Berlin - vorher, nachher, heute

  • Bei Eckgebäuden sind die Architekten seit den 50ern bis heute äußerst einfallslos und unkreativ.Wenn ich so das zweite Bild betrachte,frage ich mich, wozu braucht man heutzutage noch studierte Architekten?! Zu so einem einfachen Gebäude reicht allemal ein Bauingenieur.In der sehr langen Bismarkstraße ist bis auf vereinzelnte hist.Gebäude, unter anderem das schöne Rathaus,alles andere historische komplett verschwunden.

  • Sorry,habe es der falschen Straße zugeordnet. Das Chalottenburger Rathaus steht natürlich in der Otto Suhr Allee.

  • Das einstige prachtvolle und wunderbare und gleich hochurbane Berlin besteht nicht mehr: jede Strasse ist bis das Unerkenntliche vereinfacht worden.

  • Ja,Klassiker das alte prachtvolle Kaiserliche Berlin gibt es nicht mehr und wird es auch nicht mehr geben.Wir müssen uns lösen von dem ewigen Wunschdenken und Träumereien nach dem Verlorenen.Rekos wird es kaum noch weitere geben in Berlin bis auf einen Erinnerungsbau Karstadt am Herrmannplatz,worauf ich mich schon freue,das war's dann aber für Berlin.Wir sollten unsere Aufmerksamkeit lieber in die Städte lenken wo wirklich viel Rekos entstehen. Ändern und Beeinflussen können wir nicht die Entwicklung Berlins wohl aber unsere Gedanken und innere Einstellung zu all dem.Ich für mich ,versuche das alles mittlerweile Entspannter und Gelassener zu sehen.

  • Sehe ich genauso. Bei der Bauakademie habe ich die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben. Ich kann mir außerdem gut vorstellen, dass es auch immer mal wieder Rekonstruktionen von Fassaden/Fassadenteilen geben wird, wie zuletzt an der der Mittelstraße 41 oder dem jüdischen Gemeindehaus . . .

    "Mens agitat molem!" "Der Geist bewegt die Materie!"

  • Die ganzen entstuckten Gründerzeithäuser sind das, was mich am heutigen Berlin so abtörnt. Da lob ich mir Paris, Wien oder Budapest.