• Absolut gruselig. Und völlig provinziell, wenn eine Stadt wie Ingolstadt meint, sich durch eine modernistische "Ikone" aufwerten zu müssen, um wohl endlich auch "weltstädtisch" daher zu kommen. Da kann man nur hoffen, dass die im Vergleich noch relativ unaufdringliche Rasterfassade, die wohl geplant ist, realisiert wird.

  • Das relativ ansehnliche Empfangsgebäude des Ingolstädter Hauptbahnhofs von 1957 soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.



    Der Entwurf mit 48 Meter hohem Turm, der dort zu sehen ist, ist jedenfalls nicht prickelnd, soll aber noch überarbeitet werden. Etwas Besseres erwarte ich aber nicht...

  • Der Turm dürfte noch höher werden. Zitat:

    Quote

    Im Juli vergangenen Jahres stellte der Investor einen ersten Entwurf für das Areal dem Gestaltungsbeirat vor. Er sah einen 48 Meter hohen Turm mit städtischen Büros und einer Empfangshalle mit mehreren Geschäften vor. Der Gestaltungsbeirat war mäßig begeistert. Der Turm, der nach bisherigen Plänen die umliegenden Gebäude überragt, könne seiner Meinung nach durchaus höher ausfallen, die im Entwurf vorgesehene Empfangshalle sei zu klein.

  • Der gleiche Mist wie in München (Starnberger Flügelbahnhof). Wieso kann man nicht die wenige gelungene Nachkriegsarchitektur stehen lassen? Besser wird es wirklich nicht...

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)