Berlin-Mitte - Leipziger Platz, Leipziger Straße

  • Gerade diese Schneise durch die Berliner Mitte hätte dringend geschlossen gehört. Jetzt muss man wohl eine lange Zeit mit dieser für eine Hauptstadt peinlichen Tristesse leben. Kann nicht ein Architekt hier aus dem Forum ein Gegen-Gutachten erstellen, damit der Schutz wieder aufgehöben wird :wink:

  • Schade, was hätte der Leipziger Platz für ein Potential gehabt mit mehr Mut zur traditioneller Architektur. Ist mir zu langweilig und eigentlich zu monochrom. Danke trotzdem für die Bilder, M.

  • Der Platz gewinnt immer mehr an Aufenthaltsqualität. Nicht! Unfassbare Katastrophe, völlig an der Urbanität vorbei...

  • In welcher Stadt stehen diese Gebäude?:wink:Ist das nicht etwa das Frankfurter Bankenviertel,irgendwo in London oder doch am Berliner Hauptbahnhof?:/Gar nicht so einfach,viele Städte sehen sich fast schon zum Verwechseln ähnlich (uniformität).Und ja,wo sind an den Fassaden die eigentlich vielfältigen Formen der Architektur nur geblieben?

  • Man beachte den würdigen Nachfolger des Hotel Fürstenhof...eine eindrucksvolle Werksschau zeitgenössischer Baukunst, dieser Leipziger Platz.

    Aber mal im Ernst: Es ist ein Jammer, was aus diesem legendären Ort gemacht wurde.

  • Bereits auf kurze Sicht schneiden sie sich ja selbst ins Fleisch mit diesen 08/15 Kästen, gerade im Zeitalter der Social Media. Stünde da jetzt ein außgerwöhnlich schönes, klassisches Haus, es würde alle Blicke, Tweets und Instagramme auf sich ziehen. Würde ein Café, Restaurant, Hotel, Geschäft, was auch immer...dort einziehen, Google würde dies für Suchende immer mit als erstes aufführen, nicht die grauen, Mäuse daneben.

  • Eine interessante Luftaufnahme von damals mit dem Wertheim-Areal im Zentrum des Bildes; gut zu sehen ist rechts die Nordseite der Voßstraße, welche für die Neue Reichskanzlei vollständig abgeräumt wurde.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Ich nehme an, man hat kurzer Hand alle die Haubesitzer enteignet? Ist ja schon eine ganze Reihe an Häusern und vielleicht sogar das ein oder andere Palais darunter, die für Reichskanzlei plattgemacht wurden. Naja, so oder so ist nun nichts mehr davon erhalten...

  • Bereits auf kurze Sicht schneiden sie sich ja selbst ins Fleisch mit diesen 08/15 Kästen, gerade im Zeitalter der Social Media. Stünde da jetzt ein außgerwöhnlich schönes, klassisches Haus, es würde alle Blicke, Tweets und Instagramme auf sich ziehen. Würde ein Café, Restaurant, Hotel, Geschäft, was auch immer...dort einziehen, Google würde dies für Suchende immer mit als erstes aufführen, nicht die grauen, Mäuse daneben.

    Das Traurige ist doch: stünde dort ein so schönes Haus, profitierten die grauen Mäuse drumrum ungleich mehr davon. Denn von dem Cafe, Restaurant usw. würde man auf die Fassade des schönen Hauses blicken. Sitzt man in dem schönen Haus blickt man auf die stupiden Kästen.


    Dem Leipziger Platz fehlt irgendein Eyecatcher, eine größere Brunnenanlage auf beiden Seiten, Statuen, irgendwas. Er ist sehr langweilig.

    Und es ist doch bezeichnend, dass (unter den Bildern von Mantikor oben, Beitrag 604) das bunte Plakat mit dieser Königin den Platz fast schon aufwertet.

  • ...

    Und es ist doch bezeichnend, dass (unter den Bildern von Mantikor oben, Beitrag 604) das bunte Plakat mit dieser Königin den Platz fast schon aufwertet.

