• Kleiner Nachtrag zum Sanierungsprojekt "Bergwirtschaft zur Grünen Tanne" - eine Präsentation mit den Plänen, Visualisierungen und alten Aufnahmen...lohnt sich :)


    http://www.dielinke-in-pirna.d…r%C3%A4sentationTanne.pdf


    Wie schön. Ebenso wie Füllbau und Reko. In Pirna klappt vieles, was beim großen Bruder nicht möglich ist.


    Dafür ist Pirna eben die Provinz- und Dresden die Residenz- und Weltstadt :wink: :lachen:

    "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

  • Freitag, 8. Juli 2011
    (Sächsische Zeitung)


    PIRNA


    Bund gibt 150000 Euro für Marienhaus


    Von Christian Eißner


    Der Bund wird sich an der Sanierung des Marienhauses am Pirnaer Markt
    mit einer Förderung in Höhe von 150000 Euro beteiligen. (...)


    Im Haus Markt 20 befindet sich neben anderen architektonischen
    Besonderheiten ein vollständig ausgemalter Festsaal aus der Zeit der
    Spätgotik. Das Dresdner Landesamt für Denkmalpflege spricht von einer
    „einzigartigen bürgerlichen Raumausmalung“. Die Bilder stellen unter
    anderem eine sogenannte verkehrte Jagd dar, bei der Tiere einem Jäger
    nachstellen.


    (...)


    Die Gesamtkosten für die
    Rettung der Malereien werden auf rund 300000 Euro geschätzt. Für die
    Restaurierung der Wandmalereien hatte Bauherr Peter Groner um
    Fördermittel und Spenden geworben.



    Unterdessen läuft der Innenausbau der Häuser des zukünftigen Marienecks.
    Die Eröffnung des Komplexes mit Wohnungen, Büros und Gastronomie ist
    für den 11. November geplant. „Ich freue mich außerordentlich über die
    Beteiligung des Bundes an der Sanierung dieses einzigartigen
    historischen Gebäudes in Pirna“, erklärte Klaus Brähmig gestern.


    Quelle: sz-online.de

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  • Vielen Dank fuer all die neuen Bilder und Kommentare das immer huebscher und sehenswerter werdende Pirna betreffend, DarkVision! :applaus: Dieser von Dir grosszuegig genaehrte Projektestrang bringt dem Betrachter -- jedenfalls mir -- immer wieder grosse Freude. Auch wenn wir hin und wieder mal eine Kroete schlucken muessen, der Grundtenor stimmt, die Stadt entwickelt sich ganz in unserem Sinne. Eine derartige Anhaeufung von schoenen Projekten ist in Deutschland wohl leider (nahezu? Ich moechte hier Niemandem auf den Schlips treten) einzigartig. Nur Goerlitz kommt mir noch in den Sinn.

  • "Hier der Kopfbau. Auf die barocke Fassadenmalerei freue ich mich sehr."







    ----> http://www.sz-online.de/bilder/2011_07/gr_2812870_1.jpg eye:) :anbeten:



    Freitag, 15. Juli 2011
    (Sächsische Zeitung)


    ALTSTADT


    Marienhaus lässt die Hüllen fallen


    Von Christian Eißner
    Markt-Flaneure können schon einen Blick auf die Fassade erhaschen. Hier wird barocke Pracht nachempfunden.


    Die Bauplane am Markt 20 ist nicht mehr ganz vollständig, und so ist
    seit dieser Woche der Blick frei auf ein Stück Fassade des Hauses. Wie
    angekündigt, empfinden Maler hier eine barocke Farbgestaltung aus der
    Zeit um 1740 nach.

    An der Seite zur Töpfergasse sind originale Befunde dieser Farbfassung
    gesichert. Auf dem Putz, der um 1680 aufgebracht wurde, fand man die
    illusionistische Malerei in Gelb- und Ockertönen – mit aufgemalten
    Pilastern sowie mehrfach gestaffelten Kassetten, die künstlerisch eine
    plastisch wirkende Tiefe erzeugen. Genau diese Fassung wird restauriert
    und auch auf die Marktseite, wo der alte Putz vor Jahrzehnten
    abgeschlagen wurde, übertragen.


