Am 9.November findet unser großes Initiativentreffen in Frankfurt am Main statt. Unter der Rubrik "Aktuelles und Allgemeines" finden Sie alle Informationen vor.

Alexanderplatz, Fernsehturm & ehem. Königsstadt

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Eiserner Pirat wrote:

      Vergleichsbilder der alte und der neue Alexanderplatz
      Wenn ich das richtig sehe, wäre die Fläche des ehemaligen Kaufhaus Tietz ja heute frei. Somit könnte das Gebäude grundsätzlich zumindest äußerlich rekonstruiert werden. Der Brunnen der Völkerfreundschaft müsste halt versetzt werden. Es dürfte sich eine andere Stelle dafür finden.
    • Man könnte nur den vorderen Teil des Tietz wiederaufbauen, denn das verlief noch ganz lang nach hinten. Würde man das Tietz heute wiederaufbauen, gäbe es allerdings praktisch keinen Alexanderplatz mehr, denn man würde den Großteil seiner jetzigen Fläche überbauen. ;)

      Ich bin mal gespannt wie der Alex in 5-10 Jahren wirkt, wenn die drei geplanten Hochhäuser ihn umstehen werden. Wahrscheinlich noch immer potthässlich, denn keines der Hochhäuser wird eine Schönheit, aber immerhin recht beeindrucked und nicht mehr ganz so offen und zugig.
    • Der Alexanderplatz war nie ein wirklich schöner Platz, irgendwas war immer unstimmig, aber heutzutage ist er ein städtebaulicher Unort, der in ganz Deutschland seinesgleichen sucht. Eine Anklage gegen den bedingungslosen Modernismus.
      Bitte hört doch auf, von so etwas wie einer Rekonstruktion des Tietz zu fantasieren. Nichts ist unrealistischer.
      In dubio pro reko
    • Königsbau wrote:

      Der Alexanderplatz war nie ein wirklich schöner Platz, irgendwas war immer unstimmig, aber heutzutage ist er ein städtebaulicher Unort, der in ganz Deutschland seinesgleichen sucht. Eine Anklage gegen den bedingungslosen Modernismus.
      Bitte hört doch auf, von so etwas wie einer Rekonstruktion des Tietz zu fantasieren. Nichts ist unrealistischer.
      Naja, so recht schön war der Alexanderplatz wirklich nie. Aber in den 60iger Jahren wurde er dann doch noch arg verscheußlicht. Ich hätte nichts gegen eine Reko des ehemaligen Kaufhauses Tietz und auch nichts gegen eine Reko des ehemaligen Bekleidungshauses - wohl ehemalig Wertheim gewesen. Das modernistische G´lump was dort nun steht, macht den Alexanderplatz nicht schöner - im Gegenteil.
      Mit Ziegelsteinen kann man Fensterscheiben zerstören, mit Glas, Stahl und Beton ganze Städte.
    • Ludolf wrote:

      Bei aller Liebe, aber den Alexanderplatz würde ich als "verloren" ansehen. Mehrere Hochhausprojekte nehmen nun nach vielen Jahren an Fahrt auf. Der Platz wird ganz der Moderne dienen und Hochhäusern. Leider sind die Hochhausentwürfe auch äußerst ernüchternd.
      Rekonstruktionen würde ich mir für ganz andere Stellen aufsparen. :)
      Ich muß Dir da leider zustimmen - ja, der Alexanderplatz ist verloren! Ich kann mich noch gut anden Nachkriegs Alex erinnern.....meine Mutter ging mit mir ins Bekleidungshaus um dort Wolle und Knnöpfe zu kaufen, und ansnchließend gab es ne Bockwurscht. Dann wurd der Fernsehturm gebaut.......
      Mit Ziegelsteinen kann man Fensterscheiben zerstören, mit Glas, Stahl und Beton ganze Städte.
    • Königsbau wrote:

      Bitte hört doch auf, von so etwas wie einer Rekonstruktion des Tietz zu fantasieren. Nichts ist unrealistischer.
      Ganz so unrealistisch möchte ich das nicht sehen. Immerhin ist die Baufläche frei. Es müsste also nichts abgerissen werden. Eventuell müsste der Bau um ein paar Achsen verkürzt werden, aber der Kopfbau mit der markanten Fassade wäre hinsichtlich der Fläche machbar. Und darum ginge es primär.

      Es würde auch noch ausreichend Platzfläche frei bleiben, es sei denn, man sieht in dem überdimensionierten Raum, der dort heute herrscht, einen attraktiven Zustand.

      Es müsste nur ein Investor von einem schlüssigen Nutzungskonzept überzeugt sein (wieder Kaufhaus? Gastronomie? Hotel? Kulturgebäude für Konzerte, Kino, Bühne usw.?). Der Bau hinter der Fassade würde modernen Anforderungen angepasst werden.

      Dann wäre es durchaus möglich. Die Berliner dürften nichts gegen diese großstädtische Architektur einzuwenden haben, ist sie doch mal etwas anderes als das graue Raster- und Platten-Einerlei. Und nicht politisch negativ beladen.

      Ich halte ein solches Projekt jedenfalls für tendenziell realisierbarer als manches andere, im Forum diskutierte, Vorhaben, bei dem erst Bestandsbebauung abgerissen werden müsste.