    Plakat? Das ist doch ein Teilstück der Mauer, oder?

  • Immerhin ist euer Leipziger Platz noch attraktiver als der unsrige:


    https://www.google.at/maps/@48…!2e0!7i13312!8i6656?hl=de

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • die Leere des neuen Leipziger Platzes ist schon erschreckend, dabei standen vor der Zerstörung sehr viele Skulpturen auf dem Platz überwiegend am Kaufhaus Wertheim.


  • Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass das Figuren einer ehemaligen Brücke waren, die man hier aufgestellt hat. Es gab aber wohl noch andere Denkmäler, konnte dazu im Internet aber nichts mehr finden.


    Die Torhäuser wären wichtig und waren ursprünglich ja sogar mal geplant. Warum sie doch nicht kamen, entzieht sich meiner Kenntnis. Zumindest wäre ein Brunnenbecken, jeweils auf der nördlichen und südlichen Seite wünschenswert.

    "Mens agitat molem!" "Der Geist bewegt die Materie!"

  • Sieht aber erträglicher aus als der östliche Teil der Leipzigerstraße...

    Hat die Schönheit eine Chance-Dieter Wieland

  • Der Figurenschmuck stammt von der Brücke über dem Festungsgraben, der einst entlang der Staatsoper verlief, also heute wäre das eine Brücke auf der Straße 'Unter den Linden'.


    Opernbrücke,  Unter den Linden, Berlin


    Aussicht der neben dem Opernhaus neu erbauten Brücke, J C Krüger, 1745


    Wer es genauer wissen will:


    Die Opernbrücke - Embellissement und späte Anbindung


    Irgendwann im Sommer 1755 unterhielt sich Friedrich II. mit dem Kurator der Akademie der Wissenschaften, Oberstleutnant Peter Christoph Carl von Keith, über die Berliner Brücken und erkundigte sich beiläufig, wieviel es kosten würde, solche Brücken in Stein zu errichten. Keith, der auch als Nachfolger Knobelsdorffs mit der Aufsicht über die Neugestaltung des Tiergartens betraut war, beauftragte den Baukondukteur C. F. Richter, exemplarisch zwei Brücken zu zeichnen und Kostenanschläge zu erstellen.


    Ausgewählt wurden die Königsbrücke am heutigen Alexanderplatz und die Neustädtische Brücke am Opernhaus, die wohl vordringlich erneuert werden mußten. Für beide Brücken wurden zwei Versionen berechnet - eine einfachere en pierre ordinaire und eine deutlich teurere revêtir de pierre de taille, also mit Werksteinen verkleidet. Eine einfache Steinbrücke über den Kanal am Opernhaus sollte demnach 3354 Reichsthaler kosten und die Verkleidung mit Werksteinen mit weiteren 1518 Reichsthalern zu Buche schlagen.


    Über die Form dieser Brücke läßt sich nichts Genaues sagen, da die Zeichnungen bislang nicht gefunden wurden. Es war aber geplant, die Opernbrücke mit Bildhauer Arbeit zu schmücken. Für vier Figuren und sechs Laternen kalkulierte Richter mit einer Summe von 580 Reichsthalern.


    Am 17. Oktober 1755 wurden die Kostenanschläge von Keith an Friedrich II. geschickt. 485 Seine Bemühungen blieben - wohl wegen des Siebenjährigen Krieges - zunächst folgenlos, doch wenige Jahre später entstanden in Potsdam im Zuge der 1756 in Angriff genommenen steinernen Einfassung des Stadtkanals einige durchaus vergleichbare Steinbrücken. Vor allem die Breite Brücke mit ihren Laternenträgern in Form von römischen Soldaten, sechsfüßiger Höhe, welche die Gebrüder Räntz verfertigten, scheint in dem Entwurf von Keith und Richter antizipiert worden zu sein. 486)


    Im Berliner Baubüro waren die Potsdamer Brücken sicherlich bekannt, denn die Breite Brücke wurde wiederum zu einem wichtigen Vorbild für die ab 1774 von Johann Boumann errichtete neue Opernbrücke in Berlin.


