Alexanderplatz, Fernsehturm & ehem. Königsstadt

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    Die Abstimmung für das Gebäude des Jahres 2018 ist geöffnet! Abstimmungsende ist am 15. November 2018. Bitte gebt bis dahin Eure Stimme ab.

    • Haus des Lehrers steht leer


      "Mitte: Wohnungsbaugesellschaft Mitte findet keine Mieter für saniertes Bürogebäude am Alexanderplatz


      Das ehemalige Haus des Lehrers am Alexanderplatz reiht sich zur Zeit in die Kette unzähliger Berliner Bürohäuser ein, die auf neue Mieter warten. Gähnende Leere kennzeichnet das Gebäude in prominenter City-Lage. Wie es aussieht, wird dieser Zustand noch eine Weile Bestand haben, denn die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) als Eigentümer der Immobilie hat Schwierigkeiten mit der Vermietung der Räume. "Verhandlungen laufen, einen unterzeichneten Mietvertrag gibt es jedoch bisher nicht", sagt Birgit Stötzer, Sprecherin der WBM. Einen Zeitrahmen konnte sie nicht benennen.



      [...]


      Zwangsläufig mußte die Fertigstellung des Hauses verschoben werden. Die Bauarbeiten im Innern begannen aufs Neue, denn die Büroeinheiten entsprachen nicht den Ansprüchen potentieller Kunden.

      Während die damaligen WBM-Chefs von einer "problemlosen" Vermietung ausgingen, stellten sich recht bald Schwierigkeiten ein; trotz erstklassiger Lage reißt sich niemand um die Büros. Über die Höhe der zusätzlichen Baukosten durch neue Raumaufteilungen schweigt die WBM. Das Haus des Lehrers verfügt über 6700 Quadratmeter Bürofläche.

      "Je nach Lage und Größe der Mietfläche beträgt die Nettokaltmiete 10 bis 14 Euro je Quadratmeter", so WBM-Sprecherin Birgit Stötzer. Die Umbaukosten für das Gebäude und die zum Ensemble gehörende Kongreßhalle betrugen mehr als 30 Millionen Euro
      ."

      Quelle und Rest des Artikels: morgenpost.berlin1.de/content/2005/01/05/bezirke/726510.html


      Mich wundert der Leerstand nicht, bei diesem Bauhaus-Klotz:


      Bildquelle: bildindex.de

      - aktuellere Aufnahme:

      madness.at/~mad/20c3/haus_des_lehrers.jpg

      Wurde das Äußere eigentlich inzwischen verändert? Wahrscheinlich nicht (Denkmalschutz). Meiner Meinung nach hilft da nur Abriss!
    • Das Haus des Lehrers wurde so saniert, dass es original dieselbe Fassade wie zuvor hat. Das schreckliche daran ist, dass es noch mit das "schönste" Haus in der näheren Umgebung neben den Behrensbauten ist.

      Doch ein kleiner Exkurs von mir: Besonders schmerzlich wird alles erst, wenn man sich z.B. dieses Bild anschaut:

      bildindex.de/bilder/MI09233g03a.jpg
      Deutlich zu erkennen sind hinter den Platten Richtung Bahnhof Jannowitzbrücke absolut vollwertige Altbauten, die ausnahmslos dem Stadtumbau weichen mussten. Noch bis zwanzig Jahre nach dem Krieg standen sie dort. Ich könnte da eine solche Wut kriegen, wie Berlin völlig unnötig zerstört wurde. Auch sieht man in der Mitte der Alexanderstraße noch eine Straßenbahn, diese wurde ebenfalls entfernt.

      Seit Januar findet übrigens der Rückbau statt, die Straße wird auf jeweils zwei Spuren verkleinert und auf dem Gelände (auf dem Foto rechts) der Banane entsteht das Sonea-Projekt.

      Der Alex 1946:
      bildindex.de/bilder/MI09234c14a.jpg

      Die Georgenkirche offenbar völlig erhalten, heute ist davon nichts mehr zu sehen. Das war wirklich ein Prachtbau.

