Potsdam - Speicherstadt und Brauhausberg

  • Denn jedes neue Museum bedeutet weitere (steuerfinanzierte) Arbeitsstellen für Akademiker, die sich sonst andere Beschäftigungen auf dem Arbeitsmarkt suchen müssten.

    Nicht in jedem Fall. Unser Technikmuseum wird ehrenamtlich von einem Förderverein betrieben. Um es mit geplanten 6 Mio sanieren zu können, hätte das Eigentum auf die Stadt übergehen müssen, da sonst die staatlichen Fördermittel nicht ausgereicht werden dürfen. Der Verein hat die Eigentumsübertragung abgelehnt.

  • der Speisesaal scheint ca 3,50 m hoch zu sein, das ist nicht viel für eine Ausstellungshalle für moderne Kunst.

    Sicherlich wären hohe Räume (wie im Barberini) optimal. Es geht aber auch mit 'weniger'. Vor ein paar Jahren hat Herr Plattner seine DDR-Sammlung im Kutschstall präsentiert, wie man in diesem Bild erkennen kann waren die Räume dafür auch nicht sonderlich hoch. Ich denke Herr Plattner und seine Architekten werden schon wissen was sie tun.

  • Um mal wieder etwas den Blick vom "Minsk" auf das gesamte dortige Stadtareal auszuweiten: Was ist eigentlich aus der Bauruine der Tiefgarage in der Speicherstadt Süd geworden? Vor drei Jahren hieß es, die Tiefgarage müsse entweder zugeschüttet oder fertig gebaut werden, dann einigte man sich auf den Weiterbau. (Vgl. hier) Es wurde vor über zwei Jahren sogar berichtet, dass die Bagger wieder angerollt wären. (Vgl. hier) Seitdem herrscht wieder Schweigen. Problem endlich gelöst? Oder Dauer-Bauruine?


    ("Potsdam-Fan" antwortete dankenswerterweise vor anderthalb Jahren im Sommer 2018, dass noch nicht viel geschehen sei. Ist das immer noch der Status Quo?)

  • Dieser Thread lautet doch nicht "Minsk", sondern "Speicherstadt und Brauhausberg". Hier wurde auch schon über die Schwimmhalle und die Speicherstadt Nord und die Umgestaltung der Verkehrskreuzung Leipziger Straße diskutiert.


    Das Thema der Tiefgarage und des unfertigen Platzes vor dem Speicher hatten wir nun schon mehrfach in der Vergangenheit. Ich halte das für ein sehr wichtiges städtebauliches Areal, das derzeit wohl immer noch einer (Jahre langen) Baustelle gleicht. Jedenfalls bin ich nicht auf dem aktuellen Stand. Wen das Thema nicht interessiert, der muss sich ja nicht dazu äußern.

  • Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) hat sich in ihrer Ausgabe vom 09.01.2020 mit der Zukunft des "Kreml" befasst. Die erste Baugenehmigung für die Sanierung des sogenannten Kreml liegt vor. Bis zur Fertigstellung dauert es aber noch mindestens vier Jahre.


    https://www.pnn.de/potsdam/ers…ran-langsam/25402278.html


    Ich hatte ja den Bauherrn mehrmals angeschrieben ob man den Turm nicht in seinem Originalzustand wieder herstellen könnte. Bedauerlicherweise habe ich keine Antwort erhalten.

  • In den PNN vom 13.01.2020 kann man über den Baubeginn beim ehemaligen Restaurant "Minsk" nachlesen. In anderthalb Jahren soll der Bau fertig sein. Gleichzeitig mit der Eröffnung 2021 soll auch wieder ein Café mit Terrassenbetrieb für die Besucher zur Verfügung stehen.


    Vergangenheit. Und auch Zukunft?

    Privatarchiv_Wladimir_Stelmaschonok


    Aufnahmen vom Oktober vergangenen Jahres. Rückwärtige Ansichten...


  • Hier noch zwei heutige Ansichten des Minsk...

    Der Beitrag soll es ermöglichen, die Bildqualität der als Dateianhang direkt hochgeladenen und eingebundenen Fotos mit im Format 1600 x 1200 bei abload gehosteten Fotos zu vergleichen.


    Als Dateianhang:



    Via abload über externes Hosting:


    dsc02324vsjqk.jpg


    Als Dateianhang:



    Via abload:


    dsc02325cjj9z.jpg


    In der Darstellungsqualität eigentlich kein nennenswerter Unterschied erkennbar, finde ich.

    Durch die nun wieder bestehende Möglichkeit des externen Hostings werden sich ja hoffentlich einige aufgebrachte Gemüter wieder beruhigen...:kuss:

    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

  • Werden eigentlich auch die Schmuckelemente des "Minsk" wieder hergestellt? Also die künstlerisch gestalteten Fenster, die Mosaiken, das "Minks"-Enblem?