insel Reichenau durch einen möglichen Windpark gefährdet werden. Der Kanton sieht das Label nicht in Gefahr, denn im Zentrum des Weltkulturerbes stehen die Kirchen und das Kloster, nicht die Insellage oder die Ausblicke von der Insel in Richtung Bodenseeufer oder Seerücken.

    Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchen Winkelzügen man die Landschaftsverspargelung rechtfertigt. Nun glaube ich auch langsam an ein irisches Positionspapier, welches die ländlichen Gebiete entvölkern und die Menschen in Städte zwingen will, nachdem man ihnen die Fortbewegungsmittel genommen hat.

  • ich finde es immmer wirklich schwieriug ueber diese Windraeder Sache gerade eine nicht politisch Korrekte Auesserung zu machen, also werde ich es auch NICHT machen, moechten keine Schweirigkeiten.
    In Frankreich sieht man dies fast nicht : die Ursache : man hat ueber 40 Kernkraft Werke, also braucht man Sie nicht.

  • ja diese AKW Geschichte befasst mich immer wieder: seit dieses Erbeben in Japan ist jegliche Diskussion ""untersagt"' ? Leben die Deutschen in ein Traum Welf?? ???Mit nur ,Solar und Wind Energie: wie schaft man das mit 80 Plus Milionen Einwohnern?? und staendig werden es mehr…..
    es gibt ja heute immer mehr sichere , neue AKW's z.B in Skadinavien: : weshalb spricht keiner davon??

  • ja diese AKW Geschichte befasst mich immer wieder: seit dieses Erbeben in Japan ist jegliche Diskussion ""untersagt"' ? Leben die Deutschen in ein Traum Welf?? ???Mit nur ,Solar und Wind Energie: wie schaft man das mit 80 Plus Milionen Einwohnern?? und staendig werden es mehr…..
    es gibt ja heute immer mehr sichere , neue AKW's z.B in Skadinavien: : weshalb spricht keiner davon??

    Es entspricht hier in D. nicht der gerade herrschenden offiziellen Meinung, und deshalb springen die Medien nicht darauf an. KKWs stellen ein Risiko dar, wenn man sie direkt an der Küste, über Erdbebengebieten oder sonstigen Gefährdungsbereichen errichtet, wenn man Sicherheitssysteme vernachlässigt oder unverantwortliche Experimente macht. Ursache, also schwächstes Glied, ist in allen Fällen der Mensch. Aber die Entwicklung geht weiter. Und irgendwann reichen Wind und Sonne einfach nicht mehr aus.

  • Lieber eine WKA in 1000 Meter Sichtweite, als ein AKW in 1000 Kilometer Entfernung.
    Luftpost

    Das Problem ist, diese Alternative besteht nicht. Da die meisten - oder sämtliche? - unserer Nachbarn nicht auf Atomenergie verzichten wollen, befindet sich an jeder Stelle in der BRD ein AKW in weniger als 1000km Entfernung. Es ist ein politisches Thema, aber Windkrafträder, die letztendlich Industrieanlagen sind und viel zu oft mitten in der Natur stehen, als der Weisheit letzter Schluß zu verkaufen, halte ich für "unterkomplex".

  • Naja, der Kommentar von Luftpost ist ja nichts weiter als eine Variation des uralten Slogans der Grünen „Atomkraft - nein danke“. Jedem steht seine Meinung zu, und wenn sie noch so verkürzt ist. Ich persönlich habe was gegen Naturzerstörung durch Windkraftanlagen aufgrund einer ideologischen Mission, von der hauptsächlich der öko-industrielle Komplex profitiert. Aber das sind ja bekanntlich die „guten“ Kapitalisten.

    In dubio pro reko

  • Von unseren direkten Nachbarländern nutzen Luxemburg, Dänemark und Polen die Kernenergie nicht. Weitere europäische Länder ohne Kernkraftwerke: die drei baltischen Staaten, die Nachfolgestaaten Jugoslawiens, Griechenland, Albanien, Portugal, Italien, Irland, Norwegen.