    Über den Kanal am Opernhaus führte bis dahin eine einfache Holzbrücke, deren Aussehen in einem Kupferstich von Johann Rosenberg dokumentiert ist. Zu dieser Holzbrücke sind keinerlei Daten bekannt. Vermutlich musste sie 1735 erneuert werden,

    als das Neustädter Tor im Zuge der Beseitigung der barocken Festungsanlagen abgerissen wurde. Die Fahrbahn aus kräftigen Holzbohlen ruhte auf etwa 60 Pfählen, die in sechs parallelen Reihen in die Kanalsohle gerammt waren. Da der Kanal eine

    Breite von rund sieben Ruthen hatte, betrug der Abstand zwischen den einzelnen Pfahlreihen etwa eine Ruthe. 487)


    Ein Nachteil der hölzernen Brückenkonstruktion lag in dem schnellen Verschleiß der im Wasser stehenden Pfähle. Vermutlich standen aus diesem Grund Sanierungsarbeiten an, als Johann Boumann im Jahr 1774 - nach dem Abschluss der Arbeiten an der Hedwigskirche - den Auftrag erhielt, nun auch die Opernbrücke zu erneuern.


    Die neue, mit großen Sandsteinquadern verblendete Opernbrücke stand wie eine Barriere im Kanal. Oberhalb der Wasserlinie waren fünf waagerechte Steinschichten zu sehen, in die ein schmales Tonnengewölbe als Durchlaß eingearbeitet war. Diese Öffnung war sicherlich groß genug für den geringen Wasserdurchfluß, doch der Kanal blieb weiterhin nur eingeschränkt schiffbar. Die Fahrbahn war in einem weiten, sanft ansteigenden Bogen über den Kanal gespannt. Die Krümmung ist in den Radierungen von Krüger und Calau vermutlich etwas überzeichnet, sie resultiert aber aus dem leichten Niveauunterschied zwischen den beiden Ufern des Kanals.


    Der Skulpturenschmuck der neuen Opernbrücke war eine Attraktion. Nicolai berichtet, daß die Balustrade aus weißem Seehauser Sandstein bestand, während für die Brücke ansonsten roter Sandstein aus dem sächsischen Rothenburg an der Neiße verwendet wurde. 488)


    Für das Geländer fertigte der Bildhauer Wilhelm Christian Meyer (1726-1786), der zuvor schon die Giebelfiguren der Hedwigskirche hergestellt hatte und später auch den Auftrag für die Attikafiguren der Königlichen Bibliothek erhielt, acht figürliche Laternenträger.489)


    Die insgesamt sechzehn Figuren waren paarweise in leicht manierierten Posen angeordnet. Alle acht Gruppen bestanden aus jeweils einer stehenden Figur, die mindestens einen Arm um einen Laternenpfosten legte, und einer mehr oder weniger beziehungslos davor hockenden zweiten Figur. Durch ihre Nacktheit wirkten sie zwar antikisch, ohne Attribute waren sie jedoch ikonographisch nicht festgelegt. Mit ihren muskulösen Körpern und der gestrafften Haut besaßen die Figuren durchaus Ähnlichkeit mit einigen Skulpturen am Neuen Palais in Potsdam, insbesondere mit dem Argus vor dem Heinrichsflügel und der Gruppe Herakles befreit Prometheus von Wohler und den Brüdern Räntz.490)


    Aufgrund fehlender Akten lässt sich nicht mehr rekonstruieren, wie intensiv sich Friedrich II. um die Gestaltung der Opernbrücke kümmerte. Es ist aber bekannt, dass er schon früh eine gewisse Vorliebe für Brücken mit Skulpturenschmuck entwickelte und bereits in Rheinsberg auf den acht Postamenten der Schloßbrücke Statuen, die Laternen tragen, aufstellen ließ. 491)


