Kaufbeuren (Galerie)

  • Teil 1 Kaiser-Max-Straße - Am Breiten Bach - Afraberg - Fünfknopfturm


    Kaufbeuren ist mit etwa 42000 Einwohnern nach Augsburg, Kempten und Neu-Ulm die viertgrößte Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. 1286 freie Reichsstadt, 1803 an Bayern, heute kreisfreie Stadt.


    Offizielle Seite der Stadt
    Stadt Kaufbeuren - Aktuelles


    Wikipedia
    Kaufbeuren – Wikipedia


    Nachfolgend einige aktuelle Aufnahmen von Anfang März diesen Jahres.



    Vom Bahnhof kommend erreicht man über Stadtpark und Ganghoferstraße die Altstadt.



    Vor der Altstadt ein ehemaliges Färberhaus, die sogenannte Hasenfärbe oder auch Haus zum scharfen Eck von 1766




    Sedanstraße mit Blick auf die Stadtpfarrkirche St. Martin



    das Rathaus, ein Neubau von 1879/81 anstelle des alten gotischen Vorgängers, östlicher Abschluß der W-O-verlaufenden Kaiser-Max-Straße



    Kaiser-Max-Straße nach O, traufseitige Bürgerhäuser auf der Nordseite



    die Kaiser-Max-Straße nach W vom Rathaus aus, Straßenmarkt der staufischen Stadtgründung, geprägt von ehem. Patrizierhäusern und Brauereigasthöfen



    Portal des Hörmannhauses von 1542



    Kaiser-Max-Straße 4/6, im Kern spätmittelalterliches Patrizierhaus mit spätbarocker Fassade



    viele Häuser im Altstadtbereich im Kern spätmittelalterlich, z.t. mit hohen Dächern, teils mit dem Giebel zur Straße, z.t. traufständig (zumeist zusammengezogene Parzellen), fast durchwegs im Laufe der Jahrhunderte stark überformt und verändert.



    romanisches Skulpturfragment an der Ecke des ehem. Weberhauses (im vorigen Bild links)



    Apotheke (Kaiser-Max-Straße 13) mit neubarocker Fassade



    auf der Südseite des Straßenzuges die ev. Dreifaltigkeitskirche, ursprünglich Wohnhaus, zeitweise Quartier von Kaiser Maximilian I.,
    1604 an die evang. Gemeinde



    evang. Dreifaltigkeitskirche innen, nachfolgend die neubarocke Fassade zum Salzmarkt




    Stadtmodell


    der westliche Teil der Kaiser-Max-Straße:





    Zunftstein von 1685 am völlig veränderten ehem. Kramerzunfthaus



    Gasthaus zum Hirschen, im Hintergrund am Hang ehem. Handwerkerhäuser




    Ludwigstr. 7



    im einstigen Handwerkerviertel Am Breiten Bach, rückwärtig am Hang Gärten



    ehem. Irseer Klosterhaus



    spätmittelalterliche Wohnhäuser mit weit vorkragenden Obergeschossen (Am Breiten Bach 1 und 3)



    Wohnhaus des Bildhauers Jörg Lederer



    Blick vom Afraberg auf die Stadt, vorne Handwerkerviertel, auch einige ehem. Weberhäuser mit hohen Weberkellern, rechts St. Martin




    die erhöht gelegene und weithin sichtbare Stadtmauer im W mit dem Fünfknopfturm (15. Jh.), links das ehem. Schützenhaus mit Maßwerkfries



    Fünfknopfturm, Wahrzeichen der Stadt, nach N erhaltener Stadtmauerrest mit Wehrgang



    Vom Weg entlang der Stadtmauer hat man einen guten Überblick über die Altstadt Kaufbeurens, vorne das Franziskanerinnenkloster, in Richtung St. Martin der unregelmäßige, vorstaufische Siedlungskern




    vorne Häuser am Obstmarkt, im Hintergrund der Sywollenturm beim ehem. Heiliggeistspital



    nördliche Altstadt mit Giebelhäusern, Gerber- und Sywollenturm



    Fünfknopfturm und Stadtmauer von außen...


