Budapest - Perle an der Donau

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Jahreshauptversammlung 2019: 1. und 2. Juni in Balingen/Zollernalb. Mach mit!

    • Das Museum der Bildenden Künste am Heldenplatz (1906 eröffnet) ist nach aufwendiger Restaurierung heute feierlich wiedereröffnet worden. Glanzstück der Arbeiten ist sicherlich die vollständige und offenbar bruchlose Rekonstruktion der schwer kriegsbeschädigten Romanischen Halle.

      Orbán: Kulturelle Vergangenheit schützen - Budapester Zeitung


      Die neue Romanische Halle

      Bild: Szépművészeti Múzeum, Budapest


      Bild: Szépművészeti Múzeum, Budapest
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Hallo liebe Deutschen,

      Eine Meldung aus Ungarn (wo viele hochwertige Renovierungen durchgeführt werden): Laut Magyar Epitok wurde der Adria Palast kürzlich gekauft und wird restauriert.

      Außenbereich des Gebäudes:

      Bild: Magyar Epitok

      Innenbereich

      Bild: Magyar Eiptok

      Das Projekt wird von BDPST Group durchgeführt (die gleiche Gruppe hat in 2016 Andrassy Palast gekauft und jetzt es restauriert).

      Andrassy Palast

      Bild: Lehotka László / MTI, Index.hu

      Edit: Ein Artikel auf Englisch über das Adria Projekt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Atala ()

    • Sehr schöne Nachricht! Ich war vor einer Woche ein paar Tage in Budapest und da ist mir dieser riesige, aber inzwischen sehr stark "patinierte" Bau auch aufgefallen... überhaupt gibt es in Budapest eine Menge an Historismus-Gebäuden, die eine für deutsche Augen geradezu unglaubliche Patina besitzen! Man denkt teilweise, dass die Häuser viel älter sein müssen, als sie in Realität sind, viele Neorenaissance-Bauten in Budapest sehen älter aus als echte 500-jährige Renaissance-Paläste in Rom oder Florenz... einige Fassaden sind nicht nur dunkelgrau bis schwarz, es bröckelt auch quadratmeterweise der Putz herunter und es fehlen sogar ganze Fassadenelemente wie Fensterüberdachungen, Gesimse, Pilaster etc... einige dieser Zustände kann ich mir eigentlich nur dadurch erklären, dass Kriegs- und Revolutionsschäden nicht behoben wurden. Auch wenn man in die Innenhöfe und Stiegenhäuser hineingeht, findet man mitunter unvorstellbare Zustände... es schaut teilweise aus, als ob der Krieg erst gestern zu Ende gegangen wäre. Ich finde das absolut faszinierend, es trägt wesentlich zur Atmosphäre Budapests bei, auch wenn es teilweise natürlich zu viel des Guten, d.h. der Patina, ist. Aber das kulturelle "Problem" der Stadt, so wie ich es sehe, ist ja, dass die Stadt als ganze wenig Geschichte hat und das meiste halt im 19. Jahrhundert in der k.u.k.-Zeit errichtet wurde und man der übermächtigen Stadt Wien und den Österreichern mit möglichst prächtiger Architektur zeigen wollte, dass man auch wer ist und eine eigene bedeutende Historie hat; und angesichts dieser Situation gibt diese Patina der eigentlich jungen Stadt Budapest einen Hauch von "alter Ehrwürdigkeit". Überhaupt haben die Ungarn den Historismus und auch Jugendstil auf eine mitunter dermaßen schwindelerregende Prachtstufe getrieben, dass teilweise sogar Wien nicht mehr mitkommt; Wien ist bei aller Pracht meistens noch klassisch und distinguiert, wohingegen Budapest der Fantasie keinerlei Schranken auflegt. Es wird an architektonischen Stilen und Formen alles aufgeboten und durchmischt, was nur irgendwie möglich ist; Häuser wie der New York Palace mit dem völlig überdrehten neobarocken Café dürften nicht so oft in Europa zu finden sein.
      Es gibt kilometerlange historistische Prachtstraßen, nicht nur die bekannte Andrássy Út (die übrigens wirklich sehr schön ist und für Budapest ein geradezu ausgewogenes Straßenbild besitzt; der Platz Kodály körönd gegen Ende der Andrássy Út z.B. ist wunderbar!), sondern auch die Bajcsy-Zsilinszky út, Rákóczi út, Erzsébet krt., Teréz krt. u.a., außerdem viele "Seitenstraßen", die oft prächtiger sind als Hauptstraßen in vielen anderen europäischen Städten. Die Substanz an Historismus-Gebäuden (vor allem an Neo-Renaissance) scheint unendlich, und das trotz der gar nicht so wenigen Bombardements im 2. Weltkrieg.
      Eher enttäuschend finde ich das Burgviertel Buda mit den Resten des alten Ofener Stadtkerns; es gibt dort schon noch einige schöne alte Gebäude, aber die im Weltkrieg zerstörten Häuser wurden leider in vielen Fällen durch häßliche Betonburgen ersetzt, die so gar nicht zu dem ansonsten mittelalterlichen und barocken Eindruck passen, den das Viertel erwecken möchte.
      Das berühmte Donau-Panorama Pests ist leider auch empfindlich durch riesige moderne Baublöcke gestört, das hatte ich anders in Erinnerung (vielleicht waren mir diese modernen Einsprengsel bei meinen früheren Besuchen aber auch nicht aufgefallen), ist aber natürlich trotzdem sehr beeindruckend.
      Es gibt auch recht viele moderne Architektur in Pest und genauso wie schon im Historismus und Jugendstil kleckern die Ungarn nicht, sondern klotzen: es gibt dort einige riesige moderne Gebäude wie z.B. das Kempinski Hotel Corvinus am Erzsébet tér, die teilweise geschwungene Formen mit Marmorverkleidungen kombinieren und modern aber dabei nicht unelegant sind. Es wird auch weiter viel gebaut in Budapest und leider nicht immer mit viel Rücksicht auf umstehende alte Gebäude: als Beispiel sei genannt die barocke Marienkirche am Serviten-Platz (eine der wenigen authentischen Barockkirchen Budapests), die im Zuge einer Platzneugestaltung durch zwei neue moderne Gebäude flankiert werden soll, hier zwei Fotos, wie das in Zukunft ausschauen soll:





      Das wäre in einigen anderen Städten meines Erachtens so nicht möglich, zumindest nicht ohne großen Bürgerprotest; aber in Budapest gibt es einige von solchen Bauvorhaben, teilweise bereits realisiert, teilweise noch in Planung, man scheint dort mit einer großen Unbekümmertheit und viel Selbstbewusstsein an solche Dinge zu gehen. Auf der anderen Seite hat die Stadt, wie oben bereits geschrieben, dermaßen viel unberührte historistische Stadtviertel, dass man wahrscheinlich die Notwendigkeit nicht sieht, alles beim Alten zu belassen.

      Hier noch einige Fotos, die ich von Häusern mit viel Patina gemacht habe (es gibt allerdings noch krassere Beispiele, ich habe leider erst am Schluss ein paar Fotos gemacht):

      Zuerst der Adria Palast, der im vorigen Post bereits vorgestellt wurde:






      Dann noch zwei weitere Paläste aus der näheren Umgebung (Gegend Báthory utca), man beachte im Detail, was da an den Fassaden teilweise abgebröckelt ist:

      Beim unterstehenden Haus gibt es in den Giebeln nahezu keinen Putz mehr und das Mauerwerk ist sichtbar, außerdem waren in den Giebeln sicher auch mal Fassadenelemente:



      Beim nächsten Haus fehlt die Hälfte des Konsolgesimses und teilweise ganze Fensterumrahmungen samt Lisenen:







      Alles in allem eine mitunter zwar übertrieben üppige, aber trotzdem wunderbare und beeindruckende Stadt, bei der man sich vielleicht nachher die Frage stellt, ob Nachgemachtes und Nicht-Authentisches nicht doch auch etwas Wertvolles und Schönes ergeben kann... jedenfalls hat die Stadt ihren Zauber.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Leonhard ()

    • Krass! Vielen Dank.

      Ja, Budapest ist schon heftig mit seinem Stilmix und dem überbordenden Eklektizismus, einfach faszinierend.

      In weiten Teilen kann man sich das alte wilhelminische Berlin wohl ganz ähnlich vorstellen vom Feeling her.
      Dort hat man ja auch in sehr kurzer Zeit gewaltige Viertel, Boulevards und Prachtbauten aller denkbaren Formen erschaffen.

      Wenn ich so genauer darüber nachdenke, sind Budapest und Berlin die einzigen europäischen Städte, wo das so "wild" und in diesem gewaltigen Ausmaß durcheinander ging, alle anderen Metropolen hatten eine deutlich stärker abgegrenzte Gestaltungslinie. Damit vielleicht eine harmonischere, aber auch etwas biederere und "langweiligere" Erscheinung.
      In Berlin ist leider dieser Charakter durch die vielen Verluste und Entstuckungen kaum noch erfahrbar, allerdings ist es durch den heutigen Mix auf seine Weise wiederum sehr eklektisch, fast wie New York oder London teilweise (auf Traufhöhenniveau)...
    • Neu

      Dein Vergleich mit Berlin ist absolut richtig, Budapest und Berlin haben in architektonischer Hinsicht einige Parallelen. Berlin wurde für Budapest nach dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich von 1867, der zu einer partiellen Unabhängigkeit Ungarns von Österreich geführt hatte, neuer kultureller Orientierungspunkt, womit man sich weiter von Wien und Österreich zu emanzipieren trachtete. Der Bau der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest nach Plänen von Stüler hatte zudem das Interesse junger ungarischer Architekten geweckt, die daraufhin an die Berliner Bauakademie gingen, an der führende Vertreter der Neorenaissance unterrichteten. Durch diese ungarischen Architekturstudenten gelangte schließlich die Berliner Neorenaissance nach Budapest und wurde dort der bevorzugte Baustil. Diese architektonische Verbindung zwischen Berlin und Budapest begann in den 1860er Jahren und hielt mehrere Jahrzehnte an.
      Der Ausgangspunkt beider Städte im letzten Drittel des 19. Jhd's war außerdem sehr ähnlich: beide wurden Hauptstädte neuer Reiche und sahen so die Notwendigkeit, sich eine repräsentative architektonische Erscheinungsform zu geben und beide - jetzt werden mich die Berliner Mitforisten gleich kreuzigen - besaßen im Vergleich zu anderen großen europäischen Städten keine historisch gewachsene und bedeutende Altstadt, auf der sie hätten aufbauen und die ihnen einen stilistischen Rahmen hätte geben können. So wurde dieser Mangel durch einen unvorstellbaren Bauboom in kürzester Zeit mit möglichst monumentaler und prachtvoller Architektur behoben, der diese beiden Städte zu Weltstädten erheben sollte.
      Die Geschichte wollte es leider so, dass davon im heutigen Berlin fast nichts mehr zu sehen ist, aber in gewisser Weise dient somit Budapest heute als lebender Zeuge für das Berlin des späten 19. Jhd's.
    • Neu

      Leonhard schrieb:

      Die Geschichte wollte es leider so, dass davon im heutigen Berlin fast nichts mehr zu sehen ist
      Sagen wir mal so: es ist (leider) nur noch wenig davon zu sehen. Dennoch empfinde ich die von Dir angesprochene Monumentalität in Berlin vielerorts noch als präsent. Vermutlich auch durch das teilweise sehr großzügig angelegte Straßenraster. Aber auch da, wo Monumentalbauten erhalten geblieben sind, wie am Forum Friderizianum, am Kurfürstendamm, Gendarmenmarkt usw. oder auch an jüngeren Plätzen, wie am großen Stern oder sogar am Leipziger Platz, fühlt man das weltstädtische, das in Berlin immer noch präsent ist.
      "Mens agitat molem!" "Der Geist bewegt die Materie!"
    • Neu

      Als Beispiel für den monumentalen, eklektizistischen und teilweise überdrehten Prunk Budapests hier ein paar Fotos eines einzigen Platzes (!), dem Ferenciek tere. Plätze wie diesen gibt es öfters in der Stadt...


      Wikimedia Commons, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, Autor: FOTO:FORTEPAN / Zsanda Zsolt

      Wikimedia Commons, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Spain, Autor: Inextre

      Wikimedia Commons, Creative Commons Attribution 2.0 Generic, Autor: Fred Romero

      Wikimedia Commons, Creative Commons Attribution 2.0 Generic, Autor: Fred Romero

      Wikimedia Commons, Creative Commons Attribution 2.0 Generic, Autor: Fred Romero

      Wikimedia Commons, Creative Commons Attribution 3.0 Unported, Autor: Mister No

      Wikimedia Commons,Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International, Autor: Thaler Tamas
    • Neu


      Wikimedia Commons, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, Autor: Yelkrokoyade

      Wikimedia Commons, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, Autor: KovacsDaniel

      Wikimedia Commons, Creative Commons Attribuzione-Condividi allo stesso modo 3.0 Unported, Autor: Derzsi Elekes Andor

      Wikimedia Commons, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, Autor: Andrzej Otrębski

      Wikimedia Commons,Creative Commons Attribution 3.0 Unported, Autor: Dguendel

      Wikimedia Commons,Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International, Autor: Gabriell

      Wikimedia Commons, Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic, Autor: xorge


      Ich denke, Historismus- und Eklektizismusfans dürften hier Schnappatmung bekommen :D
    • Neu

      Wow, tolle Beispiele! Ich muss unbedingt mal wieder nach Budapest, ist schon viel zu lang her.
      Gerade Plätze wie der gezeigte Franziskanerplatz (Ferenciek tere) erinnern mich dann allerdings noch mehr an z.B. Barcelona oder Madrid, wo ähnliche Hochzeitstorten mit z.T. orientalischen Einflüssen gebaut wurden.


      Weltstädtisch ist Berlin ohne Frage, vom Feeling her (u.a. dank der großzügigen Straßen- und Platzanlagen und der Bedeutung wegen, die du oft spürst) noch mehr als Budapest mE!

