Berlin in alten Bildern

  • 1. Jägerstraße N°21

    2. Reichstagsufer N°9


    Und damit ich nicht nur Text schreibe, ein paar verkehrsreiche Bilder aus alter Zeit.


    Königstraße


    Friedrichstraße (über die Leipziger hinweg)


    Unter den Linden

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Hier die Lage des Hotel Dunkelberg am Reichstagsufer. Rechts zu sehen an der Ecke der Bunsenstraße neben den Institutsgebäuden der Universität. Etwa mittig der rechten Uferseite, gut am Schild an der Hausecke und dem Giebel erkennbar.


    Das Hotel Dunkelberg taucht auch unter den Adressen 'Neue Kirchstr. 16' und 'Unter den Linden 56' auf.


    Berlin

  • Hotel Bristol - Unter den Linden


    Ich lese gerade in dem Buch "Berlin im August 1936" vom Hotel Bristol, wo Richard Strauss während der Spiele abgestiegen ist.

    Ich wusste gar nicht, dass das Bristol an exakt der Stelle der heutige russischen Botschaft Unter den Linden stand.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Hotel_Bristol_(Berlin)


    Bildquellen: Getty, Berliner Stadtmuseum sowie Facebook

  • Das rechte schmale Haus neben dem Bristol steht noch heute.Und das Gebäude rechts neben dem schmalen Haus(2. Bild) war das nicht die alte russische Botschaft?

  • noch einige historische Aufnahmen des Hotel Bristol Unter den Linden, nach Zerstörung durch einen Luftangriff 1944 entstand nach dem Krieg auf diesem Gelände die heute noch exestierende Russische Botschaft


    1882 Hotel Bristol auf dem Stadtplan Unter den Linden










    Hotel Bristol Teehalle


    1902 Sarah Bernhardt die bekannteste Darstellerin der damaligen Zeit vor dem Hotel Bristol

  • Hotel Bristol war ein wertvolles und herliches Gebäude. Auch der Bau links und rechts besonders stimmig (links) und klassisch/hochwertig (rechts) und alle Bauten sehr passend zu UdL. Heute aber alle 3 pleite und Fassaden minderwertig. Die Linden war ein mondäner und urbaner Allee damals.

  • Berlin im Nebel aus dem Jahr 1928


    Blick unter der U-Bahn Hochbahn n Richtung Möckernbrücke



    Blick in Richtung der Brücke am Halleschen Ufer zum U-Bahnhof Hallesches Tor und noch ein Café Achteck im Nebel links

  • Diesen Zustand der Kaisergalerie kannte ich so noch nicht.

    Bergischer,mit Zerstörung meinen Sie die Fassade der Kaisergalerie?Naja,Zerstört ist sie ja nun nicht,sie ist lediglich ihrer dekorativen Zutaten aus der Kaiserzeit stark beraubt worden.Was natürlich bedauerlich war.

  • Diesen Zustand der Kaisergalerie kannte ich so noch nicht.

    Bergischer,mit Zerstörung meinen Sie die Fassade der Kaisergalerie?Naja,Zerstört ist sie ja nun nicht,sie ist lediglich ihrer dekorativen Zutaten aus der Kaiserzeit stark beraubt worden.Was natürlich bedauerlich war.

    Die Bilder des Innenzustandes zeige ich lieber nicht. Da sieht die Ostfassade des Humboldtforums nämlich noch kreativ gegen aus.

  • Bergischer,Sie haben Bilder vom vereinfachten Innenzustand der Kaisergalerie einige Jahre vor ihrer Zerstörung? Würde mich und sicher viele andere Foristen sehr interessieren.Zeigen Sie, sie lieber doch mal.

  • Damals ging es auch mit Mohrenköpfe, Mohrenstraße, Kameruner,Zigeunersoßen, Zigeunerschnitzel,Negerküsse und so weiter oder hat dieses Plakat etwas mit Rassismus zu tun.

  • ^ Es geht um Jazz-Künstler aus Amerika, photographiert Berlin 1925, hier ein Link. Heute vielleicht rassistisch wirkend, damals in diesem Kontext aber gewiss nicht so gemeint. Im Gegenteil, der damals exotische Musikstil Jazz war im Berlin der Goldenen 20er ziemlich angesagt, von daher wurden die besagten Künstler eher bewundert als rassistisch verachtet.

  • Ich habe mal nachgeschaut. "Chocolate Kiddies" war eine Revue afroamerikanischer Musiker, die 1925 durch verschiedene europäische Städte zog. Für viele Besucher war es wahrscheinlich die erste Begegnung mit schwarzer Musikkultur. Der Plakattext stammt mit Sicherheit vom Management der Tour und ist werbend (also nicht abwertend) gemeint.


    Es ist interessant, wie sich die Blickwinkel und politischen Machtverhältnisse über die Jahrzehnte verschieben. 1925 dürften sich durch das Foto vor allem Rassisten provoziert gefühlt haben, heute fühlen sich jene provoziert, die sich "antirassistisch" verstehen. Spannend.