Berlin in alten Bildern

  • Das Letzte Bild des ersten Beitrages: Höchstwahrscheinlich Ecke Tauentzien- Nürnberger Straße.


    Korrektur: Tauentzien- / Passauer Straße.

  • Bergischer


    Interessant: Ich suche gerade - bislang leider vergeblich - in meinem Archiv nach einem Artikel aus den 20ern oder 30ern in Bezug auf entstuckte Fassaden. Schon damals beschwerte man sich darüber und sprach von "rasierten Häusern". ^^

  • @ East-Clintwood

    Damals machte die Straßenbahn eine Schleife um die Gedächtniskirche und fuhr dann zum Henriettenplatz (Halensee), wo sie ebenfalls wendete.

  • Halensee


    Es gibt zum Thema Entstuckung ein Buch über Berlin "Schnörkellos" Autor von Gaertringen, ich hatte mir zwar vorab mehr davon erhofft, ist immerhin aber eine der wenigen Publikationen zu dem Thema.

  • Bergischer


    Interessant: Ich suche gerade - bislang leider vergeblich - in meinem Archiv nach einem Artikel aus den 20ern oder 30ern in Bezug auf entstuckte Fassaden. Schon damals beschwerte man sich darüber und sprach von "rasierten Häusern". ^^

    In Paris oder London gab es solche Bewegungen nicht, oder?

    Das Neue Bauen / die Neue Sachlichkeit sind ja auch deutschen Ursprungs.

  • Das Kaiserliches Patentamt in der Gitschinerstraße Ecke Alte Jacobstraße Alexandrinenstraße. Erbaut in den Jahren 1903-1905 !.

    Bauplatz war das ehemalige Gelände der Garde Kürassier Kaserne. Architekten waren Franz Wichards und Hermann Solf.

    Der plastische Bauschmuck erstand durch die Bildhauer Georg Heinrich Giesecke und Heinrich Günther- Gera.

    Beeindruckend waren die Maße des Gebäudes, entlang der U- Bahnhochtrasse an der Gitschiner Straße 243 m lang. Der Bau hatte 700 Diensträume, 12 Sitzungssäle, 11 Kassenräume und die gesamte Flurlänge betrug 10 km. Zur Zeit bis 2024 wird das Patentamt für eine läppische Summe in Höhe von 103 Mio € renoviert ( falls es dabei bleibt ).



    Das Gelände der Garde Kürassier Kaserne im Stadtplan



    Bild der Kaserne



    Die Stallungen in der Kaserne



    Der imposante Bau des Reichspatentamtes







    Der Bau entlang der U- Bahnhochtrasse


    Die zentrale Auslegehalle




    Bauplan Erdgeschoss




    Bauplan 1.Etage

  • Die Bilder #4-6 zeigen das erste Kaiserliche Patentamt in der Luisenstraße.


    Hier noch ein schönes Bild vom Bau an der Gitschiner, dessen Giebel leider nicht wiederhergestellt werden.


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    Dann noch:


    Das sog. Ingenieur-Dienstgebäude in der Kurfürstenstraße 63-69 (nicht erhalten).



    Das Theater des Westens mit altem Namen und früherer Umgebung.

    Der rechte Nachbarbau dürfte wohl aus den 1930ern stammen; zuvor sah es nämlich dort so aus.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Die Geschichte des Märkischen Museum in Berlin mit ergänzenden Bildern. Für jeden Berlinbesucher der sich über die Geschichte Berlins informieren möchte, ein Besuch ist Pflicht. Ab 20. Juli wieder geöffnet.



    https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rkisches_Museum_(Berlin)


    Im Stadtgebiet




    Aufnahmen aus der Bauphase









    Zerstörungen im Krieg



    Zustand der Kopie des Rolands aus Brandenburg







    Märkisches Museum mit der Waisenbrücke





    heutiger Zustand



    Vor dem Krieg



    Der Innenhof mit dem Adler vom Nationaldenkmal für Kaiser Wilhelm l. vom Berliner Schloss, geschaffen vom Bildhauer August Gaul