Kempten (Allgäu) (Galerie)

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    Die Abstimmung für das Gebäude des Jahres 2018 ist geöffnet! Abstimmungsende ist am 15. November 2018. Bitte gebt bis dahin Eure Stimme ab.

    • Kempten (Allgäu) (Galerie)

      Erstmal danke für die zahlreichen Bilder. Wenn man Kempten aus diesem Blickwinkel sieht, könnte man allerdings denken, dass es sich um eine eher unspektakuläre, leicht trostlos wirkende Stadt handelt (vor allem wegen des Wetters auf den Fotos). Jedenfalls sieht es fast so aus, als gäbe es dort mehr Nachkriegsbauten als historische Bausubstanz (und wenn sie mal historisch ist, dann ist sie so runderneuert wie beim "Seelhaus zum Steg", das auch als leicht postmodern angehauchter 80er- oder 90er-Jahre-Bau durchgehen würde, sieht man vielleicht mal von den unregelmäßig angeordneten Fenstern und dem Kranhäuschen im Dach ab).

      Besonders seltsam finde ich die Stadttore. Ich weiß ja nicht, wie originalgetreu die rekonstruiert wurden, aber zum einen scheinen mir die Durchfahrten viel zu klein zu sein und zum anderen scheint man sie an die Seite "geschoben" zu haben, um den Durchgangsverkehr nicht zu stören, sodass die eigentliche städtebauliche Wirkung, die Stadttore haben, nämlich klare Trennung von Altstadt und modernen Stadterweiterungen, überhaupt nicht entsteht. Fies gesagt erinnern die Stadttore mich eher an Umspanntürme als an eine Stadtbefestigung.

      Und wie überall im Freistatt scheint man in Sachen Fußgängerzonen in den frühen Siebzigern stehengeblieben zu sein.
    • Re: Kempten (Allgäu)

      In Kempten findet man viele Weißtöne und wenig Ornament. Wirkt ein bißchen kühl auf mich.

      Nicht nur in Kempten. Das ist eine Tendenz. Bei der Wirkung geht es mir ebenso.
      Ich weiß nicht wie es in Südbayern um die Verwendung von Fensterläden steht? Sie würden in entsprechender Farbgebung dem monoton, fast modernistischen Erscheinungsbild der Altbauten zuträglich sein. Wohlwollend fallen hingegen die Neubauten auf, die mit entsprechender Versprossung der Fenster vorbildlich sind. Doch auch hier wäre eine entsprechende Absetzung mit Gewänden sowie Läden für die Gebäude von Vorteil.

      und weiter:
      Die Fassade erhielt die in Südbayern ortstypische Farbe, patinafreies Weiß.

      Die Grau- und Weißtöne mögen typisch sein, doch die ursprünglich verwendeten Farben waren sicher nicht so kalt und steril in ihrer Wirkung (Stichwort Kalkgrube) wie heutzutage. Zudem setzen die hier verwendeten Farben wohl tatsächlich keine Patina an, was solche Gebäude in Kürze einfach nur noch schäbig aussehen lässt...

      ____________________________________________________________


      Typisch neuzeitliche Bodengestaltung: funktional, technisch einwandfrei und
      furchtbar banal. Sie unterstreicht die Tristesse der Architektur. Bin in der Thematik
      sehr sensibilisiert und stehe mit Entsetzen vor solchen Ergebnissen, die natürlich keine Kemptner Erfindung sind!

      Zeno schrieb:


      Bild 896



      Zeno schrieb:


      Bild 875




      Moderationshinweis (Zeno):
      Zitate in Ordnung gebracht


      Jeder, der sich die
      Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

      www.archicultura.ch

    • Re: Kempten (Allgäu)

      Danke für die Bilder.
      Dass Kempten nicht gerade meinen Idealvorstellungen einer pittoresken Altstadt entspricht, dürfte nicht weiter überraschen.
      Mir geht es aber nicht um Unmutsäußerungen, sondern um folgende Bemerkung zenos:

      ...Einblicke in eine Altstadt gegeben, die in den 50ern runtergewirtschaftet war...


