Klassische Neubauprojekte

  • Bei aller Liebe zu klassischen Neubauten, aber eine Nummer kleiner wäre schon angebracht. Ich finde das Gebäude viel zu ausladend und unproportioniert. Das geht mir zu sehr in Richtung Stalinallee. Dagegen war ja sogar der Kaiserhof noch bescheiden.

  • Mit dem Patzschke-Neubau wird die Wilhelmstraße ein Stück attraktiver. Sie hat jedoch wesentlich mehr Potenzial. Als Verbindungsglied zwischen Leipziger/Potsdamer Platz und Pariser Platz/Unter den Linden/Reichstag könnte sich eine der wichigsten Straßen Berlins werden. Wilhelmstraße und -platz sollten auf dem historischen Grundriss wieder errichtet werden; und man sollte sich dazu entschließen einige alte Palais wieder aufzubauen; vielleicht schwappt das Leitbaukonzept nach Dresden, Potsdam und Frankfurt auch eines Tages auf Berlin über; die Hoffnung stirbt zuletzt :-)

  • Na, mal sehen, ob das überhaupt so gebaut wird. ;) Da regt sich sicher noch Widerstand von Seiten einer hier sehr verehrten Senatsbaudirektorin... Bei handgezeichneten Patzschke Visualisierungen kann man leider auch nie recht abschätzen, ob es am Ende wirklich hochwertig aussieht. Manchmal wirken auch Patzschkes letztendlich recht billig und unschön, finde ich. Lasst uns erst mal hoffen, dass es wirklich so kommt und dann lasst uns hoffen, dass tatsächlich, wie es den Anschein hat, mit verschiedenfarbigem Stein verkleidet wird (ich kann zumindest Fugen auf dem Bild ausmachen) und nicht wieder nur Putz über meterdicker Dämmung. :/

  • Bei aller Liebe zu klassischen Neubauten, aber eine Nummer kleiner wäre schon angebracht. Ich finde das Gebäude viel zu ausladend und unproportioniert. Das geht mir zu sehr in Richtung Stalinallee. Dagegen war ja sogar der Kaiserhof noch bescheiden.


    Ja, ein wenig Flair von der Stalinallee hat es schon, daß das Gebäude allerdings überdimensional proportioniert wirkt, liegt meines erachtens nach an der heutigen Deckenhöhe welches natürlich auch kleinere Fenster erfordert. Von der Größe her entspricht das Bauwerk in etwa einen Viergeschoßler der Gründerzeit und würde wohl mit einer Deckenhöhe von 3,20 m sich sehr viel bescheidener geben. Ich bin allerdings generell kein großer Freund von allzu niedrigen Decken, das hat mir schon am wiedererrichteten Adlon nicht gefallen. Andererseits sind mir solche Bauten wesentlich angenehmer als diese ganzen modernistischen und seelenlosen Betonquader, da kann ich doch mit dem Zuckerbäckerstil ala Stalinallee wesentlich besser leben :zwinkern:

    Jeder hat das Recht auf meine Meinung.

  • An dem "Kasten" finde ich nicht viel auszusetzen. Er hat fast alles, was das Herz begehrt. :tongue: Verschiedene Steinmaterialien an der Fassade, runde Ecken, einige Rundbogenfenster, Sprossenfenster, eine abwechslungsreiche Fassade mit Balkonen, ein grünes Dach mit angedeuteter Kuppel in der Mitte. Man müsste Visualisierungen aus verschiedenen Blickwinkeln haben, um das beurteilen zu können. - Der Mittelteil dürfte noch etwas höher sein, aber sonst voll okay. Schlimmer geht immer. Man sollte zufrieden sein.

  • Also Neußer, ich geb Dir ja da durchaus Recht - es gibt bei weitem schlimmeres. Und so furchtbar ist der Bau ja nun wirklich ned, wenn er denn auch genau so realisiert wird. Ich für meinen Teil muß natürlich zugeben daß ich bezüglich Neubebauung arg "anachronistisch" veranlagt bin - gibt es keine hohen Räume, kein Parkett, Stuck und Flügeltüren ist das Bauwerk in meinen Augen schon gepfuscht...nun ja, Parkett Stuck und Flügeltüren ließen sich im Nachinein noch nachrüsten, aber niedrige Decken...wie will man des wieder beheben?

    Jeder hat das Recht auf meine Meinung.


  • Was ist daraus geworden?

  • Vermutlich das:


    Quote

    Die von Ihnen gesuchte Seite konnte nicht gefunden werden. Bitte versuchen Sie es mit einer anderen Seite.

    :sad:

  • Neußer: da hätte man auch die alte DDR-Platte lassen können, die hätte noch bessere Proportionen gehabt. Völlig vergeigt, wenn es so wie auf dem von Dir eruierten Photo wird.