Berlin - Parochialkirche

Im neuen Jahr bittet der Vorstand euch, frühzeitig nach neuen Bauprojektplänen in eurer Stadt Ausschau zu halten. Wo lässt sich durch traditionelle Architektur oder Rekonstruktionen euer Stadtbild verbessern? Teilt uns eure Ideen mit! Je eher wir mit Ideen an die Öffentlichkeit gehen, umso höher sind unsere Chancen, dass die Ideen von den Verantwortlichen ernstgenommen werden!
  • Die Tragekonstruktion. Ich fand das schon witzig ... floet:)

    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand

  • Hier nochmal, diesmal bei Sonnenschein...
    Gesamtsituation am 28.09. – oben ohne, unten noch nackt. Keine Bauaktivitäten am Montagmittag erkennbar. Auf dem langen Podest hat wohl mindestens noch ein zweites Segment Platz





    Dies müsste der Bereich unterhalb der offenen Glockenetage werden




    Alle Fotos von mir.

    Wer zwischen Steinen baut, sollte nicht (mit) Glashäuser(n) (ent)werfen...

    Edited once, last by Ein_Hannoveraner ().

  • Der Blick ins Innere ist für mich erschreckend. Das müsste eigentlich das nächste Projekt sein, das man angehen sollte. Es gibt genug derartig "mahnende" Kirchen. Danach kräht heute kein Hahn mehr. Besser man gibt ihr eine würdigere Innenraumgestaltung im Inneren zurück.


    Ansonsten aber: Vielen Dank für die Bilder!

  • Dem kann ich nur zustimmen.

    In der Architektur muß sich ausdrücken, was eine Stadt zu sagen hat.
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten

  • Zum Wiederaufbau der Parochialkirche wurde schon eine Weile lang nichts mehr gepostet, dabei gibt es dort langsam aber sicher Fortschritte: Um das Stahlgerüst kommt eine Holzumkleidung und darauf dann wahrscheinlich eine Kupferverkleidung....


    bild von mir, gemeinfrei

    Dem bald wieder aufgebauten Berlin stehen goldene Zeiten bevor .....

  • Vor Ort ist, trotz der Temperaturen, zunächst Winterpause angesagt.



    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Der Blick ins Innere ist für mich erschreckend. Das müsste eigentlich das nächste Projekt sein, das man angehen sollte. Es gibt genug derartig "mahnende" Kirchen. Danach kräht heute kein Hahn mehr. Besser man gibt ihr eine würdigere Innenraumgestaltung im Inneren zurück. (...)


    Hatten wir eigentlich schon das Wettbewerbsergebnis zur Innenraumgestaltung der Parochialkirche? Leider wird sich an dieser Rohbau-Fassung nicht viel ändern.


    http://www.baunetz.de/meldunge…ochialkirche_4654433.html


    Quote

    (...) Bei der Sanierung und Wiedererrichtung der Kirche nach der Wende hielt
    man sich an das denkmalpflegerische Konzept, den Originalzustand nicht
    zu rekonstruieren, sondern den Raum in einem rohen Backstein zu
    belassen. Diesem Modell folgend wird er jetzt erneut restauriert und
    ertüchtigt. (...)

  • Wie sah der originale Innenraum denn überhaupt aus?

    Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens. - Friedrich Schiller -

  • Parochialkirche:



    Innenraum vor 1884:






    Kanzel, 1920:






    Innenraum 1934:












    Wegen der calvinistischen Prägung war der Innenraum sehr schlicht gehalten. Vielleicht hat jemand noch bessere Fotos :unsure:

  • Früher mussten die Familien für einen Sitzplatz extra Geld bezahlen, so waren ihnen dann aber auch die Plätze reserviert und kleine Schilder wiesen auf diese hin. Ein Türchen mit Riegel trennten dann diese 'Privatkirchenstühle ab. Wer vermögender war, besaß sogar eigene Logen, wie man es in der Friedenskirche von Schweidnitz (Swidniza) noch heute sehr schön sehen kann. Also keine Schweinekober! Wobei nicht gesagt sein soll, dass da nicht auch manchmal solche menschlichen 'Schweine' saßen. Solche Art von Kirchenstühlen finden sich noch in vielen kleinen Dorfkirchen, wo vermutlich auch noch heute einige Familien ihre Stammplätze haben.

  • Heute:


    Ein Feston zu reparieren, sollte bei baldiger Gelegenheit nicht vergessen werden.



    'It won't be long' hieß es vor über 50 Jahren bei den Beatles.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Nichts weltbewegend Neues, aber es wurde eine Wendeltreppe in diesem Teil der künftigen Turmspitze montiert.


    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)