    Als die Katastrophe von Tschernobyl passierte, war ich in der Sowjetunion. Dementsprechend habe ich nicht viel erfahren. Wenige Tage nach der Havarie besuchte ich Kiew. Irgendwie bekam ich aber doch eine Vorstellung, was los war. An den Ausfallstraßen waren Kontrollen mit Geigerzählern. In Kiew waren unablässig Sprengwagen unterwegs und bewässerten die Straßen. Erst dachte ich, die haben einen Putzfimmel. Aber es ging darum, Staub zu binden. Kiew ist eine wunderschöne Stadt. 2,3 Millionen Einwohner (damals), viel Grün, viel Kultur, viele schöne Gebäude. Wenn man sich vorstellt, sie würde von einem auf den anderen Tag zur Sperrzone. Zur Geisterstadt. Da bekommt man ein mulmiges Gefühl. Zum Glück zog die radioaktive Wolke in die entgegengesetzte Richtung. Neben Tschernobyl selbst waren vor allem ländliche Gebiete in Weißrussland betroffen, die außerhalb keinen interessieren.


    Vergleichbar mit Kiew wäre in Deutschland München. Havarie in einem bayerischen Kraftwerk. München wird evakuiert. Unvorstellbar? Wird nie passieren? Hoffen wir es!


    Ein anderes Problem, das gerne verdrängt wird, ist die Lagerung der radioaktiven Abfälle. Wer möchte sie denn haben von den Befürwortern der Kernenergie?


    Die ehemalige DDR ist heute in der glücklichen Lage, frei von Kernkraftwerken und frei von Atomwaffen zu sein. Schön, dass wir hier heute unbeschwert über Windkraftanlagen schimpfen können. Ich sehe sie ja auch nicht gerne. Eine Kulturlandschaft ohne solche Anlagen ist mir auch lieber. Andererseits weiß ich, dass sie mein Leben nicht bedrohen und einen vergleichsweise geringen Eingriff in die Natur bedeuten.

  • Verhältnismäßig gering ist der Eingriff in die Natur nicht. Aber gemessen an dem, was man zumindest perspektivisch mit der Landbevölkerung vor hat, spielt er wirklich für den Menschen eine untergeordnete Rolle. Was das tatsächlich große Problem der Endlagerung radioaktiver Produkte betrifft, so kann man dies nur im Zusammenhang mit einer weltweiten atomaren Abrüstung betrachten.
    Wie hoch waren denn die Strahlungswerte in Kiew?

  • Das ist echt ein schwieriges Feld, da sowohl Rastelli als auch Königsbau gute Argumente haben.Für mich selbst muss ich aber sagen das,die Atomkraft mit ihrem entlager pro plem definitiv die schlechtere Wahl ist.Solange die Kraftwerke korrupten Konzernen gehören. Grade bei der Windkraft Subvention lief es auch nicht immer sauber zu, doch richtet die Korruption dort nicht so grawirende Schäden an wie es ein fallout tuen würde.Auch wenn ich weis, das der rück bau von " Umweltschutzmaßnahmen" wie wind rädern und Styropor Dämmungen nicht billig werden wird,das werden die "Eternitplatten" der neun Generation. Umweltschutz ist auch ein Grund warum ich für Altbauten stehe, es sind buten die zum Klima passen, mit Materialien vor Ort gebaut wurden und über die Jahrhunderte nur weiter verbessert wurden.Ästhetik ist ein guter Schutz, da sie vor Abris schützt. Klar werden auch Altbauten mal abgerissen,aber schon mal wen für ne platte kämpfen sehen?

  • KKWs stellen ein Risiko dar, wenn man sie direkt an der Küste, über Erdbebengebieten oder sonstigen Gefährdungsbereichen errichtet, wenn man Sicherheitssysteme vernachlässigt oder unverantwortliche Experimente macht.

    Oder, wenn ein verwirrter Mitarbeiter das System sabotiert oder, wenn Terroristen es als Ziel auswählen oder, wenn ein Flugzeug abstürzt oder...


    Wie die Geschichte gelehrt hat, hat der Mensch nicht alle Eventualitäten erkannt, so dass die Liste noch lange nicht vollständig ist. Ach ja, und dann ist da noch das noch nicht gelöste Problem des Endlagers.


    Aber die Entwicklung geht weiter. Und irgendwann reichen Wind und Sonne einfach nicht mehr aus.

