Zunehmende Verschandelung der Kulturlandschaft durch Windräder

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    • Ganz so ohne Hinterlassenschaften sind auch Windparks nicht: Was ist mit den Stromkabeln in der Erde, den meterdicken, großdimensionierten Betonfundamenten im Boden, feinst verteilt in der Landschaft, den Waldrodungen, den Zufahrtsstraßen, wo zuvor schmale Forstwege oder Wanderwege waren, alles nicht auf einen Standort zentriert, sondern gestreut in der Landschaft, freilich scheint alles harmloser als ein Braunkohletagebau.
      Schwerwiegender sind allerdings die nicht sichtbaren oder hörbaren Emmissioen der Windmühlen bei Betireb, der Infraschall, siehe Beitrag weiter oben! Das ist eigentlich das Totschlagargument für den exzessiven Windkraftausbau und die Großanlagen und stellt sie fast auf die Ebene von Atomanlagen, was die schädliche Auswirkung auf das Leben angeht, sogar direkter und unmittelbarer als radioaktive Strahlung, die wenigstens im Atomreaktor lokalisiert und begrenzt werden kann. Damit will ich nicht der Atomkraft das Wort reden. Die Menscheit ist noch nicht reif mit dieser Kraft umzugehen. Es hätte im letzten Jahrhundert nie passieren dürfen. Leider wurde die Büchse der Pandora geöffnet. Ebenso scheint es mir mit der Windkraft zu sein. Wie spielende Kinder, unbedarft wird ausprobiert, ohne das Ganze wirklich zu verstehen.

      In solche und andere Patente dieser Art sollten Forschungsgelder zur Optimierung investiert werden. Das wäre wirklicher Fortschritt, die Patente Nicola Teslas nachbauen:
      legitim.ch/single-post/2018/03…rself---Bauplan-kostenlos
    • erbse schrieb:

      So viel Negatives der Kohleabbau auch mit sich bringt, hat er uns doch auch tolle Industriedenkmale und mittlerweile herrliche rekultivierte Seenlandschaften hinterlassen, wo es sie sonst nie gegeben hätte.
      Es ist aber schon ein Pardoxon, wenn man einerseits beklagt, dass der Horizont eines zwischen Wäldern, Feldern und Hügeln reizvoll gelegenen Dorfes mit Windrädern "verschandelt" wurde, es auf der anderen Seite aber ganz ok findet, wenn ebenjenes Dorf mitsamt Landschaft weggebaggert worden wäre, weil man ja jetzt einen schönen See hat...

      Königsbau schrieb:

      "Denn das Neue, das sie bringt, ist eben nicht besser als das Alte. Das vorhandene Energiesystem mit Kohle, Erdöl und Erdgas hat über zwei Jahrhunderte hinter sich; es hat sich bewährt, sich stetig verbessert und erneuert. „Never change a running system“, diese Lehre sollten nicht nur Programmierer beherzigen.""
      Mist, schon wieder abgeschweift. Nur hin und wieder sind solche Anmerkungen angebracht, ich weiß ja nicht wie viele Grünen-Wähler bei uns im Forum aktiv sind.
      Hoffentlich lesen China und Indien hier auch mit! Die beiden Länder werden ja bekanntlich von links-grünen Ökofaschisten regiert und bauen ihre Volkswirtschaften deshalb gerade radikal auf erneuerbare Energien um:

      deutschlandfunk.de/china-und-i…ml?dram:article_id=384211deutschlandfunk.de/china-und-i…ml?dram:article_id=384211
      sueddeutsche.de/wissen/erneuer…klima-pionieren-1.3470253

      Das Argument, dass die fossilen Brennstoffe ja schon seit 200 Jahren sich bewähren und man daher nichts zu ändern bräuchte, ist auch nicht gerade sinnvoll. Natürlich ist eine Transformation mitten im laufenden System alles andere als einfach und bringt Probleme mit sich - aber wann sollen wir das denn sonst vollziehen?


      Spätestens wenn alle fossilen Lagerstätten ausgeschlachtet sind, werden wir gezwungen sein, unsere Energiegewinnung zu verändern, nur ist dass dann definitiv der denkbar schlechteste Zeitpunkt.

      SchortschiBähr schrieb:

      Ganz so ohne Hinterlassenschaften sind auch Windparks nicht: Was ist mit den Stromkabeln in der Erde, den meterdicken, großdimensionierten Betonfundamenten im Boden, feinst verteilt in der Landschaft, den Waldrodungen, den Zufahrtsstraßen, wo zuvor schmale Forstwege oder Wanderwege waren, alles nicht auf einen Standort zentriert, sondern gestreut in der Landschaft, freilich scheint alles harmloser als ein Braunkohletagebau.
      Schwerwiegender sind allerdings die nicht sichtbaren oder hörbaren Emmissioen der Windmühlen bei Betireb, der Infraschall, siehe Beitrag weiter oben! Das ist eigentlich das Totschlagargument für den exzessiven Windkraftausbau und die Großanlagen und stellt sie fast auf die Ebene von Atomanlagen, was die schädliche Auswirkung auf das Leben angeht, sogar direkter und unmittelbarer als radioaktive Strahlung, die wenigstens im Atomreaktor lokalisiert und begrenzt werden kann. Damit will ich nicht der Atomkraft das Wort reden. Die Menscheit ist noch nicht reif mit dieser Kraft umzugehen. Es hätte im letzten Jahrhundert nie passieren dürfen. Leider wurde die Büchse der Pandora geöffnet. Ebenso scheint es mir mit der Windkraft zu sein. Wie spielende Kinder, unbedarft wird ausprobiert, ohne das Ganze wirklich zu verstehen.
      1. Natürlich, ganz ohne Hinterlassenschaften kann der Mensch nichts machen. Aber wenn ich mir zb. die Wasserkraft (um auch mal ein anderes Beispiel als Braunkohle zu bemühen) in meiner alten Heimat Südbayern anschaue - wo ganze Täler mitsamt Dörfern geflutet und Flüsse begradigt wurden, mit all daraus folgenden geologischen und ökologischen Problemen - dagegen ist Windkraft geradezu minimal-invasiv.
      2. Was den Infraschall betrifft... Infraschall ist zunächst mal ein absolut natürliches Phänomen. Schon der Wind (ohne Windrad) erzeugt Infraschall, ebenso Wellenbrandung, Donner, etc. Darüber hinaus erzeugen eigentlich alle menschlichen Aktivitäten und Produkte Infraschall. Der Kühlschrank zb., oder die Waschmaschine, deren Infraschall sogar wahrnehmbar ist.

        Am stärksten ist der Infraschall übrigens im PKW-Innenraum. Dieser Belastung setzten sich aber Millionen Menschen in Deutschland freiwillig aus, ohne danach über gesundheitliche Probleme zu klagen. Dagegen unterschreitet der Infraschall von Windkraftanlagen schon nach 150-200 m jegliche menschliche Wahrnehmungsschwlle und erreicht auch niemals den Schalldruck, wie zb. im PKW. Daher liegt die Vermutung nahe, dass gesundheitliche Probleme bei Windkraftanlagen oft vor allem psychosomatischer Natur sind - man stresst sich selbst dermaßen wegen möglicher Folgen und entwickelt gerade deswegen Symptome.
      --
      Abschließendes Statement:

      Die Lufthülle der Erde produziert im Zusammenspiel mit der Sonne durch Erwärmung und Abkühlung ein ungeheuer großes und zudem absolut frei verfügbares Energiepotential. Windkraft alleine ist natürlich nicht die allein-seligmachende Energiegewinnung. Aber angesichts der ubiquitären Verfügbarkeit wäre die Menschheit vollkommen verblödet, wenn sie sich dieses Energiepotential nicht zunutze machen würde, vor allem da wir nur ein paar Stengel in den Wind halten müssen.
      "Städte, in denen Leute sich zu Fuß und mit dem Rad bewegen können, werden bessere Orte."
    • Tiere, die sich sicher nichts über Folgen des Infraschalls einbilden, zeigen allerdings in der Nähe von Windkraftanlagen seltsame Symptome bis hin zu Krankheiten. Dazu gibt es mittlerweile zuhauf Berichte von Bauern und Studien. Die Behauptung der Abnahme der Auswirkungen des Infraschalls in bereits 100-200m und damit deren Ungefährlichkeit zu suggerieren, halte ich für Schönfärberei. Andere Feststellungen gehen von bis zu 10 km aus. In Bayern gilt die 1000m Richtlinie, das ist der Mindestabstand zur Bebauung.
      Der von Windrädern produzierte Infraschall scheint mir nicht vergleichbar mit den Alltagsemmitenten. Erstes sind Windräder einige Kategorien größer und damit leistungsstärker und zweitens produzieren sie ein deutlich klares, rhythmisches Schwingungsfeld von langanhaltender Intensität. Weiter oben hatte ich von einer medizinischen Studie einen link eingestellt, der von Auswirkungen auf den Herzrhythmus ausgeht. Von wegen Einbildung. So ist das halt, eine Technologie wird forciert aus wirtschaftlichen Interessen und grün verkauft, ohne das ganze Potential der Auswirkungen zu kennen oder gar offiziell zu erforschen. Es müssen erst wieder Menschen zu Schaden kommen, bis man aufwacht, aber wenigstens wachen die Leute allmählich auf, organisieren sich und der Widerstand wächst. Gut so! Das bewegt hoffentlich die Wissenschaft und Politik sich endlich den höheren Energieformen zu öffnen:
      Total verblödet wäre die Menschheit, wenn sie nicht weiter nach wirklich die Umwelt schonenden Energieformen und deren technologischer Gewinnung forschen würde. Eine Energietechnik ist zu entwickeln die mit minimalsten technischen Aufwand und Eingriffen in die Erde und die Ökossphäre auskommt und unerschöpflich ist. Das wäre ein echter Fortschritt. Ich hatte, um nur eine Richtung zu nennen, die Entwicklungen von Nicola Tesla weiter oben angesprochen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SchortschiBähr ()

    • Oh, entschuldige, schnell mal was in die Tasten gehauen. Ist jetzt verbessert! Der Satz bezieht sich auf Primergys Angaben, die ich anzweifle, weil dagegen andere Distanzangaben stehen! Im übrigen geht es ja nicht um die bewußte Wahrnehmungsfähigkeit von Schallemmissionen, sondern um den Infraschall unter der Wahrnehmungsgrenze, also subliminale Ausgesetztheit!