Der Dresdner Ring - Geschichte, Gegenwart und Zukunft

  • Ich bin im Bezug auf die Bebauung auch hin- und hergerissen. Und obwohl uns hier sicherlich nichts sonderlich interessantes erwarten wird, bin ich ob einer etwaigen dringend nötigen Fassung des Rathausplatzes trotzdem für eine derzeit eh nicht zur Debatte stehende Entwicklung des Grundstücks. Meiner Meinung nach sind weder die derzeitige desolate Situation mit einem Parkplatz, noch eine Grünanlage vertretbar. Mal sehen...

  • Naja ... Der in der Ausschreibung abgebildete Siegerentwurf sieht so schlecht eigentlich nicht aus. Zwar etwas ungeschlacht, aber ganz sicher kein popeliger Kubus. Wenn dieses Gebäude realisiert werden würde, könnten wir damit - denke ich - recht gut leben. Wobei: Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das durchgeht. Allein, wenn die Verantwortlichen im Dresdner Bauamt schon das Schrägdach sehen, rollt's denen wahrscheinlich schon die Fußnägel auf. Deswegen werden sie das dem potenziellen Bauträger sicherlich ausreden und irgendwas super schickes avisieren, das eher in Richtung Wildsdruffer Kubus geht ...

  • Einfach nur schlecht an dieser Stelle. Wieso nicht mal was orginelles und das Gewandhaus fast eins zu eins kopieren? Eine Art Zwillingsgebäude mit etwas anderen Dekoelementen und Putz? Das wäre doch mal ein nettes städtebauliches Gimmick. =) Die Fassade hin zur Petersburger würde so auch nicht verloren gehen.


    Es gibt dennoch eigentlich wichtigere Brachen, die bebaut werden sollten und der riesige Verkehrsknoten vor dem Rathaus gehört auch weg, am besten verkleinert unter die Erde!

  • Nachdem das Kunstwerk "Trichter" von den Dresdnern mit großer Begeisterung angenommen wurde, scheint die Berliner Künstlerin, Frau Franka Hörnschemeyer, direkt auf der Glückssuppe zu schwimmen. Von den bestechenden Qualitäten ihres Werkes hat sich nun nämlich auch eine wahre Kompetenz in Fragen der Kunst und des öffentlichen Raumes überzeugen lassen und der Dame den Preis für Kunst an Öffentlichen Orten 2011 verliehen. Urheber des mit immerhin 50.000 € dotierten Preises ist die "mfi", die Eingeweihte sicherlich für ihre stadtbildprägenden Einkaufszentren schätzen.


    Auszug aus dem Urteil der Jury:


    Quote

    Ohne zu dekorieren, macht der ‚Trichter' etwas sichtbar, was alle Zerstörungen überlebt hat. Form und Material nehmen Bezug auf ein Kanalsystem, das es verdient, optisch und akustisch erlebbar gemacht zu werden


    Franka Hörnschemeyer erhält „mfi Preis“ für Dresdner Trichterkunstwerk


    Unser Glückwunsch gilt nicht nur der Künstlerin, sondern auch allen Bürgern dieser Stadt, die sich in ihrer glühenden Begeisterung gegen alle Widerstände für die Anerkennung des Kunstwerkes eingesetzt haben.

  • Laut Information der Sächsischen Zeitung vom heutigen Tag, werden die für dieses Jahr geplanten Arbeiten am Wassergraben entlang der Marienstraße voraussichtlich erst im Jahr 2015 starten. Ursache dieser Verzögerung sind nicht nur die hohen Kosten von geschätzten neun Millionen Euro, sondern auch der mangelnde politische Wille. Beispielsweise die CDU steht den Planungen nämlich recht kritisch gegenüber. Sie favorisiert - wen sollte es wundern - die Beibehaltung einer Straße.
    Allerdings will man die Verzögerung konstruktiv nutzen. So soll nun erst einmal der östliche Abschnitt des Dr.-Külz-Ringes zwischen der Seestraße und dem Rathausplatz eine Aufwertung erfahren. Diese Maßnahme ist nicht nur wesentlich kostengünstiger, sondern trägt auch der Tatsache Rechnung, dass es sich hierbei um einen der publikumsstärksten und noch dazu verwahrlosesten Abschnitte der gesamten Ringanlage handelt.

  • Der Bauausschuss soll in seiner kommenden Sitzung am 9. Mai über die Aufhebung des Bebauungsplanes Nr. 152, Dresden Altstadt I Nr. 19, Promenadenbereich und Verkehrszug östlicher Altstadtring abstimmen.
    Damit kann ein Schlussstrich unter die Planungen der 90er Jahre gezogen werden, die noch einen Rückbau des als städtebaulichen Makel erkannten Verkehrszuges St. Petersburger Straße vorsahen und dieses Gebiet mittels Straßenverschmälerung und einer kompakten Bebauung als Innenstadterweiterungsgebiet wieder an das Zentrum anbinden wollten.
    Diese Planungen sind nach der im letzten Jahr erfolgten Erweiterung der Verkehrsflächen obsolet. Leider hat sich - was zu erwarten war - der Umbau des Knotenpunktes im Bereich des Pirnaischen Platzes schon jetzt als verkehrsplanerischer Fehler herausgestellt. Statt die Übersichtlichkeit mittels zusätzlicher Abbiegespuren zu erhöhen, scheint das Gegenteil eingetroffen zu sein. Die erhöhten Unfallzahlen legen einen solchen Schluss zumindest nahe.
    Nun also soll das ehemalige Robotron-Gelände, die Lingner Stadt, mittels einer "attraktiven Grünverbindung" verstärkt an das Stadtzentrum angebunden werden. Die Versuche aus anderen Städten sollten den Dresdner Planern eigentlich schon bewiesen haben, dass Aufwertungsmaßnahmen derartiger Verkehrsschneisen noch nie zu einer Attraktivierung geführt haben und damit vergebliche Liebesmüh sind. Aber wenn man eine Stadt immer noch nur aus dem privaten PKW heraus plant, sind solche Erkenntnisse wohl kaum relevant.


    Dresden - Stadt, Verwaltung & Rat - Ratsinformationssystem

  • Mit der forcierten Bebauung des Stadtkerns erscheint es nur folgerichtig, dass nun verstärkt der Promenadenring in den Fokus der Stadtentwicklung gerät. Entsprechend kann der Bauausschuss in seiner Sitzung am 7. November auch noch über den Rahmenplan "Promenadenring" abstimmen und damit den Grund für die weiteren Detailplanungen ebnen.
    So erfreulich diese Maßnahmen auch wären, blicke ich doch nach den neuesten Prospekten anlässlich der Expo Real sorgenvoll auf den Abschnitt Marienstraße. Hoffentlich behält man hier die ursprünglichen Planungen von Schürmann bei.


    Hier gibt es sehr viel Material:


    Dresden - Stadt, Verwaltung & Rat - Ratsinformationssystem

  • Der Bauausschuss hat den vorliegenden Rahmenplan abgelehnt. Die Gründe bestanden in der nicht mehr aktuellen Vorlage (die Planungen für die Wallstraße wurden schon in 2010 verändert aber heute immer noch nicht kommuniziert) sowie der ungeklärten Finanzierung.
    Trotzdem will man mit dem Umbau bald beginnen. So soll nun erst einmal der Bereich zwischen dem Pirnaischen Platz und der Kreuzstraße als Ausgleichsmaßnahme für den Umbau des "Pirnis" angegangen werden. Dafür steht laut der Aussage des Leiters des Straßen- und Tiefbauamtes Geld zur Verfügung.

  • Gerade bin ich auf eine Abschlussarbeit für das dem Polizeipräsidium vorgelagerte Grundstück gestolpert, dessen derzeitige Nutzung als Parkplatz nicht gerade angemessen zu nennen ist.


    http://www.baunetz.de/campus-m…unst_Dresden_2487883.html


    Obgleich die Bebauung und vorgeschlagene Nutzung durchaus sinnvoll sind, überzeugt mich der Entwurf aus städtebaulicher und architektonischer Sicht eher wenig.

  • Komm schon! ein bisschen Pöbeln ist in diesem Fall durchaus erlaubt, du brauchst dich nicht so gewählt auszudrücken :lachen: . Da könnte einem die Galle steigen! Derart unsensible präpubertäre Klötzchenarchitektur an einem derart sensiblen Standort ist völlig inakzeptabel, da braucht man kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Wieso soll das Grundstück denn überhaupt bebaut werden. Die Jetzt-Situation mit der freiliegenden Polizei-Fassade ist ausnahmsweise mal besser als der Vorkriegszustand mit dem Blick auf Hinterhäuser. Besser hier ein Park und den Mittelstreifen der unsäglichen Verkehrsschneise vom ehemaligen Amalienplatz bis zum Pirnaischen Platz wieder bebauen!


    "Die skulpturale Erscheinung des Museums stärkt das durch den Krieg stark verfremdete, fragmentarische Gebiet."
    Wie will man dies stärken? Durch weitere Fragmentierung und Verfremdung? Wer denkt sich derlei Mist eigentlich immer aus? Gibts für sowas Seminare an den Hochschulen? :biggrin: razz:) :lachen:

    Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.

  • Oh das würde ich so nicht sagen. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir doch, daß es gerade in Dresden doch gewisse Kreise gibt, die solchen Speuken applaudieren werden.
    Ich würde aber eine Neubebauung des Grundstückes nicht generell ablehnen; alleine wenn ich an das Nachbarhaus vom Kurländer Palais denke; ich glaube ein vier- oder sogar fünfgeschössiges Haus mit Mansarddach - einfach wunderschön - außerdem brauchen wir doch nach der Fertigstellung des Neumarkts eine Nahtstelle wo man weiter rekonstruieren kann (z. B. Richtung Pirnaischer Platz, gell Youngwoerth?) :smile:

    "Willst du eine Stadt vernichten, baue Kisten, Kisten, Kisten!"

  • Oh mann, Deutschland deine Architektur...Kisten, nix als Kisten, mit Löchern drin. Das ist aus der Baukultur geworden. Keinem gefällts, nur unsere akademischen Holzköpfe lehren und entwerfen unbeirrt weiter so.

  • Die Flaktürme in Wien und Berlin fügen sich im Gegesatz zu dieser Gastritis geradezu wohltuend ins Stadtbild ein - da ist ja das versiffte Plattenbauhotel am Terrassenufer sogar eine architektonische Perle gegen dieses ausgelutschte 08/15 Würfel und Kubenkisterl. Dresden ist - was moderne Architektur betrifft - leider noch immer ein Tal der Ahnungslosigkeit. Gäähhhnnn....

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Warum sollte man diese Architektur denn gerade auf Dresden beziehen? Solche skulpturalen Baukörper mit ihren "Stadtfenstern" sind doch im Museumsbau sozusagen "State of the Art".

  • Gestern vergaß ich zu erwähnen, dass an der Achse der Petersburger Straße, zu der dieser Teil des Ringes ja quasi gehört, schon mehrere solcher Bauwerke zu finden sind. Ich denke dabei an den Kristall-Palast der Ufa sowie die Neue Synagoge. Insofern scheint dieser Ort für diese Art Architektur durchaus prädestiniert zu sein. Man darf ja auch nicht vergessen, dass es sich hier um einen unmenschlichen Verkehrszug handelt.


    http://www.das-neue-dresden.de/kino-kristallpalast.html


    http://www.das-neue-dresden.de/synagoge.html

  • Diese Sichtweise ist mir, tschuldige bilderbuch, zu einfach. Wie soll dieser Stadtraum je gesunden, wenn man mit einer Haltung herangeht: Ist
    doch eh egal...


    Der Straßenzug ist überdimensioniert. Dort wo, das das Museum entstehen soll, haben allerdings schon vor dem Krieg
    Gebäude gestanden. Das ficht die überbreite Petersburger Str. erst einmal nicht an. Gerade in unmittelbarer Nachbarschaft zum
    Polizeipräsidium und zum Kurländer Palais wäre ein repräsentativer, eleganter und nicht so ein banaler Guckloch-Kubus-Entwurf
    angeraten.


    Dann mag ich die Neue Synagoge nicht mit dem Kristallpalast in einen Topf geschmissen sehen. Erst einmal liegt Erstere
    (wie auch der neu zu bauende Museumskomplex) viel näher am Rest der historischen Altstadt und steht damit in optischer Interaktion mit
    dieser. Zweitens fügt sie sich dank profilierter Sandsteinfassade trotz modern abstrakter Form relativ harmonisch ein, was man vom
    dekonstruktivistischen Kristallpalast in Glas-Stahl-Sichtbetonoptik (Anmerkung am Rande, die Innenaufnahme lässt auch beim Museum Sichtbeton vermuten :blink: )
    nicht behaupten kann. Ihm kann man die immerhin interessante Form zu gute halten und die belanglose und wirklich(!) hoffnungslose
    städtebauliche Fassung, die ihn damit als minder störend, ja sogar ob der "Monotonplatte" drumherum aufwertend (sic!) erscheinen lasst.


    Gruß DV

  • Obwohl der Kristall-Palast hier nicht Thema sein sollte, würde ich ihn nicht derart hart bewerten. Immerhin ist er verglichen mit dem Rest der Seevorstadt ein wahrhaft phantasievoller Bau. In meinen Augen hätte man im Bereich der Prager Straße gern mehr Gebäude von solchem Kaliber errichten können.


    Im Übrigen muss man die Problematik um die Petersburger Straße recht pragmatisch sehen. Dresden hat noch viele Flächen, die, um es mal mit deinen Worten zu sagen, stadträumlich gesunden müssen. Ich würde bei manchen Bereichen sogar von einer Stadtwerdung sprechen. Diese wird sich aber wohl erst in dafür geeigneten, also begünstigten Bereichen vollziehen (Wilsdruffer Vorstadt, Robotron, Postplatz, Ferdinandplatz, Südvorstadt). Erst danach wird es zu einer nennenswerten Entwicklung der Verkehrsachsen kommen. Insofern muss/sollte man in den sauren Apfel beißen und lieber den "Spatz in der Hand" vorziehen. Eine Nutzung ist nämlich immer von Vorteil.


    edit:


    Die Synagoge hat auch nur eine Beton-Fassade. So schlecht ist das Material ja nun auch wieder nicht. :thumbup:

  • Obwohl der Kristall-Palast hier nicht Thema sein sollte, würde ich ihn nicht derart hart bewerten. Immerhin ist er verglichen mit dem Rest der Seevorstadt ein wahrhaft phantasievoller Bau. In meinen Augen hätte man im Bereich der Prager Straße gern mehr Gebäude von solchem Kaliber errichten können.


    Das denke ich nicht. Denn derlei Architektur lebt davon, dass sie als Solitär auftritt. Nun soll's aber mit dem Kristallpalast gut sein.

    Im Übrigen muss man die Problematik um die Petersburger Straße recht pragmatisch sehen. Dresden hat noch viele Flächen, die, um es mal mit deinen Worten zu sagen, stadträumlich gesunden müssen

    Und warum gehört diese Fläche für dich nicht dazu, der Ferdinandsplatz, aber schon? Vom Unwirtlichkeitsgrad sind da kaum Unterschiede.
    Außerdem sehe ich auch kaum positive Entwicklungsmöglichkeiten, wenn die Flächen bereits mit liebloser Architektur zugebaut sind, weil man um's reine schnelle Flächenzusetzen bemüht ist. Ein Museum reißt so schnell wohl keiner ab. Das heißt...einmal Chance vertan, heißt wohlmöglich vertan für viele Jahr(zehnt)e.

    Eine Nutzung ist nämlich immer von Vorteil.

    Gegen eine Museumsnutzung ist ansonsten in einer stets und überall als Kulturstadt propagierten Stadt auch nichts einzuwenden. Es geht mir in dem Falle um die Architektur. Nichts weiter.


    Gruß DV



    Edit: ah, hab ich glatt vergessen. Danke für's Richtigstellen. Naja, immerhin ist es ein sandsteinfarbener Beton.

  • Jetzt verführst du mich dazu, doch noch etwas zum Kristall-Palast schreiben zu müssen. stickpoke:)
    Ich weiß ja, dass du sehr zum alten europäischen Städtebau neigst und deshalb für einen sparsamen Einsatz von Solitären plädierst. Und im Prinzip stimme ich da vollkommen mit dir überein. Deshalb habe ich ja auch solche Langweiler, wie das neue Holiday-Inn am Külz-Ring, immer verteidigt.
    Die Prager Straße kann und darf man aber nicht in das Raster des klassischen europäischen Städtebaus pressen. Dort, wo man es versucht hat, ist man meiner Meinung nach grandios gescheitert. Insofern wäre es mir wesentlich lieber gewesen, wenn man das Ensemble in einer denkmalpflegerischen Absicht bewahrt und im Sinne der Städtebauideale der 60er weiterentwickelt hätte. In Kombination mit einer hochwertigen Architektur, wäre dann vielleicht so etwas wie La Défense - im kleineren Maßstab natürlich - entstanden.


    Und warum gehört diese Fläche für dich nicht dazu, der Ferdinandsplatz, aber schon? Vom Unwirtlichkeitsgrad sind da kaum Unterschiede.


    Die Unwirtlichkeit ist im Prinzip die gleiche. Richtig!
    Die Petersburger Straße ist allerdings in Nutzung. Sie ist eine Verkehrsfläche, die in Anbetracht der Masse an noch vorhandenen Freiflächen zu hundert Prozent nicht zurückgebaut werden wird. Insofern steht sie, ganz im Gegensatz zum Ferdinandplatz, nicht für eine Neukonzeption/Nachverdichtung zur Verfügung. Ergänzungsbauten werden entsprechend nur minimalinvasiv ausfallen und ein bestimmtes Qualitätsniveau aufweisen ("mit dem Rücken zur Stadt").

  • Die Expo Real 2013 zeitigt weitere Ergebnisse. So scheinen im Zuge der Messe zumindest Teile des dem Gewandhaus vorgelagerten Grundstückes an der Ringstraße veräußert worden zu sein. Beim Käufer handelt es sich um den Projektentwickler Foremost Hospitality.


    Hier das damalige Exposé der Stadt:


    http://picture.immobilienscout…208500854-0.pdf?673885389


    Foremost plant, nachdem man in Dresden bereits das "Holiday Inn Express" am Dr.-Külz-Ring realisiert hat, nun den Bau eines "Hampton by Hilton". Das 197-Zimmer-Hotel soll im Sommer 2016 eröffnet werden.
    Wie von der Stadt gefordert, hat es einen nichtoffenen Fassadenwettbewerb gegeben, den das Leipziger Architekturbüro KLM für sich entscheiden konnte.


    Hier das Ergebnis:


    http://www.klm-architekten.de/…tbewerb-hampton-by-hilton


    Komisch ist, dass das Projektgrundstück eine Größe von 1.269,73 qm aufweisen soll. Diese Angabe steht im Widerspruch zu den Aussagen der Stadt, die ihre beiden Flurstücke auf 1.462 (Flurstück 175/2) bzw. 482 qm (Flurstück 175/4 im Teileigentum) beziffert.
    Möglicherweise hängt diese Differenz mit der Tatsache zusammen, dass das geplante Hotel nur die Fläche des Flurstücks 175/2 einnimmt und davon noch die Verkehrsflächen (Gehwege usw.) abgezogen wurden. Auf der anderen Seite ist es recht unwahrscheinlich, dass die Stadt nur das Flurstück 175/2 verkauft haben soll, strebt sie doch gegenüber dem Neuen Rathaus eine einheitliche Bebauung an. Was also passiert auf dem Flurstück 175/4 und 175/2, das vollständig in Privatbesitz ist?


    Bilder folgen in Kürze.