Berlin-Mitte - Alt-Cölln, Petriplatz

  • Die Berufsgruppe der Architekten ist prädestiniert als Sammelbecken für kranke Narzissten.

    Damit kann und konnte man umgehen.

    Tatsächlich menschenverachtend sind die, die solche Fehl- und Mangelleistungen genehmigen und damit das Volk nötigen.

  • Dieser Teil des historischen Berlin zwischen Mühlendamm und Friedrichstraße ist absolut verloren.

    Was meines Erachtens vor allem daran liegt, dass man nicht die Eier hatte, der Stadtautobahn Grunerstraße und Leipziger Straße den Garaus zu machen. Obwohl ja eh alles auf das Nadelöhr kurz vor dem Leipziger Platz hinführt.

    An dieser Stelle, wo sich die Leipziger Straße auf ein menschliches, städtisches Maß verengt, ist sie plötzlich auch tauglich für Stadtreparatur. Wie bei diesen Neubauten aus den 2010ern: https://goo.gl/maps/hTeGF2dDJfiMTThn6

  • in Wirklichkeit ist es sogar noch schlimmer, wenn man das glauben kann. Ich glaube nicht, dass das House of One viel helfen wird, außer vielleicht, es zu verstecken, und selbst als ein Stück "Drive-by-Architektur" versagt es. Es ist wirklich schwer zu glauben, dass so ein Müll eine so lange Entwicklungszeit durchlaufen kann und trotzdem so schrecklich und abstoßend für die menschlichen Sinne aussieht.

  • TERRIBLE. Hilfe!!! Wer entwerft so ein Monstrum??? Gibt es überhaupt noch fähige Architekten in D??
    Architektur ist wirklich BANKROT in der Mitte Berlins.
    Also wieder ein gigantischer Klotz statt schöne filigrane und raffiniert detaillierten Fassaden und wunderbares Dach das Staunen lässt!!!

    Die Mitte Berlin wird so täglich immer hässlicher. Kein Zentrum Gebäude!!! Gehört weit weg zum Polnische Grenze.

  • Aus den Fehlern der Nachkriegszeit hat man in Berlin leider nichts gelernt... Wo man in den 50er, 60er und 70er Jahren aufgehört hat, macht man 2022 heiter weiter... :daumenunten:

    Das haben wir in Berlin dem Einfluss der Linken insbesondere auf die ehemalige Senatsbaudirektorin Lüscher zu verdanken. Solange die Linke an der Regierung beteiligt bleibt, wird sie das Kulturressort inne haben und auch immer wieder versuchen, auf die Stadtentwicklung mit allen erdenklichen Mitteln Einfluss nehmen.

  • Einfach GRAUslich. Ich hoffe, dass unter Frau Kahlfeldt nun vieles in dieser so dermaßen vergewaltigten Stadt endlich wieder besser wird. Die Jahre unter Lüscher waren leider verlorene Jahre unter welcher die Stadt architektonisch stark gelitten hat, wie man am obigen Beispiel sieht.

  • Das müssen andere Länder erst mal hinbekommen.


    Mach dir mal da keine Sorgen. Das ist unmittelbar neben der Karlskirche:


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    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Abartig hässlich, und für jeden, der sich noch immer moderne Experimente wünscht, das perfekte, abschreckende Beispiel. Keine modernen Experimente dieser Art mehr am Molkenmarkt oder mit der Bauakademie. Man hats lange genug versucht und lange genug versaut, jetzt muss endlich Schluss sein!

    Einfach GRAUslich. Ich hoffe, dass unter Frau Kahlfeldt nun vieles in dieser so dermaßen vergewaltigten Stadt endlich wieder besser wird. Die Jahre unter Lüscher waren leider verlorene Jahre unter welcher die Stadt architektonisch stark gelitten hat, wie man am obigen Beispiel sieht.

    Wer weiß, wie lange wir Frau Kahlfeldt noch haben. Sind ihre Tage als Senatsbaudirektorin mit der Berliner Neuwahl im nächsten Frühjahr nicht sehr wahrscheinlich gezählt?

  • Sie hat gute Aussichten weitermachen zu können, denn die SPD wird das Ressort aller Voraussicht nach behalten und will da niemanden hinsetzen, der einfach nur den Architekten und Stadtplanern gefällt. Das sind ja nur rund 9500 Leute in Berlin.

    Man will bei der Bevölkerung Punkte machen - und das geht nur mit hochwertigerer Stadtentwicklung nach den desaströsen Lüscher- und Lompscher-Jahren.

  • 9. Dezember 2022

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    floet:) Kein schöner Land in dieser Zeit, als hier das unsre weit und breit...

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    Mit dem verbliebenen Augenstrost der Gertraudenstraße.

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    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Gibt es eigentlich einen Grund, warum auf der Fischerinsel so unkreativ gebaut wird? In der restlichen Mitte sind die Gebäude wesentlich anspruchsvoller gestaltet.

  • Der Grund trägt den Namen der ehem. Senatsbaudirektorin. Man muss sich ja auf der Zunge zergehen lassen, dass uns Regula Lüscher das Hotel Capri als "Kritische Rekonstruktion" des Köllnischen Rathauses verkauft hat und die Ostfassade des unglaublich stupiden Archäologischen Zentrums mit seinem Knick eine Referenz an die darunter gefundenen Lateinschule der Petrikirche darstellen soll. Tatsächlich ist es nur ein Versatz zwischen zwei ehem. Gebäuen. Die Botschaft war: wir bauen doch ganz viele historische Bezüge ein.


    Köllnisches Rathaus



    Siegerentwurf zum Archäologischen Zentrum


    Grundriss Petriplatz


  • Das es überhaupt so möglich war, das eine Senatsbaudirektorin solch einen alleinigen Einfluss auf Städtebau und Architektur hatte. :kopfschuetteln: Ja,nun ist die studierte ARCHITEKTIN Regula Lüscher weg und auf Berlins Stadtbild lasten jetzt auf Jahrzehnte zum teil übelste architektonisch städtebauliche Hinterlassenschaften aus ihrer Amtszeit ,die kaum noch Korrigierbar sind. :( Toll!!!

  • (Ausschnitt aus dem in einem Vorbeitrag gezeigten Foto von Mantikor)


    Tatsache ist, dass die Ausführung im Vergleich mit den Visualisierungen in zwei wesentlichen Punkten erheblich verschlechtert wurde, zum Nachteil des Stadtbilds und ohne, dass dies seiner Relevanz entsprechend kommuniziert worden wäre. Stattdessen wurden anscheinend nur irgendwann die Visualisierungen auf der Senatsseite ausgetauscht.

    Hier nochmal die anfangs publizierte Visualisierung:


    Fotos: (c) Florian Nagler Architekten


    Kein Entwurf, der bei vielen von uns echte Begeisterung hervorrufen würde, aber immerhin mit der höheren Dacharkade doch um einiges besser proportioniert als das gebaute Resultat. Warum wurde das einfach zum Nachteil des Gesamteindrucks verändert?


    Und was nicht weniger schlimm ist: die Detailvergrößerung der obigen Wettbewerbsvisualisierung zeigt ein Fassadenmaterial, das aussieht wie Backstein - jedenfalls sieht dies nicht nach dem öden und billigen Putz aus, der nun verwendet wurde:


    Foto: (c) Florian Nagler Architekten


    Es wäre nicht zuletzt auch Aufgabe der früheren Senatsbaudirektorin gewesen, dafür Sorge zu tragen, dass die maßgeblichen Qualitäten des Originalentwurfs so ausgeführt werden, wie sie der Architekturjury präsentiert worden waren. Aber auch hier: Totalversagen zulasten unseres Stadtbilds. Wir in Berlin müssen mit diesem Ergebnis leben, die verantwortliche Person hingegen ...

    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir