Münster

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    • Mal was aus Westfalen:

      Rüdiger Stiebitz möchte, dass der Schlossplatz in ein paar Jahren so aussieht, wie es Johann Conrad Schlaun, der Architekt des Schlosses, vor 250 Jahren geplant hatte. Unruhig fährt er mit seinen Fingern über einen 200 Jahre alten Stich, zeigt auf den mittlerweile verschwundenen Marstall und ein nie errichtetes Kanzleigebäude sowie vier barocke Obelisken. So soll auch unser Verein heißen, sagt er, die vier Obelisken.
      Mit uns meint er die Mitstreiter, die er inzwischen nach eigenen Angaben mit seiner Idee infiziert hat, Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Verwaltung und, ganz wichtig, mehrere Sponsoren. Die haben ihm fest zugesagt, Herstellung und Installation von 3,80 Meter großen Holzmodellen der Obelisken zu finanzieren. So wollen wir eine Diskussion über die Zukunft des Schlossplatzes anstoßen, sagt der Kunsthistoriker.
      (...)
      Stiebitz möchte nicht nur die Attrappen über kurz oder lang durch Stein-Obelisken ersetzen. Er will auch die Bauherren des geplanten Kongresshotels davon überzeugen, jene Gebäudeseite, die dem Schlossplatz zugewandt wäre, barock zu gestalten. Dort könnten Cafés einziehen, sagt er. Der Platz würde richtig mit Leben gefüllt, genau so, wie es sich Schlaun einst vorgestellt hatte.

      Quelle: Westfälische Nachrichten

      Zur Erklärung: Der Hindenburgplatz (= der Schlossvorplatz) wird in den nächsten Jahren stark umgestaltet werden. Von dem dort geplanten "Kulturforum" ist zwar nur noch die Philharmonie zur Realisierung übrig geblieben, aber außerdem soll ein Hotel fast neben dem Schloss entstehen. Also gut, daß jetzt ein Kunsthistoriker bei der Gestaltung mitreden will.


      PS: Apropos Schlaun: Was in Münster mE immer noch der Rekonstruktion harrt, ist das "Schlaunsche Haus". Auf den ersten Blick nichts "großes", aber eigentlich ein ganz originelles architektonisches Schmuckstück! Leider nicht auf der Tagesordnung...

      www-users.rwth-aachen.de/Peter.Bause

      muenster.de/stadt/museum/modelle/hausmodelle/schlaun.html
    • Ist ja verrückt.

      Die Schloßanlage in Münster ist bekanntlich in der von Johann Conrad Schlaun geplanten Form nie vollendet worden. Als das Hauptschloß, der rechte Marstall und die Wachthäuser im Rohbau standen, starb Schlaun 1773, und Wilhelm Ferdinand Lipper setzte den Bau im Stil des Frühklassizisismus fort. Dies war vor allem in der (noch im März 1945 verbrannten) Innenarchitektur der rechten Wohnung zu sehen.

      Schlauns Idelaplan ist durch Lagepläne und vor allem durch mehrere Vogelschauperspektiven der Schloßanlage dokumentiert, das folgende Modell ist danach gebaut worden (siehe Foto, Quelle: http://www.muenster.de/stadt/museum/modelle/hausmodelle/bilder/mod8.jpg\r
      www.muenster.de/stadt/museum/mod ... r/mod8.jpg):

      Die Obelisken an der Hauptzufahrt (im Modell komischerweise nicht dargestellt) sind immer Fikion geblieben.

      Ein von Lipper geplantes Kanzleigebäude, das gegenüber dem Marstall als Pandant errichtet werden sollte, wurde nie ausgeführt (äußerlich nicht identisch mit dem von Schlaun geplanten 2. Marstall).

      So blieb die Anlage unvollendet, wie das Luftbild der 30er Jahre nach Bildindex zeigt: der Platz des Kanzleigebäudes südlich der Hauptachse ist leer (auf dem Bild der leere Platz oberhalb der Baumallee im Vordergrund)


      Der schlaunsche Marstall auf der rechten Platzseite wurde 1904 abgebrochen durch das heute noch stehende (und im Mittelbereich in den 80er Jahren getreu rekonstruierte) Oberpräsidium ersetzt. Dieser Bau ist "leider" etwas zu groß ausgefallen, so dass die ursprünglich sorgsam gewählten Großenverhältnisse der Gebäude untereinander heute nicht mehr so richtig stimmig sind.


      Bevor man etwas "rekonstruiert" (ist das in diesem Fall überhaupt der richtige Begriff?), das nie existiert hat (und allenfalls mal als ungenaue Entwurfsplanung angedacht war), sollte man doch das rekonstruieren, was man wirklich über Fotos, alte Pläne... noch kennt.

