Köln - Innenstadt

  • RMA


    Sehr interessanter Bericht aus dem Kölner Altstadtbereich. Hast du auch fleißig Fotos gemacht?

    "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
    Arthur Schopenhauer

  • Quote from "Georg Friedrich"

    RMA


    Sehr interessanter Bericht aus dem Kölner Altstadtbereich. Hast du auch fleißig Fotos gemacht?


    Leider nicht, da ich meine Kamera verkauft habe, aber nur, um mir zu Weihnachten eine bessere zu holen - mit der ich dann dank ISO 25.600 beim Besuch nächstes Jahr auch die düstersten romanischen Löcher werde fotografieren können. ;)

  • Der projektierte Klotz auf dem Platz vor der Rathauslaube wird auf jeden Fall kleiner und überarbeitet. Das sind an sich gute Nachrichten. Besser wäre aber überhaupt keine Überbauung des Platzes gewesen, denn der Platz war gar nicht so schlecht.


    Moderationshinweis: Ungültigen Link gelöscht.

  • Etwas kleiner ist natürlich etwas besser. Ich erwarte dennoch schlimmes für die Kölner Altstadt. Und das noch für viel Geld...

  • Man stelle sich vor, man steckte das Geld in einigen historischen Fassadenrekonstruktionen, und der Alte Markt z. B. wandelte sich von trist zu sehr erfreulich.. Die Kubaturen stimmen ja alle noch.


    Aber bei der üblichen Dummheit und Klüngel in Köln habe ich für diese sogenannte "Altstadt", der sowieso größtenteils eine Mischung aus üblen Nachkriegswiederwärtigkeiten ist, auch Null Hoffnung.


    In den letzten dreißig Jahren hat es dort meines Wissens keine einzige, wenn noch so kleine, Verbesserung gegeben.


    Jetzt wird eine der letzten akzeptablen Plätze auch noch für viel Geld modernistisch zubetoniert. Auch wenn der Platz eine Nachkriegsschöpfung war, ein herber Verlust.

  • Interessantes Projekt in der Kölner Innenstadt direkt an der Gereonskirche:


    Der Ehemalige Gerling Firmensitz soll umgebaut werden. Hier gibts es weitere Infos:


    Moderationshinweis: Ungültige Links gelöscht.


    Einige Altbauten sind auch dabei. Die 50er Jahren Steinfassaden finde ich eigentlich ok - scheint ja auch Heute wieder en vogue zu sein (siehe Upper East Side / Berlin). Insgesamt ein gutes Projekt.

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker

  • Köln im September 1947


    Amateur-Filmaufnahmen aus Köln vom
    September 1947. Das Filmaterial stammt
    aus dem Amateur-Film "Postwar Germany:
    28 Months After V-E Day" von George
    T. Fonda, Assistent des Präsidenten,
    Weirton Steel Company.


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    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehenbleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe)

  • ich kann die Herabwürdigung Köln nicht nachvollziehen. Von allen Großstädten D.s ist sie bis heute die architektonisch weitaus bedeutendste, und der Wiederaufbau war um nichts mieser als in anderen Städten.
    Bei allem Mut zur Hässlichkeit, der in Köln bereits wieder durchaus imposante Formen annimmt und der turmhoch der anbiedernden Unbedarftheit etwa der fränkischen oder bayerischen Metropolen überlegen ist, muss man doch zu erkennen, dass uns die wiederaufgebaute Stadt ein zwar kleines, aber doch liebenswertes Altstadtviertel gewährt, wovon in Nürnberg, Würzburg, Frankfurt, ja selbst München keine Rede sein kann. Auch der Alte Markt ist lange nicht so übel wie seine fränkischen oder Müchner Pendants. Dazu kommt die hervorragende Aufbauleistung der nun wirklich so arg wie nirgendwo sonst heimgesuchten Kirchen. Auch manche Modernismen wie jenes neue Museum oder der Rathausplatz sind weit überzeugender als das sonstiege BRD-Einerlei.
    In summa hat die Stadt weit mehr Respekt verdient.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Daß in Köln in der Vergangenheit vieles wiederhergestellt wurde, steht außer Frage. Und daß es eine interessante Stadt ist. Daß der dortige Wiederaufbau "um nichts mieser als in anderen Städten" war, möchte ich aber anzweifeln. Da gefallen mir die - von Stuttgart abgesehenen - süddeutschen Pendants doch noch um einiges besser. Wenn ich mich, um zur kleinen (und wirklich netten) Altstadt zu gelangen, etwa erst am Friesenplatz...


    http://www.bilderbuch-koeln.de…/2c/1059.978x1304xin.jpeg

    Moderationshinweis: Ungültigen Link gelöscht.