    Richtig, die Entwicklung geht weiter. Und Solaranlagen und Windkraft werden mit der Zeit immer effizienter. Insofern werden erneuerbare Energien in nicht ferner Zukunft absolut ausreichen und unseren Energiebedarf komplett decken.


    Aber gemessen an dem, was man zumindest perspektivisch mit der Landbevölkerung vor hat, spielt er wirklich für den Menschen eine untergeordnete Rolle.

    Drei Fragen dazu: Wo genau hat man was vor? Wer hat was vor? Und was hat dieser Wer vor?

    Kunsthistoriker, Webdesigner und Blogger

    Hat die Website für Stadtbild Deutschland erstellt und war eine Zeit lang als Webmaster für Forum und Website verantwortlich.

  • Drei Fragen dazu: Wo genau hat man was vor? Wer hat was vor? Und was hat dieser Wer vor?

    Ich werde dir nur die dritte beantworten: die ländliche Gegend soll nicht mehr gefördert werden. Bewohner werden dadurch in die Städte gedrängt. Langfristig soll zudem deren Mobilität stark eingeschränkt werden. Sollte es so kommen, interessiert die verspargelte Landschaft keinen mehr.

  • Ich werde dir nur die dritte beantworten:

    Und die anderen nicht, weil du nicht willst oder nicht kannst? Warum stellst du dann schon wieder solche hanebüchenen Behauptungen in die Welt?


    Es gibt übrigens unzählige vom Bund geförderte Projekte für die Entwicklung des ländlichen Raumes.

    Kunsthistoriker, Webdesigner und Blogger

    Hat die Website für Stadtbild Deutschland erstellt und war eine Zeit lang als Webmaster für Forum und Website verantwortlich.

  • Und die anderen nicht, weil du nicht willst oder nicht kannst? Warum stellst du dann schon wieder solche hanebüchenen Behauptungen in die Welt?
    Es gibt übrigens unzählige vom Bund geförderte Projekte für die Entwicklung des ländlichen Raumes.

    Vielleicht geht es auch mal ohne Unterstellungen. Ab sofort sind für mich in diesem Forum einfach nur politisch motivierte Themen tabu.

  • Ich störe mich daran, daß auch in Süddeutschland mittlerweile gefühlt "überall" Windkrafträder stehen. Wenn diese an einigen wenigen Stellen konzentriert stünden, wäre das nicht so das Problem. Man baut doch auch nicht eine Industrieanlage oder eine Gewerbeimmobilie irgendwo in die Natur, sondern konzentriert diese an gewisse Stellen, so daß der Rest davon verschont bleibt. Warum geht das nicht bei Windrädern?

  • Geht eh, wenn der politische Wille da wäre...wo es zum Beispiel geht: Die Österreicher haben ihre Windkraftparks an der slowakischen Grenze konzentriert. Man bekommt zwar jedes Mal, wenn man die Grenze passiert einen Schrecken über diese Landschaftzerstörung, aber nach gefühlten 15 Kilometern sieht man glaublich keinen einzigen Vogel- und Insektenzerhacker mehr (naja, stimmt nicht ganz, denn man sieht die Dinger noch eine Weile im Rückspiegel ).

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Ich störe mich daran, daß auch in Süddeutschland mittlerweile gefühlt "überall" Windkrafträder stehen. Wenn diese an einigen wenigen Stellen konzentriert stünden, wäre das nicht so das Problem. Man baut doch auch nicht eine Industrieanlage oder eine Gewerbeimmobilie irgendwo in die Natur, sondern konzentriert diese an gewisse Stellen, so daß der Rest davon verschont bleibt. Warum geht das nicht bei Windrädern?

    Na ja, zunächst muss es sich um Wind-"Eignungsgebiete" handeln. Und diese sind beispielsweise hier in S.-A. ziemlich belegt. Als nächstes werden durch Gerichtsentscheidungen Denkmalschutz-Belange mehr und mehr aufgeweicht. Man setzt auf Ermüdung der Bürger und unterstellt diesen, dass sie sich nicht mehr daran stoßen. Und die Bauern als Haupteigentümern des Bodens nehmen immer noch gern das Geld für die Zurverfügungstellung entgegen. Und so bekommt man den Schreck erst, wenn man mal auf die Standortkarte, z.B. hier in S.-A., schaut. Aber dann ist es zu spät.