      In Münster gibt es eine ganze Reihe Torsos, deren Rekonstruktion weitaus lonender wäre, als da sind:

      1) Die Innenarchitektur der Schlosskapelle. Begonnen und weitgehend ausstuckiert im Stil des Spätbarock von Schlaun, wurde der Altar unter Wilhelm Ferdinand Lipper im Stil des Frühklassizismus vollendet. 1945 ausgebrannt, blieben im wiederaufgebauten Universitätshauptgebäude (im Hörsaal) die Hermenpilaster/Atlantenfiguren der Decke erhalten.
      Eine Rekonsturktion wurde ich meine um 2000 mal diskutiert, aber nicht ausgeführt.
      Ein Foto habe ich leider nicht im Netz gefunden.

      2) Der Rombergerhof, Neubrückenstraße 64, um 1780 als Hauptwerk von Wilhelm Ferdinand Lipper für den Freiherren von Herremann zu Zydwick errichtet, im 19. Jahrhundert im Besitz der Familie von Romberg, zerstört im Zweiten Weltkrieg als Stadttheater und Musikhochschule.
      Während der Risalit der Straßenfront abgetragen wurde (das Säulengestein wurde beim Wiederaufbau des Prinzipalmarktes verwendet), geht die Gartenfront bis heute als Runie im Innenhof des neuen Stadttheaters nach Entwürfen von Harald Deilmann u.a.
      Eine Rekonstruktion kommt z.Zt. nicht in Frage, weil dazu das Stadttheater (ein in Münster geliebter Bau! - ) teilweise abgebrochen werden müsste.

      Gartenfront als Runie erhalten nach Bildindex


      Straßenfront (zerstört) nach Bildindex



      3) Der Hof der Freiherren von Elverfeldt, genannt Beverförde zu Werris, Königsstraße 46, erbaut um 1703 von Gottfried Laurenz Pictorus, wurde ebenfalls 1945 zerstört, die noch stehenden Fassaden des Mittelbaus und des linken Flügels abgebrochen. Der rechte Flügels wurde erstaunlicherweise mit dem alten Mansarddach wieder ausgebaut, das Ehrenhofgitter blieb erhalten.
      Hier wäre eine Rekonstruktion dringend geboten, allerdings müssten dafür auch wieder funktionierende "Nachkriegsneubauten" abgebrochen werden.
      Und in Münster gilt: wozu was abreissen, was man noch teuer vermieten kann? (Münster hat Mieten wie Düsseldorf.) Kommt also auch erstmal nicht.
      Alter Zustand nach Bildindex


      ----

      4) Eine Wiederkehr des angesprochenen Schlaunhauses, Hollenbeckerstr. 9, 1945 bis auf Teile der Gartenfront zerstört, wäre sicherlich wünschenswert, aber auch hier steht ein 0-8-15 50er-Jahre Mehrfamilienhaus im Wege.

      Front Hollenbeckerstraße/Ecke Kuhstraße nach Bildindex


      Straßenfront, Mittelrisalit nach Bildindex



      5) Erfolgreiche Rekonstruktionen (wird auch in Münster so empfunden) waren in Münster ja schon das spätgotische Rathaus, der Erbdrostenhof und die Clemenskirche.
    • @Leipziger:
      Danke - Von der Rekonstruktion des "Oberpräsidiums" wußte ich noch nichts!
      Was den Schlossplatz angeht: Von einer Rekonstruktion spricht niemand. Allerdings wird - wenn das KOngresshotel tatsächlich das Pendant zum Oberpräsidium werden soll - der von Schlaun geplante Schlossplatz räumlich hergestellt. Dass dieses Hotel zumindest Ensembletauglich sein sollte (klinker, sandstein) ist wohl Konsens! Die Obelisken (von denen ich mal herausfinden muss, ob sie nicht doch mal gestanden haben) unterstützen dann die räumliche Fassung. Übrigens ist meine Befürchtung, daß man sich nicht zum "Schlaunschen Schlossplatz" durchringen kann und das Hotel versetzt baut. "Bloß keine Symmetrie.."

      Die Rekonstruktion des Rombergerhof ist nicht zuletzt wegen der geänderten Straßenführung der Neubrückenstraße Illusion.

      Der Beverfoerder Hof wurde kürzlich renoviert, wobei der Freiherr die Rekonstruktion wieder als Fernziel genannt hat. Der linke Flügel steht ja noch. Meine Meinung: In DER Lage wird er nicht auf soviel vermietbaren Raum verzichten, welcher ihn die Rekonstruktion kosten würde. (Ich lese gerade, daß Du genau denselben Gedanken hast)

      Das Schlaunsche Haus ist tatsächlich am ursprünglichen Ort nicht möglich, aber mE "translozierbar". :zwinkern:
    • davila, danke der Rückmeldung.

      Zum Oberpräsidium gibt es einen kurzen Absatz in der Zeitschrift "Westfalen" in den dort in bestimmten Abständen immer wieder anzutreffenden Berichten zur Denkmalpflege (Jahrgang weiss ich aus dem Kopf nicht.) Dort gibt es auch Vergleichsfotos von Mittelrisalit und auch zum Treppenhaus (mit neubarocken Stuckkaturen, die relativ unversehrt über die Zeit gekommen sind (im Gegensatz zum Schloss ist es nicht ausgebrannt).
      Der Mittelrisalit war allerdings nur relativ leicht beschädigt, insbesondere was die Sandsteinteile im Dachbereich betrifft. Im Grunde erscheint es mehr als eine sorgfältige Beseitigung der Kriegs/Kriegsfolgeschäden als eine Rekonstruktion.

      Zitat:
      „Was den Schlossplatz angeht: Von einer Rekonstruktion spricht niemand.“ Dann bin ich ja ein bisschen beruhigt, habe wahrscheinlich zu flüchtig gelesen. Das wäre mir doch ein wenig zu viel „Diesneyland“. Das Vertrauen in eine wirklich zukunftsfähige „moderne“ Lösung habe ich aber auch leider nicht.
      Gibt es eigentlich Bilder/Zeichnungen von dem, was da kommen könnte?

      Ich finde, die sollen das Ding (diese Konzerthalle oder was) doch irgendwo anders hinbauen, gibt doch noch genug andere tolle Standorte. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich immer an diese grauenvolle Tribüne/Pferderennbahn für dieses „Turnier der Sieger“, die jedes Jahr vor dem Schloss einige Wochen lang aufgebaut wird und den ganzen Platze für diese Zeit verstellt.



      Beverfördenscher Hof:
      War das die „Renovierung“, die so ca. 2004 oder 2005 stattfand, und bei der sich äußerlich nichts änderte? Das Haus stand damals eine Weile leer.
      Ich glaube, der Freiherr ist etwas zu wenig innovationsfreudig. Wenn der Beverfördensche Hof rekonstruiert wäre, wäre er sofort eine der interessantesten Adressen für Veranstaltungen, wie etwa der Erbdrostenhof. Klar kostet das Fläche, diese ist dann aber erheblich höherwertiger Nutzbar als heute. Und in Münster kann man ja fast soviel Miete nehmen wie man will. Die Leute zahlen es eben.


      Romberger Hof:
      Gefühlt dürfte das mit der Straßenführung stimmen. In der Münsterschen Altstadt sind ja quasi alle Straßen mit Ausnahme der früher schon relativ breiten Straßen (Prinzipalmarkt, Bogenstr./Spiekerhof, Salzstraße, Ludgeristr.....) rigoros verbreitert worden.

      Mir blutete jedenfalls schon ein wenig das Herz, als ich mir die Ruine mal unmittelbar aus der Nähe angesehen habe. Sehr schöne Materialität, und durch ihren geringen Restaurierungsgrad sehr schöne „Spuren der Zeit“. (Leider ist der Baumberger Sandstein ja nicht besonders Witterungsbeständig). Durch ihren doch sehr klassischen Charakter die Ruine schon etwas von einer griechischen Tempelarchitektur. Und als ich dann an der Stelle des kleinen ovalen Kabinetts stand, das in der Literatur ja mehrfach abgebildet ist (Geisberg, Bussmann) und sich an der Innenseite noch heute im Rohbau abbildet, wurde einem schon der Verlust bewusst.


      Schlaunhaus an anderer Stelle:
      Wenn nicht an der alten Stelle, wo denn dann? Kaum eine Straße in Münster ist so gut erhalten wie die Hollenbecker Str. (ja, die benachbarte Kreuz- und Buddenstr. noch...)
      Also ich finde, das Schlaunhaus an anderer Stelle ist ein Unding... irgendwie nicht vorstellbar.
      Vieleicht sollte man es doch besser ruhen lassen.... Gucken wir halt die Bilder an. 8)



      Ich würde mich auch über kurze Infos zu den anderen Bauprojekten in Münster freuen, wenn es denn was Neues gibt (obwohl der Thread ja „Der münstersche Schloßplatz“ heißt)
      - Stubengasse: Kommt denn nun was?
      - Landesmuseum?
      - Die UB Krummer Timpen wird glaube ich gerade umgebaut/erweitert (zumindest zaghaft)
      - Was entsteht denn nun auf dem Grundstück Alter Steinweg 19? (neben dem Sport-Karstadt-Pavillon). Dass dort 2006 eines der letzten, wenn auch an der Fassade vereinfachten Gründerzeithäuser der Altstadt abgebrochen wurde (ca. 1899 von Franz Wucherpfennig erbaut), habe ich noch mitbekommen. Bestimmt kommt da so ein bolles-willson-teil hin wie die benachbarte Stadtbibliothek (slang in Münster: „Stadtbücherei“!)
    • hanseviertel-muenster.deDie Antwort mit urlaubsbedingter Verspätung:

      Gibt es eigentlich Bilder/Zeichnungen von dem, was da kommen könnte?
      Ich finde, die sollen das Ding (diese Konzerthalle oder was) doch irgendwo anders hinbauen, gibt doch noch genug andere tolle Standorte. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich immer an diese grauenvolle Tribüne/Pferderennbahn für dieses „Turnier der Sieger“, die jedes Jahr vor dem Schloss einige Wochen lang aufgebaut wird und den ganzen Platze für diese Zeit verstellt.


