Berliner Stadtschloss (architektur- und kunsthistorische Aspekte)

  • Auch an den "Barocksurfer" meinen herzlichen Dank für die Informationen. Auf die Idee, diesbezüglich mal im "Geyer" nachzuschlagen, bin ich auch erst heute morgen gekommen. Nun war jemand schneller.
    Die erste Besichtigung heute beim Tag der offenen Baustelle hat mir jedenfalls eines verdeutlicht: die Farbe an dem kleinen "entrüsteten" Fassadenabschnitt scheint in erster Linie auf das in Berlin vorherrschende "Himmelgrau" abgestimmt zu sein. Sie wirkt auch bei wolkenverhangenem Himmel warm und freundlich. Dennoch hätte ich mir einen etwas stärkeren Kontrast zwischen den Sandsteinelementen und den angrenzenden Wandflächen gut vorstellen können. Wenn nun allerdings die jetzt verwendete farbige Fassung tatsächlich dem Original entspricht, kann ich Seinsheims Ausführungen über die früher weiß gestrichenen Sandsteinpartien jetzt aus eigener Anschauung gut nachvollziehen. Die Kombination von Weiß und diesem zurückhaltenden Gelbocker (ich finde, es erinnert am ehesten an selbstgekochte Vanillesauce) würde die Konturen der Bildhauerarbeiten noch klarer hervortreten lassen.

  • Eines verstehe ich nicht, Ziel diese Teilrekonstruktion ist es, den Stand vor Bombardierung und Zerstörung wiederherzustellen, richtig? Wurde ja mehrmals während diese Kreuz-Debatte betont.
    Wenn es so ist, warum ist dann alles mit Kupfer bedeckt, sollte dann nicht ebenfalls Zink verwendet werden?
    Dazu ein paar offene Fragen, wo ich hoffe, jemand kann helfen :

    • Eosanderportal : was sind diese graue Kästen die rechts und links vor diese Halbkugeln angebracht wurden (Webcam 1-->und nebenbei, wozu dienten diese Halbkugeln direkt vor die Kuppel?)
    • Eosanderportal bis: sind diese "geschlossene Brüstungen" (die mann anstelle von Balustraden hat) aus Beton, oder Sandstein (sieht alles sehr sehr grau aus)? Oder sind es Betonteile die dann mit Sandsteinelemente überekct werden?
    • Portal V: wird das Gerüst am Montag wieder angebracht, um den Balustraden-Teil fertigzustellen?
    • Portal V bis: warum diese "Lücken" rechts und Links vom Portal, da wo die Fassaden anfangen?
    • Lustgartenseite: kann mann die Balustraden auf den gestrichenen Fassadenabschnitt ohne Gerüst fertigstellen?

    Wie gesagt, wenn jemand Antworten hat, bin ich sehr dankbar :)

  • Manches wirst Du Dir bei guter Überlegung aus gesundem Menschenverstand selbst beantworten können, anderes können wir wohl nicht abschließend beantworten, da wir den Baubalauf nicht organisiert haben.
    Zu den Halbkugeln an der Kuppel: Dieses sind Kalotten, wenn ich mich nicht irre, sogenannte Pendentifs, die statisch dazu dienen das Quadrat des Kuppelaunterbaus in das Oktogon des Kuppeltambours zu überführen. Von innen geseheen wäre das eine halbbogenförmige Wölbung. Also bautechnisch für diese Art Kuppeln notwendig. Früher steingerecht gewölbt.


    Kupferdeckung ist heute kein Problem mehr. Einfach wertiger und sieht schöner aus und wie wir erfahren haben eher dem barocken Original entsprechend.


    Brüstung über Portal III ist geschlossen, ob da jetzt schon Sandstein oder noch konsturktiv notwendige Betonbalken installiert sind, ist bei der Vergrauungstendenz der Webcam abschließend nicht zu deuten. Aber in jedem Fall kommt eine Sandsteinvorblendung dazu!


    Welchen Spalt meinst Du? Bei den Innenportalen!? Man mauert zum Betonkern mit Abstand, um die historische Mauerstärke zu simulieren. Die Mauern sind ja nicht tragend, bzw. braucht hier und da auch noch Platz für die Isolierung. In den Portaldruchgängen wohl eher nicht, nur an der Decke oben.



    Soweit mal zu Deinen Fragen!

  • Portal V bis: warum diese "Lücken" rechts und Links vom Portal, da wo die Fassaden anfangen?

    Welchen Spalt meinst Du? Bei den Innenportalen!? [...]

    Gemeint sind wohl die Lücken im Traufgesims. Dazu muss man einfach nur sagen, dass Portal V nur zu Schauzwecken abgerüstet wurde und noch ein paar Wochen Arbeit benötigt. Abgesehen von den Restarbeiten am Mund der linken Farma fehlen den Damen ja auch noch ihre Arme. Und nein, die Arbeiten auf z.B. einer Hebebühne auszuführen, statt dem Gerüst, ist nicht möglich. Schon allein wegen dem Arbeitsschutz.

    Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.

    Edited once, last by Fusajiro ().

  • Gute Neuigkeiten. Ich habe gerade mit einem Bekannten telefoniert, der heute vor Ort war und die Schloss-Baustelle besichtigt hat. Von den Stiftungsmitarbeitern, die heute die Besucher zu informieren hatten, wurde verbreitet, dass man einen Spender für die Rekonstruktion der Gigantentreppe sucht. Dafür werden weitere 16 Millionen Euro benötigt. Vielleicht wird hinter den Kulissen ernsthaft daran gearbeitet.


    Kann das jemand von euch, der heute ebenfalls da war, bestätigen?

  • Nun ja, wenn ich selbst die Antworten kennen würde, würde ich nicht fragen, anscheinend ist meinem Verstand nicht gesund genug :D
    Ich Weiss dass einige Fragen direkt mit den Bauablauf verbunden sind, aber da einige in Berlin waren/sind, dachte ich mir dass diese Personen eventuell ein paar Infos beim Rundgang bekommen haben könnten ;)
    Aber auf jeden Fall danke für deine Antworten (Ernst gemeint, keine Ironie), und Fusajiro liegt korrekt, dies meinte ich, ich kannte halt nicht den Ausdruck (auf französisch habe ich keine Ahnung, also auf deutsch wird es nocht schwieriger)

  • Gemeint sind wohl die Lücken im Traufgesims. Dazu muss man einfach nur sagen, dass Portal V nur zu Schauzwecken abgerüstet wurde und noch ein paar Wochen Arbeit benötigt. Abgesehen von den Restarbeiten am Mund der linken Farma fehlen den Damen ja auch noch ihre Arme. Und nein, die Arbeiten auf z.B. einer Hebebühne auszuführen, statt dem Gerüst, ist nicht möglich. Schon allein wegen dem Arbeitsschutz.

    Vielen dank ebenfalls :)

  • Nach den zahlreichen tollen Detail- und Innenansichten, kann ich noch vier Ansichten aus der Ferne beisteuern.





    Kein Schlangestehen oder Gedränge - der Andrang hielt sich einigermaßen in Grenzen.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Hoffe das nach Vollendung des Schlosses auch das Schloss Umfeldt endlich aufgewertet wird:
    - Dom bekommt seine Eleganz zurück (Laternen usw)
    - Schloss wird weiter versehen mit Anbauten die fehlen....
    - Innenstadt wird wieder aufgebaut mit historisierende Formen und einige Reko's (wie schon gezeichnet).
    - Klosterkirche wird als einziger Ruine wieder rekonstruiert.
    - Berlin macht weiter mit Sanierung vielen früher vereinfacht wieder aufgebauten Bauten in der Mitte.
    - Die öde Dachlandschaften vieler Altbauten oder Altbauten die alle ehemalige Pracht entnommen wurde,
    werden ihre ehemalige Schönheit einmal (?) wieder bekommen.

  • In Ergänzung zu den vielen schönen Bildern vom Schloss innen und außen von gestern und heute möchte ich noch ein paar Bilder von Antinous beissteuern, der ja bekanntlich dieses WE im Schlüterhof aufgestellt ist und zweifellos einer der Stars auf der diesjährigen offenen Baustelle im Humboldt-Forum ist.





  • Vielen Dank für die freundlichen Worte, lieber SchortschiBähr, ich war privat oben, ein befreundeter Kollege, den ich eigens mitgenommen hatte, hat die Fotos gemacht.

  • Wie jemand hier schon schrieb, scheint Antinous wirklich noch nicht fertig bearbeitet zu sein. Die Oberfläche ist noch sehr rau und unregelmäßig und Stellen wie das Handgelenk seines linken Arms sind noch sehr kantig und unausgearbeitet.


    @Seinsheim, darf man deine Bilder mit Verweis auf dich als Urheber auch in anderen Foren teilen? Hatte dir schon eine PN geschrieben, aber es kam keine Antwort. ;)

  • Quote from treverer

    Wie jemand hier schon schrieb, scheint Antinous wirklich noch nicht fertig bearbeitet zu sein. Die Oberfläche ist noch sehr rau und unregelmäßig und Stellen wie das Handgelenk seines linken Arms sind noch sehr kantig und unausgearbeitet.

    Ich bin mir da nicht so sicher. Kann mir nicht vorstellen, dass man ihn nochmal einpackt und zurück fährt nur um letzte Feinarbeiten an der Oberfläche zu machen. Meint ihr nicht eher, man will gerade diesen Eindruck, damit es eben nach Handwerk aussieht und nicht nach Computer.
    Und auf den Positionen, wo sie bald stehen werden, wird man diese Unebenheiten sowieso nicht sehen, sie allenfalls als nicht zu perfekt wahrnehmen. Wir werden sehen, ich bin mir aber nicht sicher ob man da nochmal Hand anlegt.