    ...und nachts:




  • Sieht im allgemeinen sehr gut aus, aber einige Häuser, wie die in der Kaiser-Max-Straße, scheinen eher Wiederaufbauten zu sein. Wurde Kaufbeuren nicht im Krieg bombardiert?
    Das Dach des Rathauses ist für einen Gründerzeitbau auch zu schlicht, so scheint mir.

  • Alles in allem ein immer noch ansprechender Gesamteindruck. Die sicherlich unnötigen Nachkriegsabrisse sind jedoch sehr ärgerlich. Wie so oft sind die Erdgeschosszonen ein auffälliger Problembereich. Ferner fehlen teilweise Sprossenfenster. Viele der angepassten, aber lieblos wirkenden Neubauten wären durch einige grundlegende Fassadengliederungselemente leicht aufzuwerten - aber das dürfte bis auf weiteres Wunschdenken bleiben...

    "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
    Arthur Schopenhauer

  • Teil 2


    Stadtrundgang auf der offiziellen Stadtseite:
    Stadt Kaufbeuren - Virtueller Rundgang


    Die größte Sehenswürdigkeit Kaufbeurens ist die oberhalb der Altstadt liegende Blasiuskirche, ein besonders gut erhaltener spätgotischer Kirchenbau:


    von O gesehen mit dem Blasiusturm der Stadtbefestigung, der Turm ist mit der Kirche verbunden


    Die auf der Stadtmauer aufsitzende Kirche von W:



    eine alte Tür



    Mesnerhaus und Kirche sind von der Stadt aus erreichbar über die Treppen am Blasiusberg, dort stehen auch noch alte, von außen unscheinbare Weberhäuser (mit hohen Kellergeschossen)



    die spätgotische Ausstattung ungewöhnlich gut erhalten, im Chor steht ein prächtiger Flügelaltar, 1518 von Jörg Lederer



    über dem spätgotischen Gestühl auf der West- und Nordseite befinden sich Reihen von um 1490 entstandenen Tafelbildern, die Szenen aus dem Leben der heiligen Blasius, Ulrich, Erasmus und Antonius dem Eremiten erzählen








    Der Schnitzaltar mit den Heiligen Ulrich, Blasius und Erasmus im Mittelschrein









    Überrest des Kempter Tores (Zollhäuschen)



    der Gerberturm und ein erhaltener Stadtmauerabschnitt im N der Altstadt



    Stadtpfarrkirche und Stadtmauerturm von N



    im nordöstlichen Teil der Altstadt auffallend viele Neubauten, durchwegs aber relativ gut in die Altstadt passend



    Rückseiten von Gebäuden an der Ledergasse



    kunsthaus kaufbeuren beim Heiliggeistspital im NO, ein 1996 erbautes Ausstellungsgebäude, das eigentlich recht annehmbar aussieht



    in das Haus des Handwerks, errichtet 1984, wurde eine spätgotische zweischiffige Halle (Rest der Spitalkirche) übernommen



    von der verkehrsreichen Kreuzung im NO („Stachus“) Blick auf den Turm von St. Martin, das 1984 erbaute Haus des Handwerks (mit dem Pultdach auch ein vergleichsweise ansprechender Neubau), dahinter die Glasspitze des kunsthauses, das 1825 errichtete Spitalgebäude anstelle des im frühen 19. Jh. abgebrochenen Heiliggeistspitals sowie der Sywollenturm



    von der Kreuzung aus stadtauswärts blickend, rechts das Gasthaus zum Stachus, ein weiteres ehem. Färberhaus aus der 2. H. des 18. Jh.
    vor den Toren der Stadt



    Blick zurück auf die über der Stadt thronenden aber trotzdem von unten nur schwer zu fotografierenden Blasiuskirche



    außerhalb der Altstadt jenseits der Wertach die Dominikuskirche (war zu)


    Blick zurück auf St. Martin und Fünfknopfturm


    weiteres ehem. Färberhaus (Forettle 9), zum Wohnhaus umgebaut



    das ehem. Gefängnis von 1840



    daneben ein weiteres zum Gasthaus umgebautes Färberhaus



    zurück in der Altstadt am Rosental ein in ein Wohnhaus umgebauter ehem Getreidespeicher gegenüber dem zum Stadttheater umgebauten alten Salzstadel



    wieder mal Blick auf St. Martin, von der Pfarrgasse aus, hier geht es nächstes Mal weiter...