      Für das Kongresshotel selbst gibt es - meines Wissens - nur "Baumassemodelle" im Rahmen der (obsoleten) Planung für das "Kulturforum". Welche anderen Standorte hast Du im Kopf? Eigentlich ist fast alles hier im Innenstadtbereich vergeben, verplant bzw. heiliges Grün.


      Ich würde mich auch über kurze Infos zu den anderen Bauprojekten in Münster freuen, wenn es denn was Neues gibt (obwohl der Thread ja „Der münstersche Schloßplatz“ heißt)
      - Stubengasse: Kommt denn nun was?
      - Landesmuseum?
      - Die UB Krummer Timpen wird glaube ich gerade umgebaut/erweitert (zumindest zaghaft)
      - Was entsteht denn nun auf dem Grundstück Alter Steinweg 19? (neben dem Sport-Karstadt-Pavillon). Dass dort 2006 eines der letzten, wenn auch an der Fassade vereinfachten Gründerzeithäuser der Altstadt abgebrochen wurde (ca. 1899 von Franz Wucherpfennig erbaut), habe ich noch mitbekommen. Bestimmt kommt da so ein bolles-willson-teil hin wie die benachbarte Stadtbibliothek (slang in Münster: „Stadtbücherei“!)


      Also: Das Stubengassenprojekt ist seit drei Jahren ein Hängen und Würgen: Der Projektträer bekräftigt alle zwei Monate seine festen Absichten und das isses' dann. Mir ist bei dem Wettbewerbssieger nicht traurig darum: Vielleicht noch ein Jahr Verzögerung, und Münster bleibt von diesem Aegidimarkt2 verschont. Ein großes und vielversprechendes Projekt im Bau in direkter Nachbarschaft ist übrigens das Hansaviertel ( hansaviertel-muenster.de ).

      Das Landesmuseum wird peu a peu nach den Planungen von Volker Straub umgebaut werden. Mit der Außengestaltung habe ich meine Probleme: Der Sinn eines kleinen Binnenplatzes zwischen Altbau und einem verlängertem Flügel an der Pferdegasse erschließt sich mir nicht. Man hätte mE auch die Chance gehabt, die Pferdegasse aufzuwerten (nördliche Bürgersteige verbreitern, den Ehrenhof im Bau reflektieren, irgendwas...).

      Neben dem Kiffe-Pavillon entsteht - ein Parkhaus. In Münsters Innenstadt besteht nach einer fixen Idee derStadtverwaltung ein Parkplatznotstand wie in Manhatten nicht ärger. Um das Parkhaus am Steinweg gibt es übrigens gerade eine politische Provinzposse inklusive westfälischen Uradels, die ich hier nicht ausführen werde; jedenfalls droht hin zum Pavillon eine wunderschöne hohe "Bunkerwand". (Übrigens: "Stadtbücherei" kein Westphalismus :zwinkern: )

      Die ULB bekommt auf der Seite zum Juridicum einen zusätzlichen Flügel sowie im Zentralbau ein zusätzliches Geschoss. Der Umbau hat schon begonnen.

      Soweit meine oberflächlichen Antworten, wobei ich den Eindruck habe, einem SAchsen mit DER Ortkenntnis wenig Neues zu erzählen.
    • Schöne Sache, wenn das klappen würde. Noch besser würde ich es finden, wenn in das Schloß das Westfälische Landesmuseum einziehen würde. Das wäre viel besser als das fortschreitende Verkommen als Hochschulbau. Außerdem sähe das ganze Areal dann noch viel gepflegter aus... :zwinkern:

      Noch eine Frage: Ist der obige Idealplan von der Innenstadt ("Altstadt", obwohl es die nicht mehr gibt... :weinen: )aus betrachtet ?
    • @Oliver
      Ja, das oben gezeigte Schlossmodel stellt quasi die Stadtansicht dar. Und sage in Münster bitte nicht, es gäbe keine Altstadt mehr. Bei Betrachtung der reinen Fakten gibt es sie zwar tatsächlich fast nicht mehr, "gefühlt" ist sie aber durchaus allgegenwärtig.

      Ein "Umzug" des Landesmuseums in Schloß ist sicherlich reine Fiktion (ober bin ich nicht richtig informiert?). Ich finde den Standort des Landesmuseums am Domplatz allerdings durchaus angemessen und zukunftsfähig für das Museum. Der Grundzeitzeitbau von etwa 1900 von Hermann Schaedler mit gut erhaltener Baumberger-Sandstein-Fassade in "niederländischer Renaissance" ist doch auch ein hervorragendes Aushhängeschild. Schade nur, dass die Giebel nach Kriegszerstörung verloren sind und das nach 1945 aufgebaute Staffelgeschoss vor kurzem ohne wesentliche gestalterische Verbesserung erneuert wurde.