    (...)


    Das
    Bürgerhaus beherbergt als größten Schatz einen kleinen Saal mit
    Wandmalereien aus dem frühen 16. Jahrhundert. Ende des Jahres soll der
    Komplex „Marieneck“ bezugsfertig sein.


    Quelle: sz-online

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  • Zu dem Haus "Marieneck" möchte ich Euch einige Bilder nicht vorenthalten, die ich bereits vor mittlerweile 4 Jahren aufgenommen habe. Damals war an eine Sanierung noch nichtt zu denken. Umso schöner, dass das Haus jetzt bald wieder fertig ist.



    Dieses schöne Wappen zierte die Wohnung im ersten Geschoß - hier wohnte dereinst der Bürgermeister der Stadt (Bild ist leider etwas verschwommen...)


    Vom Fenster des Obergeschosses wird man einen prächtigen Ausblick auf den Marktplatz geniesen können (nur das viele Blech stört)...


    Der Blick zum Kirchplatz ist ebenfalls sehr romantisch (das Haus rechts ist mittlerweile auch saniert: "Peter Ulrich Haus")...



    Übrigens sollte das Haus zunächst (wie man noch auf der Bautafel erkennen kann) im Stil der Renaissance gestaltet werden. Dabei sollte auch die charakteristische nach unten abgeschrägte Ecke, am Durchgang der kleinen Gasse (Töpfergasse / Kirchplatz) "gerade gezogen" werden. Durch einen aufmerksammen Pirnaer Bürger wurde dies verhindert und die bereits begradigte Ecke ist nun wieder schön abgerundet. Da ausserdem alter Putz (ca. 250 Jahre) gefunden wurde der noch Originalbemalung jener Zeit erkennen lies, wurde das gestalterische Konzept nun kurzfristig auf barock umgestellt.


    Im Marburger Bilindex sieht man die abgeschrägte Ecke (Suche: "Pirna Marienhaus")

  • Quelle: Schsische Zeitung [online] - Pirna: Bayern reien Schloss Rottwerndorf aus dem Schlaf


    Mittwoch, 27. Juli 2011
    (Sächsische Zeitung)


    Bayern reißen Schloss Rottwerndorf aus dem Schlaf

    Ein Architekt und ein Antiquitätenhändler haben das Denkmal ersteigert und zuerst mal aufgeräumt.


    Was passiert im Schloss Rottwerndorf? Seit Kurzem ist das Renaissancegemäuer vom Gestrüpp befreit. Anwohner und Passanten fragen
    sich nun, wie es weiter geht. (...)


    Die neuen Eigentümer stammen nicht aus Polen, sondern aus Bayern. Sie heißen Manfred Strebl und Martin Kusic. Strebl ist im Antiquitätenhandel
    in München aktiv. Martin Kusic, der ebenfalls aus München stammt, ist Architekt. Beide ersteigerten das Schloss im Mai für mehr als 120.000 Euro.


    (..) In den oberen Etagen soll das Schloss für Wohnzwecke hergerichtet werden. Sein Compagnon wolle möglichst schon im Herbst mit der Familie hier
    einziehen. Im Erdgeschoss denke man an Ausstellungsräume, vielleicht für ein Antiquitätengeschäft, sagt Strebl.


    Für handfeste Bauarbeiten ist es aber noch zu früh. Bisher habe man auf dem Anwesen und im Haus vor allem aufgeräumt, sagt Strebl. So wurden
    alte Holzverkleidungen, Tapeten und Unrat entfernt. Für das Weitere müsse man sich mit dem Denkmalschutz abstimmen.


    (...) Wie Stadtsprecherin Sabine Schlechtiger mitteilt, erwarte das Rathaus umgehend ein Gesamtkonzept von den Eigentümern. Der
    Sanierungsplan für das komplette Haus sei nötig, auch wenn vorerst nur Teile davon genutzt werden sollten.


