Bad Tölz (Galerie)

  • Einen Marktturm als oberen Abschluss der Marktstraße gab es seit dem 15. Jh., außerhalb liegt der Vormarkt (Salzstraße, Ellbach- und die 1925 abgebrochene Mariahilfzeile bei der Mariahilf- bzw. Mühlfeldkirche. Der heutige Torturm sieht recht neu aus (offenbar nicht denkmalgeschützt).

  • Die Stadtpfarrkirche von Tölz, Mariä Himmelfahrt, am Frauenfreithof



    die Kirche 1453 begonnen, 1854-61 verändert, Ausstattung neugotisch, an der NO-seite des Chores die Winzererkapelle



    der Westturm 1875-77 ausgebaut

  • Südseitige Bebauung der Marktstraße



    Marktstraße 54 mit dem hl. Michael


    Höhepunkt auf der Südseite ist das zweigiebelige Gebäude Marktstraße 48 mit dem Stadtmuseum und dem Bürgerhaus (ehem. Rathaus und Bürgerbräu), 3. V. 18. Jh., heutige Erscheinung mit den beiden Giebeln, Dachreiter, Erkern und reicher Bemalung nach Umbau 1903 von Gabriel von Seidl:





    Marktstraße 46 und 44, die Nr. 44 "Zum Bräumaurer-Bräu", 1577 eine von vier Brauereien (bis 1873)



    Marktstraße 44-40, die Nr. 42 mit hübschem klassizistischem Stuckdekor, die Nr. 40 mit auf Stichbogen vorkragenden Obergeschossen



    Detail Nr. 42



    links Nr. 36 von um 1870, rechts das Alte Rathaus


  • Marktstraße 46-38



    Marktstraße 32



    das Eckhaus die Marktstraße 24, rechts gehts ins Gries, eine gut erhaltene Handwerker- und Herbergssiedlung, Bilder davon folgen...



    Nr. 20



    Marktstraße 10-14, eine zusammengehörige Gruppe von Flachsatteldachhäusern mit reicher Bemalung um den Fenstern und Giebelfresko, rechts angrenzend die Nr. 8 der Grünerbräu






    Marktstraße 20 gerade abwärts, die Nr. 4 der Starnbräu, Nr. 2 gehört zum Marienstift, womit wir wieder an der Isarbrücke wären.


    Soweit zur Südseite der Marktstraße.

  • Die heutigen Zeiten empfinde ich aber nicht als leichter und die Verkehrsprobleme bleiben nicht nur Tölz auch in Zukunft erhalten, trotz Südumfahrung und evtl. zukünftiger Nordumfahrung...

  • Als nächstes einer meiner absoluten Favoriten in Bayern, das +/ einzigartige Gries.


    Im Gries


    Das Gries ist eine komplett und weitgehend ungestört erhaltene Handwerker- und Herbergensiedlung auf dem hochwassergefährdeten Isarschwemmland. Nach dem +/- vollständigen Verlust der Vorstadt Au (München) bayernweit ziemlich einmalig.



    Römergasse von der Pfarrkirche aus westwärts geblickt, im Hintergrund ist noch ein wenig von der Isarbrücke zu erkennen. Rechts am Eck zur Lenggrieser Straße das Haus Römergasse 5, gegenüber einst ein Beschlagsstand (siehe Wandfresko).



    Wandfresko Römergasse 6



    Römergasse



    Botengasse, am Eck die Nr. 20



    Konradgasse 11 (vor dem Turm der Pfarrkirche), 13 (rosa), 13 ½ (lila, ohne Eingang), 15a/b und 17 (rechtes Haus, siehe die 3 Hausnr. über den beiden Eingangstüren), links Bruderhausstraße 7


    Eine große Eigentümlichkeit des Viertels sind die Unterteilung der Häuser und dementsprechende Hausnummern. „Die Häuser zum Teil noch als Doppel-, Dreifach- oder gar Vierfachhäuser unterteilt, wobei die Unterteilung in verschiedener Weise entweder firstparallel, giebelparallel oder stockwerkweise erfolgte und sich nicht selten in verschiedener Fassadenzier oder –färbung ablesen lässt.“
    Auszug aus dem Oberbayern-Band der Denkmäler Bayerns



    Eines der hübschesten Häuser des malerischen Viertels ist Bruderhausstraße 1 mit Flachsatteldach, Eckerker, Hochlaube, Putzverzierungen und Holzstiege (Eingang im 1. Stock). Links anschließend Krankenhausstraße 17



    Bruderhausstraße 1, rechts ein Haus mit wieder 2 Eingängen und 3 verschiedenen Hausnummern (Bruderhausstr. 3a, 5a und 5b), ganz links das unterschiedlich angestrichene Haus Krankenhausstraße 15


    „Die Handwerker, Flößer, Kalkbrenner, Köhler und Fischer, die ein eigenes Heim anstrebten, obwohl sie weniger begütert waren, durften hier am Kiesanschwemmland bauen. Sie wurden zwar gelegentlich von Isarhochwassern behelligt, hatten aber ansonsten die wärmste, da fast allseitig von ansteigenden Höhen windgeschützte Lage zur Verfügung.“
    Auszug aus dem Oberbayern-Band der Denkmäler Bayerns



    Krankenhausstraße 17



    Krankenhausstraße, Südseite östlich der Botengasse mit den Nr. 28, 30, 32 (das ehem. Bruderhaus, auf 1498 zurückgehend), 34 und 36/38 (von rechts), im Vordergrund der Gockelbrunnen.