      @davila
      Über das, was da kommen könnte, bin ich nun doch nicht so informiert. Danke der ausführlichen Antwort.

      Das Parkhaus am Alten Steinweg ist doch sicherlich etwas deplaziert. Zufahrt wohl über die "Schneise" Bült etc. - damit die Leute dann überhaupt keinen Meter mehr zur Fussgängerzone laufen müssen.

      Also ich hätte das Parkhaus beispielsweise an der Georgskommende gebaut (dann müssen die Leute halt etwas weiter laufen) und dieses schöne Grundstück am Alten Steinweg höherwertiger genutzt (Kongress-Hotel ist doch dort auch denkbar, vielleicht unter Hinzuziehung des des Opel-Kiffe-Pavillons (Problem sicherlich die verschiedenen Besitzverhältnisse und des Denkmalschutzes des Pavillons... - unter uns gesagt: aus städtebaulicher Sicht muss dieses Opel-Kiffe-Pavillon da wieder weg - hier gehört "verdichtet" - d.h. die Stadt wiederhergestellt. Könnten hier ja mal die Rekonstruktion des hier zerstörten "Steinfurter Hofes" - Scheddings Weinstuben - um 1700 von L.F. v. Corfey - vorschlagen..... )

      Beim Landesmuseum kann es doch nur besser werden, ohne dass ich einen der Entwürfe gesehen hätte. Dier 60er Jahre Eingangsbereich ist doch aufgrund seines geringen Bauvolumens allein schon nicht gut. Von diesem tunnelartigen Arkadengang ganz zu schweigen.

      Stubengasse:
      Auch wenn sich niemand einen zweiten Agidiimarkt wünscht, aber der jetzige Parkplatz ist doch städtebaulich auch nicht toll, oder?
      Ein wenig habe ich das Projekt ja verfolgt, habe mir aber eigentlich nur gemerkt, dass es sehr langwirig erscheint und es aus Gründen, die ich nicht verstehe, sehr viele Bedenkenträger bei dem Projekt gibt. Kaufkraft hat Münster doch genug, die Stadt kann schon noch Einzelhandel "gebrauchen" ("gefühlt" von extern, das "fühlen" oder "wissen" der Münsterraner ist offenbar anders).

      Beim Ägidiimarkt bin ich allerdings der Meinung, dass es noch hätte schlimmer kommen können. Das Ding ist um 1980 oder so gebaut, wenn ich mich an die Klötze anderswo aus der Zeit erinnere, ist es doch ganz gut. Der Ägidiimarkt hat doch immerhin eine Mischnutzung (wohnen, kleine Ladeneinheiten, eine kleinteilige Fassade, ...),
      mehr kann die heutige Bauleitplanung nicht leisten (warum auch immer, das würde zu weit führen, das hier zu klären).

      Hanseviertel:
      Sieht ja erstmal ganz sympartisch aus, habe bisher nichts davon gehört. Was steht denn da jetzt für ein Gebäude? Ich meine, da wäre so ein 50er-Jahre Verwaltungsgebäude, was auch in die Kategorie "hätte schlimmer kommen können" gehört.


      Steht eigentlich der sog. "Kettlersche Hof" an der Königsstraße (Nr. 52?) inzwischen?
      Hier stand bis 1945 ein frühklassizizistischer Bau von Boner (Adelshof der Freiherrn von Kettler zu Harkotten). Bis Anfang 2006 war das Grundstück Parkplatz, dann wurde ein Büro-Neubau in moderner "Kubus-Form" begonnen, der den Namen des alten Hofes erhielt.
      Ich habe seinerzeit nur die Baupläne gesehen, die allerdings bereits ausführungsreif waren.
    • "Leipziger" schrieb:

      @Oliver
      Ja, das oben gezeigte Schlossmodel stellt quasi die Stadtansicht dar. Und sage in Münster bitte nicht, es gäbe keine Altstadt mehr. Bei Betrachtung der reinen Fakten gibt es sie zwar tatsächlich fast nicht mehr, "gefühlt" ist sie aber durchaus allgegenwärtig.

      Ein "Umzug" des Landesmuseums in Schloß ist sicherlich reine Fiktion (ober bin ich nicht richtig informiert?). Ich finde den Standort des Landesmuseums am Domplatz allerdings durchaus angemessen und zukunftsfähig für das Museum. Der Grundzeitzeitbau von etwa 1900 von Hermann Schaedler mit gut erhaltener Baumberger-Sandstein-Fassade in "niederländischer Renaissance" ist doch auch ein hervorragendes Aushhängeschild. Schade nur, dass die Giebel nach Kriegszerstörung verloren sind und das nach 1945 aufgebaute Staffelgeschoss vor kurzem ohne wesentliche gestalterische Verbesserung erneuert wurde.
      ...


      Wenn ich mich recht erinnere, ist das Landesmuseum aber in einem Betonklotz aus den 60ern !? Und zur Überprüfung der reinen Fakten empfehle ich dann doch eine Bildergegenüberstellung meinetwegen des Prinzipalmarktes. Das hatten wir hier im Forum schon vor ein paar Jahren gemacht und dann stellte sich sehr schnell Ernüchterung ein!
    • Also ich hätte das Parkhaus beispielsweise an der Georgskommende gebaut (dann müssen die Leute halt etwas weiter laufen) und dieses schöne Grundstück am Alten Steinweg höherwertiger genutzt (Kongress-Hotel ist doch dort auch denkbar, vielleicht unter Hinzuziehung des des Opel-Kiffe-Pavillons (Problem sicherlich die verschiedenen Besitzverhältnisse und des Denkmalschutzes des Pavillons... - unter uns gesagt: aus städtebaulicher Sicht muss dieses Opel-Kiffe-Pavillon da wieder weg - hier gehört "verdichtet" - d.h. die Stadt wiederhergestellt. Könnten hier ja mal die Rekonstruktion des hier zerstörten "Steinfurter Hofes" - Scheddings Weinstuben - um 1700 von L.F. v. Corfey - vorschlagen..... )


      Die Georgskommende als Standort war auch lange in der Diskussion. Allerdings rückt die UNiversität als Eigentümerin das Grundstück nicht heraus. Also ein schönes Beispiel für die Verfügarkeit von innnenstädtischem Grund....
      Unter uns gesagt: Ich bin eigentlich ein Fan des Pavillons. Aber so ein Solitär muss "inszeniert" werden und nicht nur so quasi im Hinterhof herumstehen.

      Stubengasse:
      Auch wenn sich niemand einen zweiten Agidiimarkt wünscht, aber der jetzige Parkplatz ist doch städtebaulich auch nicht toll, oder?
      Ein wenig habe ich das Projekt ja verfolgt, habe mir aber eigentlich nur gemerkt, dass es sehr langwirig erscheint und es aus Gründen, die ich nicht verstehe, sehr viele Bedenkenträger bei dem Projekt gibt. Kaufkraft hat Münster doch genug, die Stadt kann schon noch Einzelhandel "gebrauchen" ("gefühlt" von extern, das "fühlen" oder "wissen" der Münsterraner ist offenbar anders).

      ICh bin nicht gegen das ob der Bebauung, sondern das wie. Übrigens hat die Stadt wohl allmählich die Geduld verloren und wird das Projekt bald wieder neu vergeben. Never ending story...

      Hanseviertel:
      Sieht ja erstmal ganz sympartisch aus, habe bisher nichts davon gehört. Was steht denn da jetzt für ein Gebäude? Ich meine, da wäre so ein 50er-Jahre Verwaltungsgebäude, was auch in die Kategorie "hätte schlimmer kommen können" gehört.


      Dort stand ein mittlerweile abgerissenes Verwaltungsgebäude der Bezirksregierung. Besonders bin ich auf die durch das Hanseviertel umgestalteten Gassen hin zur Ludgeristraße gespannt. Echte Stadtreparatur. Die Fassaden der Internetseite entsprechen allerdings nicht der aktuellen Planung. Jedenfalls gibt es Spitzgiebel.

      Steht eigentlich der sog. "Kettlersche Hof" an der Königsstraße (Nr. 52?) inzwischen?
      Hier stand bis 1945 ein frühklassizizistischer Bau von Boner (Adelshof der Freiherrn von Kettler zu Harkotten). Bis Anfang 2006 war das Grundstück Parkplatz, dann wurde ein Büro-Neubau in moderner "Kubus-Form" begonnen, der den Namen des alten Hofes erhielt.
      Ich habe seinerzeit nur die Baupläne gesehen, die allerdings bereits ausführungsreif waren.

      Ja, der steht schon. Architektonisch, was man heute so "hochwertig" nennt: Sandstein, gegliederte Fassade, Staffelgeschoss. Aber die Königstraße macht sich!

      @Oliver:
      Das Schloss "verkommt" nicht. Erstens ist es vor allem die Verwaltungsstelle der Universität. Zweitens sind wir hier in Münster ! :zwinkern:
      Das Landesmuseum ist in einem Altbau mit modernen Erweiterungen untergebracht.
      Was die "Altstadt" angeht hat, Leipziger vollkommen recht: Die wenigen Überbleibsel sind stadtbildprägend und der nächtliche Prinzipalmarkt hat meines Wissens noch niemanden ernüchtert.
    • Also ich weiß jetzt nicht immer genau um welche Gebäude es sich dreht aber ich hab mal 'ne etwas größere Galerie aus Münster online gestellt:
      Link

      Wie du hier siehst, Oliver, ist das Landesmuseum alles andere als ein Betonklotz, allerdings hat es einen ziemlich häßlichen Anbau, vielleicht meinst du den


      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Da offensichtlich Bildmaterial zur Veranschaulichung gesucht wird, habe ich mal gesucht und gefunden, habe allerdings aus Datenschutzgründen nicht alle Bilder eingebunden.

