Berlin in alten Bildern

  • Mantikor: Ganz Herzlichen Dank für das letzte Foto von der Kaiser-Wilhelm-Straße gerade. Ich suchte schon eine geraume Weile nach der Adresse des folgenden Fotos und jetzt habe ich es!


    Kaiser-Wilhelm-Straße


    Es ist Kaiser-Wilhelm-Straße 5. Hier hatte ich es nie vermutet bei all dem wilhelminischen Prunk der Nachbarschaft.

  • Dieses Bild (aufgenommen vom Turm der Georgenkirche) ist einen Einzelbeitrag wert.


    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Ich habe noch zwei tolle Schwarz'sche Aufnahmen herausgesucht.


    Behrenstraße, Blick zur Kaisergalerie um 1880. Man sieht, dass die Umgebung des imposanten Gebäudes noch ganz von Gebäuden der alten Zeit geprägt ist, das Metropol-Theater ist auch noch nicht da. Die Kaisergalerie (1873) war das erste Haus aus der Kaiserzeit an dieser Kreuzung. An der Ecke rechts entsteht später der Schultheiss-Bierpalast.


    Ein Blick aus der Kochstraße über die Wilhelmstraße auf die Kolonnaden des Prinz-Albrecht-Palais.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Die Kaisergalerie war wirklich einmalig in ihrer Ästhetik und dennoch viel bescheidener und einladender in ihren Proportionen, als ähnliche Bauwerke, wie bspw. die Galleria Vittorio Emanuele. Es ist wirklich so verdammt schade um dieses Bauwerk!

  • von allen Passagen im alten Berlin war die Kaisergalerie die imponierenste. Erbaut 1869-1873 und persönlich von Kaiser Wilhelm l. an seinem Geburtstag 22. März eröffnet. Sie führte von der Behrenstraße zur Straße Unter den Linden. 1931/32 erfolgte ein Umbau von Alfred Grenander im Stil der neuen Sachlichkeit. Sie beherbigte das Panoptikum, das Wachsfigurenkabinett, das Passage- Theater und in den dreißiger Jahren die Passage- Lichtspiele. 1943 bei einem Bombenangriff größtenteils zerstört, in den fünfziger Jahren abgerissen. In den achtziger Jahren wurde an dieser Stelle das einzige Fünf-Sterne-Hotel der DDR das Grandhotel gebaut, heute Westin Grand Hotel.















    Zugang zur Kaisergalerie Unter den Linden 35



    1936 Passage- Lichtspiele Unter den Linden 35

  • Auf meiner Südamerikareise habe ich Mitte Februar 2020 auch Buenos Aires besucht (werde demnächst eine Serie einstellen). Dort war ich in der sehr besuchten Floridastraße und dort in den "Galerias Pacifico", die mich unheimlich an die Fotos der Kaisergalerie erinnert hat. Es ist dort sehr lebendig und als modernes Shoppingcenter gestaltet. Dennoch hat man den Schmuck nicht zerstört wie in Berlin in den 20er Jahren. Vorbild war auch hier sicher Paris, so wie vieles hier in der Argentinischen Hauptstadt an Paris erinnert.


    Bilder der alten Kaisergalerie in Berlin:


    Kaiserpassage


    Kaiserpassage



    und nun die Galerias Pacifico in Buenos Aires:


    Kaiserpassage


    Kaiserpassage


    Kaiserpassage

  • historische Aufnahmen am Mühlendamm und der Waisenbrücke


    Stadtplan um Mühlendamm und Waisenbrücke





    Luftbild des Mühlendamm und des Molkenmarktes



    1937 Abriss Mühlendammgebäude und Brücke, rechts Baustelle Alte Münze



    1938 Abriss Mühlendammgebäude, mittig Petrikirche und Schleusenwärterhäuschen



    Blick vom Märkischen Museum auf die Türme und Kuppeln der Stadt, im Vordergrund Waisenbrücke und Flussbadeanstalt Pochhammer




    Waisenbrücke und Janowitzbrücke mit Dampferanlegestelle



    1890 Abriss der Mühlenkollonaden an der Fischerbrücke



    1911 Blick vom Mühlendamm auf die Petrikirche


    1946 Blick vom Alten Stadthaus auf die Ruinen Rings um den Mühlendamm, dem Schleusenwärterhäuschen und Notsteg, links Neubau der Alten Münze

  • Die Vorgängerbauten der Alten Münze.


    Der Bau am Werderschen Markt; um 1800 nach Entwurf von Heinrich Gentz fertiggestellt, hier um 1885 bereits ohne den Schadow'schen Münzfries, von F. A. Schwartz abgelichtet.


