• Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplan „Wickendorf-West“


    Am Mittwoch, dem 14. März 2018, lädt der Fachdienst „Stadtentwicklung und Wirtschaft“ um 18:00 Uhr in die Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Schwerin-Wickendorf, Seehofer Straße 1B, ein, um den aktuellen Stand des Bebauungsplanverfahren für das geplante Wohngebiet „Wickendorf-West“ vorzustellen. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Planungsziele zwischen der Stadtverwaltung, dem Ortsbeirat Wickendorf und der Bürgerinitiative „Bewahrung der Natur in Wickendorf West“ diskutiert. Der jetzige städtebauliche Entwurf berücksichtigt Anregungen und Wünsche der Anwohnerinnen und Anwohner: Zwischen bestehender und neuer Bebauung verbleibt ein nicht bebaubarer Grünstreifen, die Anzahl der geplanten Wohngebäude wurde verringert sowie eine Fläche für eine Gemeinbedarfsfläche z.B. für eine Kita vorgehalten.


    Bei der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung werden die Bürgerinnen und Bürger über die allgemeinen Ziele, Zwecke und Inhalte der in Aussicht genommenen Bauleitplanung unterrichtet. Anwesend sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie der künftige Erschließungsträger Walter Wiese mit dem beauftragten Planungsbüro.

  • Schwerin investiert in Bildung und Zukunft: Grundsteinlegung für neues Hortgebäude und Turnhalle in Lankow


    Für die Schülerinnen und Schüler an der Grundschule in Lankow verbessern sich die Bedingungen für die Hortbetreuung und den Sportunterricht: Heute legten Oberbürgermeister Rico Badenschier und der Leiter des Zentralen Gebäudemanagements Ulrich Bartsch gemeinsam mit Vertretern des System- und Modulbauunternehmens Kleusberg den Grundstein für ein neues Hortgebäude auf dem Schulgelände der Lankower Grundschule. Außerdem bekommt die Grundschule eine neue Zweifeldsporthalle.


    Bisher werden die Hortkinder teils in der Kita „Lankower Spielhaus“, teils in Räumen der Grundschule betreut. Doch sowohl Kita als auch Schule können den Platz selbst gut gebrauchen. Das „Lankower Spielhaus“ in Trägerschaft des Diakoniewerks Neues Ufer möchte in seinem Gebäude zusätzliche Kita-Plätze schaffen und mehr Raum für seine Arbeit mit integrativen Kindern gewinnen. Die Grundschule Lankow freut sich über wachsende Schülerzahlen.


    In dem neuen Hortgebäude sollen daher nicht nur die Hortkinder Platz finden, sondern auch zusätzliche Räume für die Grundschule zur Verfügung stehen. Insgesamt können hier 286 Kinder untergebracht werden. „Wir bauen neue Schulen und Horte, weil wir sie wegen der gestiegenen Schülerzahlen dringend brauchen. Unsere Stadt investiert in Bildung und damit in die Zukunft, das ist ein gutes Gefühl“, sagte Oberbürgermeister Badenschier bei der Grundsteinlegung. Das neue Hortgebäude in Modulbauweise soll bis Ende des Jahres fertiggestellt werden. Es gleicht der Grundschule am Ziegelsee, die ebenfalls in nur acht Monaten Bauzeit errichtet wurde. Bauherr ist wiederum das ZGM, das die Räume an das Diakoniewerk Neues Ufer vermieten wird.


    Das farbenfroh verputzte dreigeschossige Hortgebäude wird über insgesamt 14Gruppenräume in der Größe von 35 bis 60 m² und zwei Kreativräume von 46 m² Größe verfügen. Im Erdgeschoss befinden sich die Garderoben, ein Empfangsraum, eine Kinderküche sowie ein Mehrzweck-Bewegungs-Raum. Ein Fahrstuhl sichert die barrierefreie Erschließung des Gebäudes. Die Baukosten sind auf knapp drei Millionen Euro veranschlagt.


    Die neue Zweifeldsporthalle für den Schulkomplex wird entsprechend der Sportentwicklungsplanung sowohl für den Schulsport als auch für den Vereinssport genutzt werden. Die alte Tonnenhalle war schon weit über 40 Jahre alt und wurde in den Februarferien abgerissen. Der Neubau wird durch die Ralf Mehrings Komplettbau GmbH errichtet und soll bereits im Oktober 2018 fertiggestellt sein. Die Baukosten liegen ebenfalls bei knapp drei Millionen Euro. Die Zweifeldsporthalle ist 46 Meter lang, 34 Meter breit und bietet eine Spielfläche von insgesamt 1035 m². Die Sporthalle ist mit Umkleide-, Wasch- und Duschräumen, Gäste-Toiletten, Behinderten-WC sowie Aufsichts- und Regieräumen ausgestattet.

