Schloss Berlin - Wiederaufbau als Humboldtforum

    • Frontalansicht


      Schloss vom Schinkelplatz aus


      Von der Schlossbrücke aus


      Einer der Oranierfürsten, so wie ich denjenigen aus der Humboldt-Box interpretiere, wird zumindest dieser sehr sicher ans Schloss zurück kehren, die weiteren müssten ja neu gegossen werden




      Portal IV


      Abgerüstete Fassade an der Lustgartenseite
      APH - am Puls der Zeit

      Facebook - Stadtbild Siegen
    • AHHH, endlich Fotos von plastischen Objekten und nicht mehr diese "endlosen Gerüstvorhang-Ausstellungen". Danke Dir lieber Fachwerkliebhaber, warst in anderen Gefilden unterwegs! :blumen:
      Gibt es noch mehr, ... habe Entzugserscheinungen!!!?
      Na, der Adler ist noch recht flügellahm.
      Frage mich nur, wie das alles bis 2019 fertig werden soll UND noch die Ausstellungen bis 12/2019 eingerichtet sein sollen? Da müssen sich aber alle fleißig sputen!
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      @ Manomater, tja, man sollte nie zu früh genugtuend frohlocken. Meistens kommt's doch ganz anders als man denkt ... ablachen:)

      Treverer, tja da war nen Gabelstapelfahrer doch etwas bedudelt. Das wird sicher ausgebessert. Ist doch klasse! Die Patinierung des Schloßes fängt mit dessen Bau an. Alles ist im Werden und Vergehen!

      @ Fachwerkliebhaber, vielen Dank für die Einblicke hinter die Gerüste! Der betonierte Gewölbeteil ist meines Erachtens eher der Ecksituation geschuldet, als dem Übergang zum modernen Teil. Beide haben eh keine Verbindung, heißt eine deutliche Baufuge. Nein, die Wölbung mit Ziegelsteinen über Eck wäre wohl zu unsicher, vielleicht weil man es nicht mehr beherrscht die Ziegel richtig ineinander zu verzahnen, oder eher wegen den Bauvorschriften und den statischen Anforderungen. Beton ist sicherer!
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      Treverer schrieb:

      Kleinere Imperfektionen sind nicht zu vermeiden, Stein als Naturprodukt ist nie ganz perfekt, aber das hier ist meiner Meinung nach etwas zu viel des Guten und die eine ganz lange Kerbe war sicherlich ein Unfall. Ich hoffe, das weiß man zu flicken oder vielleicht noch auzutauschen?
      Ja laut unserem Baustellenführer war das ein (kleines) Unglück beim Einbau! Die Stellen sollen aber mit einer natürlichen Füllung geglättet werden :)
      Um zur Facebookseite des Ortsverbandes Saarbrücken zu gelangen klickt mich !
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      Loggia schrieb:

      Der Kratzer am Sockel: ach je, ich denke, da waren beim originalen Schloß früher bestimmt noch viel mehr Kratzer dran, durch Wagenräder und dergleichen. Finde ich nicht so wild.
      Bei dem Anspruch, dem Aufwand und dem Geld was verbaut wurde, kann man meiner Meinung nach schon unbeschädigte Arbeit bei der Abnahme erwarten. Klar, Unglücke passieren immer, und der, dem es widerfahren ist, wird sich wahrscheinlich am meisten darüber ärgern. Aber gut wäre es dennoch, wenn solche Beschädigungen sich im Rahmen halten würden und man nicht noch Beschädigungen, oder in manchen Fällen schlicht Pfusch, kleinreden oder gar als frühe Patinierung verkaufen würde, wie ich es schon von Foristen hier oder anderswo gehört habe.
      Wenn ich eine Illustration für einen Kunden anfertige, dann gebe ich das fertige Werk in absoluten Topzustand ab, beschädigte, unvollständige oder schlampige Arbeit ist ein absolutes NO GO...und für meine Arbeit verlange ich eine ganze Menge weniger Nullen hinter der Anfangszahl und nicht anderer Leute Spendengelder...

      Wenn man den Faux Pas sorgfältig ausbessert, hat sich meine Kritik natürlich gegessen. :)
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      @Treverer: und ich kann das gephotoshoppt Hyperexakte nicht leiden. Ich finde es unnatürlich und unkörperlich, eine Filmkulisse. So ein Kratzer ist echt und hat eine Geschichte. Schlimm fände ich so einen starken Kratzer in den Figuren, dann müßte man unbedingt ausflicken. Aber im Sockelbereich, meh, geht es nunmal rauher zu, und das darf auch sein.
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      Ja, finde ich auch! Komm Treverer, bissel Humor darf auch sein. Freilich wird da ausgebessert und tip top geliefert bis zur Abnahme.
      Bei soviel Gerüststangengewusel (hab' mein Lebtag nicht soviel Gerüste gesehen wie mit diesem Schloßbau) komme ich halt auf komische Gedanken und schreib so dumme Sachen von früher Patinierung und einer Vielsovieh von "alles würde den Gang der Dinge gehen", oder so!

