Berlin in alten Bildern

  • Das Preußische Ministerium der Geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten dieser etwas sperrige Titel wurde häufig in Preußisches Kultusministerium abgekürzt. Nachdem der Bau Unter den Linden 4 zu klein wurde, wurde in der Wilhelmstraße 68 Ecke Behrenstraße 71- 72 der Hauptbau errichtet. Der Bau entstand nach Plänen des Architekten Paul Kieschke und wurde 1918 in Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung umbenannt ( zu DDR Zeiten in Teilen des unzerstörten Ministeriums, Ministerium für Volksbildung ).


    Gesamtansicht von der Wilhelmstraße 68



    Portikus des Haupteingangs



    Hofansicht



    und 2 Aufnahmen aus dem Inneren des Ministeriums, das Treppenhaus



  • Vielleicht hat jemand von euch eine Idee wo dieses Wohnhaus mal stand bzw. noch steht?


    Mit Stempel Berlin SW 1934

    (Eigener Scan)

  • Ich vermute mal, dass es in Charlottenburg bzw. Wilmersdorf steht/stand. Genauer kann ich das jetzt so nicht sagen.

  • Vielleicht hat jemand von euch eine Idee wo dieses Wohnhaus mal stand bzw. noch steht?


    Mit Stempel Berlin SW 1934

    (Eigener Scan)

    Das Gebäude kann überall in Berlin stehen oder gestanden sein, in Treptow oder in Pankow....schwierig.


    Baujahr schätze ich mal so auf 1912.


    Bemerkenswert find ich allerdings die Dachbeziegelung der oberen Erker.

  • Danke für eure Rückmeldung:thumbsup:

    Ich vermute auch Charlottenburg oder Wilmersdorf. Baujahr ca.1912 kommt auf jeden Fall hin.

    Schwierg macht die genau Einordnung das kein Laden oder ähnliches im Haus ansässig war sonst könnte man in einem alten Adressbuch schauen.

    Na ja, vermutlich ist das Haus ein Kriegsverlust oder es wurde bis zur Unkenntlichkeit entstuckt:cursing:

  • Das SW steht meines Wissens für Südwest. Hier kommen am ehesten die Bereiche Steglitz, Friedenau, Wilmersdorf in Frage. In Steglitz und Friedenau habe ich solche Gründerzeitler mit Vorgarten gesehen, dieses Haus kann ich aber auch nicht genau lokalisieren. In Steglitz sind geschätzt noch 85% der Gründerzeitler erhalten, davon vielleicht die Hälfte entstuckt.

    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

  • Ja klar Snork, jedoch ist eine solche Architektur auch in den ehemals bürgerlichen Gegenden des Berliner Ostteils anzutreffen, wie zum Beispiel in Treptow oder auch Pankow.


    Diese Art von Architektur wurde so um 1912 rum , in eher bürgerlichen Wohngegenden gebaut - in sofern wären natürlich auch Steglitz, Fridenau und Wilmersdorf nicht auszuschließen.

  • Das Gebäude müsste in Friedenau (?) in der Stierstraße stehen. Es ist leicht verändert, aber der Garten und Teile der Stuckierung sind zum Glück noch vorhanden. Die 20 min. Suche hat sich zum Glück ausgezahlt.

  • Architektonische Rundschau 1885.

    Gartenhalle für Herrn F. Lipperheide in Berlin, geplant und ausgeführt von den Architekten Kayser und Großheim:

  • Architektonische Rundschau 1885.


    Eckportal des A. W. Faber'schen Geschäftshauses in Berlin, Ecke Friedrichs- und Französische Straße, erbaut von Hans Grisebach, Architekt daselbst:



  • Die Gartenhalle des Verlegers Lipperheide stand in der Potsdamer Straße 38, hier mal ein Foto.


    Potsdamer Straße


    Franz von Lipperheide (1838—1906), Verleger und Sammler, gab gemeinsam mit seiner Frau Frieda (1840—96) mehrere Zeitschriften mit den Themen Mode, Unterhaltung und Kostümkunde heraus. Der finanzielle Erfolg des Verlages ermöglichte es dem Ehepaar, eine umfabgreiche Sammlung an Vorlagenwerken, Gemälden, Grafiken und Literatur über Mode und Kleidung, Materialkunde und verarbeitete Techniken zusammenzutragen. Die Sammlung befindet sich heute zum größten Teil in der Kunstbibliothek und der Gemäldegalerie.

  • Ich weiss nicht ob diese Aufnahme schon hier gezeigt wurde, Ausschmückung des Pariser Platzes zum 25- jährigen Thronjubiläum von Kaiser Wilhelm ll. am 15.Juni 1913 .


  • Da ist die Ausschmückung UdL zur Olympiade 1936 durch Benno von Arent gar nicht neu.


    Nebenbei: liegt da Schnee ?

  • Babber50


    da muss ich Dir widersprechen, die Ausschmückung des Pariser Platzes war ganz anders wie Du im folgenden Film sehen kannst. Das einzelne Auto passt auch nicht in die Zeit von 1936 .