Würzburg (Galerie)

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    • Soweit ich das aus Vorkriegsbildern ersehen kann war das alte Würzburg auch nicht gerade von überbordender Pracht geprägt. Es scheint eher ein gediegener, traufständiger Mansardendachbarock wie in Mannheim oder Karlsruhe vorgeherrscht zu haben. Mit Nürnberg und Münster zählt die Würzburger Altstadt zu den gelungenen Wiederaufbauleistungen einer schwer zerstörten Stadt in Deutschland.
      Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.
    • Würzburg, Caen......

      Sehe dass die Wiederaufbaustille zwischen D. und Frankreich bestimmte Parallelle hat: kleine Fenster, Gauben, Schornsteine und schräge Dächer. Die Franzosen aber verarbeiteten neben Putz auch viel Sandstein in die Neubauten (wie im Nürnberger Vorkriegsgürtel). Steildächer, Sprossenfenster, Gauben usw sind dann viel verarbeitet in Caen, aber auch in die andere bombardierten Fr. Städten wie Lorient, Brest, Cherbourg, St. Malo, Boulogne, Le Havre, Rouan, Orleans und Tours. Finde die Fr. Bauten meistens stimmiger und stolzer dann die Deutsche Bauten der Nachkriegszeit. Nur im Dresden wurden die besonders schön, aber auch leider viel zu Gross, hochgezogen rund der Altmarkt.
    • Keine Ahnung, ob man die Länder unbedingt vergleichen kann. Die Bürger und Stadtplaner hatten beim Wiederaufbau sicher andere Ziele, Interessen und eine andere Motivation. Ich vermute, daß man in Frankreich einfach nur die entstandenen Schäden beseitigen wollte und alles wieder aufbauen, wie es einmal war. Zumindest in St. Malo war das der Fall. In Deutschland waren nach dem Krieg viele Nazi-Planer am Zug, die ihre kranken Städtevisionen, mit breiten Straßen (gegen einen erneuten Feuersturm) und "modernen" Häusern, einfach aus der Schublade zogen und umsetzten. Zudem war die Wohnungsnot im total zerstörten Deutschland, mit einem plötzlichen Einwohnerzuwachs aus den Ostgebieten, sicher größer als in Frankreich. Es musste schnell und billig gebaut werden. Daher kommen wohl die lieblosen Häuser. Obwohl das in den frühen 1950er-Jahren ja noch die beste Architektur des Wiederaufbaus war.

      Das ist natürlich nur eine Vermutung. Vielleicht hatten die Deutschen auch einfach keine Lust auf einen ansehnlichen Wiederaufbau. :cool:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ZeitMaschinist ()

    • In Frankreich sind aber auch einige hochbedeutende Städte teilweise bis fast völlig zerstört worden. Schau dir mal der zerstörte Teil Rouens (in Rouen hat aber immerhin 75% der Altstadt überlebt) oder erst recht die ehemalige Altstadt von Lisieux (vor 1944 ein französisches Hildesheim) an, und vergleiche es mit dem Vorkriegszustand: es ist auch dort teilweise wirklich zum Heulen! Vor allem Lisieux empfinde ich heute als unerträglich (fast so schlimm wie Nürnberg)... :weinen:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Niederländer ()

    • Hätte ich lieber nicht auf dieses Thema geantwortet. - In der Frage, welche Stadt schlimmer getroffen wurde und der Verlust welcher Altstadt bedauerlicher ist, kann es wohl kein klares Ergebnis geben. Wir sind alle keine Zeitzeugen, die jede einzelne Stadt gesehen haben und das beurteilen können. Zu Lisieux kann ich nur sagen, daß dieses kleine Städtchen wohl kaum mit dem großen Nürnberg zu vergleichen ist. Natürlich sind auch französische Städte zu Klump gegangen. Es lässt sich aber wohl kaum bestreiten, daß der Umfang der Zerstörungen in Deutschland um einiges höher war.

      Eigentlich war das Thema ja auch nur die Art und Qualität des Wiederaufbaus. Dazu habe ich meinen Senf abgegeben. Ab hier halte ich mich raus. floet:)
    • Zeno schrieb:

      Semmelstraße 25

      Bild 2431 a


      Das Haus hat beim Wiederaufbau wieder seine barocke Fassade erhalten.


