Berlin in alten Bildern

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    • schade, dass in diesem Forum nur selten Quellen korrekt genannt werden, obwohl die Seiten allgemein zugänglich sind.

      Es gibt da eine interessante Webiste, die fast nur "public domain" bilder nutzt, nach zeitschichten sortiert und räumlich zugeordnet, und die die herkunft immer ganz genau angibt, sogar mit Link zur Quelle:
      zeitreisen-berlin.de/

      darin kann man stundenlang rumstöbern und viele Ecken der Stadt neu entdecken..... und sich ggf. die Bilder auf den Quellseiten herunterladen.
      Dem bald wieder aufgebauten Berlin stehen goldene Zeiten bevor .....
    • Tolle Bilder der Jungfernbrücke samt Umgebung.

      Blick nach NO auf die Friedrichsgracht zur Einmündung der Spreestraße (später Sperlingsgasse) und des Mühlengrabens.


      Blick nach NW zur Unterwasserstraße - vorn die Einmündung der Alten Leipziger Straße, ganz rechts noch das Weydingerhaus und die Neue Königliche Münze.


      Blick nach SO auf die Friedrichsgracht. Das Haus mit den Vasen ist das Possarthaus, direkt rechts anschließend das Schindlersche Waisenhaus; im Hintergrund der neugotische Turm von St. Petri.


      Bildquelle jeweils: bildindex.de
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)

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    • Einige alte Aufnahmen zum Thema Königsplatz, Alsenviertel.

      Beginnen will ich mit dem Alsenplatz un der dazugehörigen Straße.

      Quelle hauptsächlich bildindex.de


      Ausschnitte aus dem Straubeplan von 1910, Quelle: Sen für Stadtentwicklung, beim 2. Bild mit Markierung der schweizerischen Landesvertretung:


      Alsenplatz

      stadtentwicklung.berlin.de/pla…/medium.php?MediumID=9268



      Überblick über das Alsenviertel:



      1937:



      Roon-Denkmal am Alsenplatz, alter Sockel, 1908:



      Alsenstraße 1, um 1935:




      Alsenstraße 3, um 1915:






      1935:








      Alsenstraße 4, erbaut 1869 von Ende & Böckmann, Foto: um 1880:




      Alsenstraße 5, um 1935:





      Alsenstraße 6 / Ecke Bismarckallee:




      Übersicht über die östliche Platzseite des Alsenplatzes bzw. der Straße, Ausschnitt aus größerer Fotografie von ca. 1925:





      Alsenstraße 7-10, um 1885:



      Alsenstraße 10, Erker, um 1935:



      Alsenstraße 10, Portal, um 1935





      Alsenstraße 10-12, um 1915:





      Alsenstraße 11, um 1915:



      Alsenstraße 12/ Ecke Kronprinzenufer, um 1935:







    • Weitere Bilder, diesmal aus der heutigen Otto-von-Bismarck-Allee:

      Das Gebäude Fürst Bismarck-Straße 7, heute Schweizerische Landesvertretung wurde ursprünglich von Friedrich Wilhelm Hitzig um 1853 errichtet.

      Fürst Bismarck-Straße 7, Wohnhaus Dr. Kuhnheim, nach Umbau durch Paul Baumgarten, aus BAW September 1913:




      Das Gebäude 1935:



      Einige Aufnahmen vom Inneren:

      Büro des Gesandten, um 1932:



      Damenzimmer, um 1932:



      Esszimmer, um 1932:







      Saal, um 1932:




      Salon, um 1932:




      Wohnzimmer, um 1932:




      Fürst-Bismarck-Straße, Ecke Roonstraße 5, Wohnhaus Johannes Höniger, um 1935:




      Kurz vor Abriss der Häuserzeile, 1935:



      Quellen: bildindex.de und BAW (Berliner Architekturwelt)
    • Weiter geht es mit der Hindersinstraße.

      Diese führte von der Kronprinzenbrücke zum Königsplatz (Platz der Republik), hier mal etwas vergrößert aus dem Straubeplan von 1910:



      ursprüglicher Entwurf, 1847 von Friedrich Wilhelm Hitzig:



      Hindersinstr , Ecke Königsplatz, aus BAW September, 1918:


      Hindersinstraße, kann ich leider nicht zuordnen, vielleicht auch der Hitzigbau aus anderer Perspektive, aus BAW 1918:


      Hindersinstraße / Ecke Reichstagsufer, 1935:


      Hindersinstraße 4, Japanische Botschaft, um 1920:




      Hindersinstraße 5, um 1935:




      Hindersinstr 8, Landbank AG, von Börnstein & Kopp, aus BAW Juni, 1914:





      Kronprinzenbrücke, rechts der Beginn der Hindersinstraße, 1915:




      Quellen: BAW (Berliner Architekturwelt), bildindex, Straubeplan beim Sen f. Stadtentwicklung u. a.
    • Einige Häuser mit der Adresse Königsplatz:


      Königsplatz 7, Palais des Grafen Portalés, von Friedrich Hitzig, 1938:





      Erker im Hauptsaal, 1939:


      Wandabschnitt mit Büffet, 1939:


      Wandabschnitt mit Kamin, 1939:



      Wandabschnitte, 1939:




      Das Palais Portalés während des Abbruchs, 1939:





      Königsplatz 3, Wohnhaus, erbaut von Friedrich Hitzig um 1847, 1935:





      Königsplatz 5_Wohngebäude_von Friedrich Hitzig_1935:




      Königsplatz / Ecke Roonstraße 6-7, 1921:


      In der nächsten Folge dann die Roonstraße

      Quelle: bildindex.de
    • Wasfür ein schmerzlicher Verlust! Wie wunderschön diese Gegend vor dem Abriß war. Heute wäre es eine sehr begehrte Wohngegend.
      Das Unbegreifliche: Kein Haus fiel den Bomben zum Opfer! Es war wie eine Vorwegnahme des Bombenkriegs. Nur drei Jahre später übernahmen die Engländer die Abrißarbeiten in ganz Deutschland.
    • Weiter geht's mit der Roonstraße:


      Roonstraße 5 / Ecke Fürst-Bismarck-straße, 1935:



      Roonstraße 6-7 / Ecke Königsplatz, 1921:












      Roonstraße 6-11, während des Abrisses, 1935:




      Roonstraße 9, Wohnhaus Hengstenberg, Friedrich Wilhelm Hitzig, 1847 (TU-Archiv):





      Roonstr 10_Wohnzimmer von Tilly Waldegg_Bühnenkünstlerin_um 1912:




      Roonstraße 12, um 1935:

    • In einem anderen Strang wird ja erbittert über das Nationaldenkmal gestritten 8) .

      Deshalb mal eine Zusammenfassung der Baugeschichte in Bildern von 1890-1896. Also von der noch vorhandenen Schlossfreiheit bis zum fertigen Kaiser-Wilhelm-Denkmal.

      Mögen zwar schon einige Fotos hier einzeln gezeigt worden sein so macht das nichts, denke ich, im Zusammenhang ist es vielleicht nochmals interessant, vor allen Dingen, wenn man die einzelnen Bauphasen sieht.



      Noch intakt, die Bebauung der Schlossfreiheit, alle fotografiert von Hermann Rückwarth, um 1890:

      Blick von der Schlossbrücke:


      Blick vom der Unterwasserstraße:


      Blick vom Schlossplatz:


      Während der Bauarbeiten, Hermann Rückwarth, 1894:







      Aufnahmen von der Bauakademie geschossen:










      Das fertige Denkmal:




      So das war's für heute!
    • Hotels in der Dorotheenstadt

      Der Bahnhof Friedrichstraße nahm trotz der Kopfbahnhöfe eine wichtige Stellung im ausgehenden 19. Jahrhundert in Berlin ein. In seiner Umgebung hatten sich einige große, aber auch sehr viele kleine Hotels angesiedelt.

      Einige von ihnen möchte ich hier vorstellen, die in den umliegenden Straßen lagen. Leider konnte ich nicht alle Hausnummern heraus bekommen.

      Die Quelle ist ein kleiner Sammelband, herausgegeben von der Hotelbranche von 1898, der in der Berliner Stadtbibliothek zu finden ist. Deshalb ist auch die Qualität nicht so super, da der Band nicht entleihbar ist und ich ihn abfotografieren musste.



      Dorotheenstr _Ecke _Hotel zum Deutschen Offiziersverein_um 1898:






      Dorotheenstr _Hotel Prinz Friedrich Carl_um 1898:





      Dorotheenstr _Hotel Prinz Heinrich_um 1898:




      Georgenstr 20_Hotel Continental_um 1898:









      Georgenstr 21_Hotel Aachener Hof_um 1898:









      Georgenstr 21-22_Nachfolgebau zu vorhergehendem Hotel, Russischer Hof_Postkarte:









      Georgenstr 23_Hotel Coburg_um 1898:









      Georgenstr 24_Hotel Stadt Magdeburg_um 1898:









      Mittelstr ?_Hotel du Pavillon_um 1898:









      Mittelstr 5_Hotel Schweriner Hof_um 1898:









      Mittelstr 6_Hotel Frankfurter Hof_um 1898:









      Mittelstr 12-13_Hotel Stadt Riga_um 1898:









      Mittelstr 47_Hotel Stadt Cöln_um 1898:









      Mittelstr ?_Zernikows Hotel_um 1898:




      Neustädtische Kirchstr 10_Hotel Berliner Hof_um 1898:









      Neustädtische Kirchstr 13_Hotel Westfälischer Hof_um 1898:









      Neustädtische Kirchstr 14_Schmid's Hotel zur Stadtbahn_um 1898:









      Neustädtische Kirchstr 16_Hotel Wiesbadener Hof_um 1898:









      Schadowstr 2_Ecke Mittelstr_Witt's Hotel_um 1898:









      Schadowstr 3_Hotel Quoos_um 1898:










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    • Freiwillig geht's hinein. eek:)


      Jedoch mit glücklichem Ausgang - vielleicht gab's sogar noch 'ne Molle für den Zossen.

      Bildquelle jeweils: gahetna.nl

      Im niederländischen Nationaalarchief mit 'Berlijn 1932' bezeichnet. Doch wo mag das sein? Eigentlich egal, aber dennoch interessant.
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mantikor ()

    • Vulgow schrieb:

      Freiwillig geht's hinein. eek:)


      Jedoch mit glücklichem Ausgang - vielleicht gab's sogar noch 'ne Molle für den Zossen.

      Bildquelle jeweils: gahetna.nl

      Im niederländischen Nationaalarchief mit 'Berlijn 1932' bezeichnet. Doch wo mag das sein? Eigentlich egal, aber dennoch interessant.
      Wurd es anschließend verwurstet? :biggrin:
      Amateure bauten die Arche, Profis die Titanic...
    • Pferdefleisch!! Absolut Lecker!!! In Berlin nur noch in Spandau erhältlich. Ich besorge es mir, bzw. lasse es mir besorgen, immer in Halle, da gibt es Selbiges fast täglich unter dem 'Roten Turm' zu kaufen. Außedem gibt's dort zwei Restaurants mit Pferdefleisch der Gebrüder Schadt, wo im Stammhaus einst Genscher und Gorbi einkehrten.

      Vielleicht sollte man mal Alt-Berliner Pferdebilder hier einstellen, mit Umgebung natürlich, Wiiehhaaaa!
    • Spreetunnel schrieb:

      Pferdefleisch!! Absolut Lecker!!! In Berlin nur noch in Spandau erhältlich. Ich besorge es mir, bzw. lasse es mir besorgen, immer in Halle, da gibt es Selbiges fast täglich unter dem 'Roten Turm' zu kaufen. Außedem gibt's dort zwei Restaurants mit Pferdefleisch der Gebrüder Schadt, wo im Stammhaus einst Genscher und Gorbi einkehrten.

      Vielleicht sollte man mal Alt-Berliner Pferdebilder hier einstellen, mit Umgebung natürlich, Wiiehhaaaa!

      Wenn man mal bedenkt daß es Pferdefleisch (insbesondere Pferdebuletten) für die armen Leute gab, welche nicht so viel Geld hatten, ist es schon interessant daß heut Pferdefleisch als recht kostspielige Delikatesse gilt. In Berlin gab es früher recht viel Pferdefleischgaststätten, und gerade die "Hottehübuletten" waren damals sehr verbreitet.
      Amateure bauten die Arche, Profis die Titanic...
      • Man weiß heute meist gar nicht mehr, dass es vor dem Siegeszug des Automobils in den Städten tausende von Pferden gab. Angefangen von den Reit- und Kutschenpferden der Herrschaften über die Pferde der Speditionen, die Straßenbahnpferde, Pferdeomnibusse, Droschkenpferde usw. Die Pferdeställe waren meist in Stallungen in Hintergebäuden untergebracht. Über den Städten lag oft ein strenger Geruch nach Pferdeurin. Die Rossäpfel hingegen waren als Dünger sehr beliebt, selbst wenn es nur für die Geranium am Wohnstubenfenster war. Wenn jemandem "die Pferde durchgingen", kam es dann oft zu sehr schweren Unfällen. Jedenfalls ist klar, dass die vielen Pferde irgendwann geschlachtet wurden. Da Pferdefleisch ganz zu unrecht einen schlechten Ruf hatte, war es preiswert, so dass auch arme Leute sich damit mal eine Fleischmahlzeit leisten konnten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Villa1895 ()