  • Quote from "Brandmauer"

    Sieht im allgemeinen sehr gut aus, aber einige Häuser, wie die in der Kaiser-Max-Straße, scheinen eher Wiederaufbauten zu sein. Wurde Kaufbeuren nicht im Krieg bombardiert?
    Das Dach des Rathauses ist für einen Gründerzeitbau auch zu schlicht, so scheint mir.


    Wüsste auch nicht, dass es Kriegsschäden gab, im Buch "Bayr. Baudenkmäler im 2. Weltkrieg" wird Kaufbeuren nicht erwähnt.


    Bzgl. Rathaus: gut erkannt! Das Dachgeschoß des Rathauses wurde 1960 bei einer Brandstiftung beschädigt (siehe http://www.kaufbeuren.de/deskt….aspx/tabid-13/72_read-42) und danach vereinfacht ohne die Dachaufbauten wiederhergestellt.

  • Quote from "Georg Friedrich"

    Alles in allem ein immer noch ansprechender Gesamteindruck. Die sicherlich unnötigen Nachkriegsabrisse sind jedoch sehr ärgerlich. Wie so oft sind die Erdgeschosszonen ein auffälliger Problembereich. Ferner fehlen teilweise Sprossenfenster. Viele der angepassten, aber lieblos wirkenden Neubauten wären durch einige grundlegende Fassadengliederungselemente leicht aufzuwerten - aber das dürfte bis auf weiteres Wunschdenken bleiben...


    in drei Zeilen auf den Punkt gebracht. Auch im Inneren scheint sehr viel modernisiert worden zu sein, sicherlich auch da mancherorts mehr als notwendig.
    Im Vergleich dazu sind im nahen Memmingen zumindest noch einige zwei- oder dreischiffige Hallen in Bürgerhäusern erhalten, auch in Kempten gibt es innen noch einiges aus älterer Zeit.
    Insgesamt gibt es in Kaufbeuren aber derzeit auffallend wenig heruntergekommene, verfallende bzw. unbewohnte Bausubstanz im Altstadtbereich (davon gibt es in Memmingen, dessen Altstadtbereich allerdings auch um einiges größer ist, deutlich mehr), wohl auch gerade weil recht viel abgerissen und - zumeist aber wenigstens annehmbar - neu gebaut wurde.

  • Hier noch die hinter dem Rathaus im Rosental liegenden Anbauten, die zu den wenigen ganz offensichtlich und unverkennbar aus den 60er/70er Jahren stammenden Neuschöpfungen im Altstadtbereich zählen, die Fassadenrücksprünge der Bürgerhäuser zum Marktplatz hin aufgreifend:





    ähnliche Fassadenrücksprünge gibt es mancherorts in Memmingen


  • Himmel, aus 7000km Entfernung betrachtet, sieht KF gar nicht mal so schlecht aus! :D


    Wie bereits angemerkt, wurde meine Heimatstadt im Krieg nicht bombardiert (wenn man von einem Bauernhof am Hasenkeller im Osten der Stadt absieht). Zwar wurden auch in Kaufbeuren Fassadenbereinigung und "Modernisierung" einiger Häuser in der Kaiser-Max-Straße vorgenommen, aber im Großen und Ganzen hat die Stadt ihr altes Gesicht gut bewahrt. Einige Häuser, u.a. das Rathaus und das städtische Badehaus am Hafenmarkt sind nach Bränden vereinfacht wieder hergestellt worden. Der Fußgängerzone hilft, daß Ende der 70er der Durchgangsverkehr (B 16) aus der eigentlichen Innenstadt verbannt wurde.


    Restaurationen oder einfach nur auch Neuanstriche haben geholfen, einige etwas heruntergekommene Bereiche wieder strahlen zu lassen. Leider hat das der unteren Ludwigsstraße kaum geholfen, das Ding ist so öd' und leer wie eh und je. :augenrollen: Auch ist auf Grund nicht ganz optimaler Verkehrsverbindung (vgl. Memmingen und/oder Kempten) und einiger unsäglich kurzsichtiger Entscheidungen im Stadtrat Kaufbeuren immer ein bißchen Schlußlicht im Allgäu geblieben. Kaufhof, Mediamarkt u. ä. sucht man hier vergebens (was nicht unbedingt was schlechtes sein muß).