      Nochmal das Landesmuseum (Altbau von H. Schaedler). Ein Bild vom historischen Zustand habe ich leider nicht im Netz gefunden.


      (Quelle Wikipedia.de, Benutzer: "Florian Adler" )

      Der Neubau der Bezirksregierung Münster am Domplatz (2005-06 von Kresing Architekten)
      Bis etwa 1970 stand hier ein Bau in niederländischer Renaissance, um 1870 von Friedrich Endell, der den Krieg überlebt hatte.
      upload.wikimedia.org/wikipedia…nster_Domplatz_7569.jpg\r
      upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... z_7569.jpg


      Zeigen möchte ich euch noch einen toll erhaltenen Altbau am Domplatz, der beinahe grundsätzlich übersehen wird, da man ihn nicht so richtig einordnen kann:

      Die ehemalige Reichbank am Domplatz, heute Nebengebäude der Regierung, erbaut 1893 auf dem Platz einer Domkurie.
      Ganz bewusst wählte man für den Bautyp der Reichsbank am Ende des 19. Jahrhunderts den Stil der „Italiensichen (Hoch-)Renaissance“ in seltener Stilreinheit, um schon durch den „bewährten“ Baustil die „Sicherheit“ des Gelds auszudrücken.
      Der Architekt Max Hasak ist der Schöpfer von sehr vielen Landesbanken in Deutschland, die immer wie ähnlich sind (noch erhalten: Leipzig, Wuppertal-Elberfeld....)
      commons.wikimedia.org/wiki/Ima…nster_Domplatz_3219.jpg\r
      commons.wikimedia.org/wiki/Image ... z_3219.jpg


      Eine „typische“ Straße in Münsters Altstadt heute (Jüdefelderstr., Parallelstr. Zur Hollenbeckerstr., in der das Schlaunhaus stand, s.o.)
      de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mue…efelderStrasseNorth.jpg\r
      de.wikipedia.org/wiki/Bild:Muens ... eNorth.jpg

      Kreuzstraße, eines der letzten alten Häuser (verputztes Fachwerkhaus, wohl 18./19. Jh.)
      de.wikipedia.org/wiki/Bild:MuensterKuhviertelCavete.jpg\r
      de.wikipedia.org/wiki/Bild:Muens ... Cavete.jpg


      Königsstraße mit schon stehenden Münsterakaden (2006 von Joseph Paul Kleihus aus Dülmen-Rorup), im Vordergrund die Bauarbeiten für den angesprochenen Kettelerschen Hof
      upload.wikimedia.org/wikipedia…ter_Arkaden_II_7580.jpg\r
      upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... I_7580.jpg

      Ein Schweng nach links mit klaiszistischem Druffelschen Hof (Pikassomseum, um 1780 von Arnold Boner, 1945 zerstört, wiederaufgebaut, um 2000 bis auf die Fassade abgebrochen und wieder rekonstruiert, daneben die Sparkasse, 1909 von Alfred Hensen im „Heimatstil/Neubarock“....
      upload.wikimedia.org/wikipedia…Arkaden2Abschn_7180.jpg\r
      upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... n_7180.jpg

      Ruine des Rombergerhofes (1780 von W.F. Lipper) mit neuem Stadttheater (um 1950 von Harald Deilmann u.a.)
      upload.wikimedia.org/wikipedia…nsterStadttheater84.JPG\r
      upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... ater84.JPG


      Kiffe.Pavillon, um 1950 (heute Karstadt, Baudenkmal) auf dem Platz des zerstörten Steinfurter Hofes am Alten Steinweg 15 errichtet, von dem ich kein Bild im Netz gefunden habe. Das Navhbarhaus mit der Brandwand im Hintergrund wurde inzwischen abgebrochen, hier wird das angesprochene Parkhaus errichtet.
      commons.wikimedia.org/wiki/Ima…_KiffePavillon_7212.jpg\r
      commons.wikimedia.org/wiki/Image ... n_7212.jpg



      Dann möchte ich euch noch das Schloß genauer zeigen, auch auf die Gefahr hin, dass es vielleicht langweilt...
      Ich finde die heutige Nutzung als Universität eigentlich ganz selbstverständlich und angemessen.

      Gesamtanlage von der Stadt aus (Blickrichtung des Modells)


      Schloß vor der Zerstörung nach Bildindex...