    Seine Liebe zur antiken Mythologie und der Zwang zu praktischen Lösungen führten wohl dazu, dass dort die olympischen Götter

    Jupiter, Apollo, Merkur, Aurora, Mars und Venus sowie Saturn und Diana als Lampenträger dienten. Vermutlich waren hierbei die frischen Einrücke anregend, die Knobelsdorff aus Rom mitgebracht hatte. Berninis Engelsfiguren auf der Ponte S. Angelo blieben allerdings ein unerreichbares Vorbild. Von der Rheinsberger Schloßbrücke weiß Hennert zu berichten, daß die ganze Balustrade im Jahre 1765 weitgehend verändert werden musste, weil die Arbeit des Bildhauers Glume, nur von Holz und itzt schon vom Wetter theils beschädiget, theils gänzlich verdorben war.492)


    Höchstwahrscheinlich äußerte Friedrich II. bei seinem Gespräch mit Oberstleutnant von Keith im Sommer 1755 auch seine Ideen zur Gestaltung der künftigen Berliner Steinbrücken und gab damit den Anstoß für die im Kostenanschlag aufgelistete Bildhauer Arbeit. Prinzipiell ist der außerordentliche Skulpturenreichtum ein Kennzeichen der friderizianischen Baukunst und läßt sich an fast allen Bauaufgaben feststellen. Bei den späteren Werken, vor allem beim Neuen Palais in Sanssouci, löst sich der Figurenschmuck allerdings immer mehr von einem in sich stimmigen ikonographischen Programm. Es scheint, als reichte schon die bloße Präsenz der Figuren.


    Entsprechend knapp formuliert waren wohl die Vorgaben Friedrichs II. zum Skulpturenschmuck der neuen Opernbrücke. Man muss aber davon ausgehen, dass er die 18 Zoll hohen Modelle der Lampenträger, von denen Johann Gottfried Schadow (1764-1850) in seinen Memoiren berichtet, vor der Umsetzung ins große Format begutachtet und genehmigt hat. Die Anfertigung von Modellen in Originalgröße war damals nicht üblich und aufgrund des knappen Budgets, zu dessen Einhaltung der Bildhauer Meyer gewiss ermahnt wurde, nicht möglich.


    Meyers Lampenträger fanden bei dem damaligen Hofbildhauer Jean Pierre Antoine Tassaert (1727-1788) durchaus Anerkennung, worüber Schadow mit spöttischem Unterton berichtet: Als einige dieser Gruppen in Stein fertig waren, sah sie auch der Meister Tassaert, war nicht wenig verwundert und sagte zu Hause, der Meyer sei ein Mann von großem Genie. 493)


    Die Mißachtung, die bald über die Lampenträger hereinbrach, ist angesichts des heraufziehenden Berliner Klassizismus durchaus verständlich, sie wird aber den Figuren, die eine genaue Naturbeobachtung erkennen lassen, nicht gerecht. Meyers Skulpturen entstanden in einem ganz anderen Stilempfinden als die Kunstwerke von Schadow und seinen Schülern.494)


    Die neue Opernbrücke, die in verkehrstechnischer Hinsicht ein Nadelöhr blieb, diente vor allem der Verschönerung der Stadt. Dieser Effekt wurde allerdings durch die Wachhäuser und Verkaufsbuden wieder aufgehoben, die zu beiden Seiten errichtet wurden und sich als optische Barriere zwischen den Stadtteil Friedrichswerder und die Dorotheenstadt schoben. Auch der Kanal selbst förderte nicht die Schönheit dieser Gegend. Aufgrund einer ästhetischen Entscheidung von Knobelsdorff, der den zukünftigen Schloßbezirk angemessen kennzeichnen und abgrenzen wollte, hatte er die enorme Breite von mehr als 26 Metern erhalten. In Folge der niedrigen Fließgeschwindigkeit und der verstärkten Faulwasserbildung entwickelte sich der Wasserlauf zu einem übelriechenden Ärgernis, das den Namen Der grüne Graben erhielt.495)


