Berlin - Schloss Charlottenburg & Stülerbauten

  • "Denkmalpflegerische Stellungnahme

    Die Konstruktionselemente des Gebäudes erinnern mit filigranen Stützen und Kappendecken an historische Bautechniken. Der Entwurf mit der zweigeschos-sigen Glasfassade überschreitet allerdings die im Wettbewerb genannten Maxi-malhöhen und muss daher dringend in Höhe und Proportionierung umgear-beitet werden. Die östliche Grenze des Baufeldes sollte beachtet werden und auch die übrigen Wettbewerbsvorgaben sind bei der von der Jury angemahnten Überarbeitung des Entwurfes einzuhalten. "


    Der Entwurf von Ivan Reimann (zweitplatziert) ist jedenfalls deutlich besser. Holz und ein Schrägdach.

    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • Die SPSG hat größte Probleme ihre 100te Bauten zu unterhalten, weswegen man sich dann zusätzliche diese Baulast über den Hals zieht, verstehe ich nicht. Die Seitenflügel des Schlosses haben durch die Kriegszerstörung relativ wenig historische Substanz, da hätte man Platz. So einen Glaspalast zu bauen, für dessen Pflege die Stiftung gar nicht die Sachkompetenz hat (die betreuen Altbauten) ist unverständlich. Zumal dutzende Welterbe-Gebäude vor sich hin rotten.

  • Hat mal jemand genau auf den Plan zur Grünflächenumgestaltung geschaut?

    Da sind Bäume außerhalb des Rasters einmal in grün und einmal in braun dargestellt.

    Ich befürchte braun könnte "wird gefällt" bedeuten.

    Das wäre ein absoluter Frevel, zumal auf der rechten Seite 2 sehr große und prägende Bäume stehen, die in jedem Fall bleiben müssen!

  • Wenn es heute in Wettbewerben „denkmalgerecht“ bei Ergänzungen und Neubauten in Bestandsumgebung heißt, dann weiß man vorher, es wird schiefgehen. Diese Einfältigkeit zeitgenössischer Denkmalhüter (sei es nun die Stiftung selbst, die Baubehörden oder das Denkmalamt) ist mittlerweile grassierend.