      Vielen Dank für deine schönen Würzburgbilder, Zeno. Dieser Ausschnitt ist ein wunderbares Beispiel, daß man mit wenig viel erreichen kann. Das grüne und das blaue schmale Haus links angrenzt stellen ja auch keine architektonische Meisterleistung dar, dennoch ergibt sich eine angenehme Wirkung.
      Die 50er Jahre Bauten links im Bild fallen zwar schon deutlich ab, stellen für mich aber beispielhaft dar, warum ich den Würzburger Wiederaufbau bei allen Fehlern für gelungen halte: Diese Häuser tun niemandem weh und fügen sich unaufdringlich in das Stadtbild ein. Mit kleinen Mitteln könnten diese leicht aufgewertet werden.

      Deutlich negativ, wenn ich es recht in Erinnerung habe, wirken sich für mich in der Semmelstraße der Autoverkehr und die lieblos zusammengeflickte Straße aus. Hier, liebes Würzburg, Autos noch weiter aus der Innenstadt heraus.
      Also für die Semmelstraße: Autos raus, minimale Verzierung für die 50er Jahre Buden (Sproßenfenster und Minimalornamentik) und Kopfsteinpflaster für die Straße - die Semmelstraße könnte dann als eine Kernstraße des ach so barocken Ludwigsburg durchgehen.
    • Das grüne Haus finde ich sehr schön und gelungen. Das Besondere ist, abgesehen von den Ecklisenen und Fensterwandungen die Rokoko-Hausmadonna. Vielleicht von Wolfgang van der Auwera. Gäbe man dem Gebäude noch seine Fensterläden zurück, die es bestimmt einst hatte, der Hausmadonna einen schmiedeeisernen Rokokoausleger und daran eine Lampe, die samstags (Mariensamstag) nachts brennt, würden alleine schon diese Maßnahmen das Haus enorm aufwerten.
    • Ich hatte vor kurzem einen Geschäftstermin in Würzburg und konnte, da ich etwas früher dort angekommen bin, noch ein wenig durch die Altstadt streifen. Mein Eindruck ist, dass die Stadt trotz verheerender Zerstörungen sehr gut wiederaufgebaut wurde und meines Wissens auch alle bedeutenden Baudenkmäler rekonstruiert wurden. Aufgrund des barocken Stadtcharakters finde ich den Verlust der vielen, einfacheren Gebäude nicht ganz so schlimm wie z.B. in Braunschweig oder Hildesheim, da dieser urige Charakter in Würzburg auch früher nie so stark ausgeprägt war.
      Gibt es überhaupt sehr bedeutende Gebäude, die im Krieg zerstört wurden? Ich wüsste nicht, wo ich in Würzburg mit einem Masterplan ansetzen würde. Vielleicht müsste man die ein oder andere Scheußlichkeit beseitigen und verstärkt Sprossenfenster fördern, aber ansonsten ist die Stadt doch wirklich sehr ansehnlich wiederaufgebaut worden.
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Ganz gleich wieviel im Krieg verloren ging, ich wage die Behauptung dass zumindest die Dachlandschaft, in Verbindung mit den zahlreichen Türmen, auch heute noch traumhaft ist, vielleicht sogar die schönste aller deutschen Großstädte. Das wird besonders auf der ersten und letzten Aufnahme deutlich. Die Flusslage veredelt das ganze noch zusätzlich, vergleichbar allenfalls mit Heidelberg oder Regensburg.
      In dubio pro reko
    • Booni schrieb:

      Ich hatte vor kurzem einen Geschäftstermin in Würzburg und konnte, da ich etwas früher dort angekommen bin, noch ein wenig durch die Altstadt streifen. Mein Eindruck ist, dass die Stadt trotz verheerender Zerstörungen sehr gut wiederaufgebaut wurde und meines Wissens auch alle bedeutenden Baudenkmäler rekonstruiert wurden. Aufgrund des barocken Stadtcharakters finde ich den Verlust der vielen, einfacheren Gebäude nicht ganz so schlimm wie z.B. in Braunschweig oder Hildesheim, da dieser urige Charakter in Würzburg auch früher nie so stark ausgeprägt war.
      Gibt es überhaupt sehr bedeutende Gebäude, die im Krieg zerstört wurden? Ich wüsste nicht, wo ich in Würzburg mit einem Masterplan ansetzen würde. Vielleicht müsste man die ein oder andere Scheußlichkeit beseitigen und verstärkt Sprossenfenster fördern, aber ansonsten ist die Stadt doch wirklich sehr ansehnlich wiederaufgebaut worden.