  • Es gibt einen gewissen Mindestabstand zur Bebauung und vielerorts gibt es in einem so dicht besiedelten Bundesland wie BW eben keinen Platz, speziell im Stuttgarter Raum. Hier kommt in 60 km Umkreis alle paar Kilometer ein neuer Ort, die einzige größere freie Fläche wäre der Naturpark Schönbuch - entsprechend läßt sich da kaum etwas konzentrieren.


    Daß es in Österreich in Richtung Osten jede Menge solcher Anlagen gibt, ist mir auf der Fahrt nach Ungarn auch aufgefallen. Allerdings ist das wohl auch eine der wenigen wirklich ebenen Regionen, mit einem entsprechenden Windaufkommen.

  • Die Bürgerinitiative "Pro Schurwald" schreibt, Zitat:

    20.000 Windkraftanlagen für Baden-Württemberg


    Dies ist keine Panikattacke von Windkraftkritikern, sondern das Windkraftpotenzial, welches das Umweltministerium von Franz Untersteller im BW-Energieatlas 2019 errechnet hat:


    https://www.energieatlas-bw.de/wind/anlagen-und-potenziale
    https://www.energieatlas-bw.de/wind/potenzialanalyse/uberblick
    Pressemitteilung des Umweltministeriums:
    https://um.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/potenzialanalyse-zur-windenergie-veroeffentlicht/
    Die windkrafttaugliche Fläche von 419.000 Hektar entspricht fast 12% der Landesfläche!
    Bei diesen ermittelten Flächen sind Ausschluss- und Restriktionsflächen bereits in Abzug gebracht. Laut Umweltministerium dient diese Potenzialermittlung der strategischen Orientierung – damit ist klar wohin die Reise gehen soll! Nicht umsonst wurden bereits die erwarteten Stromerträge berechnet.
    Ende 2018 waren in ganz Deutschland 29.200 Windkraftanlagen (onshore) in Betrieb. In Baden-Württemberg standen 725 Windkraftanlagen, davon 329 im Wald. Deren Anzahl soll nun rasant vervielfacht werden.
    Baden-Württemberg hat eine Gesamtfläche von ca. 36.000 qkm. Bei gleichmäßiger Verteilung würde bei 12.000 Windkraftanlagen alle 3 km eine Windturbine stehen, bei 20.000 Windkraftanlagen alle 1,8 km. In der Realität würden sich die Anlagen jedoch in bestimmten Zonen konzentrieren, so dass dort die Windraddichte deutlich höher wäre.
    Diese strategische Orientierung lässt keine Rücksichtnahme auf die Landschaft, die Menschen und die Naturzu. Windkraft hätte absolute Vorfahrt.Tausende Hektar Wald müssten gerodet werden; der Artenschutzwäre abgeschafft. Und das für eine wetterabhängige Stromerzeugung, die nicht grundlastfähig ist.
    Zudem stellt sich die Frage wofür 125.000 GWh/a bzw. 210.000 GWh/a Windstrom überhaupt produziert werden sollen. Im Jahr 2018 betrug in Baden-Württemberg der Bruttostromverbrauch „nur“ ca. 72.000 GWh/a; dieser Wert soll zudem durch Effizienzsteigerungen deutlich reduziert werden.
    Das Ziel ist offensichtlich Baden-Württemberg zu einer einzigen Windkraft-Industriezone zu machen! Nur um der Windkraftindustrie entsprechende Profite zu ermöglichen. Das Umweltministerium wird zu einem Windkraft-Industrieministerium.
    Die Menschen werden nicht gefragt, ob sie unter Windturbinen in einer „Energielandschaft“ lebenmöchten.
    Wenn die grün-schwarze Landesregierung der Ansicht ist, dass 12% der Landesfläche „windkrafttauglich“ sind, dann stellen sich doch folgende Fragen:
    ·Warum wird der Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung (derzeit 700 Meter) zum Schutz der Anwohner nicht deutlich erhöht (z.B. auf die 10-fache Anlagenhöhe (10-H) wie in Bayern)? Es stünden dann immer noch genug Flächen zur Verfügung.
    ·Warum fordert die Landesregierung immer noch einen Regionalisierungsbonus für Windkraftprojekte im Süden (nur um die Profite der Windkraftindustrie weiter zu steigern)?
    Basis für die Ermittlung der Windpotentialflächen war der BW-Windatlas 2019. Hier wurde der Grenzwert für die Beurteilung der Windkrafteignung reduziert und ein abstrakter und unverständlicher Zielparameter neu eingeführt: die „mittlere gekappte Windleistungsdichte“ (in: Watt / qm); (zuvor: mittlere Jahreswindgeschwindigkeit in Meter / Sek.).
    So gilt nun ein „Orientierungswert“ von 215 Watt / qm in 160 Meter über Grund ab dem ein Standort als windkrafttauglich gilt. Dieser wurde jedoch nicht begründet und es wurde kein Bezug zum EEG-Referenzertraghergestellt; somit erscheint er willkürlich, bzw. interessengeleitet. (siehe unser Mail vom 06.06.2019).
    So verwundert es nicht, dass eine drastische Vermehrung der windkrafttauglichen Flächen zu verzeichnen ist. Die realen Windstromerträge sprechen aber gegen einen wirtschaftlichen Betrieb von Windkraftanlagen in Baden-Württemberg. So konnte an den 13 Windkraftstandorten der EnBW in Baden-Württemberg im Jahr 2018 nur 73% der geplanten Windstrommenge erzeugt werden, die Auslastung der Windturbinen lag bei nur 20%.

    Der Grenzwert für die Beurteilung der Windkrafteignung von 215 Watt / qm in 160 Meter über Grund ist offensichtlich viel zu niedrig angesetzt. Wie ist es sonst zu erklären, dass im windschwachen Baden-Württemberg ein Windkraftpotential für absurde 20.000 Windkraftanlagen bestehen soll, in einzelnen Landkreisen bis zu 1.800 Windkraftanlagen und einzelnen Gemeinden bis zu fast 600 Windkraftanlagen.
    Franz Untersteller macht aus Baden-Württemberg ein Windkraft-Absurdistan!
    Die grünen Oberbürgermeister in Baden-Württemberg haben offensichtlich erkannt, welche Nachteile und Beeinträchtigungen Windkraftanlagen mit sich bringen. In Stuttgart (Fritz Kuhn) bieten 393 ha ein Potential für 24 Windkraftanlagen, in Tübingen (Boris Palmer) 127 ha für 12 Windkraftanlagen. In beiden Städten gibt es aber kein einziges Windkraftprojekt. Beide grünen Oberbürgermeister sprechen sich für die Windkraft aus, aber bitte nicht in ihren Kommunen!
    Es ist nun davon auszugehen, dass das Umweltministerium großen Druck auf die Regionalverbände und Kommunenausüben wird in den Regionalplänen und Flächennutzungsplänen möglichst viele Windkraftflächen auszuweisen.
    Die Potenziale von heute sind die Windkraftanlagen von morgen. Deshalb ist es wichtig JETZT Widerstand gegen diesen hemmungslosen und rücksichtslosen Windwahn zu leisten!


    Paderborn-Dahl
    Hotspots des Windkraftpotezials:
    Main-Tauber-Kreis: 1.820 WKA
    Alb-Donau-Kreis: 1.430 WKA
    Kreis Schwäbisch Hall: 1.280 WKA
    Neckar-Odenwald-Kreis: 1.250 WKA
    Kreis Biberach: 1.300 WKA
    Freudenstadt: 578 WKA
    Creglingen: 200 WKA
    Bad Mergentheim: 170 WKA
    Bad Wildbad: 100 WKA
    --------------------------------------------------------------------------------------------------
    BÜRGERINITIATIVE „PRO SCHURWALD“


    Internet: www.pro-schurwald.com

  • Das kann und will ich mir gar nicht vorstellen! Die wundervollen Kulturlandschaften Baden-Württembergs wären dann endgültig dahin. Der Schaden wäre enorm, v.a. im Bereich des Tourismus.
    Aber irgendwo muss ja die all Energie herkommen für E-Autos, E-Roller usw. Der helle Wahnsinn. Und auch diese Windräder werden wohl niemals ausreichen, um eine stabile Energie- und Stromversorgung sicherzustellen. In heißen trockenen Sommern weht nämlich kaum Wind. Aber das will ja niemand wahrhaben.


    Es geht hier nämlich längst nicht um paar Windräder, sondern um zehntausende.