Würzburg (Galerie)

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    • Re: Würzburg

      Erstmal vielen Dank für die vielen interessanten WÜ-Eindrücke.

      Großartig sind Gebäude wie der Rückermainhof in der Karmelitenstraße, so ein Gebäude zu betrachten macht große Freude.

      Schlimm ist das natürlich mit dem Bronnbacher Hof, ein Skandal sondergleichen, der hätte (wie auch der nahe Ulmer Hof) wiederaufgebaut gehört.


      Bronnbachergasse 1 1946
      Bildarchiv Foto Marburg

      Offenbar gibt es doch noch zumindest 3 Fachwerkfassaden, mich würde mal interessieren wie stark die Würzburger Altstadt vor 1945 von Fachwerk geprägt war.

      Eines der wenigen, mir geläufigen Fachwerkhäuser war das Bachmannsche Haus in der Neubaustraße 2, am 16.03.45 ausgebrannt.


      Bildarchiv Foto Marburg

      Relativ angenehm sind Straßenbilder wie die Nr. 2240 Eichhornstraße / Spiegelstraße

      Was ist denn eigentlich mit der Fassade Pleicherkirchplatz 14 passiert, sieht irgendwie ungewohnt aus? (Bild 2363)

      Eines der heute erfreulichsten Gebäude in der Altstadt ist das an Rothenburg erinnernde Haus Pleicherkirchplatz 16

      Weniger erfreulich der Abriss nach 1946 der ebenfalls rothenburgischen Pleicherschulgasse 8

      Bildarchiv Foto Marburg
      wie kann man nur?

      Großartig ist die Aufnahme vom Juliusspital (Bild 2397), das ist das Würzburg das man sehen will und nicht irgendein gruseliger Nachkriegs0815klimbim

      Der Barbarossaplatz (Bild 2415) wirkt auf den ersten Blick beeindruckend, bei Betrachtung einiger Details weniger

      Positiv finde ich das Haus mit den Glocken am Bürgerspital, Semmelstr. 2, das wirkt auf mich überzeugend

      Zu Bild 2450 Rüdigerstr. 3
      Bezüglich hässlichstes Gebäude
      Da gibt es aber in WÜ jede Menge weiterer ebenbürtiger Kandidaten, könnte man ja mal die Würzburger abstimmen lassen...

      Und zuletzt: was ist mit „Kartause“ gemeint?
      Stoppt SEM Wahnsinn - Für Stadt, Land und Mensch
    • Ad Kanonikerhäuser:Hilft aber leider auch nichts, weil der Straßenraum eben grausamst verdorben ist. Man hätte hier schon die gesamten (zweifellos höchst schlichte) Fassadenabwicklung wiederherstellen müssen, um eine Art Wü.er Pendant zur DDer Rampischen zu bewahren.

      Überdies kommt dort ob des trostlosen Umfelds wirklich keiner hin. In Würzburg auf eine derartige Detailsuche zu gehen, schaffen wohl wirklich die Wenigsten (bzw Abgefeimstesten).

      zu 2544: da sieht man genau, woran unsere Meinungen auseinander gehen: ich würde (bez. der Nachbarhäuser) von unterschiedlicher Gestaltung, aber niemals von unterschiedlicher Gestaltungsqualität sprechen. Für mich sind beide Häuser in etwa gleich mies und inakzeptabel (womit sich imgrunde der ganze Wü.er Wiederaufbau, dessen "gute" Seiten für viele wohl sich im linken Haus manifestiert, in meinen Augen erledigt).

      Die Reko dieses Greisinghauses ist natürlich erfreulich und hochzuloben. Von wann stammt sie? Kann mich gar nicht erinnern, sie gesehen zu haben.

      Was schätzt du, Zeno, wieviel Häuser in der Qualität der Greisinghäuser (wurscht ob echt oder unecht) gab es in Wü?
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Würzburg am Abend

      Abendliche Winterbilder aus Würzburg, nicht aktuell aber auch nicht allzu alt.




      Beim Grafeneckart mit ehem. Haus zum Hirschen und Vierröhrenbrunnen


      Marktplatz mit Marienkapelle und Marktbrunnen


      Marktplatz 1, ehem. Vorderer Gressenhof und Gasthaus Wittelsbacher Hof, jetzt Castell-Bank


      Marktplatz 9, Haus zum Falken



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    • Würzburg am Abend

      Wenn die übl(ich)en Nachkriegskisten im Dunklen liegen, ist nicht nur Würzburg erträglicher (wobei ich WÜ deutlich erträglicher finde als München, Augsburg oder Nürnberg).


      Neumünster


      Dom


      Alte Mainbrücke, Festung Marienberg und Käppele


      Festung Marienberg




      Blick über Main und St. Burkard zur Wallfahrtskirche Käppele

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    • Das Kraftwerk ist natürlich keine besondere Schönheit, aber an sich nichts Beanstandenswertes, obwohl es photographisches Hindernis darstellt. Derartige Bauten an der Peripherie müssen schließlich sein, und ihre Form ergibt nahezu zwingend aus der Funktion. Industrieanlagen gehören zu Städten, Gewebeparks etc hingegen sind Auswüchse unserer nichtswürdigenden Zeit. Der von Palantir fabrizierte Bildausschnitt - hoffentlich bleibt er uns länger erhalten! - ist in der Tat sehr schön. Dass Würzburg einige solche Motive hergibt, ist die in ästhetischer Hinsicht positivste Leistung des doch arg verunglückten Wiederaufbaus. Leider kommt das Stadtbild, also die Anordnung schöner Türme in einer aus der Ferne passablen Dachlandschaft nur bei solchen Bildausschnittsvergrößerungen zur Geltung. In natura ist die Vedute enttäuschend, da die Innenstadt einfach viel zu groß ist, um von den Türmen ensemblebildend ausgefüllt zu werden. Dies ist natürlich keine Folge des Wiederaufbaus und liegt in der ehemals reichen städtebaulichen Substanz dieser Stadt begründet, an deren Stelle heute lähmende Belanglosigkeit oder gar Hässlichkeit getreten ist.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Noch was ueber W: der Wiederaufbau ist im allgemeinen eine Leistung, besonders wenn man die Situation in 1945 in Erinnerung hat. Aber ein paar kritische Punkte sind noch sehr stoerend. Zum Beispiel, das haessliche Gebaude von der 60er Jahre am oberen Markt, das Parkhaus in der Bronnbachergasse und natuerlich auch das neue Petrini- Haus am unteren Markt. Verbesserungen in diesen Punkten sind sehr wichtig (leider, gibt es keine Chance in Beziehung mit dem Petrini- Haus...). Es gibt auch ein sehr haesslicher Klotz am Franziskanerplatz... :crying:
    • Irgendwie übt Würzburg auf mich eine ganz besondere Faszination aus, vielleicht weil die Stadt sich nicht so großstädtisch aufspielt und trotz aller Zerstörung immer noch maßstäblich und behaglich wirkt, eine freundliche Anmutung hat. Und die Residenz ist schon etwas ganz Besonderes, ebenso wie die reizvolle Lage am Fluss. Ich mag Würzburg gerne, wie slesiano auch gebe ich ihr den Vorzug vor Nürnberg, das mir irgendwie zu eng, eintönig und muffig ist.
      In dubio pro reko

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Stuegert ()

    • Das sieht ja höchst interessant aus. Kannst du ein paar nähere Informationen geben? Von wann ist das Gebäude, das mir völlig unbekannt ist?

      Und die eigenartige Betonkonstruktion... Was hat die bitte für einen Zweck? So etwas habe ich ja noch nie gesehen.
    • Zeno schrieb:

      Das Gebäude, das wohl als eine der größeren Bausünden inmitten des alten Würzburg gelten muss, wurde 1971 fertiggestellt.
      Mir gefällt der Bau sehr viel besser als die erzlangweiligen Häuser, die sich links an ihn anschließen.

      Zeno schrieb:

      Die Betonkonstruktion hat für mein Dafürhalten nur den Zweck, ein Blickfang zu sein.

      Laut Wikipedia soll das ein Sonnenschutz sein: "Äußerlich zeichnet sich das Gebäude durch eine markante "Brise-Soleil" aus Sichtbeton sowie große, durchgängige Glasflächen aus. [...] Ohne Zweifel ist das Gebäude ästhetisch von der Architektur Le Corbusiers inspiriert, aber eine extreme Aufheizung im Sommer konnte auch durch den Brise-Soleil nicht verhindert werden."
    • Wobei das links anschließende, vornehme Gebäude ("Langsdorf") ganz herbipolenisch ist: Es entspricht ganz dem Würzburger Wiederaufbaustil der 60er, mit Dachterrasse.


      Nix da! Dieser beschiedene Wiederaufbaustil hat mit Herbipolis absolut nichts zu tun.

      Das Gebäude, das wohl als eine der größeren Bausünden inmitten des alten Würzburg gelten muss, wurde 1971 fertiggestellt.


      Lieber Zeno, weißt du was ich mir wünschen würde?
      Diese "Bausünde, umgeben von lauter Gebäuden des alten Würzburgs!

      Nun ja, man wird ja noch träumen dürfen!
      Aber soviel zum Thema "Bausünde"!
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)