Berlin in alten Bildern

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    Frau Lüscher hat ja mal sinngemäß geäußert, dass sie ein schlüssiges Bild nicht möchte (wie kann sie als Schweizerin hierzu überhaupt kritiklos einen Willen äußern?!). Im Gegenteil verfolgt sie ja das Ziel, die zerklüftete Geschichte der Stadt in einer zusammenhanglosen Neoarchitektur zum Ausdruck zu bringen.


    Diese Argumentation ist vollends hirnrissig. Die Argumentation erinnert an die Pressemeldung eines ähnlichen Geistesblitzes: "Letzte Dresdner Kriegslücke geschlossen."
    Abgesehen, dass man die Wirkung der Vernichtung niemals vollends beseitigen wird können, würde die ach so geliebte "Zerklüftetheit" Berlins ja gerade durch einzelne Rekonstruktionen verstärkt.So wie es jetzt ist, ist es weniger zerklüftet als trostlos, öde und marginal.
    Damit eine "zerklüftete" Wirkung aufkommen kann, muss erst einmal was da sein.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • La photo de Klosterstrasse 88-90 que vous postez est plutôt postérieure à 1939. En effet, Hermann Schollmeyer ne s'est installé à cette adresse qu'en 1940 (d'après l'annuaire). Quant à Arthur Adam, il ne s'est installé qu'en 1939 (d'après l'annuaire).


    Vous avez un dessin de l'immeuble qui est disponible à l'adresse http://www.ebay.fr/itm/Rechnun…aren-Handlu-/360891588041
    Y figure le nom de l'entreprise, Hermann Rosenberg, et l'adresse , Klosterstrasse 88-89-90


    D'après l'annuaire , Hermann Rosenberg a été propriétaire de l'immeuble jusqu'en 1919, suivi par son petit-fils, Otto Landsberger en 1920 et jusqu'en 1933 (expropriation). La maison "Hermann Landsberger" perdure tout ce temps à cette adresse.

  • Es ging um folgendes Haus, Klosterstraße 88-90:



    Wenn ich den letzten Beitrag von vangheluwe richtig verstanden habe, ich kann leider kein französisch, dann ist das Bild auf nach 1939 zu datieren, da der Mieter Schollmeyer nicht vor 1940 im Adressbuch geführt wird, das gilt wohl auch den Mieter im Nachbarhaus, Arthur Adam, der ab 1939 im Adressbuch verzeichnet ist.


    Vielleicht kann jemand aus dem Forum französisch :cool:


    Wenn ich wieder in Deutschland weile werde ich mal das Adressbuch eingehend studieren, hier auf "meiner" griechischen Insel habe ich nicht die Möglichkeiten.

  • Warum schreibt man in einem deutschen Forum einfach mal einen kompletten Beitrag in Französisch...? :gehtsnoch:


    @ Spreetunnel, yep, das hast du dann doch noch richtig verstanden. ;)

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    Warum schreibt man in einem deutschen Forum einfach mal einen kompletten Beitrag in Französisch...? :gehtsnoch:

    Lieber man schreibt auf Französisch als gar nicht. Vor allem wenn der Beitrag einen nützlichen Inhalt besitzt.


    Den ersten Teil hat Spreetunnel ganz richtig übersetzt.


    Quote

    D'après l'annuaire , Hermann Rosenberg a été propriétaire de l'immeuble jusqu'en 1919, suivi par son petit-fils, Otto Landsberger en 1920 et jusqu'en 1933 (expropriation). La maison "Hermann Landsberger" perdure tout ce temps à cette adresse.

    Hermann Rosenberg war bis 1919 Eigentümer des Gebäudes, gefolgt von seinem Enkel Otto Landsberger im Jahr 1920 bis zur Enteignung 1933. Das Haus "Hermann Landsberger" verbleibt stets an dieser Adresse (kann ich mir ohne das nötige Hintergrundwissen nicht so ganz erschließen).

  • Hier mal ein Beispiel für ein Stadtpalais, weil hier ja mehrfach erwähnt wurde, in Berlin habe es keine vergleichbare (Wien, Budapest, Paris) noble Architektur gegeben.


    Das Haus war das Stadtpalais des Grafen Pourtales und stand Georgenstraße / Ecke Universitätsstraße, es wurde 1913/14 durch das noch heute dort stehende "Mitropa-Haus" von Emil Schaudt ersetzt.






    Ansicht der Ecke mit zwei Atlanten bzw Karyatiden (mal Männlein, mal Weiblein), Vergrößerung aus vorherigem Foto:







    Wandausschnitt mit Buffet:






    Decke eines der Zimmer:




    Natürlich wirken solche Gebäude und auch das Innere in sw nicht so toll wie in color, aber es gibt nun mal aus dieser Zeit nischt Farbiges.


    So habe ich ein bischen nachgeholfen und das erste Bild etwas koloriert:



    Sieht doch gleich viel ansprechender aus, oder :unsure:


    Bilder: TU-Architekturmuseum und Marburg

  • Selbstverständlich gab es schöne barocke, klassizistische und gründerzeitliche Stadtpalais in Berlin. Genau so prächtig, wie die in Paris, Wien etc. Allerdings gab es sie bis auf die Palais des späten 19. Jahrhunderst bei weitem nicht in der gleichen Fülle wie in Paris oder Wien. Die beiden Städte waren lange vor Berlin die Zentren großer und bedeutender Reiche, die den Adel und Geldadel anzogen. Erst als Berlin im späten 19. Jahrhundert kaiserliche Hauptstadt wurde, schloss es an Bedeutung mit Wien oder Paris auf. Die hatten aber schon gut 400-500 Jahre Vorsprung.
    Das von Spreetunnel gezeigte Palais ist natürlich ein gründerzeitliches Palais und würde von vielen wahrscheinlich als eher minderwertig gegenüber den barocken oder klassizistischen Palais angesehen werden. Vielleicht zeigt er uns aber mal ein paar Beispiele barocker oder klassizistischer Pracht? :)

  • Hier mal einige der noch mehr oder weniger (von außen) erhaltenen Stadtpalais von Berlin:


    Palais am Festungsgraben:


    Palais Donner by lars.simon77, on Flickr


    Palais Podewils:


    Klosterstraße Ecke Parochialstraße by drggkkrueger, on Flickr


    Palais Ephraim:


    Berlin, Mühlendamm, Ephraim-Palais by HEN-Magonza, on Flickr


    Palais Schwerin:


    Berlin Palais Schwerin by Wolfsraum, on Flickr


    Altes Palais:


    königliche Bibliothek by lars.simon77, on Flickr


    Kronprinzen-Palais:


    1732/33 Berlin Kronprinzen-Palais für Kronprinz Friedrich (1712-1786) von Philipp Gerlach Unter den Linden 3 in 10117 Mitte by Bergfels, on Flickr


    Prinzessinnenpalais:


    Palais des Princesses, Prinzessinnenpalais, Unter den Linden, Berlin by berlin-en-ligne, on Flickr


    Palais Prinz Heinrich:


    Berlin Forum Fridericianum Humboldt-Universität detail by Wolfsraum, on Flickr


    Und noch zwei schöne gründerzeitliche Stadtpalais die mir auf Anhieb einfallen:


    Reichstagspräsidentenpalais (was ein Name):


    Reichstagspräsidentenpalais by mr172, on Flickr


    Palais Mendelssohn:



    Sieht von außen fast etwas mickrig aus, muss aber von Innen eine Wucht gewesen sein udn einiges davon soll sogar noch erhalten sein...

  • Zur baldigen Eröffnung des gigantischen Projekts an der Leipziger Straße / Leipziger Platz / Wilhelmstraße / Voßstraße einige Bilder zum ehemaligen Warenhaus Wertheim.


    Dazu werde ich dann in einer nächsten Serie Bilder vom Inneren des Warenhauses zeigen.


    Es wurden zwar schon Bilder davon in diesem Strang gezeigt, aber es kann ja nicht schaden sie nochmals in einer Zusammenfassung zu sehen.