      Wahrscheinlich ist gerade das ein Qualitätsmerkmal des Wiederaufbaus, daß man nicht das Gefühl hat, großflächig abreißen zu müssen wie z.B. augenblicklich gerade in Frankfurt, oder es eine kleine Traditionsinsel in einem Meer von architektonischer Scheußlichkeit gbt wie in so vielen anderen Städten.
      Verbesserungspotential und -notwendigkeit gibt es vielerorts in Würzburg, gerade neuralgische Punkte wie der Marktplatz sollten angegangen werden. Ansonsten ist Würzburg die Stadt, in der, wie schon oft hier geschrieben, mit kleinen Verbesserungen großflächig viel erreicht werden könnte (Autoverkehr aus manchen Straßen heraus, Kopfsteinpflaster statt des vielerorts geflickten Straßen im Fußgängerbereich, neue Fassadenanstriche entlang der Einkaufsstraßen - manches sieht schon etwas vergilbt aus.)

      Vielen Dank noch mal an die Fotografen für die schönen Fotos, die auch eine weitere Stärke der Mainfrankenstadt zeigen: Sie ist lebendig und besteht nicht nur aus wenigen Einkaufspassagen. Die Innenstadt (Fußgängerbereich) der 130.000 Einwohnerstadt ist größer als diejenige mancher "Großstadt".

      Trotz aller Bausünden und Unzulänglichkeiten gehört für mich der Würzburger Wiederaufbau großflächig (!) zu den besten Westdeutschlands. :applaus:
    • Königsbau schrieb:

      dass zumindest die Dachlandschaft, in Verbindung mit den zahlreichen Türmen, auch heute noch traumhaft ist, vielleicht sogar die schönste aller deutschen Großstädte. Das wird besonders auf der ersten und letzten Aufnahme deutlich.

      Allerdings stören Bausünden der letzten Jahre das harmonische letzte Bild:
      Marktplatz 2 - 4, Petrini-Haus
      Eichhornstraße 2, Martinstraße 5 - 9

      Die Dächer dieser beiden fügen sich nicht ein, sondern bilden störende Fremdkörper.

      Dasselbe gilt, wenn auch nicht ganz so drastisch, für
      Marktplatz 13.

      Auch die drei Dachgauben von Beim Grafeneckart 10, am unteren Bildrand nur noch teilweise angeschnitten, eine spätere Zutat an einem erstklassigen Gebäude, sind einfach ein störendes Element in der ansonsten großartigen Stadtansicht.
    • Auf den alten Bildern sieht man sehr gut, daß die alten Turmhelme auf den Westtürmen des Domes viel besser waren als die heutigen: sie bildeten mit dem Turmhelm des Grafeneckarts ein Ensemble! An sich sind die heutigen Turmhelme der Westtürme des Doms nicht schlecht (die Neigung ist richtig), jedoch ohne die Laternen stellt sich diese Verbindung nicht ein. Auch der alte Westportal des Doms vermißt man doch sehr.

      Zeno schrieb:

      Auch die drei Dachgauben von Beim Grafeneckart 10, am unteren Bildrand nur noch teilweise angeschnitten, eine spätere Zutat an einem erstklassigen Gebäude, sind einfach ein störendes Element in der ansonsten großartigen Stadtansicht.

      Diese haben mich auch immer sehr irritiert. Auch am Platz Am Grafeneckart wurde das anfangs so gelungene Gebäude durch einen Glaswand aufgerissen. Diese schlimme Beeinträchtigungen sollte man im Namen des Stadtbilds unbedingt schnellstmöglich reparieren.
      Auf den alten Bildern sieht man, daß viele Häuser feiner barocker Schmuck aufwiesen, nicht nur Barockhäuser, sondern auch ältere, verschieferte Fachwerkhäuser. Sie gab dem alten Stadtbild eine besondere Verfeinerung, die heute fehlt.
      VBI DOLOR IBI VIGILES
    • Der Verlust der neoromanischen Westfassade des Doms ist um so ärgerlicher, da er nicht primär auf Kriegsschäden zurückzuführen ist, sondern wie so häufig auf den Historismussturm ab den 50er Jahren. Wie hier nachzulesen, hatte die Westfassade den Krieg nahezu unbeschädigt überstanden, wurde dann aber ab den 60er Jahren durch das heutige eher plumpe Erscheinungsbild ersetzt.
    • Wahrscheinlich ist gerade das ein Qualitätsmerkmal des Wiederaufbaus, daß man nicht das Gefühl hat, großflächig abreißen zu müssen...


      auch son Fall von Realitätsverweigerung. Vielleicht wär es mal gut, sich die Stadt in natura anzusehen, von innen und nicht auf relativ schmeichelhaften Panoramaansichten. Realiter ist Wü so ziemlich das Trostloseste, was der dt. Wiederaufbau zustandegebracht hat. Wir reden nicht von den wiederaufgebauten Fassaden, die zuegegebenermaßen eine gewisse Anzahl überschreiten, sondern vom "Normalfall" des Wiederaufbaus, wie er sich in den wichtigsten Achsen Juliuspromenade, Domstraße, Kürschnerhof, Marktplatz und Neubaustraße (hier allerdings mit der löblichen Ausnahme von vier waschechten Rekos) präsentiert, von Theaterstraße und Hauger Kirchplatz reden wir mal gar nicht - ein einziger Supergau an öder Schrottarchitektur mit allen Billig- Versatzstücken der unseligen 60er und 70er-Jahren, unförmige Kästen vor Stift Haug und dem Neubau-Turm als Tüpfechen auf dem i-Punkt, ein mittlerweile in die Jahre gekommener Theater-Klotz als absolute Lachnummer, lähmende Folgen von Kaufhausfassaden und Arme-Leute-Siedklungen, aus denen sogar die Mozart-Schule als leuchtendes Beispiel hervorsticht. Ja, die hat wirklich Stil, wenngleich am falschen Platz. Normalerweise fehlt selbst dieser Stil, wie schon am unweiten Paradeplatz ersichticht. Kein Dom der Welt ist derart trost- und lieblos eingebettet, nur noch übertroffen von Stift Haug, dem heimlichen Dom am A... der Stadt.
      So ein Phänomen gibt es wohl nirgendwo sonst, soviel Schönheit, die einfach fehl am Platz ist, dies im wahrsten Sinne des Wortes.

      Diesem Wiederaufbau fehlt jeglicher Sinn für Schönheit, Stil und Ästhetik, er hat ein einziges großflächiges Abrissprojekt hinterlassen. Glücklicherweise ohnedies schon in die Jahre gekommen und von einer Schäbigkeit, die in der BRD bei Altbauten ohnedies zum Abriss zu führen pflegt. Wenn man davon ausgeht, dass uns eine vernünftige wirtschaftliche Zukunft bevorstehen würde, dh bisherige Entwicklungen linear weiterlaufen würden, könnte man für Wü ein Projekt wie Ulm Neue Mitte prognostizieren, was mE im Falle Wü zwar ebenfalls zur zu einer Verbesserung führen könnte, aber nicht so wünschenwert wie zu Ulm wäre. Jüngste Ansätze sind bereits zu beobachten, und zwar am Oberen Markt (gleich 2x) und beim Rathaus.
      Auch das Petrinihaus fällt unter diese Kategorie, wenngleich es denkbar misslungen ist, und so gesehen die These belegt, dass ein NM-Projekt für Wü eben KEINE gute Lösung wäre.
      Für Wü wäre mE kein anderer Weg gangbar gewesen als der des schlichten, propotional ausgewogenen barockisierenden Wiederaufbaus. Dieser Weg wäre machbar und kostengünstig gewesen, und er wurde gründlch versaut.
      Wer Wü einmal gesehen hat, ist sozusagen froh, diese vielen und druchaus großartigen Sehenswürdigkeiten sozusagen als Pflichtprogramm abgehakt zu haben und sich künftig erfreulicheren Städten widmen zu können, die Verweilqualität besitzen und den Gast nicht pausenlos deprimieren. Um viel Geld der Welt würde ich dort nicht mehr hinfahren.

      PS:
      Danke für die historischen Photos. Die kleine Kapelle zwischen Dom und Neumünster fehlt bitter. Hier wäre mit wenig Aufwand große Wirkung zu erzielen. Dh man wird in Wü wohl keinen finger rühren.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ursus carpaticus ()

    • Ich mochte Wurzburg als Reiseziel besser als Ulm aber das ist nur wegen dem Schloss. Schlosser intressieren mich halt mehr als Kirchen. Aber Wurzburg als Stadt ist nicht wirklich sehenswert. Es ist nicht besonders hasslich nur halt unintressant in sein Gesamtheit. Da lohnt sich halt eher eine Reise nach Heidelberg oder nach Bamberg mehr...
    • Rein von den SEHENSWÜRDIGKEITEN ist Wü fast in D unübertroffen (ev. von München und Potsdam- ein Tag reicht nie und nimmer aus. Allein die räumliche Distanz ist einzigartig - Residenz - Käpelle - Festung - das ist schon ein xunder Hatscher mit Höhenmetern. Und alles sehr zeitintensive Sachen - allein ein Rundgang um die Festung unter Würdigung der Wallanlagen und Gärten, samt Interieurs und Riemenschneider-Museum... Auch der Kalvarienberg zum Käppele ist einzigartig, von der Innenraumwirkung ganz abgesehen. Die Residenz ohnedies ein Weltwunder. Sogar die Weinkelleranlagen sollte man sich nicht entgehen lassen. Wer nicht genug hat, der fährt ins Kloster Oberzell, wo sich noch eine Treppenhausanlage Neumanns befindet, als ob die Residenz nicht genug wäre.
      Dazu kommen unzählige Kirchen mit teilweise wunderbaren Interieurs, Kleinigkeiten wie Juliusspital und Alte Uni...
      Das steht außer Frage. Umso skandalöser die städtebauliche Einbettung, die einer Kulturstadt Hohn spricht.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ursus carpaticus ()

    • ursus carpaticus schrieb:

      Rein von den SEHENSWÜRDIGKEITEN ist Wü fast in D unübertroffen (ev. von München und Potsdam- ein Tag reicht nie und nimmer aus. Alleind die räumliche Distanz ist einzigartig - Residenz - Käpelle- Festung - dasist schon ein xunder Hatscher mit Höhenmetern. Und alles sher zeitintensive Sachen - allein ein rundgang um die Festung unter Würdiung der Wallanlagen und Gärten, samt Interrieurs und Riemenschneider-Museum... Auch der Kalvarienberg zum Käpeele ist einzigartig, von der Innenraumwirkung ganz abgesehen. Die Residenz ohnedies ein Weltwunder. Sogar die Weinkelleranlagen sollte man sich nicht entgehen lassen. Wer nicht genug hat, der fährt ins Kloster Oberzell, wo sich noch eine Treppenhausanlage Neumanns befindet, als ob die Residenz nciht genúg wäre.
      Dazu kommen unzählige Kirchen mit teilweise wunderbarem Interiurm, Kleinigkeiten wie Juliusspital und Alte Uni...
      Das steht außer Frage. Umso skandalöster die städtebaulliche Einbettung, die einer Kuturstadt Hohn spricht.


      Das ist eine Geschmackfrage - Ich bevorzuge dann eher Lubeck oder Regensburg aber alle hat seine eigene Top Ten...
    • Nein, nicht einmal so eine Geschmacksfrage... mir gefallen Ulm und Regensburg auch ungleich besser... Ich meine nur, mit diesen Städten ist man schneller fertig. weil einfach alles näher beisammen ist.
      Ich meinte nur, dass Wü enorm viel zu bieten ist. Wobei ich die Residenz Neumanns schon sehr hoch schätze.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)