Dresden - die Wilsdruffer Vorstadt

  • Rastrelli, du brauchst dich nicht wundern, dass andere Forummitglieder eine gewisse Abneigung in ihrer Schreibweise gegenüber dir durchblicken lassen.
    Du bist hier vor paar Monaten aufgetaucht und glänzt immer wieder mit deiner neunmalklugen belehrenden Ausdrucksweise.
    Meistens fast du nur zusammen, was andere schon lange geschrieben haben und untermauerst dies mit paar Bildern aus externen Quellen oder versuchst mit Zitaten andere Forumsmitglieder gegeneinander aufzuhetzen.


    So nun zur Sache.
    Wenn du genau gelesen hast, hab ich selber zugegeben, dass das Wohnhaus von Herrn Saal nur eine Rendite-Kiste ist. Auch ich hätte andere Entwürfe dort vorgezogen. Von der Baudimension stört er mich überhaupt nicht, nur von der Qualität der Fassade und das Dach natürlich.


    Und deswegen finde ich auch eine entsprechende Bebauung auf der andren Seite der Ostra-Allee nicht schlecht und auch der Entwurf dazu ist ganz gut.


    Das du mein Zitat aus vergangener Zeit zu diesem Gebäude wieder komplett aus dem Kontext gerissen hast, ist halt deine Art.
    Die Möglichkeits-Form war damals angebracht da natürlich noch keine Baugenehmigung vorlag, was nichts mit dem Bauvorbescheid zu tun hat.
    Außerdem habe ich über andere Quellen den Entwurf schon länger gekannt, durfte aber nichts dazu veröffentlichen.


    Über die Quelle habe ich damals auch die Reko des Zauns erfahren, also galt dies erstmal als sehr sicher. Natürlich war ich dann enttäuscht, dass es trotzdem nichts geworden ist, aber jeder weiß wir kompliziert der Historische Zaun aufgebaut ist und das 8 Felder wieder stehen ist schon ein kleiner Erfolg gebauso wie der Teilwiederaufbau der Orangerie.


    Zu deiner Stichelei mit dem Spielplatz. Auch wieder völlig aus dem Kontext gerissen. Wenn man von einer historischen Gartenanlage ausgeht, hat da nunmal ein Spielplatz nicht viel zu suchen.


    Das wars erstmal von meiner Seite. Schönes Restwochenende

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Verstanden. Hier dürfen nur die neunmalklug schwätzen, die das schon seit Jahren getan haben. Neulinge haben - wenn sie es wagen sollten, eine andere Meinung zu haben - diese für sich zu behalten. Hier will das eh niemand hören.
    Danke für die Lektion!

  • Damit aber klassische Museen und Schlösser in unserer eventgetriebenen Gesellschaft bestehen können, muss eben hier und da das Niveau verbessert werden. Moritzburg und Pillnitz sind für mich 2 Kandidaten mit unheimlich viel Potential, das es zu heben gilt. Bad Muskau oder Torgau zeigen aus meiner Sicht für Sachsen exemplarisch, wie ansprechende und zeitgemäße Schloss-Museen entwickelt werden können. Und die - leider nur - Sonderausstellung in Hubertusburg (eine Zusammenarbeit von SKD und Staatliche Schlösser und Gärten) ist als großartig und bahnbrechend zu bezeichnen.


    Leider war die alte Direktorin in Moritzburg nicht in der Lage, sich den neuen Herausforderungen in der Belle Etage zu stellen. Statt dessen hat sie diese Aschenbrödel-Ausstellung zum Publikums-Magneten entwickelt, mit beeindruckenden Besucherzahlen. Das ist sicher auch eine probate Möglichkeit, ein Schloss ans Volk zu bringen. Darf aber nicht alles sein, finde ich.
    Und zum Glück geht die neue Direktorin den Muff in der Präsentation von Moritzburg an.


    Wenn Du demnächst in Hubertusburg weilst, achte mal darauf, wie viele hochkarätigen Exponate aus Moritzburg stammen und dort nicht zu sehen waren und sind...
    Ich hoffe, dass Moritzburg irgendwann das Niveau der Potsdamer Schlösser in der Museumsdidaktik erreicht, wenn die Restaurierungen der Ledertapeten abgeschlossen sind.