  • Bloß nicht zurückhalten! Dieses Forum lebt ja vom Diskurs wie nix anderes. :)


    Und natürlich wäre es außerordentlich wünschenswert, wenn wieder ästhetische Schulbauten entstünden. Leider ist MV da sehr sparsam, andere Länder aber auch. Überall Containerbauten. Die armen Kinder...
    Es würde ja schon viel helfen, wenn man wieder wie bei den meisten Schulgebäuden und Zweckbauten des 19. Jahrhunderts Klinkerfassaden verwendete und die Baukörper zumindest etwas gliedert. Das kann nicht die Welt kosten.



    Nebenbei sei bemerkt, dass es mit der WEMAG Crowd eine Crowdfunding-Plattform für Projekte in Schwerin und Umgebung/MV gibt, vllt. können wir darüber mal was organisieren für ein Baudenkmal:


    https://crowd.wemag.com/

  • Mal ein Auszug aus der thematisch etwas breiter gefächerten Pressemitteilung der Stadt Schwerin


    Die wissenschaftliche Tagung unter dem Titel „Burg und Stadt – Die ersten 300 Jahre Schwerin“ beginnt am Freitag, den 13. April 2018, um 13.00 Uhr im Demmlersaal. Auf dem Programm stehen fünf wissenschaftliche Vorträge. Dr. Fred Ruchhöft aus Greifswald spricht über die „Slawische Burg und frühe Stadt“, Prof. Dr. Wolfang Huschner aus Leipzig über „Früheste Schriftzüge: Ibrahim ibn Jukub und Thietmar von Merseburg“ und Dr. Albrecht Cordes aus Frankfurt/Main über „Das Schweriner Stadtrecht in Bezug auf das Lübische Recht“. Dr. Tobias Pietsch aus Berlin behandelt die „Vasallen am Hof der Schweriner Grafen“ und Schwerins Stadtarchivar Dr. Bernd Kasten beleuchtet zum Abschluss der Tagung mit seinem Vortrag „Obotritenkult und Germanisierungswahn“ die Slawen im mecklenburgischen Geschichtsbild des 19. und 20. Jahrhunderts. Das Ende der Veranstaltung ist für 18.00 Uhr geplant. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.


    Den für dass Forum relevantesten Vortrag habe ich mal fett markiert ...

  • Durch Zufall habe ich eben mitbekommen, daß das Haus Am Markt 3 gerade saniert wird. Bei einem Besuch auf dem Schweriner Weihnachtsmarkt im Jahre 2015, habe ich das Haus im Hintergrund mitgeknipst. Damals ist mir der bescheidene Zustand schon aufgefallen.


    Am Markt 3, Schwerin


    Ein Goldschmied renoviert das kleine Haus und möchte darin später seine Werkstatt und ein Geschäft einrichten. Diese Nachricht freut mich sehr. 2015 hatte ich schon auf eine baldige Rettung des Hauses gehofft.


    https://schwerin-lokal.de/schw…arkt-wird-ein-traum-wahr/


    https://www.svz.de/lokales/zei…-Schwerin-id28354607.html

  • Das freut mich sehr. Ich war 2018 auf selbigem Weihnachtsmarkt und das Gebäude macht keinen guten Eindruck. Sehr schöne Nachricht :)cheers:)

  • Die Sanierung der Siegessäule neigt sich dem Ende zu. Auffälligste Änderung ist sicher der goldene Anstrich der Megalopis, des Kapitells und der Namenstafeln. Etwas ungewohnte Ansicht, die aber wohl dem historischen Original nahe kommt. Die Statue selbst und die Stützkonstruktion im Inneren soll in einem erstaunlich guten Zustand gewesen sein.


    https://www.kulturwerte-mv.de/…flege/Denkmal-des-Monats/


    Ist ja leider keine Selbstverständlichkeit mehr, dass solche Denkmäler, die in der ehemaligen Zone sowieso rar gesät sind, ohne viel Aufhebens und irgendwelche Einsprüche von Wichtigtuern saniert werden.

  • Ich hatte mich bei historischen Darstellungen immer gefragt, ob das künstlerische Freiheit war, dass die Megalopolis (das allegorisch dargestellte Mecklenburg) in goldener Farbe gezeigt wurde. Interessanter Anblick in der Tat, steht schön in Korrespondenz mit der goldenen Hauptkuppel des Schweriner Schlosses. :)

    Vorbild war übrigens die Phokassäule in Rom. https://de.wikipedia.org/wiki/Siegess%C3%A4ule_(Schwerin)

  • So sieht das Gebäude übrigens heutzutage aus:

    Lübeck, mein Lübeck, an der Waterkant
    Königin der Hanse, Perle am Ostseestrand.

  • Schade, dass man das sichtbare Fachwerk überstrichen hat, aber ich nehme an, dies ist traditionell und lokal so üblich?

  • Ja, außer in der Elbregion hat man in Mecklenburg das Fachwerk der Straßenfassaden meist überstrichen, mitunter auch verputzt. Es war auch eher selten kunstvoll verziert, das kam erst im Historismus durch den Norweger-/Jadhaus-/Schweizerhaus- und Bäderstil vermehrt auf. Es ist keine typische Fachwerkkunst vorhanden, man hat es eher pragmatisch verwendet. Backstein/Klinker- und Putzfassaden sind hier üblicher.