    Etwas Berühmtheit hat KF mit seiner Ortsheiligen, der Heiligen Kreszentia, erlangt. Komisch, da lebt man fast 25 Jahre hier und hat sich das Kloster noch nie selbst angeschaut...oder man war noch nie im Fünfknopfturm. St. Blasius ist eine wunderbare kleine Kirche mit einer Super-Akustik für Kleinkonzerte.


    Und wer noch geschichtlich interessiert ist: Adolf-Architektur kann im Fliegerhorst (Technische Schule der Luftwaffe 1) bewundert werden, und Neu-Gablonz im Nordosten der Stadt ist eine der größten Vertriebenen-Siedlungen (aus dem nordböhmischen Gablonz) in ganz Deutschland.


    Mehr zu Kaufbeuren - nicht Kaufbeuern, auch wenn man's so ausspricht -, wenn mir was einfällt. :)


    Vielen Dank für die schönen Bilder, Markus!


    Christian

  • Yo, die Sing- und Musikschule wurde im Frühling 2008 abgerissen. Hab' vergessen, was da jetzt hinkommen soll. :augenrollen:


    EDIT: Verkehrsverein Kaufbeuren | Servus Martinsheim: Abschiedsparty für Kaufbeurens langjähriges Multifunktionsgebäude | Pressemitteilung | Pressemeldung Genau das, was Kaufbeuren braucht: ein modernes Bekleidungshaus. Ich halt's im Hirn nicht aus...das war immer schon die Kaufbeurer Lösung, wenn man nicht wußte, was man neu machen sollte. Noch 'n Modeladen. *diverse deftige bayrische Kraftausdrücke folgen*


    Und unter "Stachus" versteht der Kaufbeurer die Kneipe, und nicht unbedingt die große Spittelmühlkreuzung. ;)


    CK

  • @ Zeno, Christian
    ihr beide kennt euch dort natürlich viel besser aus, habe mir Kaufbeuren dieses Jahr eigentlich zum 1x etwas gründlicher angeschaut und fotografiert.
    Bezüglich Stachus glaube ich mich aber schon zu erinnern, irgendwo mal gelesen zu haben, das die Kreuzung zumindest früher so genannt wurde.

  • Auf der Aufnahme im Bildindex ist das Rathaus vor dem Brand 1960 rechts zu erkennen:



    bildindex der Kunst und Architektur größer: http://www.bildindex.de/bilder/mi06108e01a.jpg


    zum Vergleich heute:



    auch das 2te Haus von links sieht etwas weniger prächtig aus.



    Kaiser-Max-Str. / W-Teil 1941:



    bildindex der Kunst und Architektur größer: http://www.bildindex.de/bilder/mi06108d13a.jpg


    Zum Vergleich heute:

  • Wenn nur das Haus, wo heute der Spar drinnen ist (vgl. Bildindex #1), noch so wie frueher aussehen wuerde, haette die Nordseite der KMS sehr viel gewonnen. :?

  • Teil 3 Hafenmarkt – Sankt Martin – Neue Gasse – Obstmarkt - Salzmarkt



    Hafenmarkt Ecke Ledergasse



    Münzhalde


    Blick vom Hafenmarkt auf die Stadtpfarrkirche St. Martin




    Inneres der Stadtpfarrkirche, eine gotische, dreischiffige Basilika aus der 1. H. des 15. Jh., ähnlich St. Martin und Frauenkirche in Memmingen oder
    St. Mang in Kempten.



    die Altäre neugotisch, im unteren das Vesperbild und weitere Teile spätgotisch





    nochmals Nordseite von St. Martin, noch wie in gotischer Zeit auf dem rundherum von Bebauung abgeschlossenen Kirchenplatz, im Bild davor der Münzturm, Torbau der Friedhofsbefestigung

    in der anderen Richtung folgt die Neue Gasse, auch hier die Wohnbebauung mit Fassadenrücksprüngen:




    Wohnhäuser an der Neuen Gasse, das untere mit auffallend steilem, hohen Dach, hinterhalb der Gerberturm