    Der Operngraben wurde wohl nicht zuletzt aus diesem Grund mehrfach zum Gegenstand umgreifender Planungen. Heinrich Gentz wollte ihn bereits 1797 und ein weiteres Mal im Jahr 1805 überdeckeln, um darauf ein Denkmal für Friedrich den Großen aufzustellen, auch für das Museumsprojekt von Alois Hirt hätte der Graben verschwinden müssen.496)


    Erst Karl Friedrich Schinkel änderte diese unglückliche Situation im Rahmen seiner Planungen zur Neuen Wache. Er ersetzte die Opernbrücke durch eine völlig unauffällige Brückenkonstruktion, die über die gesamte Straßenbreite reichte. Der Kanal verschwand aus dem Stadtbild. Nur ein Teil des südlichen Kanalabschnitts wurde als schmaler Wasserlauf in den Garten des Prinzessinnenpalais integriert, der Rest wurde zum Abwasserkanal der Neuen Wache degradiert. Das Ziel der Schinkelschen Planung war die Schaffung eines kontinuierlichen Stadtraumes vom Stadtschloß bis zum Beginn der Straße Unter den Linden.497)


    Durch diesen Anschluß war die anfangs deutlich inszenierte Trennung des Forum Fridericianum vom älteren Schloßbereich und vor allem vom Platz vor dem Zeughaus aufgehoben. Höchst interessant sind hierbei die Parallelen zu jener bereits besprochenen

    Vedute von Legeay, der die isolierte Stellung von Oper und Hedwigskirche fernab vom königlichen Residenzschloß überwinden wollte und den Operngraben einfach nicht darstellte.



    485 Geh.St.A.: 1.HA,Rep.96,412,C1: Bl.38-46.

    486 MANGER 1789, S. 295. - MIELKE 1981, S. 383-385 und Abb. 17.

    Abb. 144

    495 SPRINGER 1981, S. 247.

    496 SIMSON 1976, Kat. Nr. 25 und 39. - RAVE 1962, S. 143-144.

    497 RAVE 1962, S. 142ff. - PUNDT 1981, S. 120ff. - SPRINGER 1981, S. 36ff.

    Abb. 109

    487 Eine Ruthe entspricht 3,77 Metern. Der Kanal war ca. 26,4 Meter breit. Die Brückenabschnitte

    waren etwas enger als bei der 1738 von Zimmermeister Büring d.Ä. erbauten Hundebrücke. Dort

    betrug die Jochbreite etwa 14 Schuh, also rund 4,39 Meter. (SPRINGER 1981, Abb. 10).

    488 NICOLAI 1786, S. 162.

    Abb. 141

    Abb. 145

    Abb. 146

    Abb. 147

    489 NICOLAI 1769, S. 386-387. - SCHADOW 1849, S. 23, 361. - KAT.ETHOS UND PATHOS 1990,

    Kurzbiographie Nr. 292. - THEUERKAUFF 1990, S. 32.

    490 DRESCHER/ BADSTÜBNER-GRÖGER 1991, S. 238 und 254.

    491 HENNERT 1778, S. 31-33.

    492 HENNERT 1778, S. 32.

    493 SCHADOW 1849, S. 24.

    494 Trotz des tiefgreifenden Geschmackswandels wurden die Lampenträger nicht mitsamt der Opernbrücke

    beseitigt sondern ab 1824 auf dem Leipziger Platz aufgestellt. Dort wurden sie schließlich

    im zweiten Weltkrieg zerstört. (SCHADOW 1849, S. 24, 361). - Borrmann kritisiert die Sandsteinfiguren

    zu unrecht als Dutzendarbeiten, die ein Zeugnis von dem tiefen Verfall der Bildnerei aus

    den letzten Jahren des großen Königs ablegen. (KDM BERLIN 1893, S. 385, 398).