    ...oder an der Nord-Süd-Fahrt...


    Moderationshinweis: Ungültigen Link gelöscht.


    http://de.wikipedia.org/w/inde…etimestamp=20100227203717


    ...vorbeiquälen muß, kann das schon eine lange Zumutung für die Augen werden - und das Kölsch danach die unbedingt nötige Belohnung.


    Aber, wie gesagt, Vergleiche mit anderen Städten sind ja ohnehin oft subjektiv geprägt, eine solche Diskussion auch überflüssig.


    Faktum aber bleibt, daß Köln einige rekonstruktive Ansätze sehr gut tun würden. Und dies betrifft vor allem die Fassaden und die Dachstruktur der ja noch erhaltenen Gebäude (siehe oben). Hier könnte mit relativ kleinem finanziellen Aufwand große Wirkung erzielt werden. Indes, bislang ist der Wille in der Stadt noch zu gering.

  • Der Rathausplatz ist leider dem Untergang geweiht; durch das Projekt "Archeologische Zone und jüdisches Museum". Der Platz war in der Tat annehmbar und es ist schade drum.


    Übrigens, Köln hat nun wirklich nicht mehr Altstadt als Nürnberg- Die Zahl original erhaltener oder rekonstruierter Häuser ist erheblich geringer. Ich fände die Kölner Altstadt gerade noch annehmbar, wenn es die Platten um Groß St. Martin nicht gäbe, die hier an wichtigster Stelle die Altstadtambiente ruinieren.


    Diese sei exemplarisch genannt, aber die Zahl wirklich störenden Bausünden selbst in der unmittelbaren Altstadt ist eigentlich so groß, daß eine Auflistung zu versuchen müßig ist... :weinen:

  • Heimdall, deine ersten drei Beispiele fallen unter den von mir so bezeichneten 'Mut zur Hässlichkeit'. Das vierte ist natürlich inferior.

    Quote

    Faktum aber bleibt, daß Köln einige rekonstruktive Ansätze sehr gut tun würden.Indes, bislang ist der Wille in der Stadt noch zu gering.


    Das steht nun natürlich außer Zweifel.



    Quote from "Brandmauer"

    Der Rathausplatz ist leider dem Untergang geweiht; durch das Projekt "Archeologische Zone und jüdisches Museum". Der Platz war in der Tat annehmbar und es ist schade drum.


    Quote

    Übrigens, Köln hat nun wirklich nicht mehr Altstadt als Nürnberg- Die Zahl original erhaltener oder rekonstruierter Häuser ist erheblich geringer.


    Ja, natürlich, ich meinte aber ein kompaktes Altstadtviertel. In Nürnberg stehen Restlinge vor allem an der Altstadtperipherie herum, nirgends einen sinnvollen Zusammenhang ergebend. Wenn man sich in Nürnberg von St. Sebaldt bis zur Burg um Rekonsturktion bzw Anpassung bemüht hätte, wäre der Eindruck der Stadt weit günstiger.


    Quote

    Diese sei exemplarisch genannt, aber die Zahl wirklich störenden Bausünden selbst in der unmittelbaren Altstadt ist eigentlich so groß, daß eine Auflistung zu versuchen müßig ist...


    Ja, aber es hat irgendwie trotzdem gewissen Stil, 'Mut zur Hässlichkeit' eben. Köln ist eine schmutzige Großstadt, weitgehend ohne diesen Anspruch, mittelalterlich zu sein. Da nimmt man Modernismen eher hin.



    Moderationshinweis (Zeno): Zitat "Der Rathausplatz ..." als solches gekennzeichnet

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Quote from "ursus carpaticus"

    Das vierte ist natürlich inferior.

    Da bestimmt 60 Prozent der Stadt so (und noch schlimmer) aussehen, kann ich Deinen Ausführungen mal wieder nicht im geringsten folgen. Warst Du überhaupt schonmal in Köln?