      Ein Blick in Richtung Rathaus zeigt noch ein weiteres schlimmes Stück Platzgeschichte + drumherum:
      bildindex.de/bilder/MI09234c18a.jpg

      Auch südlich des Bahnhofes stand noch eine Menge gut erhaltener Altbauten (zu erkennen zwischen den Behrensbauten), die dem Abrisswahn der SED zu Opfer fielen. Heute ist dort ein hässlicher Park, mit den gerade erst sanieren hässlichen Rathauspassagen und dem Fernsehturm.
      Hier ebenfalls zu erkennen:
      bildindex.de/bilder/MI09234e02a.jpg

      Auch westlich (hier auf dem Bild rechts) scheint alles so wie vor dem Krieg. Heute stehen zwischen zwei, drei Plattenbauten dort noch ein paar ganz wenige Altbauten Richtung Hackescher Markt, aber gänzlich ohne Pracht und umgeben von Schandtaten des SED-Regimes.

      Zum Abschluss noch ein kleiner Fussmarsch Richtung Norden:
      bildindex.de/bilder/MI09234d09a.jpg

      Links erkennt man eine wunderbar geschlossene Häuserfront - Heute existieren dort dieselben Platten, wie an der Alexanderstraße. Auch dort musste ein ganzes Viertel Platz machen für einen verfehlten und ideologischen Städtebau, der schon nach zwanzig Jahren wieder restlos überholt war.

      Siehe auch:
      bildindex.de/bilder/MI09248d06a.jpg

      Selbst in schon teils abgetragenen Stadium noch schöner anzusehen als das, was folgte. Die ersten Neubauten schon im Hintergrund...

      Noch mal aus der anderen Perspektive:
      bildindex.de/bilder/MI03864f07a.jpg

      Vielleicht hat es ja den ein oder anderen interessiert.

      "Danke, DDR". :(
    • Der Fernsehturm gehört zwar nur fast zum Alex, aber trotzdem diese Meldung:


      Fernsehturm: Zurück zum Charme der 60er

      [...]
      "Geplant ist vom Betreiber, der TV Turm Alexanderplatz GmbH, nicht eine einfache Schönheitskur, sondern das weitgehende Wiederherstellen des Zustands wie zur Eröffnung des Bauwerks am 3. Oktober 1969. Dieser war durch Umbauten in den Jahren 1992 und 1993 größtenteils überdeckt worden, als das Fernsehturm-Foyer zum Informationszentrum für die am Ende gescheiterte Olympia-Bewerbung Berlins umfunktioniert wurde. Damals verschwanden auch die von der Kasse und für Ausstellungen genutzten Bullaugen-Fenster. Statt dunklem Holz zierte weißer Gipskarton die Wände. Der von der Denkmalpflege geförderte Rückfall in die 60er Jahre ist für den Betrachter nicht ohne Charme. Alles wirkt heller, luftiger und - wie einer der Handwerker-Lehrlinge sagt - "irgendwie spacig".

      Daß die denkmalgerechte Innen-Restaurierung mit 150 000 Euro vergleichsweise günstig ausfällt, liegt vor allem am technischen Leiter Reifegerste. Der 56jährige hat damals fast das gesamte alte Interieur vor dem Müll gerettet und eingelagert. Da die DDR in den 60er Jahren auch noch Wert auf Qualität legte, ließen sich fast alle Teile wieder aufarbeiten. Beinahe wie neu sieht etwa der Steinboden vor den Aufzügen aus erzgebirgischem Diabas (Basaltgestein) aus
      ."
      [...]


      Quelle:

      morgenpost.berlin1.de/content/2005/01/15/bezirke/728468.html


      Juhu, eine Reko in Berlin-Mitte! :zwinkern:
    • das problem mit dem haus des lehrers ist ja ncht nur, dass es für das schönheitsempfinden der meisten leute hässlich ist, sondern es hat ja auch noch die erz-sozialistische bauchbinde, und die findet so mancher mieter vermutlich ideell auch nicht so toll. und die anzahl potenzieller sozialistischer mieter wie unter anderem das kaderblatt junge welt oder die dutzenden anderen linksextremen institutionen haben halt schon alle eine unterkunft - aber vielleicht zieht ja irgendso ein rosa-luxemburg-kampfbündnis in das haus des lehrers um.
      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.
    • "Oliver" schrieb:

      "der_Sauerländer" schrieb:

      ... Alles wirkt heller, luftiger und - wie einer der Handwerker-Lehrlinge sagt - "irgendwie spacig".


      :kopfschuetteln: Dann schießt das Teil auf den Mond !

      ...Da die DDR in den 60er Jahren auch noch Wert auf Qualität legte, ...