      Dass man dies wahrscheinlich von den meisten erhaltenen Altstädten behaupten konnte, wird mE gerne übersehen.
      Auch in diesem Licht sind die Verfallserscheinungen in der ehem. DDR sowie in Schlesien zu beurteilen:
      Die öde Nachkriegszeit knüpfte nicht nur an eine Kriegszeit, sondern an eine davorliegende, lange Krisenzeit an, vor der wieder ein Krieg lag, und dass vor 1914 in den Altstädten, deren Wert man sich damals erst bewusst zu werden begann, nicht alles eitel Wonne und Waschtrog war, kann man sich auch denken.
      Ich habe ein Nachkriegsbuch über Bamberg vom DKV, dessen Vorwort sich eigentlich wie ein Abgesang liest - die massiv verfallsbedrohte Altstadt werde wohl nicht zu erhalten sein, lautet in etwa der Grundtenor.
      Von Kassel etwa weiß man, dass nicht wenige sehr froh waren, die lästige, vor sich hinsiechende, aber leider denkmalgeschützte Altstadt vi maiore losgeworden zu sein, und so können wir uns damit trösten, dass wir heute ohne WC nur viel mehr zwar prinzipiell erhaltene, jedoch entstellte und ihres Reizes beraubte 'Altstädte' vom Schlage Kemptens hätten.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Re: Kempten (Allgäu)

      @zeno
      Angesichts des Kemptener Ergebnisses kann man jedoch nur konstatieren, dass es, Flächen- odere Komplexsanierung hin oder her, nicht zu diesem Ergebnis hätte kommen müssen. In Wahrheit muss in Kempten eine wahre Abrisswelle stattgefunden haben, die nur durch relativ angepasste Neubauten verschleiert wurde. In der DDR hat man in diesen Fällen Plattenbauten ingestellt, das ist der ganze Unterschied.
      Komplexe Restaurierungen werden heute generell gegeißelt, oft jedoch mit weniger Recht als in Kempten.
      In der CSSR wurde die 'Sanierung' der als 'Cheb' bezeichneten Stadt (1958 - 60) als großer Erfolg gefeiert. Auch wenn, auf die ganze Stadt bezogen, 632 (von 1945 2100) Häuser abgerissen wurden, wenn die Altstadt zu einer Fassadenkulisse verkam, das Innere verschiedener Häuser zu neuen Einheiten verbunden wurden, kann das äußerlich ansprechende Ergebnis nicht mit dem von Kempten verglichen werden.
      Zweifellos war in Kempten eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber dem architektonischen Erbe, ja ein gewisses Bestreben, dieses zu überwinden im Spiel. Die 'Modernisierung' sieht allzu gewollt aus.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Re: Kempten (Allgäu)

      Offenbar hat Kempten aus seinen Fehlern der 50er und 60er Jahre nicht wirklich gelernt. Von wann ist denn der Neubau Fischersteige 9 - der erscheint ja ziemlich neu? Ein Haus aus dem 18. Jahrhundert einfach abgerissen...:boese: Die gefährliche Abriss- und Bebauungsregel, die sich hier zeigt, lautet ungefähr: "Wird ein Altbau abgerissen, geht das in Ordnung, wenn der Neubau nur einigermaßen traditionell gehalten ist; ältere Freiflächen können dagegen beliebig gefüllt werden und an die Nachfolgebauten alter Bausünden werden auch kaum gestalterische Ansprüche gestellt." Wenn an der Sutt in den 80ern offenbar eine ganze Reihe spätmittelalterlicher Häuser abgerissen wurde, dann ist das ebenso skandalös.