  • Krankenhausstraße 26b, 24, 9, 11a/b, 13


    Die Grundstücksgröße im Gries erheblich geringer als an der Marktstraße (durchschnittlich etwa ¼ dessen).



    Krankenhausstraße 18 (mit barocker Hausfigur hl. Johann Nepomuk) und 16




    Doppelhaus Krankenhausstraße 9 und 11a/b



    im Hintergrund der an der Isar gelgenene Fritzplatz



    Bildarchiv Foto Marburg
    Krankenhausstraße (links Nr. 15, rechts Nr. 17), Ecke Botengasse, rechts der Gockelbrunnen



    Botengasse mit den Nr. 20, 18, 16a/b, Ecke Krankenhaustraße (links Nr. 15)

  • Im Gries



    Jungmayrplatz, Südseite Nr. 32-26 gerade (von links)



    Jungmayrplatz 28



    Nagelschmiedbrunnen



    Jungmayrplatz 16a/b, ein Halbhaus mit Pultdach und nebeneinander liegenden doppelten Haustüren



    Jungmayrplatz, Bebauung auf der südlichen und westlichen Seite (Nr.14, 12, 10, 8 und 6)


  • Lenggrieser Straße Richtung Marktstraße



    Ausleger vom Metzgerbräu, Klammergasse 4



    Jungmayrplatz Nordseite (am Eck die Nr. 19)


    Jungmayrplatz Nordseite (ab Nr. 7 ungerade aufwärts)




    Bildarchiv Foto Marburg




    Jungmayrplatz und Nagelschmiedbrunnen abends (anschließend gab die nicht einmal ein Jahr alte und nicht sonderlich viel gebrauchte Digitale den Geist auf, ein Hoch auf die Analogen...)


    Soweit zum Gries. Fehlt noch westlich der Isar und Kalvariberg.

  • Wackersberg


    Ein weiterer kleiner Abstecher zwischendurch, dieses Mal nach Wackersberg, einem hochgelegenen Ort mit ein paar hübschen Bauernhäusern
    im Isarwinkel südlich von Tölz.










  • Gaißach


    Auch hoch gelegen, unmittelbar südöstlich von Tölz.





    Isar südlich Tölz



    Sonnenuntergang über dem Sylvensteinstausee

  • Tölz westlich der Isar







    Franziskanerkirche
    Klostergründung 1624, Neubau der Kirche 1733-35



    das gemäß der Ordensregel stucklose Innere






    Als nächstes folgt vstl. der Aufstieg auf den Kalvarienberg.

  • Aufstieg von der Stadt auf den Kalvarienberg




    quer durchlaufend die Marktstraße, links mit Dachreiter das Bürgerhaus




    rechts im Hintergrund die Kocheler Berge mit dem von Lenggries mit der Seilbahn erreichbaren Brauneck (Gegenrichtung hatten wir ja schon)




    Marktstraße 10/12/14



    Westlich der Isar mit Franziskanerkirche, dort auch das Kurzentrum und´s Alpamare, dahinter der Blomberg


  • Blick zurück auf die Mariahilf- bzw. Mühlfeldkirche



    dieses markante turmartige Gebäude ist mir noch nicht so ganz klar...



    Ölberganlage


    Der Tölzer Kalvarienberg ja eine der interessantesten Anlagen dieser Art in Bayern. Ursprünglich eine Stiftung des kurfürstlichen Salz- und Zollbeamten Friedrich Nockher 1711, danach stetiger Ausbau mit 7 Wegkapellen, der Hl. Stiege, der Leonhardskapelle und der Doppelkirche Hl. Kreuz.



    die heutigen Wegkapellen von 1926




    Durchblick südwärts auf Isar und die Berge



    Kreuzigungsgruppe und Kerkerkapelle




    Oben angelangt die Doppelkirche Hl. Kreuz, damit geht es demnächst vstl. weiter...

  • Salzstraße 1, Franzmühle


    Quote from "Markus"

    dieses markante turmartige Gebäude ist mir noch nicht so ganz klar...


    Dieser quadratische Turm steht in der Nähe des Khanturms und gehört zu der Franzmühle. Das ist jetzt das Pfarrheim. Der Turm, meine ich, wurde irgendwann mal neu aufgebaut. Wenn er auch in der Nähe des Stadttores steht, so hat er dennoch wohl nichts mit einer Ortsbefestigung zu tun. Das Dumme ist, den kannst du kaum fotografieren. Da gibt es in der Nähe keinen geeigneten Standpunkt. Und das Blechdach glänzt total in der Sonne!


    http://www.panoramio.com/photo/40674623