      :totlachen: Das war der beste Scherz seit langem...


      oliver und andere :

      es gibt nur 2 loesungen fuer den Alex und das sind: abriss und/oder einen europaeischen wettstreitt der Sprengmeister!!! :gg:
      es gibt nichts zu verbessern an diesen Platz, auch nicht an den Telespragele, es gibt nur eine Devise ( hiert sich fast wie eine aussage der SED an!!) und der heisst: Abreissen, und zwar, ausser den beiden Behrens Bauten, und Bahnhof: ALLES.Auch Henselmans Haus des Lehrersr bitte.
      dieser Platzt ist so haesslich , dass wenn ich mal in Berlin bin, und ich besuch mal Saturn am Alex, ich , nachdem ich Saturn besucht habe, versuche so schnell wie moeglich da weg zu kommen: letzte Woche sprache ich mit zwei Kollegen die beide auch zum ersten mal in Berlin waren, beide sprachen ueber "" diesen furchtbaren, lehren, mensch unfreundlicher PLatz"da im Osten, in der Gegend bei diesem Funktum, und bei diesem haesslich Grossen Hotel ( sie meineten also das ehem. Interhotel, dass jetzt mal ""wieder""umgebaut wird mit neuen Fenstern( wahrscheinlich sind dass fenster womit man nicht mehr nach draussen schauen kann , damit mann den Alex nicht sieht :gg:
      Uebrigens haben beide Kollegen mir auch gefragt: Nah, was ist dass denn fuer eine haessliche Ruine da neben dem Dom: worauf ich geantwortet habe: das ist das schoenen Kulturerbe von Herrn Honnecker und dass moechten viele Berliner gerne behalten!! Sie dachten dass ich da einen Witz erzaehlte. :zwinkern:
    • naja, über abriss reden bringt wenig, jetzt wird der platz erstmal umgebaut - und auch wenn er keine schönheit wird, er wird besser.
      der neue kaufhof passt recht gut zu den behrensbauten, das komgresszentrum mit seiner kuppel finde ich eigentlich recht gelungen und nebenan entsteht das erträglich gestaltete spanische kaufhaus.
      das haus des lehreres ist aber wirklich grausig, genauso wie der brunnen, die weltuhr und die ganze sonstige bebauung. wobei davon doch auch irgendwas noch abgerissen werden soll.
      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.
    • Die Weltzeituhr sollte als Denkmal auf jeden Fall erhalten bleiben, da gibt es weitaus schlimmeres. Auch ist und bleibt es ein Unterschied, ob man die Bauten in Ost-Berlin aus dem fernen Westen beobachtet und alles als ideologischen Mist abtun kann, oder ob man hier geboren ist - Da gehört der Fernsehturm genauso dazu, wie hoffentlich bald wieder das Schloss. Man sollte ruhig auch einen kleinen Park am Turm belassen, viel wichtiger wäre die Bebauung rund um Marx und Engels. Leider wurden erst die Rathauspassagen saniert, diese Betonriegel sind grausam.

      Wir müssen uns manchmal einfach mit der Realität abfinden - Es ist schon ein riesiges Geschenk, wenn eines Tages das Schloss und die Bauakademie wieder stehen. Die Linden wurden saniert, die Friedrichstraße wird nach und nach von hässlichen Platten befreit, Altbauten in Berlin mehr saniert, als abgerissen. Es gab zudem in der DDR auch nur im zentralen Bereich um den Alex eine ähnliche Flächensanierung wie im Westen, bei der ganzen ideologischen Debatte nie vergessen (auch wenn ich den Ullbricht selbst nicht sehen kann). Das Gebiet rund um den Molkenmarkt wird zumindest langfristig wieder alte Strukturen erhalten - Es hat in Berlin ein massives Umdenken zu Gunsten des alten Stadtkernes eingesetzt, von ganz oben bis nach ganz unten. Vor ein paar Jahren hätte ich auch nicht für möglich gehalten, dass sich eine PDS, die an der Regierung beteiligt ist, sich nicht mehr gegen sinnvolle Projekte wie dem Schlossneubau oder dem Flughafen Schönefeld massiv wehrt, sondern passiv mitträgt.

      Wie Antiquitus schon schrieb: Der "neue" Kaufhof wird den Platz leicht aufwerten, wahrscheinlich auch die neue Fassade des ehemaligen Hotels Stadt Berlin.
      Soweit ich weiß soll die Bebauung von Saturn etc. ebenfalls abgerissen werden, zumindest war dies vorgesehen, als in das Gebiet noch elf Hochhäuser gestellt werden sollten. Am Alex ist historisch gesehen fast alles verloren, aber gerade wir sollten einer Verbesserung der Moderne nicht entgegenstehen, sondern die Verurteilung der 60er und 70er-Jahre Bausünden unterstützen und immer noch eher mit Bauten wie denen am Leipziger Platz leben können, als frustriert gegen jegliche aktuelle Architektur zu hetzen.
      Freuen wir uns über jede Reko und werden wir aktiv, diese zu fördern und Altbausubstanzen in Berlin, Deutschland und der Welt zu erhalten.
    • Novaerion

      was meinst du, die SED oberhaeupte billigen jetzt einen wiederaufbau des schkosses???? :?:
      und diese Milliaerden den man jetzt braucht fuer den ""GROSS "'flughafen schoenefeld, haette man besser fuer andere zwecke benutzen koennen.
      Ich bleibe dabei:Berlin braucht keinen ""Gross"" flughafen a la Frankfurt, oder wie Orlu/Paris und Heathrow London. Ich finde mann sollte tempelhof so lassen wie esm ist. ( Also bitte ahende weg vom Tempelhof) :D



      PS
      Bitte entschuldigt mich fuer mein Grammatik- und Schreibfehler aber mein Deutsch ist wie meine Freundin: ich liebe Sie, aber beherrsche Sie nicht !!!:gg:
    • Dein Deutsch ist schon verständlich, darauf kommt es doch am meisten an. Ich würde mich selbst in Englisch noch schlechter schlagen.

      Zu meinem "billigen" durch die PDS (die SED gibt es nicht mehr und viel vom alten Filz ist schon aus Altersgründen nicht mehr vorhanden):

      Es gibt von der Partei zwar Versuche, die Zwischennutzung des Palastes zu verlängern und sicher auch Stimmen, die den Palast behalten wollen. ^1
      Bei einer Partei, die vermeintlich sozial schwache Schichten anspricht, verwundert das jedoch keinesfalls. So ist die Zustimmung für den Schlosswiederaufbau in der SPD sicher deutlich geringer als in der CDU, unabhängig vom historischne Kontext der SED-Vergangenheit der PDS. Da rot-rot seit 2001 regiert hätte sich für die Sozialisten durchaus die Gelegenheit geboten, verhement gegen das Schloss zu debatieren: Gerade dies fand jedoch NICHT statt, man beugte sich trotz aller Vorbehalten dem Mehrheitsbeschluss des Bundestages. Dieser ist allerdings nicht als verbindlich zu betrachten, sondern eher als Zeichen, die historische Mitte Berlins und damit die der Bundeshauptstadt wieder aufleben zu lassen.

      Zum Thema Flughafen nur kurz: Wer sich damit beschäftigt, wird an einem Ausbau / Neubau eines Großflughafens kaum vorbeikommen. Tempelhof sollte in der Tat für Privatjets u.ä. erhalten bleiben, aber die immer noch aufstrebende Luftfahrtbranche braucht einen Hub in Berlin. Die Anschlüsse via Autobahn, S-Bahn / U-Bahn und evtl. auch Fernbahn sollen unabhängig von dem Investitionsstop der Bahn gebaut oder zumindest vorbereitet werden bzw. sind schon in Bau oder annähernd vorhanden. Wenn Berlin / Brandenburg sich auch noch diese Chance bei Arbeitsplätzen entgehen lässt, dann brauchen wir uns auch nicht über Geld- oder Jobmangel beschweren.

      Grüße



      ^1 Als kleiner Exkurs: Du glaubst nicht, wieviele Stimmen es hier FÜR den Erhalt und die Sanierung des Palastes gibt. Im Westen sicher wenige, aber gerade in Ostberlin gibt es eine breite Schicht von der Jugend bis zu Rentnern, die ein Schloss aus vielen Gründen ablehnen. Daran ist sicher die ideologische Bildung "Schuld", wohl aber auch das Verhältnis, wieviel Geld dort ausgegeben wird. Um ehrlich zu sein: Vor ein paar Jahren war mir traditionelle Archichtektur egal und ich fühlte mich von Glaskästen angezogen. Auch heute noch gibt es Beispiele, die mir gefallen, etwa ein moderner Bahnhof oder Flughafen - Eben dort, wo man nicht unbedingt traditionell bauen MUSS oder wenigstens sollte. Ohne Interesse für barocke Prachtbauten mag der Schlossbau fragwürdig erscheinen und das haben wir zu akzeptieren - Es gibt viele Dinge, in denen wir uns alle sicher auch nicht auskennen und solange Geschichte nicht ausreichend gelehrt wird, braucht sich auch niemand über ein mangelndes Verständnis für die Vergangenheit unserer Städte und die vielen Fehler beschweren.
    • Ich hab mich mal mit zwei Luftbildern von gestern und heute vom Alex beschäftigt und bin der Meinung, dass man eigentlich eine ziemlich einfache Umgestaltung vornehmen könnte:

      Rückbaumaßnahmen
      - das Park Inn sollte abgerissen werden
      - die Verkehrsachsen müssen ein wenig verlagert werden

      Aufbaumaßnahmen
      - Sanierung des Berolina- und Alexanderhauses im Erbauungszustand
      - Rekonstruktion des Tietz-Warenhauses vor dem jetzigen Kaufhof-Gebäude mitsamt Eingangshalle, das man als Kaufhof-Erweiterung mit dem noch bestehendem Bau verbinden kann
      - Rekonstruktion der Berolina-Statue
      - Bebauung des Platzes mit alten Grenzen in angemessener Architektur, Glas:Stein-Verhältnis 30:70 höchstens, keine Flachdächer, nicht zu modern
      - evtl. Rekonstruktion des Petri-Kirchturms

      Dieses Konzept hätte folgende Vorteile:
      - Nur eine Rekonstruktion... man kann nicht von einem Disneyland sprechen
      - Haus des Lehrers kann erhalten bleiben, steht nur nicht mehr am Platz
      - Alte Platzstruktur wiederhergestellt
      - Sozialistische Plattenbauten können etwas außerhalb des Alex stehenbleiben, dort darf sich eine PDS-Wähler-Ghetto bilden.

      Schön wäre natürlich auch eine Reko des Polizeipräsidiums aber dort wurden auch Nazi-Schandtaten begangen und sooo bedeutend ist dieser Bau architektonisch auch nicht.
    • Abend Booni, erstmal Willkommen zurück aus Berlin.

      Zwar sind deine Ideen gut, aber zumindest in den nächsten Jahren wird das wohl nichts...

      Zur Berolina: Da gibts nen Verein:

      berolina-standbild.de/

      Allerdings scheint die Seite nicht gepflegt zu werden.

      Schön wäre natürlich auch eine Reko des Polizeipräsidiums aber dort wurden auch Nazi-Schandtaten begangen und sooo bedeutend ist dieser Bau architektonisch auch nicht.


      Was kann denn das arme Gebäude für die Nutzung?
      Dann müsste man auch den Reichstag abreissen, weil Hitler da geredet hat...
    • Das Grundstück des Polizeipräsidiums wird z.Zt. mit dem Neubau des Einkaufzentrums "Alexa" bebaut. Insofern spielen seine Vergangenheit und Architektur keine große Rolle mehr...

      Hey, der Berolina-Verein sitzt ja quais bei mir um die Ecke! Ich finde, die Berolina müsste - im Falle einer Reko - nicht Mal unbedingt auf dem Alex stehen! Man könnte sie - ebenfalls im Falle eines Rückbaus - doch z.B. auf den Dönhoffplatz stellen. Die ganzen Generäle die einst dort standen, werden dann wohl kaum wieder dort aufgestellt werden...
    • "der_Sauerländer" schrieb:

      Schön wäre natürlich auch eine Reko des Polizeipräsidiums aber dort wurden auch Nazi-Schandtaten begangen und sooo bedeutend ist dieser Bau architektonisch auch nicht.


      Was kann denn das arme Gebäude für die Nutzung?
      Dann müsste man auch den Reichstag abreissen, weil Hitler da geredet hat...


      Naja... zwischen Reko und Sanierung ist doch noch ein kleiner Unterschied. Ich selber habe kein Problem damit, es zu rekonstruieren, doch aufgrund des Rufes sollte man sich dann doch eher wichtigeren Gebäuden widmen. Außerdem sieht es so aus, als würde eh momentan auf dem Bauplatz was neues entstehen.