Bremen - St. Ansgarii

Wir wünschen allen Nutzern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021
  • Leider ist diese wegweisende Arbeit aus der Reihe 'Geologie und Paläontologie in Westfalen' bereits seit einiger Zeit vergriffen !


    Daher danke, RaHaHe, für das Einstellen hier !

  • Hat 'Turm-Sandstein' überlebt ?


    Es wird noch zu eruieren sein, ob von den Porta- (und Obernkirchener-) Verkleidungen des Anschari größere Teile - in zusammenhängenden Stücken - den Turmsturz womöglich überlebt haben, also nicht alles an der Außenhaut des Turms verbaute Sandsteinmaterial pulverisiert wurde.

    Wenn man sich nämlich die Fotos vom 2. September 1944 vor Augen führt - auf denen ja große Brocken aus Backsteinmauerwerk zu sehen sind - dann halte ich es für durchaus nicht ausgeschlossen, daß an diesen - zumindest teilweise - noch komplette Sandsteinplatten geheftet haben mögen. Abrechnungen und sonstige Unterlagen der die Trümmer des Turms beseitigenden Institutionen und Firmen , wären insofern daraufhin durchzusehen, ob in diesen eventuell der Weiterverkauf von verwertbarem Sandstein vermerkt ist. Und wenn sich derartiges finden ließe, wäre zu prüfen, welche Baufirmen dann später von den potentiell die Platten erwerbenden Baustoffhändlern beliefert worden sein könnten. Schließlich wären die Auftragsbücher der Baufirmen auf Neubauten bzw. Renovierungsarbeiten hin zu untersuchen, bei denen Sandstein benötigt wurde.

    Eine recht lange Indizienkette, ich weiß . Aber so könnte man vielleicht tatsächlich noch 'Anschari-Sandstein' auf die Spur kommen...

  • Selbst wenn man auf diese Weise, originales Verkleidungsmaterial des Anschari identifizieren und eventuell sogar aus dem gegenwärtigen baulichen Kontext herauslösen könnte, dürfte es ausgesprochen schwer sein, die originale Stelle am Turm zu bestimmen, die die so geborgene Sandstein-Partie einst eingenommen hatte.

    Und wenn doch , würde der Anschari dann halt zunächst ebenso 'scheckig' aussehen wie die Dresdner Frauenkirche...

  • Auf originale Steine würde ich nicht setzen. Wohl aber originales Material. Das war, laut Aufnahme-Zeichnung, Porta- (in der Masse) und Obernkirchener Sandstein (im Detail und bei Ausbesserungen).


    Die Denkmalbehörde hatte für die Sanierung der Fassade von ULF Material erstanden, das bei Abbruch einer Brücke angefallen war. Das hatte man sich gesichert:

    Aus der "Kreiszeitung" vom 25.03.2015: "Derzeit arbeiten die Restauratoren einer Spezialfirma am 74 Meter hohen Nordturm, der fast bis zur Spitze eingerüstet ist. Dabei werden unter anderem marode Sandsteine ausgebaut. „Die haben sich an vielen Stellen gelöst“, sagte Kirchenarchitekt Thilo Wichmann. Sie müssen nun in Handarbeit Stück für Stück ersetzt werden. Das passiert durch sogenannten Porta-Sandstein aus dem Weserbergland, den die Kirche aber nicht mehr neu kaufen kann, weil die Steinbrüche heute in Naturschutzgebieten liegen. Den Ersatz hat Wichmann in einem Wald bei Petershagen entdeckt. Er stammt von einer ehemaligen Eisenbahnbrücke, die dort über die Weser führte und einem Neubau Platz machen musste."


    Beim Backstein wäre ich bei der Herkunft nicht ganz so wählerisch.

    Das ist aber alles Grübeln über den fünften Schritt.

  • Hallo!


    Koennen wir jetzt bitte uns um den Wideraufbau kuemmern?

    Unser tegula hat doch alles dankenswerter weise gesagt und das notwendige das zu tun ist aufgelistet.

    Waere es moeglich, diese Liste jetzt abzuarbeiten?

    Was fehlt dem Verein denn fuer eine Webseite? Nur Geld? Personal? Gibt es Personal fuer regelmaessige Aktualisierungen?

    Moechte jemand aus dem Verein hier im Forum nach Hilfe fragen?

    Ich kann Geld geben, vieleicht jemand etwas Zeit fuers Programieren?

    Wieviele Mitglieder hat denn der Verein?


  • Dringender Appell


    Was sich hier in den letzten Tagen ereignet hat, ist wirklich nicht zielführend und greift zudem in unschöner Weise in die Persönlichkeitsrechte von Beteiligten ein.


    Ich möchte daher dringend darum bitten, zur Sache zurückzukehren !


    Zu unserem Verein möchte ich deshalb nur noch das Folgende sagen:


    Die von einigen Mitforisten freundlicherweise in Aussicht gestellte finanzielle Beteiligung am Projekt Anschari ist selbstredend an das Vorhandenseins eines eigenen Vereinskontos gebunden. Die Eröffnung eines solchen hängt vom Vorhandensein einer Steuernummer ab. Und diese erhalten wir erst mit Abschluß der Gemeinnützigkeitsprüfung. So ist nun einmal das gesetzliche Prozedere.

    Wenn die Voraussetzungen in Bälde erfüllt sein werden, werden wir jedenfalls sehr gerne auf die freundlichen Angebote (auch die bzgl. technischer Unterstützung) zurückkommen.


    Sie können bitte davon ausgehen, daß wir hier mit den Hufen scharren und es nicht erwarten können aus den Startlöchern zu kommen!


    Dies nun gesagt, möchte ich diejenigen Foristen, die sich am Voranbringen des Vereins und des Projektes Anschari beteiligen wollen, bitten, konstruktive Kritik an der Vereinsarbeit zukünftig auf dem Wege der 'Konversationen' an mich zu übermitteln. Hier im Forum soll hingegen ab jetzt wieder die Sachinformation zu Anschari im Vordergrund stehen.


    Vielen Dank !!!

  • Diverse Quellen schwanken zw. 97m und 118m, also eine ganz schöne Bandbreite.

    Das kann ja eigentlich nur mit und ohne Turmhelm angegeben sein.

    Kunsthistoriker, Webdesigner und Blogger

    Hat die Website für Stadtbild Deutschland erstellt und war eine Zeit lang als Webmaster für Forum und Website verantwortlich.

  • Die Frage der konkreten Turmhöhe (inklusive Helm) ist auf dem alten Strang schon detailliert und abschließend behandelt worden.


    Ich bitte, dort einmal Nachschau zu halten !

  • Woher kommen die 118m Angaben im verlinkten Artikel? Soll dies dann ein Fehler sein?

  • Das ist eindeutig ein Fehler.

    Der Turm mit Helm hat die 100m nie überschritten.

    Es waren immerhin 97m Turmhöhe all in.

    Die zusätzlichen 21m in dem Artikel von radio bremen sind Dichtung, nicht Wahrheit.

    Da ist es sogar unerheblich, dass die Kirche auf einer Düne und somit ein paar Meter über Normalnull stand. Sie kommt an die kolportierten 118m niemals heran, egal wie man es rechnet.

  • Liebhaber der Ansgarirekonstruktionsidee trinken natürlich:


    Sankt Ansgari naturelle - Stilles Wasser


    Bis der Turm steht, fließt noch viel Wasser die Weser abwärts.


  • Die obige brandneue und eine bereits 2010 eröffnete; welche den Titel 'St. Ansgarii wieder aufbauen !' trägt.

    Das eine ist ja eine Gruppe, während die neue eine Seite darstellt. Das ist grundsätzlich eine gute Breite. Allerdings: Eine Gruppe, die nach 10 Jahren 5 Mitglieder besitzt, ist (entschuldigt meine Ehrlichkeit) toter als tot. Sie ist im Grunde nicht existent. Offensichtlich ist die Gruppe niemals vernünftig betrieben worden.

    Kunsthistoriker, Webdesigner und Blogger

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