Budapest

  • Atala,wie weit sind die Bauarbeiten am Gebäude des Ehem.Königlich Ungarischen Finanzministeriums?

    Als ich 2019 Budapest besuchte, wurde dort gerade mit den Arbeiten begonnen.

    Es geht etwas langsamer, denn hier wurde das alte Gebäude behalten und so weit wie möglich renoviert, während der Rest neu aufgebaut wurde. Das erforderte eine viel kompliziertere Vorbereitung als bei der Reithalle oder dem Wachhaus, wo die Bauer von vorne anfangen konnten.


    Hier sind einige Bilder vom Nutzer Tehtube auf dem Forum skyscrapercity (11.11.2021):





  • Danke Atala.Leider ist durch die Folie nicht viel von der Baustelle zu sehen.Aber erahnen kann man das riesige Ausmaß der Baumaßnahmen.Wie es aussieht,wird ja nicht nur der repräsentative Kopfbau wiederhergestellt sondern auch die hinteren Gebäudeteile in den beiden Straßenzügen.

    Ist schon Wahnsinn.

    Die Rekomaßnahmen in Budapest sind für mich die interessantesten überhaupt, schon von der Vielfalt, Menge und Größe her.:thumbup:

  • Behörden in Berlin, Dresden und Magdeburg sollen einmal nach Budapest fahren und spüren wie wichtig Rekonstruktionen oder Sanierungen sein können um ihren eigenen stark vereinfachten und verschandelten Städten wieder (etwas) aufzuwerten. Budapest wird Jahr nach Jahr schöner und wird im Zukunft ein Touristenwalhalla.

  • Atala,nicht nur meine Neugier stillen ,sondern unser aller Neugier hier im Forum wie die Reaktionen <3auf die interessanten Fotoaufnahmen zeigen.

    Atala,gibt es eine Seite wo man sich über das gesamte aktuelle Baugeschehen auf dem Burgberg informieren kann?

  • Atala,nicht nur meine Neugier stillen ,sondern unser aller Neugier hier im Forum wie die Reaktionen <3auf die interessanten Fotoaufnahmen zeigen.

    Atala,gibt es eine Seite wo man sich über das gesamte aktuelle Baugeschehen auf dem Burgberg informieren kann?

    Lieber Herr Herrmann,

    Der Link, den Rinascente gepostet hat, ist wahrscheinlich der beste Ort im Internet, um den Fortschritt der verschiedenen Projekte an der Buda Burg zu verfolgen.


    Zwei weitere sehr gute Quellen für Informationen und Aktualisierungen sind https://magyarepitok.hu/mi-epul und die Facebook-Seite des Hauszmann-Projekts.

  • Ein neues Renderbild des Gebiets nach Abschluss der Bauarbeiten. Das Einzige, was hier noch nicht im Bau ist, ist der Stallpalast hinten links. Ob dieser rekonstruiert wird, ist noch nicht bekannt (und hängt offen gesagt weitgehend vom bevorstehenden Wahlergebnis ab, da der Wiederaufbau von Buda bei der Opposition sehr unbeliebt ist).

  • Hier der IST-Zustand zum Vergleich (zumindest aus Vogelperspektive): https://www.google.com/maps/se…180h,39.27t/data=!3m1!1e3

    (Der Link offenbar nicht so einfach funktioniert, musst Du ein wenig verändern: Globusansicht mit Häkchen einstellen. Dann rechts 3D einstellen. Dann um 180 Grad drehen.)


    Welches ist denn der "Stallpalast"? Ich kann das Gebäude und die Lage nicht identifizieren.

  • Eine Vorkriegsansicht des "Stallpalasts" findest du hier:

    https://www.skyscrapercity.com…/page-1344#post-176071434


    Ganz links der eigentliche Burgpalast, dann ganz schmal dazwischen zu erkennen die bereits rekonstruierte Palastwache, dann kommt der Stallpalast, und rechts im Bild ist das Erzherzog-Joseph-Palais zu erkennen, welches sich gerade in der Rekonstruktion befindet.


    Auf dem Rendering findet man den Stall in der linken Bildhälfte oben, rechts neben dem Burgpalast.


    Wenn das ein offizielles Rendering ist, das die Zukunft darstellen soll, so sind zwei Dinge bemerkenswert: Zum einen der angesprochene "Stallpalast", von dem es bislang - soweit ich weiß - keine Bestätigung gibt, dass dieser rekonstruiert wird. Und zum anderen zeigt das Rendering im Anschluss an das Hauptquartier der Streitkräft (in der Mitte mit der großen Kuppel) eine historische Fassade. Früher stand dort das Verteidigungsministerium, welches aber nicht wiederaufgebaut werden sollte, da es zu weit in den Platz hineinragt und die "Karmelita" - also den Sitz des Ministerpräsidenten (im Rendering auf der linken Seite) - verdecken würde. Da gab es wohl mehrere Diskussionsvorschläge, moderner Fassadenabschluss des ehem. Hauptquartiers auf der Seite zum Platz und Palast hin, Anbau eines teilrekonstruierten und verkürzten Verteidigungsministeriums oder eine andere historisierende Lösung (z.B. Fortführung der Fassaden die zu den Straßen links und rechts zeigen auf der Seite zum Platz hin). Momentan schaut es dort noch so aus, rechts angeschnitten zu sehen sind die Überreste des Hauptquartiers der Streitkräfte).


    Wahrscheinlich ist - wie Atala bereits angemerkt hat - der Ausgang der Wahlen der entscheidende Faktor. Nachdem sich aber dort mittlerweile ein kurioses Parteienbündnis gebildet hat, in dem sowohl die Jobbik als auch die sozialdemokratisch DK und die Grünen vertreten sind, um mal die gegensätzlichen Pole zu nennen, schaut es dieses mal für Orban gar nicht mal so gut aus.


    Den aktuellen Baufortschritt des ehem. Rot-Kreuz-Hauptquartieres kann man hier sehen (im Rendering halbrechts unten). Der Betonguss ist im Erdgeschoss angekommen. Ich nehme an, dass das genauso wie bei der Palastwache und der Reithalle (und bei vielen Rekonstruktionen in Deutschland siehe Berliner Schloss, Potsdamer Stadtschloss etc) gemacht wird, strukturell eine Betonkonstruktion an der dann eine Vorsatzschale mit Ziegel und Werksteinen traditionell hochgemauert wird. Was ich nicht hoffe, ist, dass das eine Billigvariante mit direkt verputzten 20cm Polysterol und dazwischen an Edelstahlankern aufgehängten Werksteinen wird, wie direkt nebenan beim Neubauteil der Residenz des Ministerpräsidenten (Karmelita) in dem Rendering links unten zu sehen.


  • Ich glaube, es handelt sich einfach um ein Rendering der fehlenden Gebäude in diesem Gebiet. Ich dachte, es lohnt sich, es zu posten, da die meisten der fehlenden Gebäude auf dem Rendering in zwei Jahren "wieder da" sein werden.


    Ich würde dieses Bild auf keinen Fall als Hinweis auf den geplanten Wiederaufbau des Stallpalasts werten. Denn der Stallpalast könnte realistischerweise erst wieder aufgebaut werden, nachdem der ihm gegenüberliegende Flügel (Abschnitt A) des Budapalastes in seiner ursprünglichen Größe wiederhergestellt worden ist. Andernfalls wäre der Weg zwischen beiden komisch klein.

    Der Wiederaufbau von Abschnitt A des Palastes wurde bereits beschlossen und die Untersuchung der Gebäudestruktur hat bereits begonnen. Wenn der Wiederaufbau abgeschlossen ist, könnte theoretisch der Wiederaufbau des Stallpalastes folgen.


    Was das ehemalige Gebäude des Verteidigungsministeriums gegenüber dem St.-Georgs-Platz betrifft, so gibt es noch keine Ankündigung über dessen endgültige Gestaltung. Allerdings ist offensichtlich eine Entscheidung getroffen worden, da das Fundament für das Gebäude bereits gegossen wird. Meiner Meinung nach ist die Größe und Form des Fundaments ein gutes Zeichen dafür, dass es nicht den hässlichen Vorschlägen folgen wird, die wir gesehen haben.


    Letztendlich würde ich dieses Rendering nur verwenden, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie das Gebiet in naher Zukunft aus dieser Perspektive aussehen wird. Wie bereits erwähnt, wahrscheinlich ohne den Stallpalast.


    Bearbeitung: Aber wenn ich mir erlauben darf, zu spekulieren und zu hoffen, würde ich sagen, dass es keinen Grund gibt, zu glauben, dass der Stallpalast nicht wiederaufgebaut wird... wenn die Regierung bei den kommenden Wahlen nicht wechselt. Zumal er wahrscheinlich viel billiger wäre als die Renovierung des Budapalastes und sogar der Wiederaufbau des Erzherzog-Josef-Palastes. Und er würde ein wirklich hässliches Loch im Boden verdecken!

  • Reconstruction of the A and B buildings of the Royal Palace may begin soon


    Building A in the 1930s:



    Building B anno:


    The current appearance of buildings A and B:

    Condition of buildings A and B after reconstruction:

    The renovation will also affect the interiors, so the lobby, ballroom and dining room will be reborn.

    Lobby:

    Dining room:

    Ballroom:

    Reconstruction is expected to begin in the spring of 2022 and be completed by 2026.

  • Da können die Deutschen noch etwas lernen!!! 100% Reko war nur die Frauenkirche, sonst gar nichts Immer Kompromissen. Nicht so in Ungarn. WUNDERBAR. cclap:)

  • The demolition of the former Burg Hotel in the castle district began today. The new owner and designer would like to visually recall the three old buildings that stood in the square until the end of World War II, the hotel closed in 2019 and the new building will serve as a conference center.


    Original buildings:


    Burg Hotel:


    Update: Demolition of the building is complete:


    Visual design:


  • Es gibt ja eine super Nachricht nach der anderen aus Budapest.Da sieht man erst mal, wieviele Gebäude nach dem Krieg stark vereinfacht wiederhergestellt wurden.

    Zwei Fragen an unsere Ungarischen Foristen: - gibt es Planungen für einen Neuaufbau des Kirchenschiffs der Maria-Magdalenen-Kirche auf dem Budaberg?-und wird sich Zukünftig Baulich mit dem Hotel Hilton etwas verändern?

  • Es gibt ja eine super Nachricht nach der anderen aus Budapest.Da sieht man erst mal, wieviele Gebäude nach dem Krieg stark vereinfacht wiederhergestellt wurden.

    Zwei Fragen an unsere Ungarischen Foristen: - gibt es Planungen für einen Neuaufbau des Kirchenschiffs der Maria-Magdalenen-Kirche auf dem Budaberg?-und wird sich Zukünftig Baulich mit dem Hotel Hilton etwas verändern?

    Leider will die Budapester Stadtverwaltung das Hilton Hotel unter Denkmalschutz stellen.

    https://pestbuda.hu/cikk/20220…sban_egy_tervezet_szerint


    Die Rekos werden vom Bund gefördert und finanziert.