    Erster Bauabschnitt Leipziger Straße 132-133 von Alfred Messel 1896/97, das gegenüber liegende Grundstück war 1898 freigeräumt worden, um dem Preußischen Herrenhaus (von Friedrich Schulze), heute Bundesratsgebäude, Platz zu machen. So konnte diese beiden Fotos gemacht werden, um den gesamten Messelbau zu erfassen:































































    Die Wertheimbank, Leipziger Straße 126, hier war im Rest des Gebäudes nach der Wende für kurze Zeit die Disko "Tresor" beheimatet:








    2.-3. Bauabschnitt, Leipziger Straße 134/135 und 136/137, Alfred Messel, 1899-1906:



    Der 5. Bauabschnitt erfolgte in der Leipziger Straße 131 als Lückenschluss, Paul Kolb und Emil Schmohl, 1926-27








































    4. Bauabschnitt, Heinrich Schweitzer, 1911-12:
















    Hofansichten:














    Ansichten an der Voßstraße:










































    Quellen: Archiv Marburg, TU-Museum-Berlin, Bildband Berlin-Mitte um die Jahrhundertwende (Hause & Spener 1994), "Wertheim" Geschichte eines Warenhauses von Simone Ladwig-Winters (be.bra verlag 1997) und Privatbesitz

  • Heute nun eine Serie von Innenaufnahmen des Warenhauses.


    Quellen (wenn nicht s anderes angegeben): Archiv Marburg, TU-Museum, Zeitschrift Berliner Architekturwelt (BAW), alte Ansichtskarten und Sonderschrift "Wertheim Berlin" von 1927 aus dem Atelier Wertheim:



    Der Große Lichthof:
















    Lichthof mit Brunnen:










    Großer Lichthof 1945/46:






    Wäschelager:






    Wurstwarenabteilung:






    Tischzeuge und Handtücher:








    Toilettenartikel:







    Treppengitter, aus BAW 1899:






    Tresorraum der Bank AG






    Türrahmen, von Messel & Altgelt, 1900:






    Antiquitäten:







    Onyxsaal:






    Wertheim, Pfeilerkapitäl, von Messel & Altgelt, 1900






    Photografisches Atelier:






    Porzellanabteilung:






    Wertheim, Kofferabteilung:






    Wertheim, Säulenkapitäl, von Messel & Altgelt, 1900:






    Schnittmusterabteilung:






    Schuhwarenabteilung:







    Sommergarten:






    Wertheim, Ausstellungen, von Hans Looschen, aus BAW Juni, 1908:
















    Möbelabteilung:






    Möbelausstellung mit Gemälden:






    Neuer Lichthof:






    Balkon- und Gartenmöbel:






    Beleuchtungskörper:






    Schmuckabteilung, Gold- und Silberwaren:







    Wertheim, Blick vomTeppichraum zum Oberlichtsaal, von Messel & Altgelt, 1900:






    Brunnen-Innenhof:






    Brüstungsgitter, von Messel & Altgelt, 1900:






    Damenbekleidung:






    Dekorationsdetail:






    Wertheim, Eingang zum Teppichraum, von Messel & Altgelt, 1900:






    Wertheim, Fahrstuhl, aus BAW, 1899:






    Wertheim, Figur der Arbeit, im Volksmund auch "Frau Wertheim" genannt, zu Weihnachten als Weihnachtsmann (frau) verkleidet:






    Fischhalle:






    Frisiersalons:






    Galanteriewaren:






    Leinen- und Baumwollwaren:







    Wertheim, Leuchter, aus BAW, 1899:






    Details im Lichthof:






    Spielwaren:






    Sportlager:






    Teeraum:







    Teppichraum, von Messel & Altgelt, 1900:








    Theaterkasse:






    Gardinen:







    Herrenartikel:








    Konfitürenraum:






    Konservenabteilung:






    Wertheim, Fronthalle, Voßstraße:






    Hutsalon:






    weitere prachtvolle Innenräume:








    Und weils so schön war, das ganze nochmals in Farbe: smile:)





    Brunnenhof:






    Dachgarten:







    Teeraum:






    Teppiche:






    Volkskunstabteilung:






    Wintergarten:






    Konditorei:







    Onyxsaal:






    Photographisches Atelier:






    Wertheim, Restaurant Roter Saal:






    Wertheim, Restaurant Malereien:









    und zu guter Letzt ein Bild von der Weihnachtsausstellung 1935 mit der Ansicht "Unter den Linden":


  • Fabelhaftes Bild Ludolf. Es könnte heute wieder so belebt werden wie in dieses Bild wenn am Dom nur etwas äusserlich geändert würde: die 5 Laternen sollen doch zurückkommen weil denn der Dom wieder märchenhaft und zierlich aussieht!!!! Heute doch viel zu plumpe Masse. :trommeln:

  • Wie schon angedroht :biggrin: folgt jetzt eine Serie über die Leipziger Straße, heute zwischen Leipziger Platz und Reichspost,



    Zuerst einmal zwei Ausschnitte aus dem Straubeplan von 1910 (Quelle: Sen für Stadtentwicklung)





    Leipziger Straße 1, Ecke Leipziger Platz 11, das Biersche Haus von Johann Heinrich Strack, um 1925:







    Leipziger Straße 2, ehemaliges Handelsministerium, heute ist dort noch eine Lücke, um 1890:






    Leipziger Straße 3, Wohnhaus der Familie Mendelssohn, um 1870:






    Leipziger Straße 3, Wohnhaus der Familie Mendelssohn, einst Palais Gröben, um 1890:








    Leipziger Straße 3, Wohnhaus der Familie Mendelssohn, einst Palais Gröben, F. A. Schwartz, 1892:







    Leipziger Straße 4, einst Palais des Kriegsministers Happe, später Kriegsministerium, um 1896:





    Leipziger Straße 5, Kriegsministerium, um 1891:







    Leipziger Straße 5, Kriegsministerium, Blick in den Garten, der sich damals bis zum Palais des Prinzen ALbrecht erstreckte, ehe die Prinz-Albrecht-Straße angelegt wurde, um 1891:






    Leipziger Straße 5-6, um 1750:


    Ein wohl wenig bekannter Stich, der die geplante Hedwigskirche an der Ecke Wilhelmstraße zeigt. Das angrenzende Palais Happe sollte zum katholischen Krankenhaus umgebaut werden.


    Dort wurde sie bekanntlich nicht gebaut, Friedrich II. wollte sie lieber im geplanten Friedrichsforum haben, wohl auch, um seine Toleranz gegenüber den schlesischen Katholiken zu zeigen, die nun auch, nach den Schlesischen Kriegen, zu Preußen gehörten.


    Dieser Stich war wohl an die Fürsten und Könige katholischer Länder gegangen, um zu Spenden zum Kirchbau aufzurufen. Heute befindet er sich in Madrid:







    Leipziger Straße 6, Geschäftshausumbau, von Emil Schaudt, aus BAW Januar 1911:






    Leipziger Straße 7, Ecke Wilhelmstraße, von Friedrich August Stüler,







    Wilhelmstraße 59-60, Ecke Leipziger Straße, das Haus ganz rechts ist der Stülerbau, das kleine Häuschen mit dem Mansarddach (Wilhelmstr 59) gehörte der Familie des Joachim Bernhard von Prittwitz, der Friedrich II. in der Schlacht von Kunersdorf das Leben rettete und auch auf dem Friedrichsdenkmal Unter den Linden links unterhalb des Reiterstandbildes des Königs verewigt ist, Foto um 1890:







    Leipziger Straße 8-9, Weihnachtswochen, 1928:






    Leipziger Straße 9-10, Herpich & Söhne, nach Aufstockung durch Erich Mendelsohn, um 1925:






    Umbau der Fassade durch Erich Mendelsohn:



    Erste Hälfte des Teppichhauses Herpich, später kam noch das Nachbarhaus dazu:






    Details:












    Leipziger Straße 13, Geschäftshaus, von Georg Rathenau, 1902:







    Leipziger Straße 15, Generalpostamt, F. A. Schwartz, 1884:








    Leipziger Straße 15, Reichspostamt, Fassade von NO, 1878:








    Leipziger Straße 18, Ecke Mauerstraße, Café Klose, F. A. Schwartz, 1870:





    Neubau des Reichspostmuseums an der Ecke Leipziger Straße / Mauerstraße, Titelblatt einer Postpublikation:


  • Ein weiterer Teil der Leipziger Straße:




    Abschnitt Leipziger Straße 19 - 28







    Leipziger Straße 19, Haus von Georg Christian Unger, erbaut um 1780, Foto: F. A. Schwartz, 1907:






    Zitat aus CHRISTIAN WENDLAND
    GEORG CHRISTIAN UNGER
    BAUMEISTER FRIEDRICHS DES GROSSEN IN POTSDAM UND BERLIN
    HERAUSGEBER KIRCHBAUVEREIN POTSDAM-EICHE E.V.
    J. STRAUSS VERLAG


    Quote

    F. A. Schwartz photographiert 1907 das repräsentative große Eckhaus Nr. 19 noch in weitgehend originalem Zustand zur Leipziger Straße; die Front zur Mauerstraße wurde allerdings inzwischen etwas vereinfacht. Der Fugenschnitt ist mit dem Beseitigen der Fensterfaschen und Stukkaturen zugeputzt worden. Die Fassade zur Leipziger Straße wird durch einen Risalit in der Mitte betont. Das Erdgeschoß ist durch drei Bögen am Anfang, in der Mitte und am Fassadenende akzentuiert. Als Sockelgeschoß ist es unter dem breiten Gurtgesims durch große Schlußsteine über den Fenstern hervorgehoben.
    Individuelle Bildhauerarbeiten mit antiken Motiven sind an besonderen Stellen angebracht: Kopfbüsten an den drei Schlußsteinen der Bögen des Erdgeschosses und über den Beletagefenstern, Puttenreliefs in den Brüstungsfeldern des zweiten Obergeschosses. Die Beletage des Risalits zieren drei Rundbogenfenster mit Rokoko-Kartuschen, darüber hängen an Tüchern zusammengebunden Waffen und Schilde römischer Legionäre. Auf der Attika stehen vier Sandsteinvasen, die wie in Potsdam auf den Predigerhäusern in der Burgstraße mit Schädeln und Tuchgehängen verziert sind.







    Leipziger Straße 19, Ecke Mauerstraße, Haus Mauerkrone, von Otto March, Café Klose, 1913:







    Leipziger Straße 19, Zur Mauerkrone, von Otto March, 1892:








    Leipziger Straße 20, Kaufhaus F. V. Grünfeld, von Georg Rathenau & Friedrich August Hartmann, aus BAW (Berliner Architekturwelt) September, 1906:







    Leipziger Straße 20, Kaufhaus F. V. Grünfeld, Schaufenster, aus BAW Mai, 1909:







    Leipziger Straße 20, Kaufhaus F. V. Grünfeld, von Georg Rathenau & Friedrich August Hartmann, aus BAW September, 1906:







    Leipziger Straße 20, Fassade Mauerstr 11, Kaufhaus F. V. Grünfeld, 1906:







    Leipziger Straße 20, Fassade Mauerstr 11, Kaufhaus F. V. Grünfeld, 1906:








    Leipziger Straße 20, Fassade Mauerstr 11, Kaufhaus F. V. Grünfeld, 1906:




    Leipziger Straße 23, Geschäftshaus der Schokoladenfabrik Gross (Produktion ist heute in Hannover, Schokolade wird bei Lidl angeboten), 1909:






    Leipziger Straße 23, Gartenpavillon, 1909:







    Leipziger Straße 23, Geschäftshaus der Schokoladenfabrik Gross, von Julius Jost, aus BAW Mai, 1901:








    Inneneinrichtung des Schokoladenladens, 1909:





    Demnächst dann eine ausführliche Folge über die Leipziger Straße 25, dem früheren Weinhaus Kempinski

  • Wow, danke für die tollen Bilder...aber bitte macht auf einer neuen Seite weiter, die hier braucht ewig zu laden... eye:)

  • Es wäre da vielleicht ganz hilfreich, die Posts zu Staffeln, indem man die Anzahl der Bilder, je nach Sinn der Gliederung, auf 3-8 pro Post reduziert. Dadurch wäre ggf. auch eine bessere Unterteilungslage gegeben: Anstatt in einer möglichen Diskussion lang und breit zu verweisen, zu reposten usw usw, wie z.B.:
    "Stand das Gewölbe von Kaufhaus Sowieso noch nach Anno Dazumal?" - "Das Kaufhaus Sowieso in welcher Straße?" - "In derundder." - "Welches Gewölbe denn, das auf Bild 3677 oder auf 4931?" - "Ich glaube er meint das Kaufhaus Dasunddas auf den Bildern 9657-9664 und 2234-2401."
    etc, etc.
    Stattdessen:
    "Wurde das Gewölbe in Post Nr. XY, Bild 3, Seite ZZ in den 20ern purifiziert?"
    Dürfte ganz hilfreich sein, glaub ich.

    Form is Function.


    "Fürchte nicht, unmodern gescholten zu werden. Veränderungen der alten Bauweise sind nur dann erlaubt, wenn sie eine Verbesserung bedeuten, sonst aber bleibe beim Alten. Denn die Wahrheit, und sei sie hunderte von Jahren alt, hat mit uns mehr Zusammenhang als die Lüge, die neben uns schreitet."

    Adolf Loos (Ja, genau der.)

  • Hier mal einige der noch mehr oder weniger (von außen) erhaltenen Stadtpalais von Berlin:


    Also nichts für ungut, aber dank der neuen Karossen welche das Straßenbild zieren, würde ich jetzt mutmaßen daß es nicht das Berlin in alten Bildern ist :opa:

    Jeder hat das Recht auf meine Meinung.

  • Vielen Dank Spreetunnel !!


    Es ist erstaunlich, wie detailliert Sie erhalten mit jeder gebaude.


    Es ist wie zu Fuß zurück in die Zeit


    kann nicht genug bekommen von dieser series.


    Entschuldigen für mein Deutsch


    grusse

  • Das Weinhaus Kempinski ist der Umbau eines älteren Gebäudes im Jahr 1907. Die "Berliner Architekturwelt" (BAW) berichtete ganz ausführlich darüber.


    Daraus sind fast alle der hier gezeigten Bilder:



    Ausschnitt aus dem Straubeplan von 1910 mit dem Haus Leipziger Straße 25, das bis zur Krausenstraße reichte:







    Leipziger Straße 25, vor dem Umbau, noch mit dem Laden von F. V. Grünfeld, der nach langen juristischen AUseinandersetzungen in die Leipziger Straße 20 zog, 1899:








    Entwürfe von Alfons J. Balcke zum Umbau des Hauses Leipziger Straße 25:










    und nach dem Umbau, durch Alfons J. Balcke um 1905-07, Foto von 1909:









    Eingang an der Leipziger Straße:







    Innenansichten:



    Haupttreppenhaus:












    Heute steht an gleicher Stelle an der Leipziger Straße ein Hotel. Das Haus Nr. 26 , das man auf dem ersten Foto (nach dem Umbau) sieht ist noch erhalten, allerdings auch entsprechend stillos modernisiert. Das Grundstück an der Krausenstraße wird von einem Wohnhaus eingenommen, das für die Mitarbeiter der bulgarischen Botschaft gebaut wurde.



    Haus Kempinski, Ansicht in der Krausenstraße 71-73:




  • Hm, die Rückseite ist nicht so der Renner, finde ich. Recht üppig, aber von den her Proportionen nicht so ideal. Und dann noch in soner eher schmalen Straße...Aber die Fassade zur Leipziger; ein Jugendstiltraum.