      Allerdings fehlt ersterem im Vergleich mit letzterem eben die historistische Grandeur. Meines Erachtens würde es schon genügen, wenn knapp ein Dutzend der Prunkpaläste als Leitbauten an ausgewählten Orten wiederkommt. Das würde das wilhelminische Berlin wieder begreiflich und erfahrbar machen, ohne dass ich mich konkret nach dieser Zeit zurücksehne, doch definitiv nach dieser Prachtexplosion.
    • Neu

      erbse schrieb:

      Meines Erachtens würde es schon genügen, wenn knapp ein Dutzend der Prunkpaläste als Leitbauten an ausgewählten Orten wiederkommt.
      Was meinst du, was das kosten würde... komplizierte Steinmetzarbeiten wie auf den obigen Budapester Beispielen wären heutzutage unbezahlbar, abgesehen von der Frage, ob das heute überhaupt noch jemand in dieser Größenordnung und Qualität kann.
    • Neu

      Das Thema hatten wir ja schon ein paar mal - das geht schon heute weitgehend alles automatisiert via moderner Fertigungsverfahren (wenn man nur will). In einigen Jahren dürfte das noch sehr viel routinierter ablaufen, dann sehe ich die Möglichkeit, wirklich massenweise solcher Fassaden einigermaßen preisgünstig wiederherzustellen; ob nun via 3D-Druck, Lasercutting, Bauroboter, was auch immer.
    • Neu

      Diese früheren Diskussionen scheine ich nicht mitbekommen zu haben... hast du Links oder Beispiele für automatisierte Produktionsprozesse von solchen Architekturelementen wie sie in den obigen Fotos zu sehen sind, d.h. Fensterverdachungen, Brüstungen, Kapitelle, Flächenornamente, Pilaster, Gesimse, Attiken oder ganze Kuppeln? Und das aus Naturstein? Gibt es so etwas wirklich schon?
    • Neu

      Dieser Beitrag zum Berliner Schloss ist schon von 2015, mW werden in anderen Teilen der Welt (Asien, teils Nordamerika) schon ganze Fassaden auf die Weise hochgezogen:




      Da wurde noch vieles händisch gemacht, es wird immer mehr in automatisierte Vorgänge übergehen. Sodass oft nur noch der Feinschliff durch menschliche Handwerker erfolgt, um das lebendige Element zu wecken.
    • Neu

      Ja, das hab ich mir auch dazu gedacht:

      Meines Erachtens würde es schon genügen, wenn knapp ein Dutzend der Prunkpaläste als Leitbauten an ausgewählten Orten wiederkommt.
      Na bumm, der ist aber bescheiden. Nicht einmal ein ganzes Dutzend, ein knappes reicht...
      an sich stimme ich ja überein, Berlin-Mitte braucht mehr wilhelminisches Element, um zu sich selbst zu finden. Aber das wird es nicht spielen.
      Im Falle Budapests ist das überladene bindestricheklektizistische Element (weiß der Teufel, welche obskuren Strömungen sich dort hineinmischen) in völlig unübersichtlichem Reichtum vorhanden. In irgendwelchen Vorstädten findet sich reihenweise derlei Prachtschinken, eben überladener, prächtiger und ausgefallener als anderswo. das mal zu erkunden, wäre ein Lebenswerk.

      Nicht, dass wir zu Wien da ganz unbedarft wären:



      Von Peter Haas, CC BY-SA 3.0 at, commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28049018











      Von Superbass - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19864012

      In diese Gegenden kommt normal auch kaum ein Tourist. aber es ist verglichen mit Budapest doch nur Stückwerk.

      Auch Kecskemet hat da einiges zu bieten:



      derlei sollte es in Budapest genug geben - halt irgendwo im Verborgenen.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Neu

      Ich mache mein Leitbauten-Konzept mal an zwei Beispielen fest, dann wird das sicher begreiflicher.

      Für mich machen schon diese beiden Bauten einen Großteil des Reizes des "alten Berliner Westens" aus, alles andere geht daneben fast unter:

      Kurfürstendamm 59–60


      commons.wikimedia.org/wiki/Fil…bnizstra%C3%9FeKudamm.jpg

      Theater des Westens


      commons.wikimedia.org/wiki/Fil…r_des_Westens_05-2014.jpg

      Solche punktuellen Prachtschinken reichen eben oft schon, um ein ganzes Stadtgebiet nach oben zu ziehen und immer mehr Schönheit magnetisch anzuziehen. Schaut euch mal an, was in den letzten Jahren in der Gegend so gebaut wurde, Nöfer, Patzschke, Alhambra und Co...


      Könnten natürlich ebenso gut auch in Budapest oder Wien stehen, aber was soll's. So lass ich mir globalisierte Architektur ja gefallen. :)
      Und damit zurück zu Budapest.