      Nur ruhig Blut, der Endschliff kommt noch. Die Holztüre, die uns Fachwerkliebaber gezeigt hat ist ja auch noch nicht lackiert. Und viele Fugen sind noch ohne Fugenkitt. Ganz zu schweigen von den Putzflächen im Schlüterhof. Wie wollen die das nur fertig bekommen bis Ende August zum Konzert bei so wenig Baupersonal??? ?( :/
      @ FWLH - Vielen herzlichen Dank für die detaillierte Baustellenführung, die wir durch Dich miterleben durften!!!
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      Loggia schrieb:

      ich kann das gephotoshoppt Hyperexakte nicht leiden. Ich finde es unnatürlich und unkörperlich, eine Filmkulisse. [...]
      Das wäre aber der Fall wenn man jetzt quasi bewusst Beschädigungen und Unregelmäßigkeiten herbeiführt oder zumindest in Kauf nimmt. Schlüter und Eosander haben Friedrich I. bestimmt kein Bau mit Kratzern und Beulen übergeben und alles getan um es möglichst perfekt zu machen. Das Schloss jetzt ist ein Neubau, das darf man ihm ruhig ansehen und gilt auch zum Beispiel für das Dom-Römer-Projekt in Frankfurt wie auch andere Rekos. Ihm mutwillig "Spuren der Geschichte" zuzufügen oder Patina zu imitieren, DAS ist unnatürlich und Kulisse.

      Nichtsdestotrotz, die Kratzer (wie andere an Portal I und V auch) sind nicht beabsichtigt und durch fehlenden Schutz entstanden, was unser Gruppenführer auch erwähnte und bedauerte/ ärgerte (auf FWL's Bildern sieht man in Portal II z.B. den Schutz). Das wird natürlich noch "gephotoshopt". ;)


      SchortschiBähr schrieb:

      [...] Ganz zu schweigen von den Putzflächen im Schlüterhof. Wie wollen die das nur fertig bekommen bis Ende August zum Konzert bei so wenig Baupersonal??? [...]
      Am Personal mangelt es wohl nicht, es gibt aber hundertprozentig einen Bauzeitenplan. Die Fassade am Lustgarten hat auch "nur" 3 Wochen gebraucht (vom EG mal abgesehen, da aufwendiger). Innerhalb von 2 Monaten dürfte also das verputzen und Streichen des gesamten Hofes möglich sein, in der Süd-West-Ecke unter der Kamera hat man ja schon begonnen. Und allgemein hat es bis jetzt ja immer geklappt, also kein Grund pessimistisch zu sein.


      Treverer schrieb:

      [...] Vielen, vielen Dank für die umfangreiche Baudokumentation, Fachwerkliebhaber! Ganz großes Kino!

      SchortschiBähr schrieb:

      [...] @ FWLH - Vielen herzlichen Dank für die detaillierte Baustellenführung, die wir durch Dich miterleben durften!!!
      Ich würde mich ja auch bedanken, beziehungsweise hätte selbst meine Bilder reingestellt. Jedoch hat unser Führer um Nicht-Veröffentlichung - erst recht nicht hier im Forum - gebeten.
      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.
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      @Fusajiro: "Absichtliche Kratzer" wären ein Unding, und Schlamperei will auch niemand. Aber wegen eines ausflickbaren Kratzers in der Sockelzone gleich nach "austauschen" zu rufen, ist mE eben übertriebener Perfektionismus.
      Wie gesagt, wenn es eine Figur beträfe, fände ich so einen Kratzer auch schlimm. Aber eben nicht bei einem einfachen Stein in der Sockelzone, der eine gewisse Beanspruchung durch ruppigen Gebrauch aushalten muß.
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      Treverer schrieb:

      Fusajiro schrieb:

      Jedoch hat unser Führer um Nicht-Veröffentlichung - erst recht nicht hier im Forum - gebeten.
      Hat er das irgendwie begründet? Und was bedeutet erst recht nicht hier im Forum? Speziell dieses Forum?
      Ja, genau dieses Forum (aber natürlich auch nicht anderswo). Und das werde ich nicht hier im öffentlichen Strang diskutieren, was gleichzeitig in etwa die Frage beantwortet sollte wieso ausgerechnet nicht hier. Eine Begründung braucht es konkret nicht, wir wurden schlicht darum gebeten - sogar auf direktes Nachfragen - also macht man das auch. Meine Bilder kann jeder auf Anfrage bei mir einsehen, sonst hätte ich sie wie geschrieben selbst auch hier reingestellt.
      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.