    Giebelhäuser in der Schmiedgasse, Fußgängerzone und Einkaufsstraße



    durch die Schmiedgasse gelangt man auf den reizvollen Obstmarkt, hier die Ostseite



    die Westseite des Obstmarktes (derzeit Baustelle) wird beherrscht vom Franziskanerinnenkloster, darüber der Fünfknopfturm



    der spätgotische Konventbau des Klosters



    im Kloster die Crescentia-Gedenkstätte in Erinnerung an die 2001 heilig gesprochene Crescentia Höß, die bekannteste Kaufbeurerin,
    siehe auch unter Maria Crescentia Höss – Wikipedia oder
    Stadlers Heiligen-Lexikon: Maria Kreszentia (Anna) Höß - Ökumenisches Heiligenlexikon


    das jüngst renovierte ehem. Wohnhaus der Heiligen gegenüber in der Straße Am Breiten Bach:



    etwas weiter nördlich Bebauung unterhalb des Hanges, hier an der Abzweigung Blasiusberg



    Marienfigur am Wohnhaus des Malers Joseph Anton Walch



    Durchblick zum Fünfknopfturm



    Kaisergäßchen



    Am Salzmarkt (Fußgängerzone) zwischen Obstmarkt und Kaiser-Max-Straße


    Abschließend noch ein paar Nachtaufnahmen:

    Rathaus



    Dreifaltigkeitskirche



    Sankt Martin



    ehem. Wohnhaus der Crescentia Höß



    Blasiuskirche



    Wehrgang bei St. Blasius



    und ein letzter nächtlicher Blick auf Blasiuskirche und Turm.

  • Vielen Dank Markus für die Bilder. Ich war vor ein paar Jahren zum ersten und bisher einzigen Mal in Kaufbeuren gewesen und fand ich Stadt ganz ok, aber architektonische Hightlights hatten mir irgendwie gefehlt. Besonders vom Rathaus war ich damals sehr enttäuscht, weil ich vorher gelesen hatte, dass es von Hauberisser stammt und es vor Ort kaum glauben konnte, weil das Rathaus doch zu spartanisch für ein Werk von Hauberisser erschien. Jetzt weiß ich woran es liegt. Da wäre doch glatt mal eine Reko angesagt und die Fassade des Spargebäudes gleich mit rekonstruiert :-) Warum gibt es eigentlich die ursprüngliche Fassade des Sparhauses nicht mehr?


    Davon abgesehen muss ich sagen, dass mir Kaufbeuren nach deinen Bildern deutlich besser gefällt als damals vor Ort. Müßte ich doch glatt noch mal hin...

  • Nachdem hier ueber acht Jahre Ruhe geherrscht (passend fuer KF), ein historischer Vergleich:


    Teil 3 Hafenmarkt – Sankt Martin – Neue Gasse – Obstmarkt - Salzmarkt




    Der Hafenmarkt sah mal so aus:


    stadtbild-deutschland.org/foru…ry/index.php?image/20130/


    Die Kur-u. Badeanstalt rechts ist in den 60ern abgebrannt. Danach kamen die noch heute stehenden Hauser hin (obowhl das Eckhaus in den Proportionen ganz gut zu stimmen scheint). Im Massstab OK, aber natuerlich ging viel von der Atmosphaere verloren. Hinten links am Ende der Ledergasse ist das alte Wiestor zu sehen, ein Teil der Stadtbefestigung. Das Tor stand bis mind. 1955.

  • Auf Zenos Foto rechts vorne der "Erostische Brunnen" eines Irseer Kuenstlers. Dahinter (im gruenen Eckhaus) war das Geschaeft Stoehr, in dem man ganz vorzueglich - wenn auch nicht gerade billig - allerhand Geschirr, Besteck, Toepfe, und allgemeinen aber hochwertigen Krimskrams fuer's Haus kaufen konnte. Leider werden diese Art von (alteingesessenen) immer weniger.


    Allerdings schaut der Neubau nach 2. Hälfte 70er- / 1. Hälfte 80er-Jahre aus! Und ich war seit jeher der Meinung, dass er aus dieser Zeit ist.

    Das ist durchaus moeglich (man beachte die durchgehende Traufe [heisst das Traufe? Ich weiss doch sowas nicht! :P ). In den Bayerische Kunstdenkmalen - Kaufbeuren steht zum hafenmarkt leider net viel drinnen...melde mich wieder, wenn ich noch was eruieren konnte!