      ...zerstört (Westfälisches Amt für Denkmalpflege)



      Gartenseite- Mittelpavillon damals nach Bildindex


      und heute
      fotocommunity.de/pc/pc/display/2828822\r
      fotocommunity.de/pc/pc/display/2828822

      Man beachte die unscheinbaren Veränderungen im EG des Mittelpavillons



      Hauptportal mit neobarocker Türe und barockem Bildschmuck von Pfeil (Darstellung des Tod?) nach Bildindex


      Eine der Jahreszeiten (Frühling) am Mittelpavillon des Schlosses (Bildhauer: Pfeil) nach Bildindex


      nach Bildindex


      Tordurchfahrt vor der Zerstörung (Mittelpavillon, EG) nach Bildindex


      Treppenhaus von Wilhelm Ferdinand Lipper, um 1780 (zerstört) nach Bildindex


      Festsaal von Wilhelm Ferdinand Lipper um 1780, im Mittelpavillon, Stadtseite (zerstört) nach Bildindex




      Speisesaal der rechten Wohnung (Gartenseite) von Lipper nach Bildindex


      Fürstensaal in der rechten Wohnung (Stadtseite), durch Zusammenziehung der Antichambres gewonnnen, um 1780, zerstört nach Bildindex


      Die Schlosskapelle zu Münster vor der Zerstörung (Bild des Denkmalamtes)


      Zum Diskussionsstand „Rekonstruktion“ der Schloßkappelle
      uni-muenster.de/Rektorat/muz/muz9043b.htm\r
      uni-muenster.de/Rektorat/muz/muz9043b.htm

      Oberpräsidium der Provinz Westfalen (Schlossplatz), heute Universitätsinstitute (erbaut um 1904 anstelle des Marstalls von Johann Conrad Schlaun
      de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mue…chlossMarstallNorth.jpg\r
      de.wikipedia.org/wiki/Bild:Muens ... lNorth.jpg
    • Sehr schöne Schrägbilder von Münster gibt es bei Maps.live. Die scheinen ganz aktuell zu sein. Hier ein Paar Beispiele:

      Neubau an der Überwasserkirche: Obwohl ich kein Fan von Dudler bin, finde ich, dass diese Neubauten interessant sind. Die Anlage hat jetzt was Klosterartiges (mit modernem Kreuzgang). Die Materialen passen auch zu den Altbauten.

      maps.live.com/default.aspx?v=2…&scene=11683855&encType=1

      Hier soll das Hanse-Viertel enstehen. Eine deutliche verbesserung.

      maps.live.com/default.aspx?v=2…&scene=11683894&encType=1

      Auffallend beim betrachten der Bilder sind die vielen ganz gut angepassten Neubauten aus dem 50er bis 60er Jahren - auch ausserhalb des Prinzipalienmarktes. Auch scheint es ein Paar schöne Altbauten hier und da zu geben.

      maps.live.com/default.aspx?v=2…&scene=11683876&encType=1

      Königsstrasse
      maps.live.com/default.aspx?v=2…&scene=11683894&encType=1
    • "davila" schrieb:

      "@leipziger:
      Hast Du den Artikel zur Schlosskapelle ergoogelt oder hast Du da mehr Informationen? Das Thema ist nämlich leider mausetot."

      Konnte mich an den Artiekl erinnern (habe diesen oder einen Ähnlichen auch als Papier damals aus irgendeiner Zeitung rausgerissen). Habe später nie wieder was davon gehört, denke, dass das Thema erstmal gestorben ist.
      Die Hermenpilaster sind ja in dem Hörsaal (1. OG, oberhalb der um 1950 eingezogenen Zwischendecke) noch zu sehen (heißt glaube ich "H2"). Alles andere ist aber futsch.
    • Du wohnst also in der Nähe des Cordeplatzes im schööööönen X-Viertel... schön


      8)

      Weil Du konkret danach gefragt hast, nun weiter im Dialog der beiden Münster-Freaks: Finalmente, der Stubengassenplatz wird bebaut (nach den bekannten Plänen)! Zusammen mit dem "Hanseviertel" und dem durch Einzelhandel (oder das Konzerthaus?!) ersetzten Parkhaus neben Kaufhof verändert sich dieser Teil der Innenstadt komplett! (Persönlich freue ich mich vor allem auf belebte Gassen zur Ludgeristraße)

      Die letzte innenstädtische Brache ist damit der Parkplatz am Bült. Der ist unverständlicherweise bisher nie Thema gewesen. Gut Münsterding will Weile haben....
    • "davila" schrieb:


      Gut Münsterding will Weile haben....


      Passend ausgedrückt. Vor allem das "Weile" :gg:

      Welchen Parkplatz "Bült" meinst denn du? Bült ist doch diese "Schneise" in der Altstadt, die den Bereich Hörsterstr./Neubrückenstraße von dem Rest abtrennt. Mir fällt da nur die kleine Parkfläche neben dem hier nun schon x-mal angesprochenen Opel-Kiffe-Pavillon alias Sportkarstadt ein.