    Die Aschenbrödel-Ausstellung gibt es nur im Winter und sie funktioniert sehr gut. In der Sommersaison sind die Besucherzahlen in Moritzburg über die Jahre hinweg gut gewesen. Schloss Moritzburg ist unzerstört und bietet eine intakte hochkarätige Innengestaltung, die weitgehend für sich spricht.


    Die Potsdamer Schlösser klagen seit Jahren über sinkende Besucherzahlen. Es gibt einzelne Sonderausstellungen mit hohem Publikumszuspruch (z.B. "Friederisiko" oder "Pückler in Babelsberg"). Der Alltag wird aber von normalem Schlossbetrieb mit Führung oder Audioguide geprägt.


    Die anderen Schlösser, die du als vorbildlich hinstellst - Hubertusburg, Muskau, Torgau -, verfügen nicht über bedeutende historische Interieurs. Sie bedürfen daher einer stärkeren Inszenierung im Rahmen von Ausstellungen. Die Besucherzahlen sind in Muskau und Torgau, soweit ich das überblicke, leider nicht so sehr gut. In Pillnitz sind die Besucherzahlen gut. Bei den Innenräumen muss man zwischen Kunstgewerbemuseum und Schlossmuseum unterscheiden. Insgesamt ein interessantes Thema, das aber zu weit weg führt.


    Deine Äußerung bestätigt meine Vermutung, dass du dich weniger für alte Gebäude interessierst, die einfach da sind, als für bestimmte Arten von Ausstellungen.


    @Chris1988
    Die Zitate sind alle korrekt und keineswegs aus dem Zusammenhang gerissen. Wo hätte man den Spielplatz unterbringen sollen, wenn nicht im Garten? Dass viele von uns Innenstädte ohne Spielplätze normal finden und Gastronomie mit Freisitz für das Nonplusultra der Urbanität halten, sagt einiges darüber aus, wie wir städtische Räume denken. An und für sich ein spannendes Diskussionsthema. Es übersteigt aber den geistigen Horizont von Vierjährigen.

  • Dass viele von uns Innenstädte ohne Spielplätze normal finden und Gastronomie mit Freisitz für das Nonplusultra der Urbanität halten, sagt einiges darüber aus, wie wir städtische Räume denken. An und für sich ein spannendes Diskussionsthema. Es übersteigt aber den geistigen Horizont von Vierjährigen

    Der nächste innerstädtische Spielplatz ist übrigens gar nicht weit weg, nur ein paar Schritte, Wallstraße, am Dippoldiswalder Platz. Also für jeden Dresdner Vierjährigen ist ein innerstädtischer Spielplatz live erlebbar, auch wenn eine Diskussion darüber seinen geistigen Horizont übersteigt.

  • In meiner Straße wurden kürzlich zwei Häuser saniert und zu (insgesamt sieben) Eigentumswohnungen umgebaut. In das winzige Hofareal wurden ein Müllplatz, Fahrradständer, ein Sandkasten und ein Schaukelpferd gezwängt. Mein Eindruck ist (man möge mich korrigieren), dass solche anteiligen Spielplatzflächen inzwischen ab einem gewissen Volumen gesetzlich vorgeschrieben sind.
    [In den sieben Eigentumswohnungen wohnt übrigens, soweit mir bekannt, kein einziges Kind, aber Sandkasten und Schaukelpferd sind nur durch die Bewohner nutzbar. Es wäre vielleicht sinnvoller gewesen, durch eine allgemeine Abgabe einen öffentlichen Spielplatz zu finanzieren... Aber das steht auf einem anderen Blatt...]

  • Es ist korrekt, dass nach Baugesetz in Mehrfamilienhäusern Spielplätze für kleine Kinder zwingend anzulegen sind. Eine Entfernung vom Herzogin Garten zum Dippoldiswalder Platz ist tasächlich nicht zumutbar.

  • ...
    Deine Äußerung bestätigt meine Vermutung, dass du dich weniger für alte Gebäude interessierst, die einfach da sind, als für bestimmte Arten von Ausstellungen.

    Tu mir bitte den Gefallen und verbreite nicht weiterhin irgendwelchen Senf.

  • Es ist korrekt, dass nach Baugesetz in Mehrfamilienhäusern Spielplätze für kleine Kinder zwingend anzulegen sind.

    Vermutlich ist das so. Wir hatten auch mal einen Spielplatz. Irgendwann zogen vier Zigeunerfamilien in die Häuser, und die Hälfte der Spielgeräte war nach deren Auszug zertrümmert. Es wurde bewusst nichts mehr nachgekauft/repariert. Danach wurden die Kinder weniger, der verbliebene Sandkasten versteppte bzw. verkam zur Hundekotablagefläche. Und schließlich wurde auch er entfernt. Niemand beschwerte sich, und seitdem ist die Grün-Anlage recht gepflegt.
    Also offenbar ist die Errichtung eines Spielplatzes Pflicht, nicht aber der Unterhalt oder die Erhaltung. Theoretisch könnte wohl der Spielplatz nach Bauübergabe wieder beseitigt werden.

  • Bahnhof Mitte



    https://www.saechsische.de/plu…5119064-html-5119064.html


    Das Thema des Ausbaus wird mal wieder aufgefrischt.
    Der Zeitplan schiebt sich aber, wie zu erwarten, weiter in die Zukunft.
    Vor ca. 15 Jahren wurde der Bahnhof saniert und in ca. 3 Jahren könnte wohl nach einer erneuten Sanierung alles fertig sein.
    Es wird immernoch an der Entwurfsplanung gearbeitet und es gibt angeblich eine Visualisierung, wo die Bahnbögen Fenster erhalten. Leider findet man die Visualisierung nicht im Artikel.
    Zu den 800m² Gewerbeflächen, welche damals angepriesen wurden, hat man nun auch schon konkretere Angaben.
    Es wird wohl 4 Geschäfte zwischen dem Haupteingang und dem Aufgang zum Bahnsteig geben und dahinter wird sich dann die 5. große Einheit befinden, welche wohl ein Supermarkt beherbergen wird.
    Zuvor muss aber grundhaft saniert werden. Das betrifft die Decken, den Boden, die Wände, den Brandschutz und Elektroarbeiten. Da fragt man sich, was vor 15 Jahren gemacht wurde?
    Baustart soll in 2 Jahren sein, Frühjahr 2021 sollen aber schon erste Vorbereitungen stattfinden.


    Außerdem soll es Ende des Monats eine große Grundreinigung geben und die Tauben sollen endgültig entfernt werden, da die momentanen Manahmen nichts gebracht haben.

    Quote

    Dann ist es auch mit der Ruhe für die Tauben vorbei, es sollen „intensive Taubenvergrämungsmaßnahmen“ stattfinden, sagt die Sprecherin. Kurz: Die Tiere werden vertrieben, Kot und Federn beseitigt.

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Weißeritz Grünzug



    Nachdem die Fläche eingeebnet und begrünt wurde, folgte nun ein neuer Zaun, welcher genau auf der Flurstücksgrenze der neuen Oberschule verläuft.
    Ich hoffe es folgen später noch Querverbindungen zwischen den Stadtteilen.
    Wann die Fröbelstraße verlängert wird ist ja auch noch offen.



    https://abload.de/image.php?img=img_2243q5kvd.jpg



    https://abload.de/image.php?img=img_2244nejxy.jpg

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Freiberger Straße 8-10


    Die Bebauung zwischen dne Punkthochhäusern der Freiberger Straße scheint nun weiterzugehen.
    Die Vonovia will zwischen ihren beiden Hochhäusern auch neue Gebäude wie die USD nebenan errichten.


    Älterer Artikel dazu
    https://www.dnn.de/Dresden/Lok…er-Strasse-wird-vollendet


    Im Themenstadtplan ist der erste Platzhalter eingezeichnet
    http://stadtplan2.dresden.de/spdd.aspx?permalink=1XIc7CMz

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Alte Spedition im Königlichen Marstall


    Die Arbeiten schreiten voran



    weitere Eindrücke vom Marstall


    das Portal wurde auch irgendwann erneuert

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Marienstraße 20 / Budapester Straße 2



    Mittlerweile ist schon weiße Farbe dran, eigentlich sollte die Platte ja mal schwarz werden. Mal sehen wie es endet.


    Der Schalenbrunnen wertet es etwas auf, aber auch noch nicht fertig



    Von da Blick auf die Plattenschneise Richtung Postplatz

  • Man kann nur hoffen,das in der Budapester/Marienstraße und rund um den Schalenbrunnen im Sommer nach dem Coronavirus urbanes Stadtleben herrschen wird.Aber mit den endlos langen monotonen Gebäuderiegeln(reines Wohnen) sehr wenig bis kaum Einzelhandel , Gastronomie und überbreiten Verkehrs und Platzanlagen ist das schwer vorstellbar.