    Besonders übel finde ich die in den seltsamsten Farbtönen (von grau bis trabi-blau) verklinkerten Gammelfassaden, die seit den 60ern typisch für diese Region sind. Da graust's mir deftig. Köln ist für mich mit das übelste, was mir in Sachen Wiederaufbau in Westdeutschland bisher untergekommen ist. Und die Altstadt ist abgesehen von den Kirchen (die ich zusammen mit den paar erhaltenen Gründerzeitvierteln und dem akzeptablen Rheinufer bzw. -panorama als das einzig Positive dieser Stadt ausmachen kann) ja wohl ein Witz.

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Quote from "youngwoerth"

    Da bestimmt 60 Prozent der Stadt so (und noch schlimmer) aussehen,.....


    Nun, das trifft auf alle zerstörten Städte zu, sodass diesbezüglich kein Unterschiedskriterium auszumachen ist.
    Bei der Beurteilung von derartigen Stadträumen können wir gerade mal 5-15% als überhaupt beurteilungswürdig heranziehen. Und wenn es in manchen Städten wirklich mehr ist, wie Freibung, Augsburg, München, liegt es einfach am geringeren Zerstörungsgrad.


    Quote

    Warst Du überhaupt schonmal in Köln?


    2x in den 80ern.
    Wie gesagt, auf gewisse Art irgendwie beeindruckend.


    Quote

    und dem akzeptablen Rheinufer bzw. -panorama


    naja, wenn das nur akzeptabel sein soll, was ist dann eigentlich außerhalb von FB noch großartig auf dieser Welt?

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Das Rheinufer wird ja leider durch einige Monstrositäten (sozialer Wohnungsbau a la Colonia-Haus) stellenweise verdorben, zudem fehlen wichtige Landmarken wie der Turm des Hauptbahnhofs, die Brückentürme der Hohenzollernbrücke, historische Bauten rund um St. Martin etc...


    Viel wäre wie gesagt schon durch einige Teilrekonstruktionen und bessere Freiraumgestaltung (vorallem rund um den Dom!) gewonnen.

  • Köln empfand ich von den Kirchen abgesehen schlichtweg als unsäglich hässliche Katastrophe, noch schlimmer als München oder Nürnberg, da rettet auch das bischen erhaltene oder angepasst wiederaufgebaute um Groß St. Martin und um das Rathaus nichts mehr. Habe mich allerdings bisher überhaupt nicht mit dem Vorkriegs-Köln beschäftigt und allzu viel Lust in der riesigen Kölner "Altstadt" herumzulaufen hatte ich auch nicht.
    Nürnberg sieht zumindest vom Sinwellturm der Burg aus gesehen auch heute noch nach Nürnberg aus (die mich immer an München-Milbertshofen erinnernde östliche Sebalderstadt ausgenommen), Köln vom Dom ist (ähnlich wie Braunschweig vom Neuen Rathaus) aufgrund der ganzen Vielzahl unförmiger maßstabsloser Kaufhäuser und Kisten einfach nur zum Abgewöhnen.
    Den Neubau am Rathaus habe ich auch extrem hässlich in Erinnerung (auch da würde Nürnberg besser abschneiden).Die Kirchen wurden auch woanders weitgehend wiederaufgebaut, wenn auch das zumindest in Köln definitiv sehr erfreulich ist, insbesondere im Inneren.

  • Quote from "unser ursus"

    Nun, das trifft auf alle zerstörten Städte zu

    Nein, das tut es nicht.

    Quote from "ulkiger ursus"

    Und wenn es in manchen Städten wirklich mehr ist, wie Freibung (..), liegt es einfach am geringeren Zerstörungsgrad.

    Auch wenn Du's noch hundert Mal wiederholst, wird es nicht richtiger. ;) Entschuldige, aber diese Deine Einschätzung ist m.E. geradezu absurd.

    Quote from "unikum ursus"

    naja, wenn das nur akzeptabel sein soll, was ist dann eigentlich außerhalb von FB noch großartig auf dieser Welt?

    Teile des Kölner Rheinufers sind - mal ganz abstrakt auf die Architektur reduziert, wie es eigentlich gar nicht meine Art ist - evtl. sogar gelungener als die wiederaufgebaute Kaiser-Joseph-Straße FR. "Großartig" sind hier im Südwesten ganz andere Dinge (die ich nun wirklich bereits bis zum Erbrechen heruntergeleiert habe, was Dir aber auf höchst mysteriöse Art und Weise entgangen zu sein scheint). Mensch, Ursus...

    Köln empfand ich von den Kirchen abgesehen schlichtweg als unsäglich hässliche Katastrophe

    Diese Einschätzung kann ich schon eher nachvollziehen.