    Der verlängerte Schadow'sche Münzfries am Neubau der Königl. Münze (Entwurf nach F.-A. Stüler) an der Unterwassertraße, ebenfalls von F. A.-Schwartz 1885 abgelichtet.


    Am Münzgebäude von 1935 am Mühlendamm ist nur eine Kopie des Münzfrieses angebracht, das Original ist eingelagert.


    Teile des Originals waren im Jahr 2014 im Schadowhaus ausgestellt.


    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Hallo

    Ich suche Fotos vom Polizeipräsidium Alexanderstraße (Luftbilder und Innen wäre toll) und vom Olympischen Dorf in Staaken. Könnt ihr mir helfen? Danke.

  • Im Buch "Kommissar Gennat ermittelt


    DIE ERFINDUNG DER MORDINSPEKTION"


    bei ELSENGOLD GmbH Berlin


    von Regina Stürckow


    gibt es einige Innenaufnahmen vom Polizeipräsidium. Da die Bildrechte davon betroffen sind kann ich sie hier nicht einstellen.

  • 4 Aufnahmen des alten Berlins entlang der Spree, alle Aufnahmen aus dem Jahr 1910


    Mühlendamm links und der Krögel rechts, im Hintergrund die Zwillingstürme der Nikolaikirche



    links der Inselspeicher auf der Fischerinsel, mittig die hölzerne Inselbrücke, der Kirchturm ist der Turm der Parochialkirche



    von links Inselspeicher, Fischerbrücke und Mühlendamm.Ganz links Kuppel des Französischen Doms am Gendarmenmarkt, im Hintergrund mittig die Kuppel des Reichstagsgebäude, links davor die Kuppel der Hedwigskathedrale



    Gröbenufer im Stadtbezirk Kreuzberg, die Oberbaumbrücke liegt in ganzer Länge im Stadtbezirk Friedrichshain. Weiß jemand was mit den Skulpturen am Gröbenufer geschehen ist ? Kriegsverlust ?

  • Kann jemand die Straße zuordnen?

    Das ist die Ecke Hohenzollernring / Schönwalder Allee in Spandau. Siehe Bildindex.

    Heute Nummer 117, früher wohl Nummer 120 Hohenzollernring.

    Der Untertitel auf der Postkarte ist schon leicht verwirrend, aber hinter diesem Eckbau beginnt das Villenviertel am Stadtwald / Spandauer Forst.

    Das Gebäude scheint in seinen Grundmauern erhalten geblieben zu sein. (aktuell) Wahrscheinlich wurde es als markanter Eckbau bei der Schlacht um Berlin besonders stark in Mitleidenschaft gezogen, als Sowjetische Truppen Ende April 1945 von Norden her in Richtung Zentrum vordrangen. Quelle:Tagesspiegel 21.04.2020 -"Vor 75 Jahren endete der Krieg in Berlin-Spandau."

  • Spreetunnel

    Babber hat den Baum gefällt und bei den Türmchen die Spitzen ergänzt. Sieht doch hübsch aus. Nun könnte er noch ein Straßenschild vor dem Haus aufstellen.


    Ist schon erstaunlich, was die Bildbearbeitung heute möglich macht. Traue keinem Foto, dass du nicht selbst gefälscht hast! Aber in der guten alten Zeit hat man auch schon so einiges mit Fotos angestellt, ging technisch nur ganz anders.


    Manche Fotografen mögen es, wenn von oben Zweige und Blätter eines Baumes ins Bild ragen. In Fotolehrbüchern wurde das sogar als Stilmittel angepriesen, um zum Beispiel große monotone Himmelsflächen zu vermeiden und wohl auch um Tiefe ins Bild zu bringen. Jedenfalls war das in der DDR noch so. Ich mag es nicht so sehr, wenn es um Architekturfotografie geht. Ein Ast, der beispielsweise über einem viel höheren Bauwerk zu schweben scheint, das sich weiter hinten im Bildraum befindet, macht dieses Gebäude klein. Bei dem in Rede stehenden Foto aus Spandau ist dieses Problem eher gering, aber dennoch sieht das Gebäude mit den ergänzten Spitzen stattlicher aus. Es strebt mehr in die Höhe.

  • Aufnahmen aus dem Deutschen Stadion in Grunewald. 1913 eingeweiht zum 25. Jährigen Jubiläum der Thronbesteigung von Kaiser Wilhelm ll. Erbaut für die Olympischen Spiele 1916 in Berlin die durch den 1. Weltkrieg ausfielen. Durch Bildung von Groß Berlin 1920 zugehörig dann dem Bezirk Charlottenburg. Kapazität 35 000 Zuschauer. Später für den Bau des heutigen Olympiastadion abgerissen.


    Planung von 1909









    Veranstaltung zum 10. jährigen Bestehen des Versailler Vertrages