      UC's Hinweis auf Städte wie Bamberg ist natürlich sehr aufschlussreich. Dort galt es eine sehr viel größere Altstadt zu retten, was weitaus besser gelungen ist. Das Werkblatt der "Heimatpfleger" von 1971 liest sich wie eine Rechtfertigungsschrift für alle getanen Verfehlungen im Umgang mit der Altstadt Kemptens und verdeutlicht die damals vorherrschenden Denkmalschutzvorstellungen im Wirtschaftswunderland: Veränderte Bauten haben keinen Denkmalwert, Bauten aus dem 19. Jahrhundert haben keinen Denkmalwert, den Belangen des Straßenverkehrs muss auch mit Abrissen in der Altstadt Rechnung getragen werden, Renovierungen müssen wirtschaftlich sein, eine enge Bebauung ist nicht "gesund". Man erkennt, dass Neubausiedlungen auf der grünen Wiese die Altstadt schwächen, nimmt es jedoch ohne jeden Widerstand als gottgegeben hin, dass immer mehr Bauland ausgeschrieben wird. Einerseits fordert man ausdrücklich, dass sich Abrisse auf die Randzonen beschränken sollen, andererseits halten einen die Abrisse am Rathausplatz nicht davon ab, die Altstadtsanierung in Kempten im Endergebnis in höchsten Tönen zu loben. Und das alles kam nicht etwa von lokalen Wirtschaftspolitikern, sondern von sog. "Heimatpflegern", von denen man annehmen müsste, sie würden als Konservative den Erhalt alter kultureller Werte über kurzfristige wirtschaftliche Interessen stellen...

      Es gehört einfach dazu, die Altstadt in einem Zustand zu halten, in der sie bewohnbar ist, ohne größere Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Z. B. wurde in Regensburg vor der Sanierung darauf hingewisen, dass die engen baulichen Verhältnisse eine erhebliche Brandgefahr mit sich brachten, die größte in Bayern zur damaligen Zeit (nach offizieller Version gilt es als kleines Wunder, dass es nicht durch Brände zu größeren Schäden kam).

      Das war doch deutscher Perfektions- und Sicherheitswahn oder einfach eine Ausrede, um möglichst viel abreißen zu dürfen. Würde dies stimmen, wären die großen italienischen Altstädte in den letzten 60 Jahren alle bereits abgebrannt. Seltsamerweise hat ausgerechnet dieses wirtschaftlich immer ein wenig rückständige Land den Erhalt seiner gewaltigen Altstädte besser als alle anderen in Europa gemeistert - und das wohl kaum, weil die anderen sich derartiges nicht hätten leisten können, nein, sie wollten es sich einfach nicht leisten...

      In Altbayern und Schwaben wird Historisches sicherlich hochgeschätzt (für alle Nichtbayern darf ich hier mal beiläufig erwähnen, das wir in Bayern grundsätzlch der Überzeugung sind, dass wir auch gerade in punkto Denkmalschutz und Stadtbildpflege alles richtig machen, aber außerhalb Bayerns auch in dieser Hinsicht alles zu spät ist. Das an Bayern grenzende Ulm scheint dem ja bis in unsere Tage kontinuierlich rechtzugeben).

      Genau diese süddeutsche Arroganz wird dazu führen, dass die Rekowelle dort leider zu allerletzt (wenn überhaupt) ankommen wird.
      "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
      Arthur Schopenhauer
    • Re: Kempten (Allgäu)

      Der 1971er-Text über die Altstadtsanierung Kempten ist ja echt übel und erinnert mich frappierend an das. was zur selben Zeit in Hameln vor sich ging (auch von den Ausmaßen her, denn in beiden Städten dürften nach Google-Earth-Bildern etwa 20 Prozent der Altstadt geopfert worden sein).

      Ich find's auch absurd, das als "Sanierung" zu bezeichnen, denn schließlich bedeutet das Heilung. Und man heilt ein gebrochenes Bein nicht, indem man es amputiert und dem Patienten anschließend eine Prothese gibt, mit der Erklärung: "Die ist viel pflegeleichter als ein echtes Bein." :augenrollen:
    • Re: Kempten (Allgäu)

      Frappierend sind ja auch die Analogien zu den "Abrisssanierungen" der NS-Zeit. Nicht nur in Politik und Bildungswesen haben die alten, "gering belasteten" Herrschaften damals überall noch gesessen, nein, ganz offenbar auch im Denkmalschutz. Eigentlich ist hier in der Denke kein Fortschritt gegenüber der Charta von Athen zu konstatieren, und das war 1933 (wenn ich nicht ganz irre)!

      Mich erinnert das hier an die Verhältnisse in Frankenberg (Eder), wo man es bei der "Altstadtsanierung" der 1970er geschafft hat, wesentliche Teile der Altstadt plattzumachen, was selbst im aktuellen Dehio als desaströs bezeichnet wird.
    • Kempten, Rundgang durch die Altstadt und zum römischen Campodunum

      Im Folgenden möchte ich mit Euch einige Bilder von Kempten teilen, die im Juli 2016 entstanden sind. Zeno hat uns bereits vor 8 Jahren die Stadt ausführlich vorgestellt, aber dabei einen regennassen, trüben Tag erwischt und selbst auf das "Regenloch Kempten" hingewiesen. Na ja, ich hab's a bisserl besser erwischt, zwar nicht wolkenfrei, aber doch mit helleren Farben.
      Die wichtigen stadthistorischen und die Stadttopographie betreffenden Informationen sind in der Galerie von Zeno oben schon vermittelt worden, so möchte ich mich nur auf die wichtigsten Ortsangaben beschränken. Wer etwas hinzufügen möchte mit kunsthistorischen oder stadtgeschichtlichen Erläuterungen, bitte gerne!
      Die Galerieerneuerung entsteht schrittweise in mehreren Teilen mit etwa 80 Bildern in den nächsten Tagen.

      Zur Stadtgeschichte hier noch die Wikipedia-Seite:
      de.wikipedia.org/wiki/Kempten_(Allg%C3%A4u)

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    • Kempten, Rundgang durch die Altstadt und zum römischen Campodunum

      Kempten - Rundgang Altstadt

      Teil 1


      Wir beginnen unseren Rundgang außerhalb der Altstadt im Stiftsbezirk bei der Stiftskirche St.Lorenz.

      Zur Stiftskirche siehe hier diese Bildergalerie!

      Die Stiftskirche von Süden, rechts die Residenz angeschnitten



      Von erhöhter Warte, vor der Westfassade der Stiftskirche der Blick über den Stiftsplatz nach Westen






      Ecke Hildegardplatz, Residenzplatz von der Stiftskirche aus gesehen nach Süden



      Bereits in der Altstadt zeigt sich in der Fischerstraße dieses mit Eckerkern gezierte stattliche Gebäude




      Von dort öffnet sich ein schöner Überblick zur tiefer gelegenen Altstadt durch die Rathausstraße










      Am Fusse der Freitreppenanlage angelangt läßt der Anblick eines stattlichen Barockhauses verweilen, den Blick in die Rathausstraße schweifen und auch einmal zurückschauen, die Freitreppe hoch ...











      Eigene Fotos!

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    • Kempten, Rundgang durch die Altstadt und zum römischen Campodunum

      Kempten - Rundgang Altstadt
      Teil 2

      Es folgen einige Bilder rund um das Alte Rathaus und dem Brunnen auf dem Rathausplatz mit den umgrenzenden Fassaden





      Vor dem Rathaus links geht es in die Kronenstraße und zu diesen prächtigen Bürgerhäusern
























      Und weil's so schön ist, noch einmal das Giebeltürmchen des Rathauses





      Eigene Fotos!

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    • Kempten, Rundgang durch die Altstadt und zum römischen Campodunum

      Kempten - Rundgang Altstadt
      Teil 3

      Wir schlendern nun gemütlich vom Rathausplatz der Stadtpfarrkiche St.Mang entgegen, bis wir den gleichnamigen Platz erreichen.

      Auf dem Wege dorthin lassen uns repräsentative Rokokofassaden staunen (Na ja, diese eine gelbe mit jener rosafarbenen weiter oben).


















      Auf der Südseite der Kirche schauen wir uns noch etwas auf dem Platze um und erfreuen uns an dem schönen jugendstiligen Brunnen
      ... und werfen noch einen flüchtigen Blick in die Kirche hinein.

















      Eigene Fotos!

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    • Kempten, Rundgang durch die Altstadt und zum römischen Campodunum

      Teil 4


      Das römische Campodunum


      In Kempten finden wir eine für die provinzialrömische Archäologie glückliche Situation vor. Das Stadtgebiet des römischen "Campoduno" wurde weitgehend in späteren Jahrhunderten nicht überbaut, da das mittelalterliche Kempten auf der anderen, der linken Flußseite der Iller gegründet wurde. Allerdings hat ein Kiesabbau dem römischen Stadtgebiet einige Substanz gekostet, ebenso wurde das Gebiet doch mit zahlreichen Nachkriegszeilenbauten besetzt. Doch die wesentlichen repräsentativen Zentren der römischen Stadt sind ausgegraben und dokumentiert, bzw. zugänglich gemacht worden.

      So verlassen wir jetzt die Altstadt, überqueren die Iller und treffen uns auf dem Hochufer der Iller im teilrekonstruierten gallo-römischen Tempelbezirk von Campoduno!


      Der Tempelbezirk konnte nur etwa zur Hälfte rekonstruiert werden, da das fehlende Gelände schlichtweg abgegangen ist, ob durch Hochwässer der Iller oder durch den Kiesabbau ist mir nicht ganz klar. Bei meinem ersten Besuch 1990 wirkte das alles noch recht neu, aber mittlerweile haben die Bauten eine für die Authentizität förderliche Patina angesetzt.










      Der Heilige Bezirk ist mit einer Mauer und beidseitigem überdachten Wandelgang umgeben. Im Inneren ein gallorömischer Umgangstempel und kleinere Oratorien und Opfersteine, sowie die konservierten Grundmauern weiterer Gebäude.



















      Vom Tempelberg aus bietet sich eine gute Aussicht über Kempten. Dazu später noch mehr!




      Bevor wir den gallo-römischen Tempelbezirk verlassen ist es jetzt an der Zeit sich anhand einiger im archäologischen Park von Campoduno aufgestellten Tafeln zu orientieren:












      Der heutige Zugang zum römischen Campoduno und dem weiter hinten gelegenen Basilika-/Forumsareal und dem römischen Tempelbezirk, siehe Tafel!




      Besuchen wir nun das Schutzhaus für die kleinen Thermen (die großen sind nicht dauerhaft freigelegt):















      Eigene Bilder!
    • Kempten, Rundgang durch die Altstadt und zum römischen Campodunum

      Teil 5

      Stadtansichten


      ... von der Hochterrasse der Iller beim gallo-römischen Tempelbezirk läßt sich die Stadt gut überblicken, doch besonders beeindruckend schien der Blick nicht zu sein, zuviele Klötze beeinträchtigen das Weichbild der Stadt. Einzig die Dominanten von Stiftskirche und Turm von St.Mang deuten daraufhin, daß hier noch wesentliche Altbausubstanz vorhanden ist.


















      Fotos eigene!
    • 6ter und letzter Teil

      Zurück in der Altstadt - noch ein paar Ansichten



      Zurück in der Altstadt führt der Rundgang uns noch kurz über die Fischerstraße zur Ecke Klostersteige. Hier lassen sich angepaßte Neubauten feststellen:










      Im Verlauf der Klostersteige Richtung Horchlerstraße, so nah am Altstadtgebiet, fallen die obligatorischen Kaufhausklötze unangenehm auf. Hier ein Vertreter neueren Datums.






      Am Ende der Horchlerstraße rechts war gerade der Neubau der Sparkasse im Rohbau fertig. Wie sieht es jetzt dort aus, so nah am Stiftsbereich, nur durch eine Zeile Bebauung vom Stiftsplatz getrennt?








      Die Stiftskirche grüßt herüber




      Am Stadtpark gelegen, das Finanzamt der Stadt in einem Barockpalais untergebracht , dessen Hofgarten von diesem reizenden Pavillon geziert wird.



      Damit beende ich den kleinen Rundgang durch Kempten.

      Eigene Fotos.