    Quote from "Markus"

    ähnlich wie Braunschweig vom Neuen Rathaus

    Schön, daß Du es erwähnst. Braunschweig hat m.E. einen ähnlich widerwärtigen Wiederaufbau genossen. Und hier trifft tatsächlich die von Ursus vertretene These zu, daß diese Stadt lediglich besser wirkt, weil mehr erhalten blieb.

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Da ich bei meinem Kurzbesuch im Rheinland vergangene Woche auch in Köln weilte erlaube ich mir mal einen kleinen Kommentar. Durch die Verlagerung der GC nach Köln war ich vor par Jahren schon mal dort.


    Schön ist wirklich nicht das treffende Wort. Ich kann mich noch erinnern als ich aus dem Bahnhof kam und ganz ungläubig auf den Dom und sein Umfeld schaute. Er wirkt dort wie ein Fremdkörper mit seiner Nebenbebauung. Um ehrlich zu sein hat mich nichts außer der Dom wirklich fasziniert an Köln. Die Rheinfahrt ist trist und Fade, die Ufer sind längst nicht so prächtig bebaut wie in Dresden.
    Die Einkaufspassagen darunter auch die Hohe Strasse kamen mir wie ein Moloch vor. Laute Selbstdarsteller auf engstem Raum zwischen New Yorker, Pimkie und Bijou. Das ist bei aller Liebe nix für mich und auch nix für eine Stadt wie Köln die sich auf nahezu allen Postkarten mit ihrer historischen Bausubstanz rühmt. Seltsamerweise ist diese außer bei dem Postkartenmotiven nirgend anzutreffen. Würde es in Köln vorzeigbare Architektur modernen Stils geben würde man sie vorzeigen nehme ich an. Dem ist leider nicht so. Hat bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dom angeschaut, das reicht für Köln- leider.


    Btw ich habe die Volljährigkeit noch nicht lange hinter mir, ich bin also kein storrer alter Mann, der die Jugendhaftigkeit dieser Stadt nicht akzeptieren will oder sonst irgendwas, aber die Innenstadt ist schlicht nicht lebenswert für mich. Rein-Raus Architektur.

  • Bin auch immer wieder mal in Köln...jedoch nie in meiner Freizeit/als Tourist, sondern weil es schulich oder beruflich sein muss. Freiwillig zieht es mich dort nicht hin. Ich weiß noch, als ich das erste Mal mit der Schule dort war...es war die erste deutsche, richtige Großstadt, die ich gesehen habe. Mit meinen Eltern war ich im Urlaub immer nur in den großen, schönen Metropolen des restlichen Westeuropas unterwegs gewesen. Was soll ich sagen, ich war SO sehr von Köln enttäuscht und eigentlich sogar richtig erschrocken! Der Dom ist natürlich eine Attraktion aller erster Güte, aber den Rest der Stadt kann man getrost vergessen! Entweder Langeweile oder sogar richtige Hässlichkeiten so weit das Auge reicht. Wir hatten damals eine Schnitzeljagd gemacht, die uns durch die ganze Innenstadt führte, daher hatte ich schon da einen recht guten bzw. traurigen Überblick. Von großer, Jahrhunderte alter Metropole nicht der Anflug einer Spur, alles so klein und miefig und trist. Hier und da eine schöne Kirche oder Turm...mehr nicht. Ich würde Köln keinem Touristen empfehlen, im Gegenteil, ich bringe jedem Ausländer der nach Köln fragt, schnell von der Stadt ab. Dann lieber nach München, Hamburg, Dresden oder Berlin. Diese Großstädte haben teils mehr, teils weniger noch hier und da etwas Grandeur alter Zeiten bewahrt. Wenns unbedingt sein muss, dann nach Frankfurt, das kann wenigstens noch mit seinen spektakulären Wolkenkratzern punkten. :wink: An Köln ist Hopfen und Malz verloren...


    @ Ursus
    Wie kann man denn Köln München oder auch Nürnberg architektonisch vorziehen??? Gerade München hat sich doch einige sehr schöne Traditionsinseln erhalten. An vielen Stellen der Innenstadt erkennt man die alte, königliche Residenzstadt noch sehr gut. In Köln...was soll man da erkennen? Ein paar (zugegeben bedeutende) Kirchenbauten in einem Meer der Langeweile und Hässlichkeit.