  • So, bin gerade zurück und möchte dann auch noch Bilder beisteuern. Das, was alles schon zu sehen war, habe ich natürlich auch in Hülle und Fülle fotografiert, aber ich achte beim Fotografieren gerne auf ungewöhnlich Details und Perspektiven, die vielleicht nicht jeder gleich sieht. Daher versuche ich mal, noch ein paar - oder auch ein paar mehr :D - Bilder mit Motiven zu zeigen, die so noch nicht zu sehen waren. Falls doch irgendwas doppelt ist, bitte ich um Nachsicht. Und: Ich habe schon wie verrückt aussortiert und hoffe, dass das hier nicht zuviel wird...


    Log geht´s also:


    Sockelbereich der freigelegten Fassade zwischen Portal IV und V.


    Innenportal IV, westliche Seite von innen


    Im Durchgang von Portal IV beginnen die Arbeiten Die Sockelsteine wurden auf ein Ziegelfundament gesetzt, die Betonpfeiler werden von den Sandsteinen ohne großen Zwischenraum ummantelt.


    Ebenfalls Durchgang Portal IV, nordöstliche Ecke


    Säulentrommeln für das Innenportal IV


    Kapitell Innenportal III (in der "Agora") oberer Teil offenbar Spolie (das sieht bei 3 der 4 Kapitelle so aus, nur das rechte ist komplett neu).



    Innenportal III, Säulensockel


    Innenportal III, seitlicher Bogen


    Innenportal III über dem mittleren Bogen


    Innenportal III Blick hinauf zum Hauptgesims


    Portal III, seitlicher Durchgang - das Tonnengewölbe fehlt noch.


    Portal III, äußerer mittlerer Bogen, direkt nach oben fotografiert. Montiert bereits die Rahmen für die Verglasung



    Kleines Fenster in der nördlichen Kehlung neben Portal III



    "Souterrain"-Ochsenauge im nördlichen Fassadenabschnitt der Westseite



    Fassadenbasis zwischen nordwestlicher Gebäudeecke und Portal III



    Grundstein im Durchgang Portal IV



    Es folgt eine Reihe von noch nicht eingebauten Bildhauer-Arbeiten, die im Schlüterhof gelagert waren: Löwenköpfe für das Kranzgesims



    Verschiedene Darstellung, ebenfalls Kranzgesims - man beachte das Kreuz! :wink:


    Pilasterkapitell, wahrscheinlich für Portal VI



    Weitere Darstellung - die Vielfalt ist wirklich enorm und die Qualität meisterhaft!



    Laubengang im 1.OG des Schlüterhofs



    Innenportal II, östliche Seite



    Innenportal IV, westliche Seite. Hier ist man schon deutlich weiter als am gegenüberliegenden Portal II



    Portal IV Innenseite, östliches Fenster. Interessant, dass man erstmal einfach "irgendwie" mit der Mauer aufgehört hat, um später innen wieder anzuschließen.



    Es folgen ein paar von der Humboldt-Box aufgenommen Bilder: Gelagerte Festons und Kapitelle



    Baustand Portal IV



    Fassade zwischen Portal IV und V, Mezzaningeschoss



    Fassade zwischen Portal IV und V, 2. OG



    Und wieder weiter mit Fotos von unten: Wappenkartuschen



    Gesimskonsolen



    Westliche Innenseite von Portal II



    Östliche Innenseite von Portal II



    Im Durchgang Von Portal II sieht man, dass hinter den Sandstein offenbar erst Kalksandstein und eine Isolierschicht kommt.



    Östliche Innenseite des Innenportals II



    Innentür in einem vom östlichen Portaldurchgang von Portal II erreichbaren Innenraum



    Aufgeständerte Säulen der Stella-Fassade in der Passage. Die eckigen Teile zwischen den Fenstern hängen optisch sogar in der Luft. =O



    Am Schlüterhof schwebt die Stella-Fassade ebenfalls. Man sieht hier gut, wie enorm das Bodenniveau noch angehoben werden wird.


    Alle Bilder von mir

    Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)

  • Ich bin mir da nicht so sicher. Kann mir nicht vorstellen, dass man ihn nochmal einpackt und zurück fährt nur um letzte Feinarbeiten an der Oberfläche zu machen. Meint ihr nicht eher, man will gerade diesen Eindruck, damit es eben nach Handwerk aussieht und nicht nach Computer. Bei den Detailaufnahmen der Fassadenskulpturen wirken diese nämlich ähnlich von der Oberfläche wie Antinous.
    Und auf den Positionen, wo sie bald stehen werden, wird man diese Unebenheiten sowieso nicht sehen, sie allenfalls als nicht zu perfekt wahrnehmen. Wir werden sehen, ich bin mir aber nicht sicher ob man da nochmal Hand anlegt.

    Das könnte natürlich sein... fände ich aber sehr bedauerlich, weil es eben keine vollständig ausgeführte Arbeit wäre. Was die Originalskulpturen sicherlich waren.
    Die Beibehaltung der rauen Oberfläche könnte man ja noch nachsehen, es könnte dem Ganzen auch aus der Ferne etwas mehr Struktur und Stilistik verleihen...aber z.B. das linke Handgelenk ist einfach nicht fertig ausgeführt. Das mag ich mal gaz offen feststellen und das auch mit etwas Expertise, denn ich habe nach dem Design- und Kunststudium einige Semester als Gastdozent Aktkurse begleitet und geleitet. So hätte ich das keinem Student als fertig oder anatomisch korrekt durchgehen lassen. ;)

  • Prima Ergänzungen, Frank!


    Was mir noch aufgefallen war: An der von Westen 5. Achse des Eosanderrisaliten wird dann doch wohl tatsächlich eine Tür entstehen.



    Im Grundriss ist das auch hier zu sehen. Wieder mal eine der Bauordnung geschuldete (3. Fluchtweg o. ä.) Geschichte?
    Dann müssten etwaige Schlossterrassen hier zukünftig ggf. durchbrochen werden, falls man das nicht wieder zumauern darf.

    Bildquelle: SBS Humboldtforum

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

    Edited once, last by Mantikor ().

  • Ich bin kein Architekt, verstehe nicht allzuviel vom Bauen. Ich verneige mich aber bis zum Boden und ziehe meinen (nicht vorhandenen) Hut vor den Künstlern, die dieses Haus wieder aufbauen. Schon die Arbeiter, die das Kunstwerk erstmals schufen, verdienen uneingeschränkte Bewunderung. Sie erschufen auf heutzutage primitive/einfache Art ein ästhetisch und künstlerisch beeindruckendes Werk. Das heute neu nachzuempfinden ist für mich nicht in Worte zu fassen. Ich sehe diese feinen Reliefs, zierliche Steinarbeiten, kolossalen Sandsteinsäulen mit gewaltigen aber doch fein ziselierten Blattwerk an den Kapitellen. Heute hat man gute, hochwertige Werkzeuge für die Steinarbeiten, aber auch heute braucht man hervorragende Bildhauer die diese verlorenen Kunstwerke neu erschaffen. Ich bin sehr, sehr beeindruckt! :applaus::blumen::thumbup:

    In der Architektur muß sich ausdrücken, was eine Stadt zu sagen hat.
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten

  • Und damit mein vieles Umhergelaufe nicht ganz umsonst war, insbesondere in Ergänzung zu Vulgows Bildern hier noch ein paar (zum Teil erstaunliche) Ansichten der freigerüsteten Fassade von Ferne, teilweise mit 300mm Brennweite aufgenommen:



    Portal V, oberer Teil


    Desgl. Detail



    Fassade zwischen Portal IV und V, Gesamtansicht


    Fassade zwischen Portal IV und V, Mezzanin



    Fassade zwischen Portal IV und V, 2. OG



    Fassade zwischen Portal IV und V, 1. OG



    Vom Alten Museum aus gesehen



    Desgl. mit Dom



    Und als Gesamtansicht, noch ziemlich "bunt" mit Werbung, mit Gerüst, ohne Gerüst, als Rohbau und mit Humboldt-Box. Man kann sich aber schon ausmalen, wie wunderbar es aussehen wird, wenn alles einheitlich und fertig ist! :thumbup:



    Ansicht mit Dom-Portal



    Ansicht von der Bodestraße aus



    Ansicht von rechts neben dem Alten Museum stehend



    Anicht vom Kupfergraben aus



    Desgl. mit mehr "Zoom"


    Alle Fotos von mir

    Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)

  • Was mir noch aufgefallen war: An der von Westen 5. Achse des Eosanderrisaliten wird dann doch wohl tatsächlich eine Tür entstehen.

    Stimmt, das wollte ich auch noch bemerkt haben. Die Tür fand ich an der Stelle befremdlich und sie war mir neu...

    Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)

  • Also, gerade nach Franks Bildern (Vielen Dank auch dir! ;)) muss man doch noch einmal anmerken, was für eine ungeheure Kraftanstrengung das eigentlich ist. Schaut euch die Hunderte von feinst behauenen Steinarbeiten an. Wahnsinn! Das führt einem nochmals vor Augen, was unsere Vorfahren damals geleistet haben...und was wir auch heute noch leisten können, wenn man nur will. Die dumme Ausrede, sowas könnte man heutzutage gar nicht mehr vollbringen/bezahlen ist damit futsch.