Berliner Dom

Wir wünschen allen Nutzern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021
  • Wenn ich mir diese Dombaupläne ansehe, bin ich froh, das letztendlich nur der jetzige Dom entstand. Das ist uns einiges erspart geblieben. Einige Idee sind nicht übel, z. B. das Denkmal vom Wilhelm 1. vor dem Dom in einer Exedra aufzustellen, aber andere Pläne sind wahrlich total unproportional, zu gewaltig und auch völlig deplaziert.

    In der Architektur muß sich ausdrücken, was eine Stadt zu sagen hat.
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten

  • Ich würde mir wünschen, der ein oder andere Entwurf würde heute auf freiem Feld realisiert werden. Es könnte von mir aus auch eine Behörde, Museum oder Konzerthalle dort einziehen.

  • Seinsheim:

    Das ist mir zu finnisch-ugrisch oder so was. Da bin ich einfach zu ungarisch determiniert, Esztergom. Pannonhalma und son Zeux. In der Puszta recht schön, aber in Berlin... weiß nicht. Mir ist schon der Knobelsdorff-Dom nicht so ganz koscher. Passt gut in russische oder magyarische Provinz, aber in eine Metropole?

    Kann ich nachvollziehen. Der Entwurf ist eben noch dem Konzept des Spree-Athen verspflichtet und hätte natürlich etwas überarbeitet und monumentalisiert werden müssen. Aber die Kuppel als das Äußere einer Tholos und im Vergleich dazu die Rotunde des Alten Museums als das Innere einer Tholos hätten eine schöne Korrespondenz ergeben.

    Früher hieß es: "Der Geist weht, wo er will". Heute muss es heißen: "Der Zeitgeist tickt, wo er will".

  • Je nach Materialwahl haben die Raschdorffsschen Kuppeln etwas vom Petersdom.


    Anstelle der späteren Denkmalskirche stand ja in dem zweiten Plan noch ein Pferd. Hm, wer wäre das denn geworden???

  • Dokumente aus einer dunklen Zeit 1933-1945

    Der Lustgarten vor dem Berliner Dom wurde besonders in dieser Zeitspanne für Propagandaveranstaltungen genutzt und besser gesagt benutzt und missbraucht


    1942 Ausstellung Das Sowjetparadies, eine Wanderausstellung die in größeren deutschen Städten gezeigt wurde



    1940 Aufstellung des Kapitulationswagen vom Wald von Compiegne



    1943 zerstörtes Dach des Zeughauses nach einem Bombenangriff, der Dom war noch intakt

  • In dieses Bild ist der Dom wieder herrlich spitzich!!! Die Laternen bereichern den Dom und macht ihn nicht so plump und klotzig wie heute.

    Auch die Kuppel ist viel besser (senkrecht) gegliedert......

  • Was ist aus dem Typ geworden? Lebt er noch? Oder ist er 1932 ins Wasser gestürzt und seitdem verschollen?

  • Kurt Kunau war der Name des Sensationsartisten der vorwiegend in Varietés und im Zirkus auf trat. Die Aufnahmen am Dom sind von 1927. Der Mut des Photographen ist auch nicht ohne ! :--)





    keine Angst der Typ ist nicht abgestürzt, er starb 1965 eines natürlichen Todes


    Interessant ist die Signatur am Fuße der Domspitze, Franz ... ?

  • ...Die Aufnahmen am Dom sind von 1927. Der Mut des Photographen ist auch nicht ohne ! :--)

    Genau. Heute würde man ja mit billigen Fotomontagen arbeiten, aber zur guten alten Zeit gab es sowas natürlich noch nicht.

  • Vorletztes Bild finde ich "magnifique" !! Welch eine edle Schönheit zusammen mit Brücke, Figuren und alle Kuppeln dunkel patiniert und Sandstein Fassade wunderbar heil und sauber!!! Dann der Hammer noch im Hintergrund die für das Bild so schön wirkende Schlosskuppel.

  • Medaille für EastClintwood: so soll einmal der Dom wieder aussehen.......welch ein gigantischer Gewinn für ganz Berlin.

    Dann wieder ein erstklassiges Gebäude.....

  • Neußer,ich denke ein Neuaufbau der Denkmalskirche wird noch lange,lange auf sich warten. Wenn es dann mit der Denkmalskirche vielleicht soweit sein sollte, dann sehen wir Foristen so aus:opa: