• Mal ne ganz doofe Frage: was ist ein Winterwald? Weihnachtsmarkt an der Schlachte kenne ich ja (ist immer extrem voll und dunkel, aber viele Handwerksbuden).

  • Vielleicht braucht man auch viel von Gottes Segen bei diesem Zahnarzt... :lachentuerkis:

    Nein, aber regionalkoloritisch eine nette Idee.

  • Verbindung von St. Ansgarii zur AG Weser

    Ulkigerweise wird die im Titel des anliegenden Youtube-Videos (welches offenbar ein Exzerpt eines umfangreicheren Vortrags darstellt)

    aufgeworfene Frage nicht beantwortet:

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    Aber vielleicht wird das ja noch nachgeholt. Entsprechende Anregungen dazu gibt es bereits...

  • Mal wieder 'bewegte Bilder' der historischen Kirche

    In einer - schon etwas älteren - Dokumentation zum Bremen der Jahre zwischen 1871 und 1945 finden sich von Min. 17:55 bis Min. 18:10 zweimal Kameraeinstellungen, die die Kirche vom Brill aus gesehen zeigen - im starken Verkehrsaufkommen der damaligen Zeit.

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    Am Beginn des Films, bei Min. 0:54 wird ihr zudem als herausragender Sehenswürdigkeit der Stadt - noch vor dem Marktplatz ! - Erwähnung getan und ab Min. 1:19 bis 1:33 (sowie ab Min. 2:21 nochmals kurz) sind spektakuläre filmische Luftaufnahmen von ihr zu sehen...

  • Auf einer Drucksache der 1930er Jahre, vermutlich Teil eines Abreißkalenders für die Woche vom So. dem 20. Januar bis Sonnabend, 26. Januar, und damit identifizierbar auf 1935, sind oberstes Turmgeschoß und Turmhelm abgebildet und werben für OGO-Kaffee ("Bei Ogo-Kaffee zeigt die Uhr / Dir immer frohe Stunden nur"). Gefunden in einem Aufsatzheft.

  • Sehr geehrter Weingeist,

    vielen Dank für diesen wertvollen Hinweis.

    So hat denn also auch OGO-Kaffee St. Ansgarii als Werbeträger verwendet, ganz ähnlich wie EDUSCHO , dessen den Turm einbeziehende Werbung hier j a bereits vorgestellt wurde:

    Pagentorn
    November 5, 2017 at 5:54 PM

    Die Werbung von OGO ist aber sogar noch besser, da sie den Turm nicht nur als Teil der Stadtsilhouette beiläufig bringt, sondern im Werbetext ein Element desselben (die Uhr) nämlich funktional einsetzt: "Die Uhr zeigt frohe Stunden nur...".

    Könnten Sie uns bitte ein Digitalisat zugänglich machen ?

  • Werbung mit St. Ansgarii - hier : OGO-Kaffee, Bremen

    Unser Forums-Kollege Weingeist war so freundlich, mir ein Foto des o.g. Kalenderblattes zur Veröffentlichung hier im Forum zur Verfügung zu stellen. Nochmals vielen Dank dafür, Weingeist !

  • Übrigens hat die Firma OGO St. Ansgarii offenbar öfters als Werbeträger eingesetzt, denn auf einer (wohl) aus den 1930er Jahren stammenden Kaffeedose aus meinen Beständen findet sich neben dem Leuchtturm Roter Sand, der Herdentorsmühle, dem Roland und den Stadtmusikanten auch ein Abbild des Kirchturms - zwar im Zusammenhang einer hinsichtlich der dargestellten Bausubstanz etwas 'freier' gehaltenen Darstellung des Marktplatzes, aber immerhin !

    (eigene Fotos)

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    Ein weiterer Beleg dafür, daß St. Ansgarii damals zu den wichtigsten Symbolen Bremens gezählt wurde !

  • Werbung von IBERO-Kaffee Bremen

    Nicht nur EDUSCHO oder OGO machten seinerzeit mit dem Konterfei der Kirche für sich Reklame. Auch die -heute nicht mehr existente - Firma IBERO nutzte den Turm von St. Ansgarii als Werbeträger - und zwar noch um1955, als er schon elf Jahre aus der Silhouette verschwunden war.

    Auch wenn die Dose u.a. die Beschriftungen 'Alt-Bremen' und 'Die Schlachte' trägt und somit offensichtlich nostalgisch ausgerichtet ist, kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, daß die Werbestrategen der Firma - wenn auch nur ganz unterschwellig oder vielleicht sogar unbewußt - in die seinerzeit andauernde heftige Diskussion um den Erhalt der Ruine zugunsten einer Sicherung des Bestandes und eines späteren Wiederaufbaus des Turms eingreifen wollten.

    Wie dem auch sei, diese Dose ist jedenfalls ein Beleg dafür, daß Alt-St.Ansgarii 1955 noch ein Teil der Alltagskultur der Bremer war...

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    Ein wieder anzustrebender Zustand !

    P.S. : Das Kornhaus ist im Übrigen ebenfalls erkennbar...

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  • Zwischenstand zur Vereinspräsenz im Internet

    Die seit dem Christfest vergangenen Tage konnte ich - dank Resturlaubs - dazu verwenden, den Fundus an Informationen, den dieser Themenstrang in bisher 1.159 Beiträgen beinhaltet, sachlich grob zu ordnen und für die Feingliederung vorzubereiten. Sobald die Struktur dann endgültig festliegen wird, werden weitere Materialien anreichernd eingearbeitet werden. Man kann deshalb damit rechnen, daß die hier schon mehrfach - zuletzt von Strelizius im Beitrag Nr.1.090 v. 7. Juni 2023) - empfohlene Netzpräsenz zum Rekonstruktionsvorhaben St. Ansgarii im ersten Quartal 2024 für die Öffentlichkeit freigschaltet werden wird.

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  • Viele Bürger sind durch die wochenlangen Überschwemmungen in Deutschland schockiert. Familien mussten ihre Häuser verlassen - oftmals ging das nur mit dem Boot - Keller waren überschwemmt und mancherorts war nur noch eins zu sehen: Wasser, Wasser, Wasser. In Bremen waren die äußeren östlichen Stadtteile Oberneuland und Borgfeld betroffen, besonders der ländlich geprägte Ortsteil Borgfeld-Timmerloh (siehe auch im Strang "Borgfeld" - ohne Überschwemmungen). Die Ursachen für die Hochwasserlage liegen u. a. im Klimawandel, heißt es.

    Dass Hochwasser aber nicht nur ein Phänomen unserer Zeit ist und in Bremen nur in den Randlagen vorkommt/vorkam, zeigt ein Blick in die Geschichte.

  • Der einsame Turm über den Wassern

    Das Bild erinnert ja fast an den Kirchturm von Alt-Graun im Reschensee.

    Ein Hochwasser, welches nur den Anschari hätte über die Fluten ragen lassen, gab es in Bremen aber zum Glück nie.

    Vor heranziehenden Feinden, Feuer und Wasserunbill warnte im Übrigen auch eine Turmwache, die auf dieser höchsten Spitze Bremens im Bedarfsfall Posten zu beziehen hatte.

    Zu Warnzwecken wurde zwar in der Regel die Sturmglocke betätigt, aber bei Not am Mann hätte sicher auch die 'Schlange' abgefeuert werden können, jene Kanone, die ansonsten für Salutschüsse verwendet wurde.... bis durch einen solchen ein fataler Riss in den Turmschaft fabriziert wurde, der sich Jahrhunderte später als wenig segensreich erweisen sollte.

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  • Telegraphennetz des Mittelalters ?

    Wie weit konnte die Wache auf dem Turm bei guter Sicht wohl blicken ?

    Bis Oldenburg , Verden und Bremervörde ? Vielleicht.

    Bis Hamburg oder gar Lübeck ? Ganz sicher nicht !

    Ob es im Mittelalter ein an hohe Türme gebundenes System 'optischer Telegraphie' gab, durch welches man sich - zumal die Mitglieder der Hanse - untereinander vor heraufziehenden Gefahren warnen konnte - ähnlich den 'Leuchtfeuern von Minas Tirith' in der Peter Jackson Verfilmung der Tolkien Triologie -, ist eine interessante Frage. Bestimmt unterlag ein solches, wenn es es denn überhaupt gab, strenger Geheimhaltung und dürfte daher nur verhältnismäßig mageren Niederschlag in schriftlichen Quellen gefunden haben.

    Ein Indiz für eine Existenz mag zumindest die Tatsache sein, daß es bei einer Belagerung im 16. Jahrhundert (ich erinnere momentan nicht, ob sich diese während des Schmalkaldischen Krieges oder anläßlich des Fürstenaufstandes gegen Karl V. ereignete und ob Hildesheim oder Braunschweig deren Opfer war) ein wichtiges Ziel der Angreifer war, den höchsten Kirchturm der Stadt zu beseitigen.

    Sicher war dies auch eine Prestigefrage, aber die Zerstörung eines 'Telegraphen-Postens' wäre sicherlich auch ein ernst zu nehmender Antrieb gewesen.

    Sei dem , wie es sei; jedenfalls hat Carl Friedrich Gauß Jahrhunderte später die Fernsicht vom Anschari für seine hannoversche Landvermessung sehr wohl zu schätzen gewußt...

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  • Garant der Sicherheit der Stadt

    Daß es Belagerern mit der Zerstörung bzw. der Einnahme des höchsten Bauwerks einer Stadt stets darum geht, das moralische Rückgrat der Belagerten zu brechen, deren Selbstbehauptungswillen dadurch massiv zu schwächen und damit letztlich die Einnahme der jeweiligen Stadt vorzubereiten, zeigte sich z.B. im Jahre 1683 an dem expliziten (Etappen-)Ziel des osmanischen Großwesirs Kara Mustafa den ‚goldenen Apfel’, also die vergoldete Kugel auf der Spitze des Wiener Stephansdoms, zu erobern. Daß der goldene Apfel daneben auch noch pars pro toto für die gesamte Stadt Wien und damit für gesamt Mitteleuropa stand, steht auf einem anderen Blatt. (In gewisser Weise kann man hier sogar eine Traditionlinie bis hin zur Auswahl der Zwillingstürme des World Trade Centers als Anschlagsziel ziehen...)

    Der ja eher zufällig erfolgte Bombentreffer im Turmfundament kurz vor Weihnachten 1943, mit dem subsequenten Einsturz des Anschari neun Monate später hatte im Endeffekt einen ähnlich demoralisierenden Effekt für die Bremer und deren Willen zum Erhalt / bzw. der Wiedergewinnung ihres einst so stolzen Stadtbildes, wie es eine Einnahme des Steffels durch die Osmanen auf die Widerstandskraft der Verteidiger Wiens gehabt hätte…

    Durch seine über mehrere Jahrhunderte erfüllte Funktion als ‚Wachtposten’, war der Anschari den Bremern jedenfalls nicht nur ästhetisch ans Herz gewachsen. Solange der Blick zu seinen Höhen Ruhe und Sicherheit verhieß, konnte der Bürger beruhigt seinem Tagwerk nachgehen. Dem Nordturm des – exterritorialen – Domes hingegen, unter dessen Notdach sogar für lange Zeit das Wappen des englischen Königs prangte, misstraute man eher in für die Belange der Stadt existentiellen Fragen, denn dort waren andere Interessen am Werk… Drohte die Stadt somit in Gefahr zu geraten, so schauten viele Einwohner daher zuvörderst am Turm der Ansgarikirche hinauf, um sich zu vergewissern was ‚Anschari’ dazu ‚zu sagen` hatte.

    Man verzeihe mir den folgenden etwas trivialen Vergleich, aber der Werbespruch einer ‚schlichten’ Supermarktkette passt hier – analog angewendet – recht gut:

    „Erst mal zu Anschari!“


    NACHTRAG :

    War der Anschari der 'Daniel' von Bremen ?

    Bis heute erklingt vom Turm der Nördlinger St. Georgskirche, dem Daniel, täglich der Ruf des Türmers " So Gsell, So", der an einen gerade noch eben vereitelten Verrat an der Stadt erinnert.

    Darauf wurde im Jahren 2019 ein Erinnerunglied getextet und komponiert:

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    Vielleicht kann man dereinst bzgl. einer vergleichbaren Begebenheit ein mit dem Anschari im Zusammenhang stehendes Liede kreieren...


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  • Kriterien für die zeitliche Einordnung der Erbauung des Turmschaftes

    In der Literatur wird davon ausgegangen, daß der Turmschaft von St. Ansgarii in den ersten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts enstanden ist. Kann man dies am äußeren Baukörper ablesen ? Und weshalb soll er nicht schon in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts emporgewachsen sein ? Antworten würden mich sehr interessieren...

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  • In der Literatur wird davon ausgegangen, daß der Turmschaft von St. Ansgarii in den ersten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts enstanden ist. Kann man dies am äußeren Baukörper ablesen ? Und weshalb soll er nicht schon in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts emporgewachsen sein ? Antworten würden mich sehr interessieren...

    Wenn die Quellenlage nicht dagegen steht, ist auch ein Baubeginn bereits am Ende des 13. Jh. nicht ausgeschlossen. Die Formensprache mit ihren Blendbögen ist da nicht besonders spezifisch. Man muss sich immer vergegenwärtigen, dass Turmprojekte in der Regel mehrere Jahrzehnte in Anspruch nahmen, häufig sogar unterbrochen wurden. Das gilt umso mehr für so ein groß dimensioniertes Projekt wie bei St. Ansgarii.

    Kunsthistoriker, Historiker, Webdesigner und Fachreferent für Kulturtourismus und Kulturmarketing

    Mein Bezug zu Stadtbild Deutschland: Habe die Website des Vereins erstellt und war zeitweise als Webmaster für Forum und Website verantwortlich. Meine Artikel zu den Themen des Vereins: Rekonstruktion / Denkmalschutz / Architektur / Kulturreisen

  • Zwischenstand zur Vereinspräsenz im Internet

    Die seit dem Christfest vergangenen Tage konnte ich - dank Resturlaubs - dazu verwenden, den Fundus an Informationen, den dieser Themenstrang in bisher 1.159 Beiträgen beinhaltet, sachlich grob zu ordnen und für die Feingliederung vorzubereiten. Sobald die Struktur dann endgültig festliegen wird, werden weitere Materialien anreichernd eingearbeitet werden. Man kann deshalb damit rechnen, daß die hier schon mehrfach - zuletzt von Strelizius im Beitrag Nr.1.090 v. 7. Juni 2023) - empfohlene Netzpräsenz zum Rekonstruktionsvorhaben St. Ansgarii im ersten Quartal 2024 für die Öffentlichkeit freigschaltet werden wird.

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    Bravo! Ich wünsche bestes Gelingen auf der Zielgeraden.

    Hier noch die sehr schöne Seite zum Wiederaufbauvorhaben des Nürnberger Volksbad-Turms. Ganz zentral natürlich mit den Möglichkeit zum Spenden. Dem Hauptanliegen der Seite, weil es neben der begleitenden und vorbereitenden Aufklärung zum Projekt natürlich ganz primär um die Realisierung gehen sollte.

  • Mittelalterliche Restriktionen hinsichtlich der Bauhöhe von Kirchtürmen ?

    Der Wettlauf zwischen den großen Kathedralstädten um den höchsten Kirchturm (der Welt) ist ja landläufig bekannt.

    Aber wie gestaltete sich die Lage im städtischen Binnenbereich ?

    War etwa in Bischofsstädten der höchste sakrale Turm grundsätzlich der Kirche des Oberhirten vorbehalten ? (Grundsätzlich, da einem ja schnell Ausnahme-Beispiele wie Hildesheim einfallen, wo dies deutlich anders war…).

    Denkbar wäre ja, daß Stifts- oder Pfarrkirchen, die Bauverantwortlichen einer Kathedrale in Zugzwang setzten konnten, wenn ihre (neuen) Türme, die älteren der Bischofskirche plötzlich überragten, sodaß die Kathedrale aufstocken musste ?

    Oder konnten Bischof und Kathedralklerus den himmelsstürmenden Aktivitäten der anderen örtlichen Gotteshäuser entspannt zusehen und dies alles unter'soli deo gloria' verbuchen ?

    Sind den verehrten Mitforisten vielleicht thematisch einschlägige Monographien zu dieser Problematik bekannt ?

  • War etwa in Bischofsstädten der höchste sakrale Turm grundsätzlich der Kirche des Oberhirten vorbehalten ? (Grundsätzlich, da einem ja schnell Ausnahme-Beispiele wie Hildesheim einfallen, wo dies deutlich anders war…).


    Denkbar wäre ja, daß Stifts- oder Pfarrkirchen, die Bauverantwortlichen einer Kathedrale in Zugzwang setzten konnten, wenn ihre (neuen) Türme, die älteren der Bischofskirche plötzlich überragten, sodaß die Kathedrale aufstocken musste ?

    Dieses Streben nach dem höchsten Turm der Stadt ist wohl nicht selten mit der Rivalität zwischen Stadtherren, was nun mal häufig der Bischof war, und dem aufstrebenden Bürgertum im Hoch- und Spätmittelalter zu erklären. Wir kennen diese Zurschaustellung der Vormachtstellung aus diversen anderen Kontexten: sei es im Burgenbau oder in den Geschlechtertürmen Oberitaliens. Umso höher, umso potenter, umso wirkungsmächtiger!

    Grundlegend zum symbolischen Gehalt mittelalterlicher Architektur ist noch immer Günter Bandmann, Mittelalterliche Architektur als Bedeutungsträger.

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