    Das Schloss Rottwerndorf hat für Pirnaer Maßstäbe einen herausragenden Wert, sagt Steffen Möhrs, Chef der Pirnaer Stadtentwicklung. Nachdem ein Vorgängerbau abgebrannt war, errichtete man das Haus Mitte des 16. Jahrhunderts im Stil der Renaissance neu. „Die originale Bausubstanz ist zum allergrößten Teil noch erhalten“, sagt Steffen Möhrs. Jegliche Veränderungen müssten den Denkmalschutzbehörden vorgestellt und von diesen genehmigt werden. Besonders habe man auf historische Oberflächen, Fußböden, Decken, Farbfassungen und Ausstattungsteile hingewiesen.


    (...)Stadtsprecherin Sabine Schlechtiger sagt, man habe keinesfalls die Absicht, den Investoren Steine in den Weg zu legen. Doch sei das Schloss ein Denkmal. Man habe die Pflicht, darauf zu achten, dass es als solches behandelt werde. Soweit möglich, werde man die Eigentümer unterstützen. Grundlage für alles Weitere sei ein qualifiziertes Sanierungskonzept. Man habe den Eigentümern dringend empfohlen, ein erfahrenes Architekturbüro zu Rate zu ziehen.
    (...)


    Das Schloss steht schon seit Ende der 1990er-Jahre leer. Manfred Strebl hält die Bausubstanz trotzdem für gut. Jetzt käme es darauf an, schnell
    die Dachrinnen zu erneuern. Das Regenwasser müsse aufgefangen und vom Haus weg geleitet werden, um neue Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    Auch müssten alle Versorgungsleitungen neu angeschlossen werden.



    Ein Bild dazu:


    http://www.sz-online.de/bilder…/gr_2822445_316194319.jpg

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  • So....ein Update vom Marktplatz bei strahlend schönem Sommerwetter :thumbup:


    Das "Marieneck" entblättert sich langsam...und die barocken Fassadenmalereien werden sichtbar...








    Vergleich von vorher:




    Die Marienfigur wird auch bald ihren angestammten Platz wiederbekommen



    Das Peter-Ulrich-Haus bekommt nun auch seien Fassadenfarbe



    Durchblick zum Schloss



    Weitere Sanierung am Markt




    Töpfergasse





    Vergleich:


    Alle Bilder von mir:


    Gruß DV


    P.S. Blendenflecke sind bereits bemerkt worden ;)

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  • Du hast wahrlich nicht zuviel versprochen!


    Das Eckhaus zeigt mit seiner nun wieder aufgemalten Gliederung aus Lisenen und Spiegeln, dass der Stil Knöffels, wir waren uns dessen ja eigentlich schon bewusst, stark von der Residenz auf die Peripherie ausgestrahlt hat. Leider aber kann der Bau immer noch nicht richtig überzeugen, was daran liegen mag, dass er nunmal kein Kunstwerk ist, wofür aber auch die Fensterfarbe verantwortlich zeichnen könnte, die den zu flächigen Eindruck der Fassade verstärkt. Trotz allem ist aus dieser bisher doch recht schmuddeligen Ecke des prachtvollen Marktes ein Schmuckstück geworden!

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

  • Straffes Programm meinerseits zum Tag des offenen Denkmals, aber ich hab geschafft, was ich schaffen wollte.


    Teil 1 folgt nun:


    Schloss Zehista: Von einem Münchner Investor gekauft und zur Wohnnutzung vorgesehen.



    Geschichte:



    Teil des Gutes Zehista. Leider sind die Besitzverhältnisse gestückelt, so dass eine vollständige Rekultivierung und Zusammenführung schwierig wird.




    Erste Entkernungsarbeiten laufen. Die Dachsanierung und erste Fassadenarbeiten werden wohl aber erst im Frühling begonnen.



    Ziel ist es, das Gebäude nach und nach in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Die Wiederherstellung der Renaissancegiebel, die Sanierung der Laterne usw und der Gartenwiederherstellung sind aber zunächst tabu...wie man mir sagte...die Substanzerhaltung steht im Vordergrund und wird ein finanzieller Kraftakt. Nachträglicher Rekonstruktion stehe der Investor aber aufgeschlossen gegenüber. Evt. wird über eine Stiftung und Spenden nachgedacht.


    Was aber auf jeden Fall gemacht werden soll im nächsten Jahr, ist die Wiederherstellung der Optik des früher kirchl. genutzten Seitenbaus rechterhand. Die überdimensionalen Schleppgauben sollen entfernt werden. (siehe Planung)





    Ursprünglicher Zustand: Der rechte Flügel ist leider Anfang der 50er abgerissen worden und kommt wohl auch nicht wieder.




    Planung:








    Im Turm:




    massive Einregnungsschäden:



    teilweise freigelegte Gewölbe im EG:



    Räume im OG



    Gruß DV

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  • Weiter geht's zur Küttner-Villa


    neuer Sitz der Musikschule Sächsische Schweiz


    Start - Musikschule Sächsische Schweiz e. V.


    Gartenhaus



    Hauptgebäude:




    Vorher: (Leider war es zu dunkel im Gang und der Weißabgleich ist falsch...ich konnt nur leider nicht lange rumfrickeln...da ich sonst den Gang zu lang versperrt hätte)






    Stuckdecke



    wunderschönes Jugendstil-Mosaik



    bemalte Holzdecke im Treppenhaus




    profilierter Kaminsockel






    Gruß DV

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  • Schön, dass Du uns an Deinem persönlichen Denkmaltag teilhaben lässt. Die vorgestellten Objekte kannte ich bislang nicht - der Großraum Dresden scheint unerschöpflich...

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Vielen Dank youngwoerth für deine Reaktion:


    sogleich gibt es Nachschub:


    noch etwas vom Markt, diesmal ohne Gerüste








    Eindeutiges Problem in Pirna...der ruhende Verkehr auf dem Marktplatz und die teils hässlichen Lampen.



    Man stelle sich vor, das Marienhaus hätte statt seiner barockgelben Fassade seine ursprünglich vorgesehene
    blaugraue Renaissancefassade erhalten. Die Ecke wäre erdrückend grau gewesen. Ein Glücksfall, dass man
    alte Farbbefunde entdeckt hat. cheers:)





    Blick durch die Töpfergasse, auch hier sieht man: Noch mehr grau wäre schädlich gewesen.




    wie schon gesehen, auch das gotische Peter-Ulrich-Haus ist äußerlich fertig.



    ein kleiner Rundgang folgt:





    Die Baustelle um das letzte marode Haus Holdergasse 3/Ecke Lange Straße ist eingerichtet. Die Sanierung
    beginnt nun also und schließt die Sanierung der gesamten Langen Straße ab.





    Gruß DV

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  • Ein Glücksfall, dass man alte Farbbefunde entdeckt hat.


    Das zeigt aber auch, dass man mal wieder nur "authentisch" sein möchte, man hat die Farbwahl ja nicht etwa aus der Einsicht heraus geändert, dass sie dort besser passt. Es freut mich, dass es noch jemand anderem auffällt, wie schnell heutzutage zum Graueimer gegriffen wird. Wenn man sich schon architektonisch nicht austoben kann, bleiben einem immer noch die Trendfarben...


    Allerdings finde ich es in Pirna längst nicht so nervig wie am entstehenden Neumarkt, wo der Gesamteindruck zusätzlich durch die vielen grauen und weißen Füllbauten mit schwarzen Dächern verändert wird. Ein paar graue Rekos am Neumarkt wären nicht tragisch, das scheint es in der Ecke ja immer schon gegeben zu haben. Aber die neuen Lückenfüller sollten eigentlich dazu bewegen, wenigstens die wichtigen Rekos in warmen Farbtönen zu gestalten. Irgendwie scheint mancheinem die Sensibilität für die Aura Dresdens zu fehlen.


    Der Marktplatz als Parkplatz: Dasselbe Problem wie in Görlitz. Was verschenkt man da für ein Potential! Könnte mir aber vorstellen, dass man das im Tal der Fahrradlosen anders sieht. :biggrin:


    Letztlich freue ich mich über die fantastische Wiederherstellung solch wichtiger Bauten in erster Reihe!

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • Immer wieder beeindruckend für mich wie die Stadtkerne in den östlichen Bundesländern zum Teil in löblicher Weise restauriert werden.
    Davon könnte sich zumindest manche Stadt im Süden und Westen der Republik eine gehörige Portion von abschneiden...


    Jeder, der sich die Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
    www.archicultura.ch

  • DarkVision - wie so oft - ein Hammer!


    Habe den Marktplatz in Pirna, glaube ich, so 1996 erstmals besucht. Ihn und die Innenstadt heute zu sehen ist einfach unglaublich.
    Pirna gewinnt durch seine musterhafte Sanierung der Altstadt immer mehr an Attraktivität.
    Möge es dies weiterhin tun und die Menschen, die Sinn für Schönheit haben, erfreuen! :anbeten:

    "Willst du eine Stadt vernichten, baue Kisten, Kisten, Kisten!"

  • Quote

    Nach zwei Jahren Bauzeit sind die Umbauarbeiten an dem spätgotischen Gebäude fast abgeschlossen. Es ist das älteste Baumeisterhaus Deutschlands und wurde 1506 von Baumeister Peter Ulrich als eigenes Wohnhaus errichtet. Die Umbauarbeiten des einst verfallenen Hauses waren dringend nötig und liefen nicht immer ohne Probleme...


    Nachrichten -Tom Pauls Theater Pirna - DRESDENEINS

  • Im Zuge der Sanierung von Schloss Sonnenstein wurde auch der Schlosshang zur Stadt hin wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Dabei musste nicht nur Wildwuchs beseitigt, sondern alte Wege neu angelegt und eingestürzte Sandsteinmauern wieder aufgebaut werden. Zum Tag des offenen Denkmals war eine erste Begehung bereits möglich, bevor der Weg wieder bis zum Frühling gesperrt wird (Es sind noch Restarbeiten zu erledigen und man will sich die Winterdienstkosten sparen)


    Hier zunächst ein Video zum Tag des Offenen Denkmals in Pirna


    Besucheransturm beim Tag des offenen Denkmals




    Im Moment ist der Bewuchs mit Obsthölzern, Hängepflanzen und Rosen noch etwas dürftig...Mit der Zeit wird sich hier jedoch ein richtig schönes Biotop entwickeln können...das in seiner Anmut durchaus Mittelmeerflair verbreiten kann.







    links sind Teile des alten Pulverturmes zu sehen (Festung Sonnenstein)


    hier noch einmal in groß




    Wunderbarer Blick über die Stadt. Rechts hinter dem Baum St. Marien



    wieder unten angekommen....moderne, aber sich einfügende Bebauung



    noch 4 Zusatzbilder aus der Schifftorvorstadt






    Mit der Schlosssanierung sind nun auch die restlichen Gebäude innerhalb des Schlossparks für Investoren attraktiv. So verwundert es nicht, dass diese nun weggehen, wie warme Semmeln


    Alte Mensa der Strömungsmaschinenfabrik


    Kaufvertrag zum Speisehaus unterzeichnet


    und


    Seidel+Architekten - Sanierung Schlosspark 25 in Pirna

    "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

    Edited once, last by DarkVision ().

  • Vielen Dank für die gewohnt guten Aufnahmen!


    Die Natursteinmauern sind natürlich ein Traum und werden nächstes Jahr, wie bereits erwähnt, noch schöner aussehen. Hoffentlich wird die Stadt Pirna, die hier wohl verantwortlich zeichnet, das nötige Geld aufbringen und die Anlage in ähnlich gutem Zustand erhalten, wie man es etwa vom Promenadenring gewohnt ist.

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

  • Wunderbar, solche Dinge machen eine Stadt einzigartig und lebenswert. Wäre ich in der Nähe, würde ich jetzt glatt mal den Hang hochkraxeln und das Flair genießen. :smile:

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!