Potsdam - Quartier Synagoge und Acht-Ecken-Kreuzung

Wir wünschen allen Nutzern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021
  • Ein Bild von heute. Da die anspruchsvolleren Bögen fertig sind, scheint es jetzt schneller zu gehen:


    Das Bild ist von mir und darf verwendet werden.

  • Der Einsiedler ein Eckgebäude als Reko wäre natürlich die bessere Wahl gewesen.Aber als modern historisierender Erinnerungsbau ähnlich wie bei der alten Post von Unger ist es jetzt auch ok. Da bin ich Tolerant.

  • Der Einsiedel heißt überhaupt nichts. Über derartig schwächelnde Neubauten sollte man in Potsdam eigentlich schon hinaus sein, sowas hat man schon bis zum Gehtnichtmehr satt.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • "Schwächelnde Neubauten"

    Gegen eine zeitgenössische Interpretation wäre nichts zu sagen, wenn der Aufwand für die Fassadengestaltung deutlich sichtbar wäre.

    Aber die Architekten haben dafür noch kein Gespür. Eine Fassade muss 3-dimensional aufgebaut werden. Denn der Aufwand umliegender Fassaden ist deutlich höher und damit verliert dieser Bau sofort an Authentizität. Damit wirkt der Bau kraftlos und das überträgt sich dann auf die Mieter und deren Image.

  • ^ Der Hauptmieter ist die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS), an der die Landeshauptstadt Potsdam beteiligt ist.

    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand

  • Schade dass so vielen Projekten scheitern an Authenticität, Die meisten Neubauten fügen sich schlecht ein weil die Absicht immer auch ist um Kontrasten zu schaffen. Von einige Harmonie oder Anpassung ist gar nicht der Rede. Bedauerlich!!

    Die Deutsche historisierende Neubau hat fast überall bisher noch wenig überzeugt. Die Originalen sind die Neubauten weit überlegen. Die Bauten fehlt es an Monumentalität, sind zu klotzig, banal, wenig detalliert, langweilig oder raffiniert.

  • Den Neubau des Einsiedlers als Sparkassenfiliale an dieser Stelle der Potsdamer Alten Mitte zu nutzen ist meiner Meinung nach unangemessen.Ein gemütliches Restaurant wäre da wünschenswerter.

  • Bilder von heute, die Ziegelmauer ist in der Schwertfegerstraße bis zum zweiten Stockwerk herangewachsen, in der Freidrich-Ebert straße ist man fast oberhalb der Fenster angelangt:



    Baugrube auf dem Einsiedler Grundstück:



    Alle Bilder sind von mir und dürfen verwendet werden.

  • Ich verstehe dieses jahrelange Verzögern nicht, die Positionen beider Gemeinden sind doch klar. Die eine will einen modernen Entwurf, die andere einen klassischeren. Beide Positionen haben sich doch in den letzten Jahren nicht verändert. Wenn man wenigstens nicht Haberland für den Entwurf festgelegt hätte, könnte man ja wenigstens hoffen, dass nach den Umgestaltungen im Umfeld seine Entwürfe nicht mehr umgesetzt werden, da man erkannt hat, dass diese dort mehr als unpassend wären.

  • Ein kleiner Blick in die Zukunft:


    Potsdamer Neueste Nachrichten, 1.11.2063:

    Nachdem eine Einigung über den zum 26. Mal überarbeiteten Entwurf zur Potsdamer neuen Synagoge des Büros Jost Haberland Nachf. in greifbare Nähe gerückt zu sein schien, erklärten die beiden Potsdamer Jüdischen Gemeinden, dass man sich diesbezüglich und auch grundsätzlich miteinander überworfen habe. Die Brandenburger Landesregierung versuchte erneut ...

    :dichter:

    (Vorsicht, satirisch gemeint...:wink:)

    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

  • Die Brandenburgische Landesregierung sollte sich aus dem Synagogenbau heraushalten, das Geld den beiden Gemeinden proportional zur Gemeindegröße zur Verfügung stellen und Bauplätze für zwei Synagogen zur Verfügung stellen. Die zweite könnte auf dem Grundstück der alten Synagoge am Platz der Einheit als Rekonstruktion entstehen. Dann gibt es auch keinen Streit mehr.

  • Eine zweite Synag.am alten Standort als Reko ?Ein Streit wäre hier vorprogrammiert.Nicht unter den Jüd.Gemeinden dafür aber mit diesen Linken Mitteneu(quer)denkern:kopfwand:.Man beseitigt für eine Synagoge und dazu noch eine Reko ein Wohnhaus aus DDR Zeiten.Das geht ja nun gar nicht.:wink:

  • Bilder vom heute, seit letztem Mal ist man ziemlich voran gekommen:




    Baufeld des ehemaligen Einsiedler, auch hier ist ein Fortschritt zu sehen:


    Alle Bilder sind von mir und dürfen verwendet werden.

  • Die Sandsteingesimse kommen, die Bilder sind von heute:




    Hier die noch nicht angebrachten Sandsteinelemente:






    Die Baustelle des Ehemaligen Einsiedler:



    Alle Bilder sind von mir und dürfen verwendet werden.

  • So ein Haus entstehen zu sehen, noch dazu auf einer dieser sinnlosen Brachen, macht schon Freude.

    Noch dazu ein schönes Haus mit Geschichte und der Möglichkeit, bald eine der beeindruckendsten Platzsituationen wieder erleben zu können, die Potsdam einstmals bot.