München - Neuhauser Straße 19 - 21, Karstadt u.a.

  • Weitere Baustellen-Impressionen (letztes Wochenende):








    hat was von den Trümmerjahren, von mir aus könnte man anschließend sich westlich bis zum Karlstor und östlich zum Marienplatz durcharbeiten, taugt alles nix und dann Richtung Murkxburg weiter...
    die Bebauung um den Rindermarkt gehört auch vollständig weg... der Jakobsplatz ebenso und der Oberanger ist sowieso das allerletzte...

  • das Ruffinihaus gibt es ja auch noch, ein paar Gebäude kann man zwischendrin schon noch stehen lassen, war auch nicht ganz soo ernst gemeint...


  • Die linke Glasfassade soll übrigens ein echter Ruf sein und ist entsprechend wie die gesamte Murxburg und ein paar weitere Wunderwerke des selben Architekten und weiterer Mitstreiter aus der gleichen Zeit denkmalgeschützt. Dafür sucht man u.a. einen der letzten Altmünchner Laubenhöfe in der Hochbrückenstraße 8 und eine wunderbare (neu)barocke Fassade im Tal 16 (mit dem Sausalitos) in selbiger Auflistung vergeblich. Logik...

  • Ein Jahr ist schnell vorüber...


    Die Karstadt-Baustelle vorgestern, links die Eisenmannstraße, rechts das Altheimer Eck,wo für den Vorgänger eine über 1944/45 gekommene Altmünchner Bürgerhausgruppe abgerissen wurde, also Blickrichtung NO:


    Bei der Vorderseite zur Neuhauser Str. ging auch inzwischen schon einiges vorwärts.

  • Hmmm, war länger nicht mehr dort gewesen. Aber wie dein Bild schon zeigt, wird dort eh nichts gescheites entstehen.

  • Aktuelle Photos von gestern (an diesen Gebäude sind allenfalls die Reflexionen der gegenüberliegenden Alten Akademie und der Jesuitenkirche "schön", traurig...)






  • Ist aber doch klar eine Aufwertung im Vergleich zu dem Vorgängerbau. Ich finde die Fassade recht elegant und diese Spiegeleffekte gefallen mir auch. Also ich kann diesen Neubau durchaus annehmen. Alles besser als so ein langweiliger Kasten mit ein paar Fensterlöchern drin.

    In dubio pro reko

  • Ja, Volker, besser als der Vorgängerbau ist der Neubau immerhin, aber das war ja nicht sonderlich schwer.

  • Neußer, leider nein. Aber spätestens wenn das Gebäude fertig ist werde ich das nachholen.

  • @ Markus,


    danke für das Bild.


    Sieht ja nicht unbedingt spektakulär aus. Das Dach erscheint mir etwas niedriger als auf den bekannten Visualisierungen. Vielleicht erscheint der Bau in vollendetem Zustand, mit Karstadt Reklame und so, etwas attraktiver.

  • Aktuelle Handy-Photos von heute vom Neubau des Sport-Schecks (ehem. Karstadt) direkt gegenüber von St.- Michael. Nächste Woche soll das Geschäft bereits eröffnet werden:


    Das Gebäude ist sehr im "Rost & Glas"-Stil gehalten:






    ... um die Ecke ...




    Edited 2 times, last by -Frank- ().

  • Danke für die Information, Frank. Das Gebäude scheint eine interessantere Ausstrahlung zu haben, als zu erwarten war; es wirkt als eine abstrahierende Neuinterpretation der Warenhausarchitektur, die vor hundert jahren unsere Städte bereicherte, vor allem aufgrund der markanten Figur der vertikalen Fensterbänder. Außerdem schafft der dunkle Farbton aus Rostrot und hauptsächlich dunkel erscheinendem Glas einen willkommenen Kontrast zu den Allerweltsfassaden aus hellem Beton, Putz oder Naturstein.

  • geht mir vollkommen anders. In diesen Rosttönen erinnert es mich irgendwie an dahingammelnde sozialistische Kuben aus den 70ern. Sofort tauchte der Kulti in Dresden und der Palast der Republik in Berlin vor meinem inneren geistigen Auge auf.


    Ich find's net gut, aber bitte...

    "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

  • (...) Sofort tauchte der Kulti in Dresden und der Palast der Republik in Berlin vor meinem inneren geistigen Auge auf. (...)

    Exakt! Genau diesen Gedanken hatte ich auch sofort. Die Fassade sieht übrigens nur notgedrungen so aus, wie sie jetzt aussieht. Eigentlich sollten die Glasanteile viel höher sein. Doch die Spiegelungen waren einigen Leuten zu extrem.


    http://www.tz-online.de/aktuel…ebaut-werden-3052461.html

  • Mir gefällt es auch überhaupt nicht. Wie moderne Architektur in München gehen kann, sieht man am Oberanger (Linde-Sitz), das Pschorr-Haus geht gar nicht. Von den Spiegelungen war am Bauschild auch nichts zu sehen, da wurde transparente, lichtdurchflutete Architektur versprochen. Wieder einmal ein Griff ins Klo, und das an einer so exponierten Stelle in München....

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Ich bin kürzlich an dem Neubau in der Neuhauser Straße vorbeigegangen, photographiert hab ich es nicht, da war mir dann doch der Speicher zu schade. Ich persönlich empfinde diese neue Rostlaube nur als Verschlimmbesserung des Vorgängerbaus, welcher zwar auch ein Schandfleck war, jedoch weniger aufdringlich wirkte. Es ist leider immer wieder ernüchternd wenn man meint daß endlich ein modernistischer Schandfleck verschwindet um dann fest zustellen; es geht noch greisslicher.